Außer Spesen nichts gewesen

Neuformierte Handball-B-Jugend des TSV zahlt in der ÜBOL-Quali Lehrgeld

 

Rottenburg. „Außer Spesen nichts gewesen“, lautete nach drei Niederlagen in drei Spielen das ernüchternde Fazit für die neuformierte Handball-B-Jugend des TSV Rottenburg beim ersten Qualifiklationsturnier für die übergreifende Bezirksoberliga (ÜBOL) in Auerbach. 

Dabei wollte das Trainerduo Philipp Panholzer/Sigi Pautz nichts dem Zufall überlassen und reiste dank Unterstützung des Handball-Fördervereins Rottenburg mit der U 17 bereits am Vortag ins oberpfälzisch-oberfränkische Grenzland, um nach der Übernachtung in einer Jugendherberge ausgeruht ins bereits am frühen Vormittag beginnende Turnier gehen zu können. Doch das überwiegend aus dem jüngeren B-Jugendjahrgang beziehungsweise aus noch in der C-Jugend spielberechtigten Akteuren bestehende Team von der Laaber hatte letztlich nur in einem Spiel eine reelle Gewinnchance und vergeigte diese reichlich unclever.

Die erste Partie über zweimal 15 Minuten war gleich mal eine Lehrstunde, denn gegen den  Gastgeber SG Auerbach-Pegnitz kamen die Niederbayern überhaupt nicht mit der kompakt stehenden 6:0-Abwehr der Gastgeber zurecht und bezogen eine 7:17 (2:10)-Klatsche.
Das folgende Match gegen den schon aus dem einen oder anderen Punktspiel bekannten Altbayern-Kollegen SSV Schrobenhausen sollte dann ein ganz anderes werden. Die TSV-Truppe war heiß auf die Spargelstädter, agierte aggressiv in der Abwehr und der neue Torwart Dmytro Vorona machte seine Sache prima, entschärfte einige schwere Bälle. Somit konnte Rottenburg zur Halbzeit eine 10:5-Führung verbuchen. Doch mit diesem Vorsprung im Rücken fühlten sich die Laabertaler anscheinend schon zu sicher. Die zweite Hälfte wurde unkonzentriert begonnen, die Rot-Schwarzen ließen viele Torchancen liegen und fingen sich reihenweise Kontertreffer ein. Schrobenhausen holte somit Tor um Tor auf und auch eine beim Spielstand von 12:11 von den Trainern genommene Auszeit brachte aus Rottenburger Sicht keine Besserung. Aus einem Vorsprung von bis zu sechs Toren (10:4/13. Minute) wurde so nach 25 Minuten eine bittere 15:18-Pleite.

Zur „Mission impossible“ gestaltete sich für die Niederbayern dann das abschließende Spiel gegen den körperlich weit überlegenen, verlustpunktfreien Turniersieger TV  Dettelbach aus Unterfranken. Doch die Pautz/Panholzer-Schützlinge konnten jetzt ohne Druck aufspielen und zeigten laut Coach Panholzer dabei ein richtig gutes Match. Zwar hieß es am Ende klar und deutlich 22:11 (11:6) für den nordbayerischen Favoriten, aber vor allem im Angriff zeigten die Laabertaler gute Ansätze, die für die Zukunft hoffen lassen.
Für den TSV Rottenburg spielten (Tore gesamt/davon Siebenmeter): Dmytro Vorona; Bastian Schönthier (7), Marcel Vest, Thomas Rudolphi (7/5), Samuel Schneider (1), Edgar Kolesnik, Philip Hart (3), Tobias Frimberger (5), Lukas Jacobsen (1), Markus Frase, Christoph Tschoschnig (9). -fe-

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