Knappe Niederlage zum Jahresausklang

TSV-Handballer verpassen gegen Waldkraiburg beim 23:25 (13:11) eine Überraschung

 

Rottenburg, Ein kleines „Weihnachtswunder“ lag zwei Tage vor Heiligabend in der Luft, aber am Ende reichte es doch nicht für die Handballer des TSV Rottenburg.  Denn am Samstag verloren sie ihr letztes Spiel im Kalenderjahr gegen den Bezirksligazweiten VfL Waldkraiburg knapp mit 23:25 (13:11) und „überwintern“ damit in der Bezirksliga  auf Platz zehn.

Wer gegen den Abstieg und wer um den Meistertitel spielt, war für die gut 80 Zuschauer in der Laabertalhalle über weite Strecken nicht zu erkennen. Im Gegenteil,  bis zur 45. MInute waren die Gastgeber sogar das überlegene Team, ehe der Favorit das Match in der Schlussviertelsrunde drehte. Mit einer starken Abwehrleistung hatten die Laabertaler bis dahin die Oberbayern gut im Griff. Ab dem 5:4 (13. MInute) übernahmen die Rot-Schwarzen die Führung, die mit etwas mehr Wurfglück und Konsequenz vor dem VfL-Tor durchaus höher als beim 13:11 zur Halbzeit hätte ausfallen können. Auch im zweiten Abschnitt hatten Thomas Deininger und Co. das Match zunächst weiter unter Kontrolle, konnten aber nicht mehr als mit drei Toren davonziehen (17:14/39.). Bis zum 18:16 (43.) hielt Rottenburg einen Zwei-Tore-Vorpsrung,  Doch dann wendete sich das Blatt. Die zuvor tadellos amtierenden Schiedsrichter aus Altenerding entschieden plötzlich fast jede Fifty-Fifty-Situation zugunsten der Gäste, die Hausherren ließen sich dadurch aus der Ruhe bringen, leisteten sich unnötige Zeitsrafen wegen Meckerns. Die Industriestädter zeigten nun, dass sie nicht zufällig so weit oben stehen und nutzten ihre Chancen jetzt eiskalt. Beim 18:19 (46.) lagen sie erstmals seit dem 0:2 (4.) wieder vorne. Der TSV glich zwar noch einmal aus (21:21/53.), aber dann sorgten die Waldkraiburger in Überzahl mit drei Treffern am Stück für die Entscheidung (21:24/56.). Die Gastgeber steckten zwar nicht auf, kamen aber nicht mehr näher als bis auf zwei Tore (22:24, 23:25) heran.

„Heute hat sich leider wieder gezeigt, dass wir unser gutes Niveau noch nicht über die volle Spielzeit halten können. Am Schluss fehlten auch die Alternativen auf der Bank“, resümierte TSV-Trainer Detlev Klosik. Der sich aber angesichts des von seinen Schützlingen Gebotenen fest davon überzeugt gab, in der Rückrunde die zum Klassenerhalt nötigen Punkte noch zu holen.

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Felix Behrens, Andreas Asbeck; Matthias Spanner (4), Tobias Deininger (4), Thomas Deininger (6/1), Marc Bruckmeier (2), Sebastian Janker, Tim Böttcher (5), Leo Zieglmeier, Andre Ringenberg (2), Peter Ehler. -fe-

Rottenburg hofft auf kleines „Weihnachtswunder"

TSV-Handballer gegen den Bezirksligazweiten Waldkraiburg Außenseiter

 

Während für die meisten anderen Handballteams der Region bereits „Winterpause“ ist, müssen die Jungs des TSV Rottenburg am Samstag noch einmal im alten Jahr ran: Um 16 Uhr gibt dabei der aktuelle Bezirksligazweite VfL Waldkraiburg (16:6 Punkte) seine sportliche Visitenkarte in der Laabertalhalle ab. Die in Glanzzeiten bereits in der Bayernliga vertretenen Industriestädter nehmen heuer die Bezirksoberliga-Rückkehr ins Visier. Das Polster zum ersten Nichtaufstiegsplatz vier beträgt allerdings nur zwei Zähler. Bereits vier sind es zu Primus Pfaffenhofen, sodass sich die Mannschaft von Trainer Tobias Wethanner beim Aufsteiger in Rottenburg keine Blöße geben darf,  um ihre Aufstiegschancen zu wahren. Einen Spieltag vor dem Ende der Hinserie haben die Rottenburger mit 6:14 Punkten bereits ein Pünkterl mehr auf dem Konto als in der gesamten Saison 2015/16, als es nur ein einjähriges Bezirksliga-Gastspiel gab, „Wir stehen also diesmal nicht ganz so unter Druck wie in den vergangenen Spielen, als es gegen unmittelbare Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt ging“, hofft TSV-Trainer Detlev Klosik im Vergleich zum jüngsten 19:18-Zittersieg gegen Simbach II auf eine deutliche spielerische Steigerung seiner Schützlinge. „Dass sie mehr können, haben sie in der laufenden Runde schon des öfteren gezeigt“, sagt der Chefanweiser, dem zuletzt etwas die mannschaftliche Geschlossenheit in seiner Truppe fehlte: „Jeder muss sein Herz in beide Hände nehmen und alles aus sich rausholen, anstatt die Verantwortung weiter zu schieben“, fordert der Übungsleiter. Dann könnte es im letzten Spiel vor einer fünfwöchigen Pause was werden mit einem kleinen „Weihnachtswunder“ in Form von Zählbarem gegen den „Vize“. Und der von vielen als „Mission impossible“ bezeichnete Klassenverbleib für die Laabertaler wäre in der Rückrunde zum Greifen nahe. -fe-

Wichtige Punkte gegen den Abstieg erkämpft

Rottenburger Handballer bezwingen den TSV Simbach II mit knapp 19:18 (12:8)

 

Rottenburg. Vor Wochenfrist haderten die Handballherren des TSV Rottenburg nach ihrer knappen 30:31-Niederlage in Dachau noch mit der Glücksgöttin, doch am vorigen Samstag durften sie sich bei der Dame Fortuna bedanken: Im Kellerduell der Bezirksliga setzte sich das Team von Trainer Detlev Klosik gegen den Tabellenletzten TSV Simbach II (2:20 Punkte) hauchdünn mit 19:18 (12:8) durch. Damit erkämpften sich die Laabertaler wichtige Punkte gegen den Abstieg und kletterten mit 6:14 Zählern vom vorletzten auf den neunten Tabellenrang.

„Der Druck lastete enorm auf beiden Mannschaften, sodass man kein gutes Spiel erwarten konnte. Am Schluss hatten wir das Glück, das uns eine Woche vorher fehlte und aufgrund unserer guten Abwehrleistung ging das Ergebnis letztlich auch in Ordnung“, resümierte der erleichterte Coach Klosik. Die Hausherren legten einen guten Start hin. Mit Torwart Simon Tröger als Rückhalt hieß es bis zur 21. Minute 7:3 für Rottenburg, das bei einem Sechs-Tore-Vorsprung kurz vor der Pause (12:6/28.) das Spiel bereits in der ersten Halbzeit hätte entscheiden können. Doch zwei Riesenchancen blieben ungenutzt, stattdessen verkürzten die Simbacher im jeweiligen Gegenzug zum 12:8-Pausenstand. Das Vier-Tore-Polster hatte bis zur 40. Minute (17:13) Bestand. Doch dann verzweifelten die Rottenburger Werfer fast am landesligaerfahrenen Simbacher Klassekeeper Felix Münzer, und nach 45 Minuten hieß es erstmals seit dem 2:2 (9.) beim 17:17 wieder Unentschieden. Tom Deininger brach mit einem verwandelten Siebenmeter den „Torbann“ für Rottenburg (18:17/46,), Feix Eichinger glich für die Innstädter aus (18:18/48.). In den verbleibenden gut zwölf Minuten überboten sich dann beide Teams gegenseitig beim Auslassen bester Einwurfmöglichkeiten. Glücklicherweise hatte bei den Gastgebern der eingewechselte A-Jugendtorwart Felix Behrens eine Sahnetag erwischt und vernagelte ebenso seinen Kasten wie sein Gegenüber Felix Münzer. Tom Deininger gelang es in der 57. Minute dann doch, den Simbacher „Hexer“ zu überwinden und das 19:18 sollte bereits der Endstand sein: 20 Sekunden vor der Sirene kamen die Gäste zwar nochmals in Ballbesitz, aber Behrens hielt mit einer Glanzparade beim letzten Simbacher Wurf den Hausherrensieg fest.

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Felix Behrens; Matthias Spanner, Tobias Deininger (4/2), Carl Löffelmann, Thomas Deininger (5), Marc Bruckmeier, Sebastian Janker (1), Tim Böttcher (5), Leo Zieglmeier, Andre Ringenberg (3), Peter Ehler (1). -fe-

Handballer wollen Chance beim Schopf packen

TSV kann mit Auswärtssieg in Dachau Riesenschritt zum Klassenerhalt zurücklegen

 

Rottenburg. Nur ein Punktspiel steht am kommenden Wochenende auf dem Terminplan der Handballabteilung des TSV Rottenburg,. Aber das ist umso wichtiger: So wichtig, dass es Trainer Detlev Klosik sogar zum „Spiel des Jahres“ erklärt hat. Am Sonntag um 16.30 Uhr hoffen die Laabertaler deshalb auf zahlreiche Fanunterstützung in der Dachauer Georg-Scherer-Halle (Gröbenrieder Straße), wo sie von der Landesligareserve des ASV Dachau erwartet werden.

Die in der Bezirksliga bisher immer in der oberen Tabellenhälfte angesiedelte ASV-„Zweite“ musste heuer einige Schlüsselpieler an die erste Mannschaft abgeben. Dass den Stadtwäldern (4:14 Punkte) in neun Saisonspielen bloß zwei Siege gelangen und sie dadurch hinter dem punktgleichen TSV (4:12 Zähler aus acht Partien) auf den vorletzten Tabellenplatz abstürzten, kam dann doch reichlich überraschend. Die Gastgeber stehen damit fast noch mehr unter Druck als die Rottenburger, die als Aufsteiger von vielen als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt wurden. „Wir wissen natürlich, dass Dachau alles was Rang und Namen hat aufbieten wird, um den dringend benötigten Heimsieg einzufahren. Aber meine Mannschaft hat jetzt die Chance, sich mit ihrem ersten Auswärtssieg eine hervorragende Ausgangsposition im Rennen um den Klassenerhalt zu verschaffen und will diese beim Schopf packen“, geht Rottenburgs Trainer Detlev Klosik ganz optimistisch in dieses „Vier-Punkte-Spiel“. Allerdings muss der Coach auf den zuletzt immer stärker gewordenen Marc Bruckmeier (privat verhindert) verzichten und rechnet nicht wirklich mit einem Einsatz von Adrian Stoica, der seit Wochen wegen einer Handverletzung nicht trainieren kann. Doch die starke Vorstellung im letzten Heimspiel gegen Freising-Neufahrn II (36:33-Heimsieg) hat den Rot-Schwarzen neues Selbstvertrauen eingeflößt: „Die Jungs sind heiß und geben auch im Training Vollgas. Außerdem sind die diversen Wehwehchen, mit denen sich Matthias Spanner, Sebastian Janker und Andre Ringenberg in den letzten Wochen herumplagten, jetzt auskuriert“, berichtet Detlev Klosik. Nun gilt es für die Laabertaler, diesen Schwung mit nach Dachau zu nehmen und in dieser „Nervenschlacht“, zu dem das Spiel durchaus werden könnte, cool zu bleiben. -fe-

Eine starke Leistung der Rottenburger Handballer

TSV holt mit 36:33-Heimsieg gegen Freising-Neufahrn wichtige Zähler für den Bezirksligaerhalt

 

Rottenburg. Ein kräftiges Lebenszeichen im Abstiegskampf der Bezirksliga sendeten die Handballer des TSV Rottenburg am Samstag in Form ihres 36:33 (18:17)-Heimsieges gegen de HSG Freising-Neufahrn II. Durch ihren zweiten Saisonerfolg schafften die Laabertaler (11./4:12) wieder den Anschluss ans Mittelfeld. 

„Das war heute eine sehr solide Vorstellung von uns, bei der meine Mannschaft gezeigt hat, was für sie mit der entsprechenden Einstellung in dieser Liga alles möglich ist“, lobte danach TSV-Trainer Detlev Klosik. Dabei musste der Rottenburger Chefanweiser mit dem verletzten Adrian Stoica einen seiner Leader ersetzen. Dies gelang mit einer geschlossenen Teamleistung. 

Die rund 100 Zuschauer in der Laabertalhalle sahen ein tempo- und torreiches Bezirksligamatch, bei dem Rottenburg gleich eine 5:2-Führung vorlegte (8.), in der Abwehr aber keinen Zugriff auf die junge Gästetruppe mit ihren herausragenden Werfern Felix Miller (9), Leonhard Wobbe und Felix Pfannes (je 8) fand.  Die Wende kam erst, als nach etwa 20 Minuten Felix Behrens den glücklosen Simon Tröger im Rottenburger Tor ablöste. Der A-Junior sorgte mit starken Paraden, darunter zwei gehaltenen Siebenmetern, für den nötigen Rückhalt. Bis zur Pause drehten die Laabertaler so einen 14:15-Rückstand in eine 18:17-Führung um. Nach dem Seitenwechsel packten die Laabertaler in der Abwehr konsequenter zu und zündeten im Angriff den Turbo: Tobias Deininger schüttelte seine Torblockade mit sieben Volltreffern ab, sein Bruder Thomas zog gemeinsam mit dem stark formverbesserten Matthias Spanner im Rückraum die Fäden und auf die Torgaranten Tim Böttcher (9) und Andre Ringenberg am Kreis (5) war wieder Verlass. Rottenburg enteilte bis auf 29:23 (46.) und ließ die nie aufsteckenden Gäste in der Schlussviertelstunde dieses vom Unparteiischen Markus Stempfhuber (TSV Bergkirchen) souverän geleiteten Matches nicht mehr näher als bis auf drei Tore herankommen. 

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Felix Behrens; Matthias Spanner (4), Tobias Deininger (7), Carl Löffelmann, Thomas Deininger (5/1), Marc Bruckmeier (2), Sebastian Janker (2), Tim Böttcher (9), Leo Zieglmeier (1), Andre Ringenberg (5), Peter Ehler (1). -fe- 

Desolate erste, versöhnliche zweite Halbzeit

TSV-Handballer letztlich beim Bezirksligaprimus Pfaffenhofen chancenlos

 

Rottenburg. Der verlustpunktfreie Bezirksligaprimus MTV Pfaffenhofen war für die Handballer des TSV Rottenburg am Samstag erwartungsgemäß eine Nummer zu groß. Mit 23:38 (6:20) Toren holte sich der Aufsteiger eine saftige „Watsch’n“ beim Tabellenführer ab. Ohne vier Stammspieler, darunter die Torgaranten Tim Böttcher (privat verhindert) und Adrian Stoica (krank), waren die Laabertaler in der ersten Halbzeit bei den wie von der Tarantel gestochen loslegenden Ilmstädtern völlig von der Rolle und brachten gegen die aggressive Pfaffenhofener 5:1-Abwehr in 20 Minuten gerade mal zwei Törchen zuwege (Zwischenstand 17:2). Da musste TSV-Trainer Detlev Klosik in der Halbzeit (Pausenstand 20:6) schon richtig laut werden, um seine Schützlinge aus dem Tiefschlaf zu wecken. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann endlich begonnen, Handball zu spielen“, registrierte der Coach mit Genugtuung, dass sein Team nun mehr Selbstvertrauen und Kampfgeist zeigte. Zwar produzierte die MTV-Torfabrik weiter auf Hochtouren, doch jetzt nahmen auch die Gäste eifrig am munteren Scheibenschießen teil. Ein Extralob ihres Trainers heimsten dabei Andre Ringenberg  (mit neun Toren ebenso in Wurflaune wie der zehnfache Torschütze Thomas Deininger) und Jungspund Leo Zieglmeier (drei) für ihre couragierten Auftritte ein. Auch, wie sich „Oldie“ Patrick Will angesichts der Personalnot nochmals in den Dienst der Mannschaft stellte, fand Detlev Klosik vorbildlich. 

Der TSV Rottenburg bot auf (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Andreas Asbeck; Matthias Spanner (1), Tobias Deininger, Thomas Deininger (10), Marc Bruckmeier, Sebastian Janker, Leo Zieglmeier (3), Andre Ringenberg (9), Peter Ehler, Patrick Will.

Nach dem kommenden, spielfreien Wochenende stehen die Rottenburger noch im alten Jahr vor den im Abstiegskampf bereits vorentscheidenden Partien gegen Freising II (Heimspiel am 17. November), beim ASV Dachau II (9. Dezember) und gegen Simbach II (15. Dezember). -fe-

TSV-Handballer auf verlorenem Posten

Rottenburger Herren gegen starke Gäste aus Altenerding chancenlos 

 

Rottenburg. Der Heimvorteil und die tolle Unterstützung der gut 100 TSV-Fans nutzten nichts: Die Rottenburger Handballherren standen am Sonntag bei ihrer 20:36-Niederlage gegen eine bärenstarke Landesligareserve der SpVgg Altenerding auf verlorenem Posten. Während sich das junge Gästeteam voll besetzt und in Topform präsentierte, war den Gastgebern anzumerken, dass einige Leistungsträger gesundheitlich angeschlagen ins Spiel gingen. Zudem fehlten TSV-Trainer Detlev Klosik die Alternativen im Spielaufbau, wo Adrian Stoica (Urlaub) wie schon in Landshut nicht zu ersetzen war. Trotzdem hätten sich die erneut recht zahlreichen Zuschauer in der Laabertalhalle mehr Gegenwehr vom Heimteam erwartet. Nach einigem Wurfpech in der Anfangsphase fanden die Klosik-Jungs auch in der Abwehr keinen Zugriff auf die flinken Altenerdinger „Biber“ und gerieten schnell aussichtslos in Rückstand (5:10/15. Minute, 7:14/23.). Zur Halbzeit (9:18) waren bereits „alle Messen gelesen“ und auch im zweiten Abschnitt ließen die Semptstädter nicht locker, machten weiter viel Tempo. Ein Gutes hatte der klare Spielstand wenigstens für die Rottenburger: Coach Klosik konnte fleißig durchwechseln seiner zweiten Garnitur reichlich Einsatzzeit geben, sodass sich am Ende fast alle Feldspieler in die Torschützenliste eingetragen hatten.

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Felix Behrens, Andreas Asbeck; Matthias Spanner (2), Tobias Deininger (2), Carl Löffelmann (1), Thomas Deininger (6/4), Marc Bruckmeier (1), Sebastian Janker (1), Tim Böttcher (5), Leo Zieglmeier (1), Peter Ehler (1), Andre Ringenberg. -fe-

Rottenburger im Derby zu „brav

TSV-Handballer verlieren bei 09 Landshut mit 22:31 (11:17)
 
Rottenburg. Die Bezirksliga-Handballer des TSV Rottenburg konnten am Samstagabend nicht an ihre gute Vorstellung vor Wochenfrist gegen den MTV Ingolstadt II (27:18) anknüpfen und verloren das Nachbarderby beim ETSV 09 Landshut mit 22:31 (11:17). Die Hausherren wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie waren gegen die Mannschaft ihres langjährigen Abteilungsleiters und Trainers Detlev Klosik mal wieder hoch motiviert und kauften den Gästen mit grenzwertigen Aktionen sowohl in der Abwehr wie auch im Angriff den Schneid ab. Die ruppige Gangart der Landshuter wurde von den Schiedsrichtern mit summa summarum neun Siebenmetern und zehn Zweiminutenstrafen (im Vergleich zu drei Strafwürfen und zwei Zeitstrafen gegen Rottenburg) geahndet. Allerdings waren die Klosik-Schützlinge an diesem Abend nicht in der Lage, diesen Vorteil für sich auszunutzen. Sie agierten viel zu „brav“, spielten in der Deckung fast körperlos und leisteten sich in der Offensive jede Menge technischer Fehler und halbherziger Würfe. „Das Fehlen von einem erfahrenen und technisch starken Spieler wie Adrian Stoica konnten wir heute nicht kompensieren. Auch, dass unser wichtigster Abwehrspieler Andre Ringenberg gesundheitlich angeschlagen ins Spiel ging, machte sich negativ bemerkbar“, suchte Coach Klosik nach Erklärungen für den „gebrauchten“ Abend, den seine Truppe erwischte. Die zahlreichen TSV-Fans unter den 200 Zuschauern in der 09-Halle durften somit nur zu Beginn des Spiels, als ihre Mannschaft mit 2:0 und 3:2 führte und bis Mitte der ersten Hälfte gleichwertig dagegen hielt, auf eine Derbyüberraschung hoffen. Doch dann kamen die „Eisenbahner“ ins Rollen, dampften bis zur Halbzeit auf 17:11 davon entschieden unmittelbar nach dem Wiederbeginn (23:14/40. Minute) das Spiel. Wenigstens zeigten die Gäste in der Schlussphase Moral und Kampfgeist, sodass der Rückstand nicht noch weiter anwuchs. Auch das gelungene Debüt von Jugendkeeper Felix Behrens im Männerteam war aus Rottenburger Sicht einer der wenigen Lichtblicke an diesem Abend.
TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Behrens, Asbeck;  Spanner (4), Tobias Deininger (3/1), Löffelmann, Thomas Deininger (7/4), Bruckmeier, Janker (1), Böttcher (6/1), Zieglmeier, Ringenberg, Ehler (1). -fe-

Nullneuner lassen Rottenburg im Derby abblitzen

Landshuter Handball-Bezirksligist gewinnt klar mit 31:22 / Morawski sieht „Blau"
 
Erster Sieg im ersten Saisonheimspiel: Nach zwei Auswärtspleiten zum Bezirksligastart war für die Handballer des ETSV 09 Landshut am Samstag Aufsteiger TSV Rottenburg der passende „Aufbaugegner" und musste sich deutlich mit 31:22 (17:11) geschlagen geben. Richtig freuen konnte sich 09-Trainer Waclaw Jach allerdings nicht über den Derbysieg und sah sich wieder mal als Opfer „völlig überforderter“ (O-Ton Jach) Schiedsrichter. Das Gespann Armin und Michael Weinzierl verhängte neben neun Siebenmetern gleich zehn Zeitstrafen (Rottenburg 3/2) gegen die Hausherren. Deren Regisseur Tomasz Morawski ließ sich kurz vor Schluss (56.) nach seiner dritten Zweiminutenstrafe, die eigentlich durch ein Missverständnis zustande kam, zu einer Schiri-Beleidigung hinreißen. Und das bedeutet nun mal nach der neuen „Farbenlehre“ im Handball: Auf „Rot“ folgt „Blau“ und damit eine Sperre für einige Spiele. So kam wenigstens durch die Unparteiischen Farbe in ein ansonsten recht laues Derby mit wenig Unterhaltungswert für die fast 200 Zuschauer in der Sparda-Bank-Sporthalle. Rottenburg konnte nur anfangs (2:0- und 3:2-Führung, 4:4/9. Minute) dagegenhalten, ließ sich dann aber von den hoch motivierten und kernig zupackenden Gastgebern schnell den Schneid abkaufen. Fast „körperlos“ in der Abwehr und mit vielen technischen Fehlern im Spielaufbau behaftet, waren die Laabertaler schon zur Pause mit der Landshuter 17:11-Führung gut bedient. Mit einem starken Torwart Enrico Kranert als Rückhalt, dampften die „Eisenbahner“ nach dem Wiederbeginn uneinholbar auf 21:12 (37.) und 23:14 (40.) davon. Wenigstens fiel das Klosik-Team danach nicht völlig auseinander und kämpfte, sodass der Rückstand nicht noch weiter anwuchs, Neben Morawski erlebte auch Rottenburgs Andre Ringenberg das Spielende nicht mehr auf dem Parkett, nachdem er für eine „Notbremse“ an Tobias Wimmer „Rot“ gesehen hatte (54. Minute). 
ETSV 09 Landshut (Tore/davon Siebenmeter): Covaci, Kranert; Metzger (4), Stangl, Poppinga (2), Prücklmeier (2), Latacz, Hirnich (4), Tobias Wimmer (8/1) Fabian Wimmer (3), Hartl, Raith (2), Morawski (5), Groß (1). – TSV Rottenburg: Tröger, Behrens, Asbeck;  Spanner (4), Tobias Deininger (3/1), Löffelmann, Thomas Deininger (7/4), Bruckmeier, Janker (1), Böttcher (6/1), Zieglmeier, Ringenberg, Ehler (1). -fe-
Rottenburg holt die ersten Bezirksligapunkte
TSV-Handballer deklassieren Mitaufsteiger MTV Ingolstadt II mit 27:18 (16:10)
 
Das war wichtig: Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen die Titelanwäter Karlsfeld und HG Ingolstadt holten die Handballer des TSV Rottenburg am Sonntag gegen Mitaufsteiger MTV Ingolstadt II mit 27:18 (16:10) ihre ersten Bezirksligapunkte.
TSV-Trainer Detlev Klosik und die rund 100 Fans konnten sich über eine konzentrierte und disziplinierte (keine Strafzeit gegenüber zwei zeitliche Hinausstellungen der Ingolstädter) Vorstellung ihrer Mannschaft freuen. In der fairen, von den Schiedsrichtern Christian Bauer/Torsten Drews gut geleiteten Begegnung kamen die Gastgeber gut aus den Startlöchern (7:3/13. Minute), ermöglichten den Gästen dann aber einige leichte Tore zum 7:6-Anschluss (17.). Initialzündung für Rottenburg war dann ein vom in der 20. Minute beim Stand von 9:7 eingewechselten Torwarttrainer Andreas Asbeck gehaltener Strafwurf. Der 49jährige Oldie blieb bis zum Schluss im Kasten und lief dort richtig heiß, während vorne das Rottenburger Kombinationsspiel immer besser ins Rollen kam. Bis zur Halbzeit erhöhten Adrian Stoica, Thomas Deininger und Co. auf 16:10. Die „Schanzer“ steckten aber nicht auf und kämpften sich Mitte der zweiten Hälfte wieder bis auf 18:15 heran (44.). Die Schlussphase gehörte dann freilich wieder den Laabetalern, die vor allem über die Außen- und Kreispositionen viel Druck machten und bis auf elf Tore (27:16/58.) davonzogen, ehe der Landesligareserve noch eine Ergebniskorrektur gelang.
TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Asbeck; Spanner (1), Tobias Deininger, Löffelmann (1), Thomas Deininger (7/4), Bruckmeier (1), Janker (3), Stoica (5), Böttcher (8), Zieglmeier, Ringenberg (1), Ehler. -fe-

Rottenburgs schwaches Viertelstündchen

TSV-Handballer vergeigen Bezirksliga-Comeback in Karlsfeld mit 24:34 (10:19)

 

Zum Bezirksliga-Comeback nach einjähriger Absenz verloren die Handballer des TSV Rottenburg am Sonntag beim TSV Eintracht Karlsfeld klar mit 24:34 (10:19). Dennoch blieb danach Gästetrainer Detlev Klosik entspannt: „Wir haben drei Viertel des Spiels trotz unserer durchwachsenen Vorbereitung auf Augenhöhe mit dem Gegner gespielt. Aber unsere schwache Viertelstunde vor der Pause hat eine konterstarke Mannschaft wie die Karlsfelder natürlich rigoros zur Vorentscheidung genutzt“, war für den Coach des Aufsteigers der BOL-Absteiger kein Maßstab. Nach einigen leichten Ballverlusten der Gäste, bei denen in dieser Phase zudem beide Torhüter keine Hand an den Ball brachten, zogen die Hausherren von 6:5 bis auf 18:9 (28.) davon und somit war zur Halbzeit (19:10) die Frage nach dem Sieger beantwortet. Die zweite Hälfte lief bei den Laabertalern dann unter dem Aspekt „Vorbereitunsspiel“. Bei dem flotten Schlagabtausch hielten die Gäste jetzt munter mit und gerieten so wenigstens nicht völlig unter die Räder.

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Asbeck; Spanner (2), Tobias Deininger, Löffelmann (1), Thomas Deininger (3/1), Bruckmeier (2), Janker (3), Stoica (4), Böttcher (8), Zieglmeier, Ringenberg (1), Ehler. -fe-

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