Petrus muss ein Handballer sein

TSV bei den Jugendhandball-Jubiläumsturnieren im Wetterglück /  09 Landshut und Schleißheim obenauf

Rottenburg. So kann's bis zum Festwochenende ruhig weitergehen: Bei den Jugendhandball-Turnieren zum 150-jährigen Vereinsjubiläum hatte der Jubelverein TSV Rottenburg am Samstag jedenfalls schon mal riesiges Wetterglück. Erst kurz vor Turnierbeginn entschloss sich die Handballabteilung, die Spiele wie geplant im Freien abzuhalten. Und prompt hatte Petrus ein Einsehen mit den Sportlern und schickte die angekündigten Gewitter- und Regenschauer erst spätabends, lange nach dem Ende der Veranstaltung. Die Schulsportanlage des Landkreises und der Stadt erlebte damit eine Handball-Premiere wie im Bilderbuch und die Gäste waren angetan: Vom herrlichen Ambiente dieses hoch über dem Laabertal gelegenen Sportzentrums und von der perfekten Organisation durch die Handballabteilung. Die hatte für den "Notfall" vorgesorgt und auch die beiden benachbarten Sporthallen als Ausweichquartiere bei Regen aufgerüstet. Neben 25 Handballspielen auf zwei Plätzen galt es für das gute Dutzend fleißiger Helfer(innen) der Abteilung ein richtiges kleines Familienevent mit diversen Grill-, Getränke- und Spielstationen zu stemmen. Alles klappte und am Ende war Spartenchef Thomas Biberger geschafft, aber stolz auf seine Truppe: "Toll, wie sich bei uns vor allem die jungen Leute immer wieder im Verein mit einbringen." Voll des Lobes gab sich ebenso TSV-Präsident Hans Englbrecht: "Ich weiß, dass ich mich auch an unserem großen Festwochenende vom 17. bis 19. Juni auf die Handballer verlassen kann."

Unter weißblauem Himmel brachten die Wettbewerbe der männlichen D-Jugend und der gemischten E-Jugend gutklassige und faire Spiele. Die jungen Akteure stellten sich erstaunlich schnell auf das ungewohnte Rasen-Terrain ein lieferten sich vor allem im U 13-Jahrgang ein spannendes und ausgeglichenes Turnier. Gastgeber TSV Rottenburg verfehlte Platz eins am Ende nur um ein einziges Törchen - die knappe 7:8-Niederlage gleich zum Auftakt gegen den ETSV 09 Landshut war letztlich ausschlaggebend. Danach legten die Gastgeber gegen den TV Altötting (9:6), den ESV 27 Regensburg (7:6), die SSG Metten (12:8) und den TSV Schleißheim (11:5) zwar eine Siegesserie hin. Doch auch die 09-Buben ließen nichts mehr anbrennen und gewannen dadurch mit 10:0 Punkten das Turnier vor Rottenburg (8:2), Metten (6:4), Regensburg (4:6), Altötting (2:8) und Schleißheim (0:10).

Bei der E-Jugend stellten die Rottenburger die zwei mit Abstand jüngsten Teams, die sich aber gegen körperlich und und spielerisch überlegene Gäste gut verkauften. Turniersieger wurde schließlich Schleißheim mit 8:0 Punkten vor 09 Landshut (6:2), der SG Schierling/Langquaid (4:4) sowie Rottenbhurg II (2:6) und Rottenburg I (0:8). -fe-

 

 

Ein "echt cooler" Schulsport-Vormittag 
Erstes Schulturnier der Rottenburger Handballer war ein voller Erfolg 
Rottenburg. So macht Sportunterricht richtig Spaß: "Das war echt cool heute". kommentierte ein strahlender Viertklässler am Freitagmittag nach dem Handball-Schulturnier, das der TSV Rottenburg anlässlich seines 150-jährigen Jubiläums in der Mehrzweckhalle Laabertal erstmals veranstalte. Und damit bei den knapp 140 beteiligten Schulkindern und ihren Lehrerinnen aus insgesamt sieben vierten Klassen der Grundschulen Hohenthann, Pfeffenhausen und Rottenburg für Begeisterung sorgte. "Spaß an Spiel und Sport anstatt Wettkampfgedanke". Mit dieser Prämisse traf die Handballabteilung, die schon länger Schnuppertrainings in den Schulen anbietet, voll ins Schwarze. Die ehrenamtlichen Helfer um Abteilungleiter Thomas Biberger legten sich mächtig ins Zeug, um den Kids neben den Handballspielen einige weitere "Schmankerl" zu bieten. An diversen Stationen konnten  Wurfkraft und Zielgenauigkeit mit dem Handball erprobt werden. Absoluter Clou war freilich der "Fan-Contest", zu dem die Mädchen und Buben klassenweise vor ein Phonometer treten und dabei etwas tun konnten, was im "normalen" Schulalltag absolut tabu ist: Nämlich so laut wie möglich zu schreien. Derweil sorgten Mitglieder des Elternbeirates der Grundschule Rottenburg am Hallenkiosk mit Kaffee und Kuchen für die Verpflegung von Aktiven und Zuschauern. Im Mittelpunkt standen natürlich die Handballspiele. Für die meisten Kids war es das erste Turnier in einer großen Halle und sie meisterten diese Herausforderung mit Bravour. Es gab spannende Duelle und am Schluss nur Sieger. Alle Mannschaften wurden dank Sponsorenunterstützung vom Verein vor Turnierbeginn mit einheitlichen Erinnerungs-T-Shirts ausgestattet. Während des ganzen Vormittags herrschte Riesenstimmung, denn in den Spielen bestritten die Mädchen jeweils die erste und die Buben unter Mitnahme des Ergebnisses die zweite Halbzeit. Die einzelnen Klassengemeinschaften konnten sich so gegenseitig anfeuern. TSV-Präsident Hans Englbrecht und Bezirksvorsitzender Gerhard Schmidt vom Handballverband, die Abteilungschef Biberger als Ehrengäste schon frühmorgens begrüßen durfte und die bis zum Schluss blieben, zeigten sich beeindruckt. Und sie waren sich am Ende mit den Initiatoren der TSV-Handballabteilung und mit den Lehrkräften einig: "Diese Veranstaltung darf keine Eintagsfliege bleiben!"  
Die Ergebnisse des Schulturniers: Grundschule Rottenburg Klasse 4c – GS Rottenburg 4a 1:0, Hohenthann 4b – Pfeffenhausen 4b 6:0, Rottenburg 4b – Hohenthann 4a 1:5, Pfeffenhausen 4a – Rottenburg 4c 0:7, Rottenburg 4a – Hohenthann 4b 1:2, Pfeffenhausen 4b – Rottenburg 4b 2:2, Hohenthann 4a – Pfeffenhausen 4a 3:1, Rottenburg 4c – Hohenthann 4b 2:2, Rottenburg 4a – Rottenburg 4b 4:5, Hohenthann 4a – Pfeffenhausen 4b 5:0, Pfeffenhausen 4a –  Rottenburg 4a 4:5. -fe-

Hohenthanner Schüler haben Spaß am Handball

Training fürs große Schulturnier in Rottenburg / Miteinander statt gegeneinander spielen

Hohenthann/Rottenburg. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Vereins führt die Handballabteilung des TSV Rottenburg am Freitag, 3. Juni, in der Laabertalhalle erstmals ein großes Schulturnier für Grundschulen durch. Im Gegensatz zu den offiziellen Schulsport-Wettbewerben, bei denen es hauptsächlich um den Wettkampfgedanken geht und bei denen daher in den Teams überwiegend Vereinsspieler antreten, hat dieses Turnier eine andere Idee: Es zählt rein der Spaß am Handball und nicht das Gewinnen. Deshalb spielen keineswegs "Schulauswahlen" gegeneinander, um einen "Schulsieger" zu ermitteln. Vielmehr stellt jede Klasse eine Mannschaft, um miteinander statt gegeneinander zu spielen. Preise gibt's nicht nur für die Sieger, sondern für alle Mädchen und Buben, die mitspielen. Damit sollen die Kinder, die überwiegend noch "Nicht-Handballer" sind, für diesen reinen Teamsport begeistert werden. Eine Philosophie, die bei den umliegenden Grundschulen und ihren Sportlehrern ankommt. Und so freuen sich die Rottenburger Handballer, am 3. Juni insgesamt sieben Schulmannschaften mit Viertklässlern der Grundschulen Hohenthann, Pfeffenhausen (je zwei Klassenteams) und Rottenburg (drei vierte Klassen) begrüßen zu dürfen. Damit sollen die regelmäßigen Schnupperstunden, die von der Abteilung in Zusammenarbeit mit den beteiligten Schulen organisiert werden, einen besonderen Anreiz für die Kinder bieten. "Die Grundschule Hohenthann mit ihrer Schulleiterin Frau Geppert ist ist voll begeistert von unserem Konzept und unterstützt diese Trainingseinheiten. Da wird man regelrecht hofiert", lobt Hermann Frohnhöfer. Der im Hohethanner Gemeindebereich lebende ehemalige Oberligaspieler und Übungsleiter des TSV Rottenburg kam mit seinen Vereinskollegen Nicole Vest, Michael Faust, Markus Kailich und Simon Tröger der Bitte nach einem zusätzlichen Training für die vierten Klassen gerne nach. In den ersten zwei Schulstunden waren die Mädchen und Jungen der Klasse 4a gefordert. Nach dem Aufwärmen wurden grundsätzliche Themen wie Bälle passen und Bälle fangen, sowie der Torwurf trainiert. Während der kompletten zweiten Übungsstunde wurde ein Spiel Jungen gegen Mädchen gespielt, wobei Simon Tröger im Tor der Mädchen stand und die Jungs verzweifeln ließ. in der zweiten Trainingseinheit war die Klasse 4b an der Reihe. Auch da stand  wieder Grundlagentraining von Hermann Frohnhöfer und Siman Tröger sowie ein Spiel "Jungs gegen Mädchen" auf dem Programm. Das besondere Highlight gab's in den letzten Minuten, als sich Rektorin Geppert als "Spielertrainerin" der Mädchen selbst einwechselte und sich auch noch in die Torschützenliste eintragen konnte. Am Schluss überreichten die Lehrkräfte sogar kleine Geschenke an die Vereinstrainer aus Rottenburg, die sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit zur Verfügung gestellt hatten. -fe-

 

"Handball goes to School" - jetzt auch in Pfeffenhausen

TSV Rottenburg weitet Schultraining auf Nachbargemeinden aus / Schulturnier zum Jubiläumsjahr
Pfeffenhausen. "Handball goes to School"  - dies war vor vier Jahren das Motto, welches sogar Weltmeistermacher Heiner Brand nach Rottenburg brachte. Frei danach haben jetzt die Handballer des TSV Rottenburg für die vierten Klassen der Grundschulen in Pfeffenhausen, Rottenburg und Hohenthann ein Schulturnier geplant, welches am Freitag, den 3. Juni, als Programmteil des Jubiläumsjahres "150 Jahre TSV" zwischen den Klassen ausgetragen werden soll.
Zu diesem Zweck werden seit Mitte Februar die drei Grundschulen von den Vereinstrainern der Rottenburger Handballer besucht und den Klassen grundlegende Handball-Kenntnisse vermittelt. Die ersten waren die Klassen 4a und 4b in Pfeffenhausen. Nach einem richtig herzlichen Empfang durch Rektorin Gabriele Lechner und ihre Kollegen trafen die Rottenburger Trainer auf die erste Klasse der Grundschule. Die 16 Schüler der 4b waren alle noch angetan von den deutschen Europameister-Helden und machten von Beginn an sehr gut mit. Einem kurzen Aufwärmen folgte eine Einweisung in die wichtigsten Grundlagen dieses Sports. Gernot Nagy erklärte die notwendigen Linien, Schrittregeln und das Prellen und Tippen des Balles. Sofort danach wurden Mannschaften gebildet und gespielt. Leif Jacobsen und Connie Just erklärten den Spielern auf der Bank, was sich auf dem Feld so alles ereignet und warum der Schiedsrichter Situationen abpfeift. Die Schüler/innen zeigten dabei schnell, was sie schon alles können. Es war richtig Spielfluss zu erkennen und die Kinder wurden immer besser. Dabei sorgten die Lehrer stets für die Einwechslungen, damit alle teilnehmen können. Nach 90 Minuten ging die erste Klasse in die verdiente Pause und schon stand die 4b mit 17 Kindern in den Startlöchern. Auch hier der gleiche Ablauf: Aufwärmen, kurzes Erklären und dann spielen. So lernen die Kinder am schnellsten und leichtesten. Diesmal übernahm Leif Jacobsen den Schiedsrichter-Part. Die Kinder waren wieder voll dabei, verlegten sogar ihre große Pause nach hinten und hatten viel Spaß bei ihren ersten Handball Spielen. Gleich nach dem Training wurde seitens der Schule um eine weitere Einheit für die beiden Klassen gebeten. Nach den Osterferien sollte dies möglich sein. Für das Schulturnier werden voraussichtlich sieben vierte Klassen aus den drei Grundschulen erwartet. Alle interessierten Schüler können gerne beim regulären Vereinstraining des TSV Rottenburg vorbeikommen, um sich auf das Turnier vorzubereiten. Die Übungsstunden finden immer freitags in der Rottenburger Mehrzweckhalle ab 15.00 Uhr statt. Und wer weiß, vielleicht findet sich ja der nächste Handball-Europameister unter diesen Schülern. Zudem würde sich die Abteilung Handball über Nachwuchs sehr freuen. -fe-

 

"Die Jugend ist unser Steckenpferd": Handball-Abteilungsleiter Thomas Biberger bei einem Schultraining. Foto: fe

"Auf die Handballer ist Verlass"

Abteilung im Zeichen des TSV-Jubiläums / Sportlicher Aufwärtstrend

Rottenburg. Auch die Handballabteilung des TSV steht 2016 ganz im Zeichen der 150-Jahrfeier des Hauptvereins. Dies zeigte die diesjährige Mitgliederversammlung der Sparte im Gasthaus Forstner. Da trifft es sich gut, dass die Handballer rechtzeitig zum Jubiläumsjahr einen sportlichen Aufwärtstrend erleben, bei dem der ersten Mannschaft nach Jahren der Stagnation sogar wieder der Aufstieg winkt.

"Ihr packt das. Ich wünsche es euch jedenfalls", drückt auch Präsident Hans Englbrecht, der als oberster TSVer zusammen mit seinem Vorstandskollegen Josef Zachmeier zu der Versammlung gekommen war, die Daumen fürs "Projekt Bezirksliga". Doch viel wichtiger war dem Vereinschef, dass die Handballer ihre vorbildliche Jugendarbeit weiter betreiben: "Es ist erfreulich, dass die Abteilung immer wieder junge Leute findet, die Verantwortung im Verein übernehmen, sei es als Übungsleiter oder Funktionär. Das ist woanders nicht selbstverständlich", lobte Englbrecht. Hauptanliegen des Vorsitzenden war an diesem Abend natürlich das Jubiläumswochenende mit Fahnenweihe vom 17. bis 19. Juni. "Da wir rund 250 Gastvereine eingeladen haben und so viel wie möglich selbst machen wollen, brauchen wir hier jede helfende Hand", setzt Englbrecht auch auf die Mithilfe der Handballabteilung. "Auf uns ist Verlass", versprach sogleich Abteilungsleiter Thomas Biberger, selbst Mitglied des bereits seit 2011 arbeitenden Festausschusses. Ob bei der Zusammenstellung der Festschrift, bei den Festdamen, von denen sechs Spielerinnen der weiblichen Jugendmannschaft sind, bis zur Beteiligung am Festakt zum offiziellen Gründungstag am 25. Februar, habe sich die Abteilung bereits jetzt aktiv ins Festjahr eingebracht. Als Beitrag zum Festprogramm werden die Handballer außer einem Kinderhandball-Rasenturnier am Samstag, 4. Juni, auf dem Schulsportplatz am Tag zuvor erstmals ein Turnier für Grundschulmannschaften veranstalten. Damit findet die gute Zusammenarbeit mit den Schulen in Rottenburg, Pfeffenhausen und Hohenthann, für welche die Abteilung sogar vom Handballbezirk Altbayern gelobt wurde, ihren vorläufigen Höhepunkt. Wie in jedem Jahr gibt es auch heuer zahlreiche weitere sportliche, jugendbildende und gesellschaftliche Aktivitäten der Sparte über den reinen Wettkampfbetrieb hinaus. Zum Beispiel die Saisonabschlussfeier im Vereinslokal Eigenstetter am 30. April, die Fahrt zu einem Bundesligaspiel des HC Erlangen am 14. Mai, das Sportcamp in Inzell oder die BSJ-Jugendbildungsmaßnahme "Fair Play im Sport" mit Zeltlager vom 29. bis 31. Juli. "Die Jugend ist unser Steckenpferd", so das Credo von Rottenburgs Handballchef Biberger - was sich in dieser Saison an den Ergebnissen ablesen lässt: Alle drei Nachwuchsmannschaften im Punktspielbetrieb können kurz vor Ende der Spielzeit immer noch Meister werden, vermeldete Vize-Jugendleiter Stefan Fischhaber, der den Bericht für den erkrankten Markus Kailich gab. Noch keine Meisterschaften ausgespielt werden im Kinderhandball (Vier- bis Zehnjährige), dessen Verbandsrunde in Turnierform abläuft. Der TSV Rottenburg ist zurzeit mit einer E- und einer F-Jugendmannschaft dabei, die dank des Schultrainings der Abteilung wieder verstärkten Zulauf verzeichnen. "Just for fun" und ohne jede Wettkampf-Ambitionen jagen die AH-Mannschaft und die Freizeithandball-Damen dem Spielgerät nach.

Bei jährlichen Ausgaben von mittlerweile fast 35.000 Euro, denen Einnahmen durch MItgliedsbeiträge von gerade mal 4.200 Euro gegenüberstehen, ist die Handballabteilung froh, auf die finanzielle Unterstützung von Sponsoren und vor allem des Fördervereins bauen zu können. "Ohne den Förderverein wäre unser Abteilungsbeitrag sechs Mal so hoch wie jetzt", rechnete Kassenwartin Ulrike Neumann in ihrem detaillierten Bericht vor. Auf Antrag von Josef Zachmeier, der die Abteilungskasse zusammen mit Franz Deh geprüft hatte, wurde der Kassiererin ebenso wie der gesamten Abteilungsleitung von der Versammlung einstimmig Entlastung erteilt.

Unter dem abschließenden Punkt "Verschiedenes" sprachen Mitglieder noch die Themen Versicherungsschutz bei Schnuppertrainings, Hallenbelegung und eine eventuelle Bannerwerbung für Heimspieltage an. -fe-

Rottenburg bejubelt "Handball-Wintermärchen"

Rottenburg. Auch in Rottenburg war der Jubel groß über den sensationellen Titelgewinn der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Polen. Wie schon beim ersten "Wintermärchen" vor neun Jahren, als Deutschland im eigenen Land Weltmeister wurde, luden die Rottenburger Handballer zum  Public Viewing in die Mehrzweckhalle ein. Herrschte schon am Freitagabend beim Halbfinaldrama gegen Norwegen eine tolle Stimmung, wurde diese am Sonntagabend beim Endspiel gegen Spanien noch getoppt. Die Anhänger sorgten für einen voll besetzten Spiegelsaal der Laabertalhalle und kamen teils im Fan-Outfit, mit Deutschlandfahnen und in den Nationalfarben schwarz-rot-gold geschminkt. Und sie staunten nicht schlecht, als die junge Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson den spanischen Favoriten geradezu demontierte und mit 24:17 gewann. Schon lange vor dem Spielende stimmten die großen und kleinen Zuschauer Jubelgesänge wie "Oh, wie ist das schön" oder "So ein Tag..." an und schwenkten ihre Fahnen. Jetzt hoffen die TSV-Handballabteilung und der Handball-Förderverein, die das Public Viewing angesichts der unerwarteten deutschen Siegesserie kurzfristig organisiert hatten, dass auch Rottenburg und Umgebung von der im ganzen Land nun wieder ausgebrochenen Handball-Euphorie profitiert und neue Freunde für diesen faszinierenden Mannschaftssport gewonnen werden können. Text/Fotos: fe

Handballer als große Familie

Voll besetzter Bürgersaal bei der Weihnachtsfeier

Rottenburg. Bis auf den letzten Platz besetzt war auch heuer der Rottenburger Bürgersaal bei der Weihnachtsfeier der TSV-Handballabteilung. Von der Herrenmannschaft hin bis zu den allerjüngsten Aktiven der Bambinis und deren Eltern präsentierten sich die Handballer wieder als große Familie. In seinem Jahresrückblick ging Abteilungsleiter Thomas Biberger vor allem auf die Jugendarbeit ein, die der Abteilung besonders am Herzen liege, und bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Trainern und Funktionären sowie den Sponsoren. Eine besondere Ehrung gab es für die "Küchenfeen" des Fördervereins mit ihrer "Chefin" Jenny Nagy, die bei den Heimspieltagen in der Mehrzweckhalle für das gesunde, ausgewogene und vielfältige Essen und Trinken sorgen. Gedankt wurde auch den  fleißigen Handball-Mamas für die Kuchenspenden. Der Nikolaus, den einmal mehr Gernot Nagy sehr eindrucksvoll verkörperte, hatte in diesem Jahr ungewöhnlich viel Lob zu verteilen: Schließlich nehmen sämtliche im Punktspielbetrieb stehenden Mannschaften kurz vor der Saisonhalbzeit in ihren Ligen Spitzenplätze ein. Musikalisch gestaltet wurde die Weihnachtsfeier wieder von Jugendlichen der Handballabteilung. TSV-Präsident Johann Englbrecht sprach in seiner kurzen Grußadresse das 150-jährige Jubiläum des TSV  im nächsten Jahr 2016 an. Er hoffte auf eine rege Teilnahme bei allen Veranstaltungen aus Sicht der Helfer, aber auch aus Sicht der Zuschauer und Gäste,  besonders beim Hauptwochenende des Jubeljahres, das ist eine Woche vor dem Volksfest in Rottenburg stattfindet. -fe-

Rottenburgs Handballchef Thomas Biberger (links) hatte beim Handball-Aktionstag in Hohenthann alles unter Kontrolle. Foto: fe
Handballtrainerin Beate Rudolphi (rechts) beobachtet einen kleinen "Luftballon-Rastelli". Foto: fe
 
Für den in der Gemeinde Hohenthann wohnenden, ehemaligen Oberliga-Torjäger Hermann Frohnhöfer (links) war der Handballtag quasi ein "Heimspiel". Foto: fe
Schwieriger als es aussieht: Mit dem Luftballon über den Weichboden laufen. Foto: fe
Rottenburgs Handballchef Thomas Biberger (links) hatte beim Handball-Aktionstag in Hohenthann alles unter Kontrolle. Foto: fe
Handballtrainerin Beate Rudolphi (rechts) beobachtet einen kleinen "Luftballon-Rastelli". Foto: fe

Handballfieber in Hohenthann

Grundschul-Aktionstag mit den Trainern des TSV Rottenburg

Hohenthann/Rottenburg. Die Grundschule Hohenthann hatte sich beim Handballverband beworben - und die Handballabteilung des TSV Rottenburg ließ sich nicht lange bitten und führte den Grundschul-Aktionstag nach dem Erfolg in der Grundschule Rottenburg nun auch in Hohenthann durch. Somit brach dieser Tage bei 50 Zweitklässlern der Nachbargemeinde das Handballfieber aus. Aufgeteilt in zweimal 1,5 Schulstunden, wurde der Handball-Schnuppervormittag organisiert vom Rottenburger Handball-Abteilungsleiter Thomas Biberger und von der Sportbeauftragten der GS Hohenthann, Karin Heiß, die dann auch die Trainingsleitung übernahmen. Die vom Bayerischen Handballverband vorgeschlagenen Übungen wurden vom Rottenburger Handball-Tainerteam Thomas Biberger, Nicole Vest, Hermann Frohnhöfer, Simon Tröger und Beate Rudolphi etwas „aufgepeppt“. So hatten sie ihre beliebte Wurfgeschwindigkeits-Messanlage mitgebracht und eine Übungsstation mit Handball-Wurfvarianten eingebaut. Zunächst stand für die Kids Warmlaufen mit einem „Zeitungslauf“ und kleinen Wurftricks mit dem „Zeitungsball“  in Form einer zusammengeknüllten Zeitung auf dem Übungsplan. Danach wurden die Mädchen und Buben in einzelne Gruppen aufgeteilt, in denen sie fünf Spielstationen durchlaufen durften, Dabei wurde alle paar Minuten gewechselt. An den einzelnen Stationen wurden Wurfvarianten geübt, Luftballons jongliert, die Wurfgeschwindigkeit gemessen,  auf einem Weichboden gelaufen und beim Zielwerfen die Wurfgenauigkeit getestet. Sogar so manche Sportlehrerin stellte sich ins Handballtor, um den einen oder anderen Torwurf der Schüler zu halten. Die Kinder, Trainer und Lehrerinnen hatten riesigen Spaß, sodass Schulleiterin Christa Geppert spontan eine Wiederholung so eines Handballtages angeregte. -fe-

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