B-Junioren starten in Erding in die zweite Qualirunde
Die Junioren des TSV Handballs stehen am Sonntag 10.05.2026 in der zweiten Runde des Qualifikationsmarathons des BHV. Mit Altenerding, Gaimershain und Vilsbiburg geht es diesmal ausschließlich gegen Mannschaften aus dem Bezirk Altbayern. Obwohl ein Großteil der B-Jugend noch im C-Jugend-Alter ist und körperlich den B-Junioren unterlegen ist, nimmt man auf Rottenburger Seite diese Herausforderung gerne an um eine Standortbestimmung zu bekommen.
Knackpunkt ist natürlich die unglückliche Ansetzung ausgerechnet am Muttertag. Das Trainerteam ist sich nicht sicher ob man alle Stammkräfte am Sonntag aufbieten kann. Zumindest mit Alex Farkas und mit Konstantin Reindl haben sich zwei in der ersten Qualifikationsrunde verletzt ausgeschiedene Spieler wieder fit gemeldet. Im ersten Spiel um 11.00 Uhr geht es gegen den Oberbayerischen Vertreter aus Gaimersheim bei Ingolstadt. Der Gegner besteht hauptsächlich aus dem Brüderpaar Rösler, die für 90 Prozent der Tore verantwortlich sind. Sie sind in der Oberliga-Qualifikation gestartet und sind daher Favorit. Ziel der Rottenburger wird es sein die beiden zu neutralisieren um ein positives Ergebnis zu holen.
Nach einem Spiel Pause geht es auch gleich gegen den Turnierausrichter Altenerding. Auch diese Mannschaft ist leicht favorisiert. Auch Sie sind in der ersten Runde zur Oberliga Qualifikation gescheitert und spielen nun in der Qualifikation zur ÜBOL weiter. In der Vergangenheit konnten die Rottenburger zwar immer knapp behaupten aber da spielte Rottenburg auch noch in einer anderen Zusammensetzung. Die Abgänge im letzten Jahr von Marc Terlecki und den beiden Luksch Brüdern schmerzen da schon sehr.
Im letzten Spiel des Tages spielen die Rottenburger gleich im Anschluss ohne Pause gegen den TSV Vilsbiburg. Auch diese Mannschft kennt man aus vergangenen Duellen. Die Vilsbiburger haben einen reinen B-Jugendkader und sind aus Rottenburger Sicht schwer zu bespielen. Wie auch Rottenburg spielte Vilsbiburg in der ersten Runde in der ÜBOL Qualifikation und qualifizierte sich als Zweiter für die nächste Runde. Vilsbiburg kann für die neue Saison drei Neuzugänge aus Straubing und Landshut verzeichnen und ist somit noch schwerer auszurechnen.
Rottenburg wird eine klare Leistungssteigerung gegenüber der ersten Qualifikationsrunde benötigen um auch die zweite Qualifikationsrunde zu überstehen. Aber das Trainerteam um Hermann Frohnhöfer und Sigi Pautz sind überzeugt, dass dies zu schaffen ist.
Hohe Quali-Hürde knapp geschafft
Männliche B-Jugend hat die erste Qualirunde knapp übersprungen. Trotz dreier Niederlagen sind die Rottenburger Junioren eine Runde weiter. Die Umstellung auf die neue Altersgruppe von der C-in die B-Jugend scheint den Laabertalern schwerer zu fallen als gedacht. Als Vierter der Qualirunde sind sie für die nächste Runde qualifiziert.
Der erklärte Favorit in der ÜBOL-Qualirunde war der MTV Pfaffenhofen. Diese waren auch gleich der erste Gegner der Rottenburger Truppe. Man fand sehr schwer ins Spiel und die körperliche Präsenz der Ilmstädter machte den Laabertalern schwer zu schaffen. Die Rottenburger hielten körperlich soweit es ging dagegen, aber die Erfahrung der um durchschnittlich ein Jahr älteren Kontrahenten schlug immer wieder durch. Nach einem 6:10 Rückstand in der Halbzeit konnten die Ausrichter und späteren Sieger des Turniers verdient mit 12:19 gewinnen.
Konstantin Reindl der Denker und Lenker der Rottenburger musste sich schon nach dem ersten Spiel mit einem ausgeschlagenen Zahn von der Mannschaft verabschieden. Dies war natürlich eine herber Rückschlag für die Rottenburger. Trotzdem wollte man im zweiten Spiel des Tages gegen die Spielgemeinschaft aus Bergkirchen und Schwabhausen einen Erfolg holen. Die Moral war gut und diesmal klappte es auch mit dem ersten Sieg. Wenn auch das Trainerteam mit der Abwehrleistung nicht zufrieden war, war die Durchschlagskraft der Rückraumschützen für die Kontrahenten aus dem Dachauer Raum zu stark. Am Ende stand ein sicherer 15:10 Erfolg zu Buche. Doch auch in diesem Spiel gab es eine Hiobsbotschaft für das Rottenburger Trainerteam. Alexander Farkas wurde bei einem Durchbruch gefoult und verletzte sich an der Hüfte und an der Schulter, so dass er ebenfalls für die weiteren Spiele nicht mehr einsetzbar war.
Somit waren die Rottenburger für die Partie gegen Neuburg stark gehandikapt. Doch die verbliebenen Rottenburger stemmten sich getreu dem Motto der letzten Gallier gegen die zwei kommenden Gegner. Neuburg an der Donau bestand wie Pfaffenhofen hauptsächlich aus dem älteren 2010er Jahrgang und war körperlich den Rottenburger überlegen. So taten sich die Rottenburger gegen die kompakte Abwehr sehr schwer und das war im Endeffekt auch der Grund für die knappe 11:14 Niederlage.
Im letzten Spiel der Qualirunde ging es nur noch um die Goldene Ananas. Wer wird Vorletzter und zieht als trotzdem in die nächste Qualirunde ein. Gegen die zweite Mannschaft aus Anzing waren die Frohnhöfer/Pautz-Schützlinge nicht mehr bei der Sache. Das Vorrücken in die zweite Qualifikationsrunde war geschafft und das war den meisten der Mannschaft genug. Deshalb gab es gegen die Zweitvertretung aus Anzing auch nach einem unterhaltsamen Scheibenschießen noch eine herbe 24:18 Niederlage. Somit haben die Junioren aus dem Laabertal die zweite Runde der ÜBOL-Qualifikation erreicht. Dort wird aber eine starke Leistungssteigerung vor allem in der Abwehr nötig sein.
Es spielten für Rottenburg (Tore): Johannes Wagner; Leopold Lang (16), Moritz Hauser (12), Konstantin Reindl (1), Alexander Farkas (10), Jonas Hitl (2), Julian Spacek (1), Benedikt Höglmeier (3), Julian Lackermeier (5), Anton Fröschl (5), Elias Hutstein (1),
TSV-Handballjungs vor erster Qualirunde
In Pfaffenhofen geht‘s um einen Platz in der Bezirksoberliga
Rottenburg. (fe) Die neuformierte männliche B-Jugend der Handballer des TSV Rottenburg nimmt am Sonntag in Pfaffenhofen-Niederscheyern die erste Qualifiikationsrunde zur Bezirksoberliga in Angriff. Dabei wartet ein langer Handballtag auf die U17-Jungs der Laabertaler, die sich größtenteils aus der letztjährigen C-Jugend des Vereins (Bezirksliga) rekrutieren.
Gleich im ersten Kurzspiel trifft der einzige niederbayerische Vertreter um 10 Uhr auf den Gastgeber und Turnierfavoriten MTV Pfaffenhofen. Zu Schlüsselspielen für den TSV dürften anschließend die Partien gegen die mutmaßlich gleichwertigen HSG Schwabhausen/Bergkirchen (11.30 Uhr) und TSV Neuburg/Donau (13.45 Uhr) werden. Eine „Wundertüte“ ist für die Rottenburger dann um 16 Uhr der letzte Kontrahent, die B2 des Regionalligisten SV Anzing.
Um in die nächste Runde aufzusteigen, müssten die Niederbayern zwei Mannschaften hinter sich lassen. Das neue TSV-Trainerteam Hermann Frohnhöfer/Siegfriied Pautz hat seine Mannschaft gut auf die „Qualimühle“ vorbereitet. Als Generalprobe gab’s am Donnerstagabend in der heimischen Laabertalhalle ein Trainingsspiel gegen den Oberliga-Qualifikanten SG Neutraubling-Regensburg. Die Rottenburger Jungs sehen daher den Aufstiegsspielen hoch motiviert und optimistisch entgegen.
B-Jugend der Handballer starten in die erste Qualirunde
Die neugegründete männliche B-Jugend der Rottenburger Handballer starten am Sonntag in die erste Runde der alljährlichen Qualifikationsrunde des bayerischen Handballverbands . Gegen die vier Gegner, allesamt aus dem oberbayerischen Raum, geht es in erster Linie um das Weiterkommen in die nächste Runde. Dazu ist es notwendig wenigstens zwei Gegner hinter sich zu lassen.
Das neue Trainerteam ist sich aber sicher, dass das Leistungsvermögen der jungen Truppe dafür allemal ausreichen dürfte. Im ersten Spiel gegen den Turnierausrichter Pfaffenhofen haben die Verantwortlichen den klaren Favoriten ausgemacht. Die Kreisstädter hatten in der letzten Saison zwei B-Jugendmannschaften und eine C-Jugend in der ÜBOL. Möglich macht dies eine sehr gute Jugend-Kooperation mit dem Lokalrivalen aus Scheyern. Beim nächsten Gegner eine Spielgemeinschaft aus Bergkirchen und Schwabhausen rechnen sich die Rottenburger allerdings zählbares aus. Genauso wie beim dritten Gegner aus Neuburg an der Donau. Auch gegen die Donaustädter sollten die Rottenburger nicht chancenlos sein. Gegen den letzten Gegner aus Anzing ist nichts bekannt. Die jungen Rottenburger spielen gegen die zweite Mannschaft. Dies kann immer eine Wundertüte sein. Je nachdem welche Spieler der nominell ersten Mannschaft, die sich für die Regionalliga qualifizieren wollen, sich in die zweite Mannschaft verirren.
Die Rottenburger wollen aber nichts dem Zufall überlassen und haben sich für den Donnerstag vor der ersten Qualirunde einen Gegner aus Regensburg geangelt. Die SG Neutraubling-Regensburg die für die Oberliga-Qualifikation gemeldet sind, haben die Einladung gerne angenommen und nehmen den Test gegen Rottenburg ebenso gerne mit, um sich für die anstehende Qualifikation vorzubereiten.