Erstes Vorbereitungsturnier der jungen Handball Damen

 

Neues Jahr, neues Glück! Nach der langen Pandemie-Pause ging es endlich wieder los und so können auch unsere jungen Damen wieder die Turnhallen (und anderes) unsicher machen.

 

Bei dem ersten Vorbereitungsturnier in Pfaffenhofen am 04.09.21, konnte schon die erste Spielpraxis gesammelt werden. Im ersten Spiel musste man gegen den späteren Turniersieger Palzing ran. Mit einer 2:8 Niederlagekonnte hier ein respektables Ergebnis erreicht werden. Im nächsten Gruppenspiel war es ein Match auf Augenhöhe gegen den TSV 1880 München, das erst in den letzten Sekunden durch einen unglücklichen Gegenstoß mit 6:7 verloren ging. Mit dieser Motivation im Rücken, konnte auch gegen den TV Indersdorf ein spannendes Spiel mit 8:11 gestaltet werden. In den weiteren Platzierungsspielen machte sich dann die Kondition bemerkbar. Es wurde aber trotz Verletzungsausfällen im Team bis zum Schluss mit Herz, Leidenschaft und im Gegensatz zu manch anderem Team auch mit reichlich Spaß und guter Laune ein großartiges Turnier zu Ende gespielt. Zum Schluss konnte sich Sarah Klötz als fünft beste Spielerin des Turniers bejubeln lassen, was auch nochmal einen Schub im 16-köpfigen Kader auslöste. (Ja so viele sind es!)

Die anschließende Biergarten-Mannschaftssitzung rundete den schönen Handballtag gelungen ab.

Mit den knappen Niederlagen gegen vergleichbare Konkurrenten wurde auch deutlich, dass dieses Jahr auch einiges drin sein wird. Mit den gewonnenen Erkenntnissen wurde dann in den vergangenen Wochen gezielt trainiert, um für die kommenden Aufgaben gewappnet zu sein.

Am 02.10.2021 starten die Damen zuhause um 17:00 Uhr in die neue Saison der Bezirksklasse Frauen Ost. Wenn die jungen Damen, die in den vergangenen Trainings gezeigten Motivation auch in die Spiele übertragen können, sollte alles für einige spannende Handballspiele angerichtet sein.

 

Team in Paffenhofen:

Manu, Eva K., Eva S., Sophia, Lisa, Hannah

Sara, Anna, Antonia, Sarah

 

Beim nächsten Mal im Bilde ? Magdalena, Franziska, Melanie, Isabel, Jessica, Kristin,

 

Trainer: Michael, Connie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Links nach Rechts: 1. Abteilungsleiter Simon Tröger, Thomas Biberger, Ulrike Neumann, 2. Abteilungsleiter Philipp Panholzer.

 

 

 

Handballer bedanken sich bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern

 

 

Nach insgesamt 22 Jahren in der Vorstandschaft und nach  8 Jahren als Abteilungsleiter, Trainer und vieles mehr, kandidiert Thomas Biberger zum Leidwesen der Abteilung nicht mehr. Unter Thomas Bibergers Regie lebte die Jugendarbeit der Rottenburger wieder auf und erlebte einen wahrlichen Boom. Das Schulturnier der drei Grundschulen Rottenburg, Hohenthann und Peffenhausen, wurde von ihm ins Leben gerufen und trug viel zum Wachstum der Abteilung bei. Freilich litt das kontinuierliche Wachstum in der Coronazeit. Doch die Jugendarbeit liegt auch der neune Abteilungsleitung am Herzen und wird kontinuierlich fortgesetz. Zusammen mit Thomas Biberger tritt  auch Ulrike Neumann, die als Kassiererin einen großartigen Job machte und auch bei vielen anderen Abteilungsaktivitäten immer zur Verfügung stand zurück. Auch Jenny Nagy legt Ihren Posten als Vergnügungswärtin nieder. Sie stand nach 8 Jahren nicht mehr zur Wahl. Zusammen mit dem Küchenteam hob Sie die Bewirtung bei den Handballspielen auf ein neues Level. Der Kiosk der Rottenburger Handballabteilung war im ganzen Bezirk bekannt für die gute Verpflegung. Viele Gäste-Spielereltern kamen auch wegen der Küche gerne nach Rottenburg in die Mehrzweckhalle.

Foto: Die neue Abteilungsleitung Simon Tröger und Philipp Panholzer bedanken sich herzlich bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern mit einem Geschenkkorb und einem Blumenstrauß für die geleistete Arbeit.

Von Links nach Rechts: 1. Abteilungsleiter Simon Tröger, Thomas Biberger, Ulrike Neumann, 2. Abteilungsleiter Philipp Panholzer.

 

Auf dem Weg zum „Adlerträger“: Marc Panholzer, Handball-Jungtalent aus Rottenburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marc Panholzer auf dem Zettel der DHB-Talentscouts

Nationalmannschafts-Traum des jungen Handballers aus Rottenburg könnte wahr werden

 

Von Ferdinand Mader

Rottenburg. Mit dem Bundesadler auf der Brust die Nationalhymne mitzusingen und bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften nicht nur am Fernsehen zu sitzen, sondern live dabei zu sein - davon träumt jeder Leistungssportler. Für den jungen, aus Rottenburg stammenden Handballer Marc Panholzer könnte dieser Traum bald Wirklichkeit werden. Der Torwart, der im Frühjahr 2019 in die Junioren-Akademie des Zweitbundesligisten TV Großwallstadt wechselte, steht nämlich auf dem Sprung in den Elitekader des Deutschen Handballbundes (DHB). 

 

Stammkeeper in der Bayernauswahl

Nur ein Spieler des TSV Rottenburg schaffte in der mittlerweile 39-jährigen Geschichte der Handballabteilung diese ehrenvolle Berufung: Josef Zachmeier jun. gehörte 1995 zum Kreis der deutschen U17-Juniorenauswahl. Marc Panholzer ist seit 2019 Stammkeeper der bayerischen Landesauswahl des Jahrgangs 2005, in der Spieler der Renommiervereine TSV Allach, TSV Friedberg, HC Erlangen, HC Sulzbach, DJK Rimpar und TV Großwallstadt stehen. Mit dem von Verbandstrainer Bernhard Karg, der übrigens auch Cheftrainer des Handball-Bayernligisten TG Landshut ist, betreuten BHV-Team belegte Panholzer beim traditionsreichen Turnier um den Konrad-Zuse-Cup im ostsächsischen Hoyerswerda den hervorragenden dritten Platz unter acht Länderauswahl-Mannschaften aus ganz Deutschland. 

 

DHB-Talentscouts beeindruckt

Vertreten waren die Auswahlteams der Handball-Landesverbände von Berlin, Hamburg, Sachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. Durch Panholzers vorzügliche Leistungen wurden die DHB-Talentscouts in Person von Nachwuchs-Bundestrainer Jochen Beppler und Carsten Klavehn, hauptamtlicher DHB-Talentcoach, auf den 15-jährigen Ex-Rottenburger aufmerksam und bezeichneten Marc sogar „als einen der besten Torhüter des Turniers“. Die bayerischen U16-Jungs hatten sich bei der dreitägigen Großveranstaltung in der Lausitz nach einer unglücklichen 11:12-Auftaktniederlage gegen die Hamburger Landesauswahl in der Vorrunde gegen Sachsen-Anhalt mit 19:15 durchgesetzt und dann gegen den favorisierten Gastgeber Sachsen mit dem 21:9-Kantersieg für eine faustdicke Überraschung gesorgt. In dieser Partie spielte sich Marc Panholzer mit 14 starken Paraden und einer sensationellen Fangquote von 62 Prozent in einen wahren Rausch. Nicht ganz so gut lief es für die „Bayernbuam“ dann im Halbfinale, das gegen die Berliner Auswahl knapp mit 20:22 verloren ging. Dafür zeigten sich Marc Panholzer und Co. im „kleinen Finale“ um Platz drei wieder voll auf der Höhe und besiegten den hoch motivierten Gastgeber Sachsen mit 17:15 ein zweites Mal. 

 

Treue zum Traditionsverein

„In der bevorstehenden Punkterunde muss ich die in Hoyerswerda gezeigten Leistungen bestätigen“, darf  sich Marc Panholzer trotz des Lobes aus berufenem Munde nicht auf seinen „Lorbeeren ausruhen“. Seine sportliche Zukunft sieht der „Rottenburger Bua“ übrigens nach wie vor beim TV Großwallstadt. „Mir gefällt es in Großwallstadt sehr gut, ich fühle mich dort wohl“, will der junge Niederbayer dem unterfränkischen Traditionsverein, der in seiner Glanzzeit insgesamt siebenmal deutscher Meister, viermal DHB-Pokalsieger und  viermal Europacupsieger wurde, die Treue halten.

 

 

Die Rottenburger Handballer sind stolz auf ihre Auswahlspieler (v. l.) Timo Reisinger, Maximilian Brunner und Pius Wittmann. Foto: Ferdinand Mader

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rottenburger Handballer stolz auf ihre Auswahlspieler

Timo Reisinger, Maximilian Brunner und Pius Wittmann im Altbayern-Kader


Rottenburg. (fe) Das erste Training nach der Corona-Zwangspause und die offizielle Sichtung des Bayerischen Handballverbandes (BHV) für den männlichen Jahrgang 2008 fand dieser Tage beim VfL Landshut-Achdorf statt. Alle talentierten Spieler des Jahrgangs 2008 im BHV-Bezirk Altbayern waren aufgerufen, sich zu präsentieren. Da im vergangenen Jahr kein Spielbetrieb stattfand, waren dieses Mal die Vereinstrainer gefordert, ihre talentiertesten Spieler selbst zu nominieren. Das Trainerteam der Handballer des TSV Rottenburg entschied sich für Timo Reisinger, Maximilian Brunner und Pius Wittmann. Unter den Augen ihrer künftigen BHV-Auswahltrainer Dominik Kindlein und Adrian Müller mussten die „jungen Gallier“ aus Rottenburg ihr handballerisches Können unter Beweis stellen. Alle drei konnten überzeugen und sind nun Teil des Auswahlteams Altbayern männlich 2008. – Bild: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Bild der neu gewählte Handball-Abteilungsleiter Simon Tröger (2. v. links) mit (v. l.) Jugendwart Markus Kailich, Vergnügungswartin Eva Scheike, Kassenwartin Petra Reisinger und Sportwart Hermann Frohnhöfer. Foto: Ferdinand Mader

 

 

 

Simon Tröger neuer Handball-Abteilungsleiter des TSV Rottenburg

Nach 22 Jahren im Vorstand kandidierte Thomas Biberger nicht mehr / Mitgliederzahl trotz Corona fast konstant geblieben

 

Rottenburg. (fe) Eine Zäsur brachte die Jahreshauptversammlung der Handballabteilung des TSV Rottenburg im Vereinslokal Eigenstetter mit sich: Nach insgesamt 22 Jahren in der Abteilungs-Vorstandschaft, darunter acht Jahre als Spartenchef und 14 Jahre als stellvertretender Abteilungsleiter, zog sich Thomas Biberger von der Abteilungsspitze zurück. Zu seinem Nachfolger wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig Simon Tröger gewählt. Nach einer Dekade kandidierten auch Kassenwartin Ulrike Neumann und Vergnügungswartin Jennifer Nagy nicht mehr für ihre Ämter. Ihre Nachfolgerinnen wurden Petra Reisinger und Eva Scheike. Den neu geschaffenen Posten des Sportwartes übernahm Hermann Frohnhöfer. In seinem Amt bestätigt wurde Jugendwart Markus Kailich. Da Kailichs Stellvertreter Simon Tröger zum Abteilungschef aufrückte, war die außerplanmäßige Neuwahl des zweiten Jugendleiters nötig.  Für dieses Amt fand sich Manuela Hecht, die bei der Versammlung zwar nicht anwesend war, die jedoch im Vorfeld ihr schriftliches Einverständnis erklärt hatte.

 

Jugendarbeit bleibt Stärke der Handballabteilung

Die neue Abteilungsführung kann von Thomas Biberger ein gut bestelltes Feld übernehmen, wie der scheidende Handballchef in seinem letzten Tätigkeitsbericht erkennen ließ. "Die Stärke der Handballabteilung ist nach wie vor die Jugendarbeit, was sich im Durchschnittsalter aller Mitglieder von 21 Jahren wiederspiegelt“, bedankte sich Thomas Biberger, der auch Vizepräsident des Gesamtvereins ist, bei den Trainern und der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit. Obwohl coronabedingt auch in der Handballabteilung praktisch alle sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten lahmgelegt waren, sei die Mitgliederzahl mit 184 fast konstant geblieben. Allerdings fehlte in den beiden letzten Jahren der Zuwachs von Kindern. "Die Einschränkungen ließen kein Zelt- oder Trainingslager zu. Dies vermissen wir schmerzlich und wäre so wichtig, um die Kinder für den Vereinssport begeistern zu können“, klagte in seinem Bericht Jugendleiter Markus Kailich. Nun laufe aber das Training wieder. In der kommenden Saison 2021/22 seien die Rottenburger Nachwuchshandballer laut Markus Kaillich mit einer männlichen A-, B- und C-Jugend sowie einer gemischten D-Jugend im Ligenbetrieb vertreten. Auch im Kinderhandball sei die Abteilung mit E-, F- und G-Jugend wieder sehr gut besetzt.

 

„Sportbetrieb muss wieder laufen“

Auf die besondere Situation der letzten Monate ging auch TSV-Präsident Hans Englbrecht in seinem Grußwort ein. "Nach der pandemiedingten Auszeit ist es wichtig, dass der Sportbetrieb wieder ins Laufen kommt“, sagte Englbrecht und bedankte sich bei den Handballern als TSV-Sparte mit den meisten jugendlichen Mitgliedern für deren vorbildliche Nachwuchsarbeit. Gleichzeitig bat Englbrecht um zahlreiche Beteiligung an der Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins am 27. August.

Der neugewählte Abteilungsleiter Simon Tröger bedankte sich zum Abschluss mit einem Geschenkkorb und Blumen beim langjährigen  Handballchef Thomas Biberger für die geleistete Arbeit während dessen 22jähriger Tätigkeit, sowie bei der ehemaligen Kassiererin Ulrike Neumann und der scheidenden Vergnügungswartin Jennifer Nagy für deren jeweils zehnjährige Tätigkeit in der Abteilungs-Vorstandschaft. 

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