Viel Spaß und Riesenstimmung beim dritten Handball-Schulturnier

TSV Rottenburg sorgte wieder für einen gelungenen Schulsport-Vormittag rund um den Handball
 
Von Ferdinand Mader
Rottenburg. Sportunterricht in dieser Form hätten die Vierklässler wohl am liebsten jede Woche: Beim dritten Schulturnier für die Grundschulen aus Rottenburg, Hohenhann und Pfeffenhausen in der Mehrzweckhalle Laabertal sorgte der TSV Rottenburg am Freitag wieder für einen gelungenen Vormittag rund um den Handball. Viel Spaß und Riesenstimmung waren garantiert, auch ohne offizielle Abschlusstabelle oder Turniersieger. Im Mittelpunkt stand für die Schulkinder die Freude an der Bewegung und das Gemeinschaftsgefühl beim Zusammenspielen auf dem Spielfeld und Anfeuern mit den Klassenkameraden auf der Tribüne. Es waren auch einige Eltern da, um ihren Jüngsten die Daumen zu drücken.
 

Die TSV-Handballabteilung mit Thomas Biberger an der Spitze hatte alles bestens vorbereitet und war mit insgesamt 16 ehrenamtlichen Trainern und Helfern, die sich für das Event extra einen Tag Urlaub nahmen, voll im Einsatz. Der Elternbeirat der Grundschule Rottenburg übernahm die Verköstigung mit Getränken, Wurstsemmeln, Kaffee und Kuchen, die am Turnierende alle „verputzt“ waren. Der exakt geplante Ablauf des Schulturniers musste auf die Minute genau eingehalten werden, da es ja ein regulärer Unterrichtstag war und die Schulbusse pünktlich fuhren. Begrüßt wurden die Mannschaften von Rottenburgs Stadtrat und TSV-Präsident Hans Englbrecht, der sich namens des Vereins bei den Schulen für die gute Zusammenarbeit und bei der Handballabteilung für deren enormes Engagement bedankte. Nach einer kurzen Info durch Handball-Abteilungsleiter Thomas Biberger ging's gleich los mit den ersten Spielen. Schon ab dem ersten Match war die Stimmung auf Anschlag, auch dank der von der Handballabeilung auf der Tribüne verteilten 50 original Bundesliga-Klatschpappen. Mit dem Spiel Hohenthann 4a gegen Pfeffenhausen 4a wurden auch die einzelnen Übungs-Stationen besetzt. An Station eins, der „Fanmeile“, konnten die Kinder ihre maximale Lautstärke austesten und auch die Lehrer durften mal vor der Klasse richtig schreien. Ein Glück, dass trotz Phonzahlen im Presslufthammerbereich die Spiegel im Gymnastikraum der Mehrzweckhalle ganz blieben. Die Klassen Rottenburg 4a und Pfeffenhausen 4a landeten mit 125,6 dB gleichauf in der Wertung und konnten sich mit dem Titel „lauteste Klasse“ küren. Die Grundschule Hohenthann räumte dafür in der Station „Zielwerfen“ ab. Hier konnten die Hohenthanner 4a mit 28 Punkten und die 4b mit 25 Treffern die besten Ergebnisse erzielen. Bei dem Wettbewerb ging es darum, in einer vorbestimmten Zeit möglichst viele Bälle durch die vier Löcher in der Torwand zu werfen. Als eine weitere Station war die Wurfgeschwindigkeitsmessung wieder aufgebaut. Dort konnten die Klassen aus Hohenthann und Pfeffenhausen mit 64 km/h und 59 km/h die wurfgewaltigsten Jungs stellen. Wogegen die Rottenburger Klassen mit 53 und 49 km/h die beiden wurfstärksten Mädchen hervor brachten. Auf dem Handballfeld war von Spiel zu Spiel zu merken, dass der Ball immer besser lief und die Spiele immer ausgeglichener wurden, sodass sogar die letzten beiden Partien mit 4:4 und 6:6 unentschieden endeten. Alle hatten an dem Tag ihren Spaß und auf die Frage bei der Verabschiedung, ob es denn allen gefallen hätte, wurde dem Organisationsteam ein lautstarkes „Ja“ entgegen geschmettert. Zum Schluss gab es für jeden Teilnehmer noch eine Urkunde.

Rottenburgs jüngste Handball-Schiris:
Paul Cisewski und Thomas Rudolphi haben die „Lizenz zum Pfeifen"
 
Rottenburg. Stolz präsentieren sie ihre druckfrische „Lizenz zum Pfeifen“: Paul Cisewski (auf dem Bild rechts) und Thomas Rudolphi, beide 14 Jahre alt, haben dieser Tage ihre praktische Prüfung bestanden und gehören damit neben Cedric Nagy zu den jüngsten Handball-Schiedsrichtern, die der TSV Rottenburg jemals hervorgebracht hat. Bereits Mitte Juni hatten die zwei Schüler mit Erfolg ihre theoretische Prüfung abgelegt, nach der sie mit ihren Mannschaftskameraden ins Trainingslager nach Inzell (wir berichteten) weiterfuhren. Denn aktiv im Verein Handball spielen die beiden Jung-Schiris natürlich nach wie vor.  Auf ihr Schiedsrichter-Examen vorbereitet wurden Thomas und Paul im ersten Teil  der Ausbildung vom vereinseigenen Unparteiischen Simon Tröger und anschließend bei einem zweitägigen Lehrgangs-Wochenende des Handballverbandes mit vollem Programm von 9 bis 16.30 Uhr beim ETSV 09 Landshut. Damit hat die zuletzt etwas ausgedünnte Referee-Gilde der Rottenburger Handballer wieder Zuwachs bekommen: Als geprüfte Schiedsrichter des Vereins sind derzeit außerdem Gernot und Cedric Nagy, Hermann Frohnhöfer, Markus Kailich, Felix Skopan (trotz Wohnort in Regensburg) und Simon Tröger aktiv. Text/Foto: fe
 
Der Spaß am Handball steht wieder im Vordergrund
TSV Rottenburg lädt Grundschulen aus Pfeffenhausen, Hohenthann und Rottenburg zum bereits dritten Schulturnier ein
 
Von Ferdinand Mader
Rottenburg. Nach der tollen Resonanz in den beiden Vorjahren sowie bei den auch heuer vom TSV Rottenburg in den vierten Klassen angebotenen Schnuppertrainings laden die Rottenburger Handballer am Freitag, 29. Juni, ab 8 Uhr die Grundschulen aus Pfeffenhausen, Hohenthann und Rottenburg in die Mehrzweckhalle Laabertal zum dritten Schulhandball-Turnier ein. Es ist auch als Dankeschön des Vereins an die beteiligen Schulen für die gute Zusammenarbeit gedacht. Seit vielen Jahren darf der TSV Rottenburg in unregelmäßigen Abständen für die Grundschulkinder Schnuppervormittage in Rottenburg, Hohenthann und Pfeffenhausen anbieten und konnte während dieser Zeit schon einige Handballtalente entdecken.
Im Gegensatz zu den staatlich organisierten Schulsport-Wettkämpfen geht es beim vom Verein aufgezogenen Turnier allerdings rein um den "Spaß am Spiel mit Hand und Ball", wie Abteilungsleiter Thomas Biberger betont. Um den Grundschülern die Sportart Handball näher zu bringen, unterstützen erfahrene Vereinstrainer die Lehrkräfte der Schule, die den Lehrern beim Einwechseln oder bei Fragen zu den Schirientscheidungen beziehungsweise Regeln zur Seite stehen. So coacht B-Lizenzinhaber Gernot Nagy, der zuletzt die männliche A-Jugend des TSV Rottenburg ohne Punktverlust zur Meisterschaft führte und die U16-Altbayernauswahl trainierte, wieder die Pfeffenhausener Schüler. Die Grundschule Hohenthann setzt einmal mehr auf ihren ebenfalls in Rottenburg als Jugendtrainer sehr erfolgreichen „Lokalmatador" Hermann Frohnhöfer, während Thomas Biberger, der als Spartenleiter der Handballer die Jugendarbeit zu seinem „Steckenpferd“ erklärt hat, die Rottenburger Viertklässler unter seine Fittiche nimmt. Gespielt wird wieder nach dem „Er-und-Sie-Turniermodus“, das heißt, die Mädels absolvieren die erste Halbzeit und die Jungs spielen mit dem Ergebnis in der zweiten Hälfte weiter. Gemäß dem Motto des Schulhandball-Vormittags wird es keine Endwertung oder einen Turniersieger geben. Um die Handballspiele herum steigt wieder ein buntes Rahmenprogramm, für das der Verein ebenso verantwortlich zeichnet wie für das Abstellen von Schieds- und Kampfrichtern. Mit dabei sind wieder das Wurfgeschwindigkeits-Messgerät, eine „Fanmeilenmessung“, in der die Kinder ihre Schreilautstärke austesten können, und auch eine Zielwurfstation. Der Elternbeirat der Grund- und Mittelschule Rottenburg kümmert sich um die Verpflegung von Aktiven und Zuschauern, die ebenfalls sehr herzlich zu dem Event eingeladen sind. Zur Vorbereitung auf das Schulturnier hatte die Handballabteilung die interessierten Schüler in den letzten Wochen auch zum unverbindlichen Mitmachen beim Vereinstraining eingeladen, was vor allem an der Grundschule Rottenburg auf ein großes Echo stieß. 
 

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Teamgeist, Kondition und Selbstvertrauen gestärkt
Dreitägiges Trainingscamp der TSV-Handballjugend in Inzell mit vollem Programm
 

Rottenburg. Teamgeist, Kondition und Selbstvertrauen hinsichtlich der neuen Saison stärken konnten die Handball-Jugendmannschaften von der weiblichen und männlichen A-Jugend sowie der männlichen C-Jugend des TSV Rottenburg bei ihrem schon traditionellen Sommer-Trainingslager im BLSV-Sportcamp Inzell. Die dreitägige Maßnahme fand auch heuer sehr guten Anklang bei den jungen Sportlern und forderte sie mit einem dicht gedrängten Programm.

 
Mit 20 Jugendlichen und den sieben Betreuern Markus Kailich, Philipp Panholzer, Simon Tröger, Jenny Nagy, Thomas Biberger, Sigi Pautz und Michael Faust startete der Tross mit drei Kleinbussen vom Treffpunkt Mehrzweckhalle in Richtung oberbayerische Alpen, sodass schon bei der Hinfahrt Stimmung aufkam. Nach dem Bezug der Zimmer - die Jugendlichen waren, mannschaftsweise aufgeteilt, in drei Hütten untergebracht und die Betreuer in Doppelzimmern - ging´s zur Unterweisung durch die Campleitung quer über’s ganze Areal. Anschließend stand das Abendessen auf dem Plan und danach wartete zur Abfrischung das 25-Meter-Becken. Hier wurden gleich mal ein paar Schwimmzeiten der männlichen A-Jugend auf einer 200-Meter-Strecke  gestoppt. Am nächsten Morgen hieß es bereits um 6.30 Uhr „Aufstehen zum Frühsport“. Die erste Joggingrunde führte auf einem geteerten Weg eine Zeit lang bergauf und von dort dann auf einen Waldweg. Bei dem war über Stock, Stein und Wurzeln einiges an Konzentration und Koordination gefragt, sodass schon hier die ersten Schweißperlen flossen. Das Frühstück hatten sich die Morgensportler damit redlich verdient, ehe das erste Hallentraining auf dem Programm stand. Dem Mittagessen folgten die Nachmittagsunternehmungen. So konnten sich die Jungs und Mädels an einer Kletterwand beweisen.  Nach einem Briefing, wie der Klettergurt angelegt, welche Kommandos beim Klettern zu beachten sind und wie man sich von der Wand wieder abseilen lässt, konnte jeder eine 14 Meter hohe Kletterwand hochkraxeln, gesichert von einem BLSV-Sportlehrer. Nächste Station war der Bogenschießstand, an dem ein kleiner Wettkampf ausgetragen wurde. Anschließend war Biathlon angesagt. Bei dem galt es, immer wieder eine Laufstrecke zu bewältigen und nach jeder Runde am Schießstand mit einem Lasergewehr zu treffen, um keine Strafrunden laufen zu müssen. Auch hier wurde von jedem Läufer die Zeit genommen und beim Abendessen gab´s dann die Auswertung. Beim Bogenschießen und Klettern machten auch einige Betreuer fleißig mit. Den Abend ließ man dann gemeinsam ausklingen. Der Sonntag fing wieder sehr früh um 6.30 Uhr an. Nach einer Joggingrunde und anschließenden Dehnübungen auf dem BLSV-Gelände konnten noch einige im Slacklinepark ihren Gleichgewichtssinn trainieren, bevor es um 9.00 Uhr wieder zum Handballtraining in die Halle ging. Nach dieser letzten Übungseinheit wurden die Hütten aufgeräumt und die Sachen gepackt, um sich dann noch bei einem gemeinsamen Mittagessen für die Heimfahrt zu stärken. -fe-

Der große Wurf blieb aus.

 

Leider hat es nicht geklappt mit der endgültigen Qualifikation zur Landesliga. Die C-Jugend der Handballer des TSV Rottenburg ist in der letzten Qualirunde zur Landesliga gescheitert.  Das es angesichts der Gegner extrem schwierig werden würde, war allen vornherein klar.

Noch nicht auf Betriebstemperatur wurden die Rottenburger gleich im ersten Spiel gegen Kaufbeuren/Neugablonz eiskalt erwischt. Bevor man es sich versah, lagen die Jungs um Trainer Markus Kailich und Philip Panholzer schon 0:4 im Hintertreffen. Die Abwehr stand ganz passabel aber im Angriff lief nicht viel zusammen. Nach dem Anschlußtreffen von Christoph Tschoschnig kam Der Rottenburg Express langsam auf Betriebstemperatur, aber diesen anfänglichen Rückstand konnten die Jungs nicht mehr aufholen. Nach 24 Minute stad es 13:7 für die SG Kaufbeuren/Neugablonz, die aber auch als klare Favoriten in dieses Turnier gingen. Im zweiten Spiel gegen den TSV München/Ost wollten die Laabertaler zeigen, was in Ihnen steckt.  Aber auch hier ging der Start gründlich daneben, auf das 1:0 für Rottenburg sorgte der Ein-Mann Sturm Köhler für eine 3:1 Führung der Münchner. Aber aufgeben war nicht, den die Rottenburger kämpften und bis vier Minuten vor Ende, konnten die Laabertaler de n Rückstand in eine 7:6 Führung drehen. Aber dann verletzte sich Paul Cisewski und damit auch der Motor des Rottenburger Angriffsspiels. Der Schock saß tief und die Rottenburger wirken teils paralysiert und vergeigten selbst 100 Prozentige vor dem Tor, während der schon erwähnte Ein-Mann Sturm die Sache für München klar machte. So ging das zweite Spiel mit 7:9 verloren. Nach nur einem Spiel Pause ging es gegen den Gastgeber Vaterstetten, die auch wie Kaufbeuren in der Qualifikation zur Bayernliga gescheitert waren.  Paul Cisewski konnte für den Rest des Turniers nicht mehr spielen Da war die Luft für die Rottenburger komplett raus. Gegen den körperlich übermächtigen Gegner ließen sich Schönthier, Hart und Co. förmlich den Schneid abkaufen. Es wurde nur noch Alibihandball gespielt und der Kampfgeist war nicht mehr vorhanden. Selbst die wenigen guten Torchancen wurden teilweise kläglich vergeben. So endete das Spiel 14:4 letztendlich verdient für den Gastgeber Vaterstetten. Im abschließend  letzten Spiel gab es eine Premiere für die U15. Gegen die SG SHV/UHC Salzburg kamen die Rottenburger zu Ihrem ersten internationalen Pflichtspiel. Die Salzburger waren in diesem Turnier eine Klasse für sich und konnten jedes Spiel gewinnen. Auch gegen die Rottenburger gaben Sie sich keine Blöße. Die einen Kopf größeren Rückraumspieler der Österreicher ließen den Rottenburgern keinen Platz um Ihr technisches Spiel aufzuziehen und auch dieses Spiel wurde zu einer Lehrstunde für die Kailich Schützlinge. Beim 15:4 für Salzburg hatten die Laabertaler nichts zu melden. Trotz allem war diese Aufstiegsrunde ein toller Erfolg für die jungen Handballer, die nun in der neuen Saison für die Bezirksoberliga qualifiziert ist und mit den gezeigten Leistungen in der Qualifikation ein gewichtiges Wort mitreden wird.

Für Rottenburg spielten (Toren/ davon Siebenmeter): Marc Panholzer; Bastian Schönthier (3), Paul Cisewski (4/1), Christoph Tschoschnig (2), Simon Graf, Niklas Mittermeier(1),  Jonathan Daser (1), Philip Hart (6/3), Markus Frase,  Samuel Schneider (2), Lukas Jacobsen (3), Thomas Simbeck. -fro-

Hiermit möchte sich auch nochmal das ganze Team recht herzlich für dir tolle Unterstützung bei Herr Dr. Hellmut Schuldes und der apoROL bedanken!

Magdalena Großmann, Isabel Linke, Sandra von Schuster, Hannah Hermann, Sara Fleischmann, Eva Krausnecker, Trainer Michael Faust

Marina Spitzhorn, Melanie Ross, Anna Ehler, Lisa Rudolphi, Eva Scheike

A-Jugend-weiblich
Erstmalig wieder weibliche
A-Jugend am Start!

Nach Jahren kann sich der TSV Rottenburg Handball Fan wieder an einer neuen weiblichen A-Jugend erfreuen!

Die Jungen Damen können gemeinsam auf eine fast durchgängige Karriere seit der E-Jugend zurück blicken und starten mit der A-Jugend den nächsten Schritt zum Langzeit Ziel „Damenmannschaft in Rottenburg“!

Für das richtige Outfit konnten die Damen unsere www.apoROL.de die „Apotheke in Rottenburg“ gewinnen.

Herr Dr. Hellmut Schuldes überreichte den neuen Trikotsatz stellvertretend an Trainer Michael Faust sowie der Spielerin Sara Fleischmann und Torfrau Anna Ehler.

Auf zur letzten Aufstiegsrunde!
Handball-A- und C-Jugend des TSV kämpfen am Sonntag um einen Platz in der Landesliga
 
Rottenburg. Auf zur dritten und letzten Aufstiegsrunde! Die Handball-A- und C-Jugendteams des TSV Rottenburg kämpfen am Sonntag um einen Platz in der Handball- Landesliga. In zwei Fünfer-Turnieren tritt der U 19-Nachwuchs in Oberschließheim (Sporthalle an der Jahnstraße) an, während die U 15-Mannschaft zur gleichen Zeit dorthin zurückkehrt, wo ihre Qualirunden-Erfolgsstory ihren Ausgang nahm: Nämlich nach Vatersteten in die Schulsporthalle an der Johann-Strauß-Straße 41.
Für beide Mannschaften gilt: Sie haben nichts zu verlieren und können als „Underdogs“ völlig unbelastet aufspielen. Denn ihr erklärtes Ziel, ab September in der übergreifenden Bezirksoberliga zu spielen, haben die Jungs bereits geschafft. Erstmals überstand der Rottenburger Handballnachwuchs in der bayernweit ausgeschriebenen „Qualifikationsmühle“ mehr als zwei Runden und hat damit beim finalen Durchgang ein Ziel vor Augen, das in der 36-jährigen Abteilungsgeschichte noch keine Handballmannschaft des TSV Rottenburg erreicht hat: Nämlich in der Landesliga, der zweithöchsten Liga Bayerns, um Punkte zu spielen. Nötig dafür wäre in beiden Turnieren mindestens ein dritter Platz.
Die A-Junioren unter Trainer und Abteilungsleiter Thomas Biberger treffen in den Spielen über zweimal 15 Minuten um 10.45 Uhr auf den TV Bad Tölz, um 13 Uhr auf den ESV 27 Regensburg, um 14.30 Uhr auf den TuS Fürstenfeldbruck und um 16 Uhr auf den TSV Schleißheim. In der letzten Partie kommt es zu einem Kuriosum: Die Rottenburger Bezirksauswahlspieler Peter Neumann und Cedric Nagy, die seit April ein Doppelspielrecht für die B-Jugend des TSV Schleißheim besitzen, treffen auf ihre Schleißheimer U 17-Teamkollegen, mit denen sie tags zuvor in Freising noch Seit’ an Seit’ um die Landesliga-Qualifikation gekämpft hatten. Nachdem die Laabertaler als Bezirksligameister in der vergangenen Meisterschaftsrunde nie ernsthaft gefordert wurden, warten jetzt Gegner auf den TSV, die bis Ende März noch zwei bis drei Leistungsklassen höher unterwegs waren. Die Youngsters des ESV Regensburg beispielsweise kämpften sogar um den Aufstieg in die Bundesliga, wurden dann aber in ihren drei Qualirunden bis auf die Landesliga-Ebene durchgereicht. In ihren bisher sechs ausgetragenen Aufstiegsspielen haben die Rottenburger mit fünf Siegen und nur einer Niederlage allerdings bewiesen, dass sie mit den Aufgaben wachsen können und geben sich nun hoch motiviert, um dieser tollen Spielzeit das „Sahnehäubchen“ aufzusetzen.
Als noch krassere Außenseiter gehen die C-Jungs von der Laaber ebenfalls am Sonntag ihre letzte Quali-Runde in Vaterstetten bei München an. Zwar können sie mit fünf Siegen und einer Pleite in den bisher stattfgefundenen Aufstiegsturnieren dieselbe Erfolgsbilanz vorweisen wie ihre älteren Vereinskameraden. Doch in Runde drei kommen auf den Bezirksliga-Vizemeister jetzt durch die Bank die „Blockbuster“ aus der Bayern- und Landesliga zu. Nichtsdestotrotz hoffen die Buben um Trainer und Jugendleiter Markus Kailich und Co-Trainer Philipp Panholzer, in den Partien gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz (Anpfiff 10.45 Uhr), den TSV München-Ost (12.15 Uhr), den TSV Vaterstetten (13.45 Uhr) und die SG SHV/UHC Salzburg (15.15 Uhr) für die eine oder andere Überraschung sorgen zu können. Und wie heißt es so schön: „Abgerechnet wird am Schluss!“ -fe-
TSV-Handballjungs im Gleichschritt in die letzte Runde
Rottenburger A- und B-Jugend haben ÜBOL-Ticket sicher und können sogar in die Landesliga aufsteigen
 
Rottenburg. Im Gleichschritt rennt der Handballnachwuchs des TSV Rottenburg heuer durch die Qualifikation für die neue Saison. Erstmals erreichten dabei Rottenburger Teams die dritte und letzte Quali-Runde. Gegen Kontrahenten, die noch vor wenigen Wochen um zwei bis drei Klassen höher spielten, holten sowohl die A-Junioren als auch die männliche C-Jugend zweite Turnierplätze. Das bedeutete: Beiden Teams ist ein Platz in der übergreifenden Bezirksoberliga (ÜBOL) als erklärtes Ziel sicher. Jetzt fehlt beim großen Finale am kommenden. Wochenende nur noch das „Sahnehäubchen“ - der Aufstieg in die Landesliga!
Die A-Junioren von der Laaber mussten am Samstag in München ran und verzeichneten gegen Gastgeber TSV Milbertshofen nach einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit mit einem letztlich ungefährdeten 20:14 (8:9)-Sieg einen gelungenen Turniereinstieg. Gegen den vorjährigen Bayernligisten MTV Stadeln hatten die Schützlinge von Trainer Thomas Biberger kein Wurfglück und verloren mit 13:16 (7:10) nach sage und schreibe über einem Jahr mal wieder ein Pflichtspiel. Im fürs Weiterkommen entscheidenden Match gegen den Altbayern-Rivalen TV Altötting, der zuvor dem souveränen Turniersieger Stadeln (6:0 Punkte) nur knapp mit 18:19 unterlegen war,  gewannen die Laabertaler nach einer starken Abwehrleistung mit einem überragenden Torwart Felix Behrens als Rückhalt verdient mit 18:16 (6:5). Die Überraschung war damit perfekt und Abteilungsleiter Thomas Biberger, der zurzeit auch die A-Jugend trainiert, kehrte mit seinen Jungs voller Stolz aus der Landeshauptstadt zurück: „Besonders gefreut hat mich, dass die Mannschaft echten Teamgeist entwickelte und sich gegenseitig unterstützte. Obwohl ich nur 14 Spieler einsetzen durfte, war der komplette 16er-Kader mit dabei und trat sehr geschlossen auf. Das hat die anderen Mannschaften sichtlich beeindruckt."
Die Rottenburger C-Jungs nutzten am Sonntag ihren Heimvorteil in der Laabertalhalle und ließen wie schon vor zwei Wochen beim Turniersieg in Vaterstetten als Underdog die Münchner Konkurrenz völlig überraschend abblitzen. Nach ihrem 15:12 (5:6)-Sieg gegen die HT München, eine Spielgemeinschaft der Vereine TSV Unterhaching und SV-DJK Taufkirchen, schenkten die Gastgeber zwar das Match gegen den verlustpunktfreien Turniersieger TSV Simbach mit 3:13 (2:7) ab. Doch im „Endspiel“ um Aufstiegsplatz zwei ließen die Laabertaler dem TSV Trudering beim 17:13 (9:6)-Sieg keine Chance. In dem überaus fair geführten Wettbewerb, der vor vollen Rängen in der Laabertalhalle zu einer Werbung für den Jugendhandball wurde,  qualifizierten sich die körperlich ihren Gegnern zum Teil deutlich unterlegenen Rottenburger Buben ebenso wie die stärkste Mannschaft des Tages, der TSV Simbach (6:0), mit 4:2 Zählern für das Landesliga-Aufstiegsturnier. Der Dritte TSV Trudering (2:4) kann sich in der letzten Runde noch einen Platz in der ÜBOL sichern, während der Vierte HT München (0:6) in die Bezirksliga absteigen muss. -fe- 

A-Junioren überstehen auch 2. Qualirunde.
Bezirksoberliga jetzt sicher und Landesliga möglich.
Beim Quali-Turnier in Milbertshofen überstanden unsere Jungs als Tageszweiter auch diese Runde und können sich bereits nächste Woche sogar für die Landesliga qualifizieren.
Im ersten Spiel gegen die Gastgeber vom TSV Milberthofen hatten die Laabertaler einen regelrechten Stotterstart. Erst in der 6. Minute gelang der 1:1 Ausgleich. Bis zur Pause nach 20 Minuten lagen die Junioren mit 8:9 im Hintertreffen. In der zweiten Hälfte drehten die Jungs den Spieß um. Erst traf Simon Biberger zum Ausgleich, ehe Florian Kammermeier mit fünf Treffern brillierte (14:10 31. Minute) Dann setzten die B-Jugendlichen ihre Akzente. 2x Peter Neumann und 3 Volltreffer von Cedric Nagy (19:12 37. Min) setzten endgültig den Deckel drauf: Endstand 20:14 für Rottenburg.
Spiel 2 gegen Stadeln begann noch "verhaltener". Erst nach 10 Minuten netzte Tobias Neumann zum 1:5. Bis dahin hatte der Rottenburger Angriff nicht statt gefunden. Zur Pause lagen die TSV Buben mit 7:10 hinten und konnten wieder Hoffnung schöpfen. Abermal verschliefen die Niederbayern den Beginn und nach 32 Minuten lagen sie mit 8:14 zurück. Trotzdem kämpften alle bis zum Schluss und betrieben Ergebniskosmetik. Endstand 13:16
Im letzten Spiel ging es gegen den TV Altötting um das Weiterkommen. Von Anfang an begann ein zähes Ringen um jeden Ball. Beide Abwehrreihen neutralisierten sich fast und die Torhüter zeigten eine Parade nach der anderen. Felix Behrens spielte wieder mal auf höchstem Niveau. Der Halbzeitstand von 6:5 spiegelt dies wieder. Bis Minute 28 (10:10) blieb es ausgeglichen. Rottenburg legte einen 4:0-Lauf hin (32. Min) und wähnte sich schon am Ziel. Die Kloster-Städter kamen aber wieder auf zwei Tore heran (15:13). Dann drehte Rottenburg nochmals auf und ging mit fünf Toren in Führung (18:13 37. Min). Damit war Alötting richtig "groggy" (Zitat Biberger sen.) Das Ergebnis von 18:16 beschert dem TSV nun die sichere BOL-Qualifikation und die Jungs haben bereits nächste Woche die Möglichkeit sich für die zweithöchste bayerische Liga zu empfehlen. Ort und Zeit werden vom BHV unter der Woche bekannt gegeben.
Es spielten: Felix Behrens; Simon Biberger (11/2), Lukas Weiß, Marcel Bonitz (2), Peter Neumann (8/1), Tobias Neumann (6), Florian Kammermeier (17), David Pautz (1), Edgar Kolesnik, Cedric Nagy (6), Florian Pautz.
nicht eingesetzt wurden: Sebastian Daffner, Marcel Vest, Thomas Rudolphi, Martin Zehetbauer, Niclas Schmidt

Heimturnier für C-Jugend in der Landesliga Qualifikation

Während die Männl. A-Jugend der Rotenburger am Samstag um 10:30 Uhr in Milbertshofen ran muss. Hat die männliche C-Jugend die Ehre ihre Qualifikation am Sonntag ab 10:30 Uhr vor heimischen Publikum austragen zu dürfen.

Was für ein Einstand für den neuen Trainer Thomas Biberger. Während letztes Jahr die A-Jugend noch im ersten Qualiturnier als Tabellen-Letzter gescheitert ist und postwendend in die Bezirksliga abgestiegen ist, haben die Biberger Schützlinge gleich mal eine dicke Überraschung geschafft und sind cool und abgezockt in der ersten Runde Turniersieger geworden, was gleichbedeutend mit der Teilnahme am Qualifikationsturnier zur Landesliga in Runde zwei bedeutet.  Am Samstag in Milbertshofen treten die Laabertaler nun eine Liga höher in der Landesliga- Qualifikation an. Die Trauben hängen da erfahrungsgemäß etwas höher. Die Gegner heißen TV Altötting, MTV Stadeln und der Gastgeber TSV Milbertshofen.  MTV Stadeln ist der klare Favorit in dieser Runde, sie waren ursprünglich in der Bayernliga angetreten und sind nur knapp daran gescheitert und müssen nun in der Landesliga ran. Der zweite Gegner Milbertshofen ist nur knapp als Zweiter der ersten Landesliga-Qualirunde am Aufstieg zur Bayernliga gescheitert. Einzig Altötting scheint auf Augenhöhe der Rottenburger zu sein. Dennoch ist allein das Erlebnis Landesliga Qualifikationsrunde 2 schon eine dicke Überraschung für Biberger, Neumann, Kammermeier und Co. alles weitere kann nur noch ein Zuckerl auf die erfolgreiche Vorsaison sein. Diesmal werden auch die beim ersten Turnier in Pfarrkirchen noch verhinderten Pautz Brüder mit von der Partie sein, ebenso wie Thomas Rudolphi, der auch beim letzten Turnier verhindert war. Zudem waren in den vergangenen Trainigseinheiten einige altbekannte Gesichter zu sehen, vielleicht gibt es ja sogar das ein oder andere Comeback von Ex-Handballern der A-Jugend. Aber egal was passiert, man darf sicher sein, dass die Rottenburger voller Elan und Selbstbewusstsein in diese Runde gehen erden, denn zu verlieren gibt es nichts, nur zu gewinnen.

Auch die jungen talentierten U15 Nachwuchshandballer dürfen sich nach diesem nicht erwarteten Turniersieg in Vaterstetten in der Qualifikation zur Landesliga üben. Ein besonderes Geschenk erteilen dabei die Einteiler dem TSV Rottenburg, die in dieser zweiten Runde ein Heimturnier ausrichten dürfen. Während die A-Jugend in der ersten Runde sogar leicht favorisiert war, hat mit einem Turniersieg der C-Jugend in Vaterstetten selbst der größte Optimist nicht gerechnet. Nun erwarten die Laabertaler gänzlich unbekannte Mannschaften. Der erste Gegner zu Beginn des  Turniers um 10:30 ist die HT München. Die hat in der ersten LL-Qualirunde einen guten Mittelplatz belegt. Der zweite Gegner heißt Simbach, aber auch diese Mannschaft ist seit der E-Jugend nicht mehr in Rottenburg aufgekreuzt und deshalb völlig unbekannt. Doch die Simbacher sind in der ersten Runde in der Qualifikation zur Bayernliga nur knapp gescheitert und daher klarer Favorit in diesem Turnier. Der letzte Gegner des Tages Trudering ist zwar auch in der Landesliga gestartet und ist nur knapp dem Abstieg in die BOL entronnen. Das sollte nach der Papierform der einzige schlagbare Gegner sein. Aber vielleicht wachsen die Schützlinge von Markus Kailich und Philip Panholzer wieder über sich hinaus und überraschen ein zweites Mal. An der Trainingsbeteiligung soll es nicht scheitern, da können die Trainer immer auf eine fast vollständige Besetzung zählen. Auch dieses Mal wird wieder viel von der Abwehrarbeit der Rottenburger abhängen. An der Unterstützung von den Rängen soll es nicht fehlen, zahlreiche Eltern und Fans des Rottenburger Handballs werden in der Laabertalhalle erwartet und für das leibliche Wohl sorgen wieder die Mitglieder des Fördervereins.

 
Rottenburger Handballer feierten ihre „Triplesaison“
„Erste“, A- und D-Jugend wurden Meister und sorgten damit für das erfolgreichste Jahr der TSV-Handballabteilung
 
Von Ferdinand Mader
Rottenburg. Besonders gut war heuer die Stimmung auf der traditionellen Saisonabschlussfeier der Handballabteilung des TSV Rottenburg im Vereinslokal Eigenstetter. Kein Wunder, galt es doch, gleich drei Meistertitel, nämlich die für die Herrenmannschaft, die männliche A- und die männliche D-Jugend, zu würdigen. Das „Triple“ stand für das erfolgreichste Jahr in der mittlerweile 36jährigen Abteilungsgeschichte. Ähnliche Erfolge gab es zuletzt 1999, als die damalige „Erste“ kurz vor dem Aufstieg in die zweithöchste bayerische Spielklasse (Landesliga) stand und zwei Jugendteams niederbayerischer Meister wurden. 
 
Nach einem gemeinsamen, von der Herbergsfamilie Eigenstetter zubereiteten Festessen begrüßte Abteilungsleiter Thomas Biberger neben Aktiven und Funktionären aller Mannschaften insbesondere den TSV-Präsidenten Hans Englbrecht, den Fördervereins-Vorsitzenden Gernot Nagy, in „Personalunion“ auch zweiter Abteilungsleiter und Meistertrainer, sowie die Eltern und Spielerfrauen. In seiner Rede bezeichnete Biberger die Rottenburger Handballfamilie als eine eingeschworene Gemeinschaft, in der sich echte Enthusiasten ehrenamtlich und mit viel Herzblut engagieren. Der Abteilungschef bedankte sich bei allen seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne deren in der heutigen Zeit nicht selbstverständlichen Einsatz der Verein nicht existieren könnte. Bibergers Dank galt auch allen Spendern und Sponsoren, dem Handball-Förderverein mit seinem Chef Gernot Nagy und dem TSV-Präsidium mit Hans Englbrecht an der Spitze, die mit ihrer ideellen und materiellen Unterstützung solche Erfolge wie in diesem Jahr erst ermöglichten. Die jahrelange, intensive Jugendarbeit beginne langsam Früchte zu tragen. Der Spartenleiter ließ dann diese „Wahnsinnssaison“ Revue passieren. Die „Erste“ unter ihrem Trainer Detlev Klosik feierte nach einer wahren Nervenschlacht am letzten Spieltag den Titelgewinn in der Bezirksklasse Mitte und kehrt damit nur ein Jahr nach dem Abstieg in die Bezirksliga zurück. Nicht ganz so spannend machten es die Jugendmannschaften auf ihrem Weg zur Meisterschaft. Die Serie, die das von Gernot Nagy trainierte A-Juniorenteam in der Bezirksliga Nordost hinlegte (24:0 Punkte, 41:18 Tore im Schnitt pro Spiel), ist in der Abteilungschronik ohne Beispiel. Die Dominanz dieses Teams zeigt auch in der Tatsache, dass mit Florian Kammermeier und Simon Biberger die besten Torjäger der Liga aus Rottenburg kommen. Als Unterbau des A-Jugendteams wurde die ebenfalls von Nagy betreute männliche B-Jugend ins Punkterennen geschickt und überraschte in der  übergreifenden Bezirksliga Südost 2 (ÜBL) mit 20:12 Punkten und Platz fünf. Mit Peter Neumann, der in 15 Spielen 138 Tore warf, stellte der TSV Rottenburg auch in dieser Liga den besten Torschützen.  Michael Faust und Conny Just, die beiden Trainer der weiblichen B-Jugend, hatten in der abgelaufenen Saison mit einem sehr kleinen Teamkader zu kämpfen und waren deshalb mit dem von den Mädels in der ÜBL Südost, Staffel 1, erreichten fünften Platz zufrieden. Sie freuten sich für Eva Krausnecker, die mit 79 Treffern zur Torschützenkönigin in dieser Liga avancierte. Als Vizemeister in der ÜBL Südost, Gruppe 1, schaffte die von Jugendleiter Marks Kailich gecoachte männliche C-Jugend ein tolles Endergebnis. Trotz einiger altersbedingter Abgänge ist die D-Jugend männlich wie in der Vorsaison ungeschlagen Bezirksligameister geworden. Die Buben um das Trainerteam Simon Tröger, Jugendleiter Markus Kailich, Hermann Frohnhöfer und Philipp Panholzer gaben weder in der Vorrunde in der Staffel Nordost noch in der Rückrunde in der Staffel Mitte, Gruppe 1, einen Zähler ab und fuhren damit den dritten Meistertitel für die Handballabteilung in diesem Jahr ein. Gut gekämpft mit einer oft arg kleinen Besetzung hat die weibliche D-Jugend, auch wenn es für die Schützlinge des Trainerduos Simon Biberger/Tina Zieglmeier bloß zu einem Saisonsieg reichte. Einen neuen Aufschwung erlebte in der vergangenen Saison der Kinderhandball beim TSV Rottenburg. Dank des guten Zulaufs in den U10-Altersklassen konnte das Trainerteam mit Beate und Lisa Rudolphi, Manuela Hecht und Cedric Nagy neben der F-Jugend erstmals auch wieder eine Bambinimannshaft (U 7) in den ausschließlich in Turnierform ohne Punktevergabe durchgeführten Spielbetrieb schicken.
Im Rahmen der Abschlussfeier überreichte Simon Biberger namens der A-Jugendmannschaft ein Mannschaftsfoto mit Unterschriften an den scheidenden Trainer Gernot Nagy. Der B-Lizenzinhaber sucht beim ATSV Kelheim eine neue sportliche Herausforderung, wird den Rottenburger Handballern aber als Abteilungs-Vize und Fördervereins-Chef erhalten bleiben. Sein Traineramt hat bis auf Weiteres Thomas Biberger übernommen. 

Auch die C-Jugend Turniersieger in  der ÜBOL-Qualifikation

Mit vier Siegen, 8:0 Punkten und einem Torverhältnis on 55:33 Toren, hat es die C-Jugend am Sonntag der A-Jugend gleich getan und ist souverän Turniersieger in der ersten Qualirunde der ÜBOL in Vaterstetten geworden.

Im ersten Spiel des Tages  ging es gleich gegen die hoch gehandelten Spieler aus München Laim. Die konnten auch gleich mit 1:0 vorlegen. Danach war aber Rottenburg am Drücker. Angeführt von Paul Cisewski egalisierten die Rottenburger die Führung und zogen auf 4:1 davon. Danach hatten die Rottenburger eine unerklärliche Ladehemmung und Laim erzielte ein Tor nach dem anderen und führten sogar ehe Bastian Schönthier zum 5:5 Pausenstand ausglich. Nach einer kurzen Pausenansprache ging es weiter. Jetzt wurde hinten dicht gemacht. Angeführt vom Agressive Leader Tobias Frimberger wurden die Angriffsbemühungen der Laimer konsequent gestört und was durchrutschte war sichere Beute von Torwart Marc Panholzer. Die zweite Halbzeit gewann Rottenburg sicher mit 7:2. Endstand 12:7.

Die HSG München West war der haushohe Turnierfavorit und zweite Gegner der Laabertaler an diesem Sonntagvormittag. Die Münchner schossen im ersten Spiel die Gastgeber aus Vaterstetten mit 6:16 förmlich aus der eigenen Halle. Folglich hatte das Rottenburger Trainerteam gehörigen Respekt vor den Münchnern. Doch der Wille kann Berge versetzen und kleine Leute sehr groß erscheinen lassen. Die Spieler der HSG München West waren körperlich den Rottenburgern weit überlegen und in den ersten fünf Minuten war das Spiel sehr ausgeglichen. Während sich die Abwehr von München West auf die Rückraumachse der Laabertaler konzentrierte, vernaschte Philip Hart seinen Gegenspieler ein ums andere Mal und erzielte 6 Tore. Auch Neuzugang Christoph Tschoschnig beeindruckte durch ein großes Spielverständnis und beteiligte sich rege am Torreigen. Zu Überraschung aller stand ein Pausenstand von 8:3 für die Kailich Schützlinge an der Anzeigetafel. In  der zweiten Hälfte verwalteten die Rottenburger den Vorsprung und Markus Kailich gab auch den Reservisten viel Spielpraxis, ohne jedoch  in Gefahr zu geraten. Mit 14:8 endete auch das zweite Spiel mit einem Sieg für die Rottenburger U15.

Im dritten Spiel waren die Laabertaler Favorit, aber der neue Co-Trainer und emotionale Leader Philipp Panholzer stellte die Jungs wieder hervorragend auf die Perspektivtruppe vom Gastgeber Vaterstetten ein. Man wollte verhindern, dass die Vaterstettener unterschätzt werden und das gelang, Christoph Tschoschnig (4), Bastian Schönthier (3) und Samuel Schneider (3) waren äußerst torhungrig und gnadenlos im Abschluss. Nach 12 Minuten führten die Rottenburger bereits mit 10:4 Das Trainergespann reagierte darauf mit einigen Wechseln, denn jeder sollte seine Spielanteile bekommen. Doch auch die vermeintlich zweite Besetzung lies nicht abreißen und nach 24 Minuten stand es 14:8 für Rottenburg. Damit war der Turniersieg schon in der Tasche, da nach direktem Vergleich die Rottenburger bereits als Turniersieger feststanden.

Im unbedeutenden letzten Spiel des Tages gegen TV Bad Tölz legten die Rottenburger einen Blitzstart hin. Mit 7:0 nach 7 Minuten zeigte die klare Überlegenheit der Laabertaler. Aufgrund des klaren Zwischenstandes experimentierte das Rottenburger Trainerteam ein wenig und beorderte die komplette Rückraumachse auf die Ersatzbank. Backup Markus Frase übernahm für Paul Cisewski die Mitte und Samuel Schneider durfte als Halblinker ran und Philip Hart als Halbrechts. Jonathan Daser und Thomas Simbeck besetzten die Außen und Niclas Mittermeier auf Kreismitte. Das brachte zwar einige Konfusion in der Abwehr mit sich, aber auf Marc Panholzer war Verlass. Er parierte alle drei Siebenmeter und dazu noch einige andere glasklare Chancen der Kurstädter. Endstand 15:10 für Rottenburg.

Es spielten (Tore): Marc Panholzer; Bastian Schönthier (12), Paul Cisewski (9), Christoph Tschoschnig (10), Jonathan Daser (1), Niclas Mittermeier, Philip Hart (11), Markus Frase (5), Tobias Frimberger, Samuel Schneider (7), Thomas Simbeck.

Der Turniersieger darf nun in zwei Wochen um die Qualifikation zur Landesliga kämpfen. Das ist die Belohnung für ein tolles Turnier

 



Turniersieg in Pfarrkirchen. A-Junioren eine Runde weiter

Mit nur 9 Spieler traten unsere Jungs den Weg ins Rottal an. Thomas Rudolphi und die Brüder David und Florian Pautz mußten leider passen. Erst zum zweiten Spiel stieß Florian Kammermeier zum Team (schulische Gründe) den Jugendwart Markus Kailich hinterher fuhr.

In Spiel eins ging es gegen die starke Heimsieben aus Pfarrkirchen. Bis zum 3:3 (6.Min) verlief die Partie ausgeglichen. Dann schoßen die Jungs endlich frei. Peter (9Tore) und Simon (8 Tore) brachten ihre Farben jetzt voran. Zur Pause stand es 10:15 für den TSV Rottenburg. Im gleichen Stil ging es nach dem Seitenwechsel weiter.  Am Ende gewannen die Laabertaler sicher mit 17:26

Zum zweiten Spiel kam dann auch noch die bereits beschriebene Verstärkung zum Tragen. Gegen die völlig überforderten Schrobenhausener war bereit nach 7 Minuten beim Stand von 9:0 alles klar. Gerade Florian Kammermeier lief einen Gegenstoß nach dem anderen (20! Treffer). Das 46:20 nach nur 40 Minuten Spielzeit scheint rekordverdächtig und zeigt den Klassenunterschied.

Sofort danach ging es gegen den SV Pullach. Das Spiel war von Beginn an sehr eng. Zur Pause lagen die Rot-Schwarzen 11:10 vorne, konnten sich aber bis zur 30. Minute (17:17) nicht absetzen. Drei gehaltene Strafwürfe von Felix und die bis zum Umfallen bzw. von Krämpfen geschüttelt kämpfenden TSV Junioren ebneten den Weg zum Erfolg und verdienten Tagessieg. Das 23:20 ließ die Jungs trotz Erschöpfung kräftig jubeln.
Das Umschaltspiel klappte wie gewohnt hervorragend. Zudem konnte Cedric für den Rückraum durch Sperren viel Platz schaffen. Allen Spielern war die Spielfreude anzumerken und so holten sie sich die verdiente Belohnung.
Damit haben unsere Junioren den Sprung in Runde 2 geschafft und steigen als Tagessieger sogar in die Landesliga Qualifikation auf. Dort warten aber in 14 Tagen ganz andere Kracher. Das Ziel Oberliga entscheidet sich frühestens in drei Wochen bei den Turnieren der dritten Runde. Mit den gezeigten Leistungen kann Trainer Biberger hochzufrieden in die nächsten Trainingswochen starten.

Für Rottenburg liefen auf: Felix Behrens; Simon Biberger (21/3), Lukas Weiß, Sebastian Daffner (6), Peter Neumann (16), Tobias Neumann (13/2), Marcel Bonitz (6), Florian Kammermeier (25), Marcel Vest (1), Cedric Nagy (7)

Vorbericht zur Jugendqualifikation

Neues Ziel, neuer Trainer, neues Glück.

Der Verlust ist für den TSV Rottenburg schmerzlich, der langjährige Übungsleiter und B-Lizenz-Inhaber Gernot Nagy hat sein Engagement als Trainer für den TSV Rottenburg beendet. Er wird in Zukunft die Geschicke des Nachbarvereins ATSV Kelheim leiten. Für die Rottenburger A-Jugend geht es am Samstag, den 21.04.18 mit einem neuen Betreuerstab und mit reichlich neuem Personal in die Qualirunde der übergreifenden Bezirksoberliga (ÜBOL). Es gab drei altersbedingte Abgänge, dies gleichen aber die drei Pautz-Brüder aus, die aus der B-Jugend aufrücken und auch Lukas Weiß darf nun in der A-Jugend ran, ebenso die Ex-C-Jugendspieler Thomas Rudolphi, Edgar Kolesnik und Marcel Vest, die mangels ausreichend spielberechtigter  B-Jugend-Spieler in die A-Jugend aufrücken. Nicht zu vergessen Peter Neumann, Cedric Nagy und Felix Behrens, die schon in dieser Saison zum prägenden Stammpersonal  der A-Jugend gehörten.  Ausrichter des Turniers ist der TuS Pfarrkirchen, die in der vergangenen Saison eine B-Jugend in der BOL hatten. Die weiteren Gegner sind der SSV Schrobenhausen und SV Pullach, die mit der A-Jugend schon letzte Saison in der ÜBOL vertreten waren. Dort hat man auch den stärksten Kontrahenten in dieser Qualirunde ausgemacht.

Doch trotz der drei Abgänge und trotz des Trainerwechsels sind die Rottenburger als amtierender Meister der ÜBL Nordost in diesem Turnier sogar in einer leichten Favoritenrolle. Sollten die Mannschaft vollständig sein, dann ist alles andere als ein Weiterkommen in die nächste Runde eine große Enttäuschung.

Voraussichtliche Aufstellung: Felix Behrens; Simon Biberger, Florian Kammermeier, Tobias Neumann, Marcel Bonitz, Sebastian Daffner, Peter Neumann, Cedric Nagy, David Pautz, Thomas Pautz, Florian Pautz, Lukas Weiß, Thomas Rudolphi, Edgar Kolesnik, Marcel Vest

Am Sonntag, den 22.04.2018 startet die neuformierte C-Jugend in die neue Saison. Das selbstgesteckte Ziel ist die Bezirksoberliga, aber dies wird kein leichtes Unterfangen. Vier hochwertige Gegner warten in Vaterstetten auf die Rottenburger. Alle Kontrahenten HSG München West, München Laim, Vaterstetten und auch Bad Tölz haben teilweise zwei Mannschaften jeder Altersklasse im Spielbetrieb und daher eine große Auswahl an Spielern.

Da müssen die Jungs um Trainer Markus Kailich und Co Philip Panholzer schon ihre beste Leistung abrufen um eine Runde weiter zu kommen. Insgesamt 7 Spieler aus der D-Jugend-Meistermannschaft rücken in die C-Jugend auf, wobei ein Großteil sowieso bereits zum Stammpersonal der C-Jugend gehörte. Quantitativ und qualitativ werden die Rottenburger jederzeit mithalten können, aber körperlich sind die Laabertaler leider wie schon so oft in der Vergangenheit im Nachteil. Dies müssen die Kailich Schützlinge mit ihrer überragenden Technik ausgleichen und die Abwehrarbeit muss verbessert werden, dort sieht das Trainerteam im Moment das größte Verbesserungspotential.  Da trifft es sich gut, dass es sogar einen echten Neuzugang für die Rottenburger U-15 gibt. Christoph Tschoschnig bisher bei der TG Landshut schnürt nun seine Turnschuhe für die Rottenburger Handballer. Schon die erste Trainingseinheit zeigte, dass er sich schnell er sich in die Mannschaft integrieren kannund dort mit Sicherheit eine Verstärkung darstellen wird

Voraussichtliche Aufstellung: Marc Panholzer, Paul Cisewski, Philip Hart, Markus Frase, Samuel Schneider, Simon Graf, Bastian Schönthier, Lukas Jacobsen, Thomas Simbeck, Jonathan Daser, Tobias Frimberger, Niclas Mittermeier, Jacob Weiß, Christoph Tschoschnig.r

Rottenburger Handball-Talente zeigen sich auf internationaler Bühne

Beim diesjährigen Prager Handball Cup stellt sich die Altbayern-Auswahl über Ostern internationaler Konkurrenz vor und 3 Rottenburger mischten fleißig mit.
Zur Vorbereitung auf kommende Maßnahmen nimmt die Auswahl des Bezirks Altbayern gleich mit fünf Jugend Teams am größten Jugendturnier Europas im wunderschönen Prag teil. 627 Teams aus 25 Nationen hatten gemeldet. Dabei auch solche Exoten wie Hong Kong oder Israel. Alle Mannschaften waren über ganz Prag verteilt und es wurden über 2000 Partien in 42 Hallen gespielt.
Eine weibliche D-Jugend, 3 C-Jugend männlich Teams und eine männliche B-Jugend mit dem Perspektivkader des Jahrgangs 2002 stellte unser Bezirk. Insgesamt waren 61 Jugendliche und 7 Trainer für Altbayern im Einsatz.
Der Jahrgang 2002 wird dabei vom Rottenburger Trainer Gernot Nagy betreut und die beiden Jugendtalente Peter Neumann und Cedric Nagy wurden in den 13er Kader berufen. Zudem spielte Torwart Marc Panholzer in der männlichen C-Jugend. Folgende Vereine stellten Spieler zu dieser Maßnahme ab: TSV Schleißheim, VfL Landshut, TSV Rottenburg,  ASV Dachau, TSV Simbach, TuS Pfarrkirchen, SG Moosburg, VfL Waldkraiburg, HSG Freising, TSV Gaimersheim, TSV Mainburg, TG Landshut, SC Eching, SpVgg Altenerding, TSV Indersdorf, HSG Schwabkirchen, TSV Wartenberg und SC Kirchdorf.
Die Anreise erfolgte in einem Doppeldeckerbus bereits am Gründonnerstag. Die Unterkunft befand sich in einer Grundschule im Süd-Osten der tschechischen Hauptstadt. Abenteuerlich auch die tägliche Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den einzelnen Spielorten. Am Karfreitag ging es für unsere B-Jungs bereits um 9:25 zum ersten Spiel gegen den Bundesliga-Nachwuchs des TV Gelnhausen. Spielzeit war immer 2x15 Minuten. Wir spielten das gesamte Turnier mit einer U16 Mannschaft gegen stets ein Jahr ältere Spieler. Gegen die Hessen liefen wir schnell eine 3-Tore Rückstand hinterher, der sich im Laufe der Partie langsam vergrößerte. Die 10:17 Niederlage war verdient. Im zweiten Spiel trafen wir auf das tschechische Team aus Trebon. Zur Pause lagen wir mit 9:7 in Front, konnten aber am Ende mit einem Punkt (18:18) zufrieden sein. Das dritte Spiel des Tages gegen die Ungarn von VSD Dunakeszi war bis zum Schluss hart umkämpft. Zur Pause noch 6:7 zurückliegend brachten sich jetzt Cedric Nagy (2 Tore) und Peter Neumann (1 Tor) für das Team klasse ein. Cedric erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich (8:8) ehe Peter 16 Sekunden vor Ultimo unsere Farben zum Sieg warf. Am Ende stand ein 18:17 Erfolg auf der Anzeigetafel und ließ auch die mitgereisten Eltern auf der Tribüne jubeln.
Am Karsamstag standen abermals drei Matches an. Gegen die SG Leman Geneve (Schweiz) ging es los. Wieder trugen sich unsere Rottenburger in die Torschützenliste ein, aber es reichte knapp nicht. Drei Minuten vor Schluss (17:18) hatten wir Ladehemmungen und Genf gewann 17:21.
Es folgte das beste Spiel des Turniers gegen die Dänen von FIF Handball (Kopenhagen). Die Skandinavier hatten im Rückraum nur Jungs mit mindestens zwei Meter Körpergröße. Dazu Klasse Technik und nicht den rüden Rumpelhandball der Ostblockländer. Offenbar wurden wir etwas unterschätzt und hielten bis zum 9:9 (13. Minute) voll mit. Cedric brachte uns sogar in der 8. Minute mit einem klasse Tor vom Kreis (6:5) in Führung. Selbst nach 20 Minuten (14:16) waren wir noch dran, ehe die Kopenhagener einen 5:0-Lauf hinlegten und uns endgültig abhängten. Das 15:23 fiel dabei etwas zu hoch aus.
Im letzten Vorrundenspiel bekamen wir es mit den Serben von RK Beograd zu tun. Bei einem Sieg wäre uns Platz 4 im 7ner-Feld sicher. Wir zeigten die spielerisch bessere Anlage, vergaßen aber das Tor zu treffen. (Halbzeit 5:5). In Hälfte 2 gingen wir mit 9:7 in Führung als die Belgrader wahrlich die Keule auspackten. Erst bleib Cedric blutüberströmt nach einem Faustschlag liegen, als auch noch Peter einen Ellbogen in den Unterlaib gerammt bekam. Die völlig überforderten dänischen Schiedsrichter unterbaden diese Aktionen viel zu spät, das Ergebnis am Ende von 10:14 geriet zur Nebensache. Weitere Ausfälle nach Faustschlägen hatten mit Handball nichts mehr zu tun. Vorsorglich musste Peter sogar ins Krankenhaus zum Röntgen gebracht werden. Zum Glück ohne weiteren Befund und mit einem riesigen Hämatom und einer Woche Sportverbot kehrte er tags darauf zum Team zurück.
Am Ostersonntag folgte unser letztes Spiel gegen die HSG Eckbachtal. In einem spannenden Match verloren wir knapp mit 19:21, wobei Cedric abermals 2 Tore beisteuerte.
Klasse war der Teamspirit unserer Mannschaft. Alle kämpften für einander und jeder trug sich in die Torschützenliste ein. Am Ostermontag verfolgten wir dann die Endspiele in der mit 1500 Zuschauern prall gefüllten Prager Sparta Halle. Es war somit Handball pur angesagt, ehe wir gegen 15:30 Uhr die Heimreise antraten. Hier vor allem noch eine herzlicher Dank an die mitgereisten Eltern und deren tatkräftige Unterstützung. Es war für alle ein lehrreiches Event mit internationalen Erfahrungen und entsprechender Härte. Wir können uns jederzeit auch auf dieser Bühne zeigen
Am Ende konnten sich die Jungs einspielen für das 8-Bezirke-Turnier Anfang Juni in Großwallstadt, bei dem es wieder um die Bayerische Meisterschaft der Bezirke geht. Dabei schafften wir im letzten Jahr den Sprung auf Platz drei, was wir in dieser Saison gerne wiederholen wollen.
Für den Jahrgang 2002 des Bezirks Altbayern spielten im Tor Bene Domuratzki ( 1 Tor; HA Bayern), Korbinian Thalmeier ( 1; TSV Schleißheim); im Feld: Oskar Gaugeler ( 3; VfL Waldkraiburg), Gregori Ewtuschenko (7; TSV Schleißheim), Gino Huber (3; SG Moosburg), Albioni Giorgi (6; TuS Pfarrkirchen), Paolo D´Oria (12; TSV Schleißheim), Peter Neumann (4; TSV Rottenburg), Moritz Voll (2; TSV Simbach), Paul Fischer (20; VfL Landshut), Andreas Kagerer (8; VfL Landshut), Matthias Schimpf (33; TSV Simbach), Elias Birnthaler (1; TuS Pfarrkirchen), Cedric Nagy (6; TSV Rottenburg)

TSV-Handballer feiern schon verloren geglaubte Meisterschaft
29:29-Remis beim „Showdown" in Taufkirchen reicht Rottenburgern zum Titelgewinn


Von Ferdinand Mader

Rottenburg. Erst zu Tode betrübt, dann himmelhoch jauchzend: Beim Showdown um die Meisterschaft in der Bezirksklasse Mitte durchlebten die Handballer des TSV Rottenburg am Wochenende ein Wechselbad der Gefühle. Nach dem 29:29-Unentschieden am Samstag im „Endspiel“ beim punktgleichen TSV Taufkirchen/Vils schienen die Rottenburger Titelträume geplatzt zu sein. Denn ein Sieg der mit dem Spitzenduo punktgleichen TG Landshut III gegen VfL Waldkraiburg II am Sonntag schien reine Formsache. Doch die von der komplett anwesenden Rottenburger Mannschaft unterstützten Oberbayern rangen dem Favoriten mit 19:19 ebenfalls ein im Handball eher seltenes Remis ab und wurden so für den TSV zum „Meistermacher“. Denn nach dem letzten Saisonspieltag entschied der für die Platzierungen maßgebliche Direktvergleich der drei punktgleichen (je 21:7) Topteams untereinander und bei dem hatten die Laabertaler klar die Nase vorne.

Am Samstag erlebten etwa 200 Zuschauer, darunter gut 80 Rottenburger Fans,  in der engen, vollbesetzten Taufkirchener Ausweichhalle ein mitreißendes „Endspiel“. Es war alles geboten, was den Handballsport so attraktiv macht: Kampf, Schnelligkeit und Dramatik pur bis zu letzten Sekunde. Beide Mannschaften mussten unbedingt gewinnen, um Meister zu werden. Dementsprechend hart, aber nie unfair, ging’s zur Sache. Schiedsrichter Adi Dotzauer vom TSV Erding, mit über 80 Jahren der Erfahrenste seiner Zunft, ließ das Spiel an der „langen Leine“ laufen, doch beide Mannschaften blieben bei aller aufkommenden Hektik diszipliniert und das Match drohte deshalb zu keiner Phase zu eskalieren. Rottenburg kam unter der Regie des stark beginnenden Spielmachers Tobi Deininger gut aus den Startlöchern, führte schnell mit 2:0 und 4:2. Doch die technisch unterlegenen Gastgeber hielten mit Kampfgeist dagegen und brachten im Gegensatz zu den übernervös abschließenden Laabertalern ihre Torchancen unter. Nach dem Ausgleich der Vilstaler wechselte die Führung mehrmals, mal legten die Oberbayern, mal die Niederbayern um ein, zwei Tore vor. Der 15:15-Halbzeistand entsprach dem Spielverlauf. In der zweiten Halbzeit setze sich Rottenburg bis zur 43. Minute mit 23:20 ab und schien den "Break Even Point“ erreicht zu haben. Doch wieder setzten die Rot-Schwarzen nicht entschlossen genug nach, waren in der Abwehr nicht stabil und bei „zweiten Bällen“, die sich fast immer die Hausherren schnappten, auch nicht clever genug. „In der Phase merkte man meiner jungen Mannschaft einfach die fehlende Routine an“, meinte hinterher Rottenburgs Trainer Detlev Klosik. Taufkirchen drehte den Spieß wieder um und führte mit  26:25 (53.). Doch die Laabertaler, bei denen Tim Böttcher und Andre Ringenberg durch Verletzungen stark gehandicapt waren, zeigten jetzt Team- und Kampfgeist, rissen die Führung beim 27:26 wieder an sich (54.). Die letzten Minuten waren dann an Dramatik nicht zu überbieten. Acht Sekunden vor Ultimo beim Stand von 29:29 nochmals Ballbesitz für Rottenburg und Coach Klosik nahm seine Auszeit, um mit der Mannschaft den Spielzug für das „Golden Goal“ zu besprechen. Und wie vereinbart kam Tom Deininger zum Abschluss, traf aus schwieriger Position aber nur das Außennetz. Im Gegenzug forderten die Gastgeber noch einen Siebenmeter - zu unrecht, denn als das Foul passierte, war die Zeit bereits abgelaufen. Restlos erschöpft lagen nach der Sirene beide Mannschaften am Boden. Das Unentschieden war für sie wie eine gefühlte Niederlage. Doch tags darauf sollte es dann doch noch ein Happy-End für den TSV Rottenburg geben. Nach dem Spiel in Landshut traf man sich zu einer spontanen Meisterfeier im Vereinslokal - dort, wo 24 Stunden zuvor noch Frustbewältigung angesichts der vermeintlich entgangenen Meisterschaft angesagt war. Geschichten, wie sie eben nur der Teamsportz schreibt. 

Zur Meistermannschaft des TSV Rottenburg gehören (Tore/davon Siebenmeter in Taufkirchen): Simon Tröger, Matthias Buss, Michael Gwozdowski; Matthias Spanner (2), Tobias Deininger (4), Carl Löffelmann (2), Thomas Deininger (5/1), Marc Bruckmeier (2), Sebastian Janker, Adrian Stoica (6), Tim Böttcher (1), Leo Zieglmeier, Andre Ringenberg (3), Maximilian Brunner (3/3), Alexander Schuh (1), Peter Ehler, Patrick Will, Detlev Klosik (Trainer), Quirin Müller (Physio), Harald Tröger (Kampfgericht/Physio).

Ausgeglichene Bilanz zum Saisonfinale

Sieg, Unentschieden und Niederlage für Handballnachwuchs des TSV

Rottenburg. Mit drei Auswärtsspielen ging am vergangenen Wochenende die überaus erfolgreiche Handballsaison 2017/18 für den Nachwuchs des TSV Rottenburg zu Ende. Mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage gab es dabei nochmals eine ausgeglichene Bilanz.
 
Der männlichen B-Jugend gelang mit einem 29:28 (13:12)-Sieg beim TV Eggenfelden das „Sahnehäubchen“ auf eine überaus gelungene Spielzeit. In die war Trainer Gernot Nagy mit seiner neuformierten Mannschaft ohne große Erwartungen gestartet. Umso erfreulicher der fünfte Platz in der Endabrechnung mit 20:12 Punkten, nur einen Zähler hinter dem Rangdritten HSG Bayerwald. In Eggenfelden gingen die Gäste nach einem etwas verschlafenen Auftakt beim 6:5 in der 14. Minute erstmals in Führung und wahrten den Ein-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit (13:12). Nach dem Wiederbeginn gaben die Nagy-Schützlinge dann Gas und enteilten bis zum 25:20 (42. Minute). In der Schlussphase ließen es die Laabertaler dann etwas schleifen. Letztlich hatten die Gastgeber  keine Gewinnchance mehr, konnten aber nach einer Rottenburger 29:26-Führung in den letzten 80 Sekunden der Partie mit zwei Toren noch kräftig Ergebniskosmetik betreiben. Die TSV-Tore erzielten Peter Neumann (10/davon 2 Siebenmeter), Thomas Rudolphi (7), Cedric Nagy (6),  David Pautz (3), Lukas Weiß (2) und Paul Cisewski (1). Die Mannschaft freute sich mit ihrem Scharfschützen Peter Neumann, der mit 138 Treffern (Torschnitt 9,20 pro Spiel) mit klarem Abstand auf den Zweiten (110) die Torjägerkrone in der ÜBL Süd-Ost, Staffel 2, holte.
Den Rottenburger Herren machte es am Sonntagmittag die männliche C-Jugend nach, die sich vom Gastgeber SSV Schrobenhausen nach einem hochspannenden Spiel mit einem 24:24 (15:15)-Unentschieden trennte. Damit mussten sich die Rottenburger als Vizemeister der ÜBL Süd-Ost 1 in zwölf Spielen nur zweimal dem souveränen Meister Mainburg geschlagen geben. In der Spargelstadt zogen die Laabertaler nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (15:15) bis zur 35. Minute mit 22:18 weg, hatten dann aber über zehn Minuten Ladehemmung. Schrobenhausen drehte währenddessen das Spiel und lag mit 23:22 und 24:23 wieder in Front. Acht Sekunden vor der Schlusssirene glückte schließlich Thomas Rudolphi mit seinem siebten „Streich“ noch der Rottenburger 24:24-Ausgleich. Außerdem trafen für den TSV Paul Cisewski (8), Philip Hart (5), Edgar Kolesnik (3) und Bastian Schönthier (1). 
Die weibliche B-Jugend der Rottenburger Handballer beendete die Saison 17/18 mit einer 15:25-Niederlage beim Rangdritten VfR Garching. In der ersten Halbzeit hielten die Gäste prächtig mit, führten mit 3:1 und 5:3 (11. Minute) und konnten das Match bis zur 20. Minute (knapper 6:7-Rückstand) offen halten. Erst in den letzten Minuten vor der Pause musste das von Beate Rudolphi gecoachte Team etwas abreißen lassen (9:12). In der zweiten Hälfte machte sich dann der Kräfteverschleiß bei den nur mit einer Wechselspielerin angereisten Laabertalerinnen bemerkbar. In der Abschlusstabelle der übergreifenden Bezirksliga Süd-Ost muss Platz fünf eingedenk der Personalprobleme in der Rückrunde, die sogar zur Absage des letzten Saisonheimspiels führten, als Erfolg gewertet werden. Eine tolle Sache ist für TSV-Torjägerin Eva Krausnecker ihr erster Platz in der Liga-Schützinnenwertung mit 79 Toren. In Garching war Eva mit sieben Treffern wieder beste Rottenburger Werferin. Außerdem netzten für den TSV Sara Fleischmann (5), Isabel Linke, Melanie Ross und Sandra von Schuster (je 1). -fe-
TSV-Handballer stehen vor einem echten „Endspiel“
Rottenburger kämpfen am Samstag in Taufkirchen/Vils um den Meistertitel / Saisonfinale auch für Jugendteams
 
Rottenburg. Alle, die mit dem Handballsport in Rottenburg sympathisieren, sollten sich am Samstag auf nach Taufkirchen an der Vils machen: Dort wird um 17 Uhr in der Realschulturnhalle das letzte Saisonpunktspiel zwischen Gastgeber TSV Taufkirchen und dem TSV Rottenburg zu einem echten „Endspiel“ um die Meisterschaft der Bezirksklasse Mitte. Der Fanbus in Rottenburg fährt um 15 Uhr an der Mehrzweckhalle Laabertal ab.
 
Spannender hätte es selbst Krimi-Altmeister Alfred Hitchcock nicht inszenieren können: Vor dem letzten Saisondurchgang liegen in der Staffel Mitte mit jeweils 20:6 Punkten Rottenburg, Taufkirchen und TG Landshut III gleichauf. Die beiden TSV-Teams haben es selbst in der Hand, mit einem Sieg Platz eins und damit den Titel zu holen. Gibt’s beim Gipfeltreffen ein - im Handball eher seltenes - Unentschieden, wäre die dritte Mannschaft des Landshuter Bayernligisten im Wortsinn der „lachende Dritte“ und könnte mit einem finalen Heimsieg am Sonntag gegen Waldkraiburg II noch auf Platz eins springen. Ob der Staffelsieger direkt in die Bezirksliga aufsteigen oder ein Qualifikationsturnier zwischen den vier Bezirksklassen-Gruppenersten ausgetragen werden muss, hängt nach dem letzten Spieltag von der Konstellation in den anderen Gruppen respektive in den übergeordneten Ligen ab. Erklärtes Ziel der Rottenburger ist es, nach dem Abstieg in der Vorsaison so schnell wie möglich wieder nach oben zu kommen. Und Trainer Detlev Klosik ist ganz zuversichtlich, dass dieses Vorhaben gelingt: „Die Mannschaft hat diese Woche gut trainiert. Es war viel Zug dahinter und zu spüren, dass jeder alles für das große Ziel tun will.“ Da wollen auch die angeschlagenen Andre Ringenberg (Sprunggelenksverletzung) und Tim Böttcher (Knie) die Zähne zusammenbeißen und sich in den Dienst der Mannschaft stellen. „In den vergangenen Spielen hatten nur wir den Erfolgsdruck. Das wird diesmal anders, denn auch Taufkirchen will Meister werden und muss gewinnen“, sieht Coach Klosik seine Schützlinge leicht im Vorteil: „Wenn wir unser spielerisches Potential abrufen können, die Abwehr stabil bleibt und auch unsere Fans wieder so hinter uns stehen wie im letzten Heimspiel gegen Waldkraiburg, dann müsste es wie in der Vorrunde klappen mit einem Sieg.“ In Rottenburg hatten die Laabertaler ihren Kontrahenten aus dem Landkreis Erding nach ihrer vielleicht stärksten zweiten Halbzeit dieser Saison mit 34:22 deklassiert. 
 
Auch für die Rottenburger Jugendmannschaften geht am Wochenende die Handballsaison 2017/18 zu Ende. Vier Bezirksligapartien stehen zum Finale noch an. Am Samstag um 15 Uhr gibt die männliche B-Jugend beim TV Eggenfelden ihre Abschiedsvorstellung. TSV-Trainer Gernot Nagy hofft, dass seine Jungs ihrer unerwartet erfolgreich verlaufenen Saison mit einem finalen Sieg das „Sahnehäubchen“ aufsetzen können. Platz fünf im Neunerfeld haben die Laabertaler bereits sicher. Genauso wie die männlichen C-Jugendlichen des TSV ihren Vizemeistertitel in der übergreifenden Bezirksliga Süd-Ost, Staffel 1. Am Sonntag um 11.45 Uhr peilen die Buben um das Trainerteam Markus Kailich, Philipp Panholzer und Hermann Frohnhöfer beim physisch starken SSV Schrobenhausen im zwölften und letzten Punktspiel den zehnten Sieg an. 
Eine insgesamt durchwachsene Spielzeit, bei der Trainer Michael Faust gerade in der Rückrunde mit vielen Personalproblemen zu kämpfen hatte, geht am Sonntag (Anwurf 15.20 Uhr) für die weibliche B-Jugend der Rottenburger Handballer mit dem Auswärtsmatch beim Rangdritten VfR Garching zu Ende. Selbst wenn für die Laabertalerinnen im Münchner Norden die „Trauben“, sprich Punkte, sehr hoch hängen, hoffen sie doch auf einen versöhnlichen Saisonabschluss. -fe-

A-Junioren soüverän Meister, aber ein Wehrmutstropfen blieb:
Letzter Heimspieltag wird zum Diätprogramm. Gleich drei von sechs Spielen fallen aus.
Am letzten Heimspieltag sagten kurzfristig bei der D-Jugend männlich die Gegner aus Deggendorf ab. Unsere weibliche B-Jugend konnte auch keine spielfähige Mannschaft stellen und erst fünf Stunden vor Anpfiff ließen uns in der A-Jugend auch die Gäste des MTV Ingolstadt hängen.
So blieb es bei einem immerhin stimmungsvollen Einlaufen des Meisterteams und der Übergabe der verdienten Meister-Shirts. Trotzdem wollten die Jungs sich die Zeit mit dem Ball nochmals vertreiben und so spielten die Junioren inklusive anwesender B- und C-Jungs kurzerhand ein kleines Match aus. Danach war eine kurze Feier bei Gegrilltem und Salat angesagt.
Schade nur, dass der Abschluss ihrer Jugendzeit für die drei aus altersgründen ausscheidenden Jungs ohne letztes Spiel ausfiel.
Für Matthias Reindl, Leo Zieglmeier und Mike Molnar ist ab sofort Jugendhandball passe´. Dafür danke ich den Jungs von Herzen für viele wunderbare Spiele und ebenso viele schöne Jahre. Matthias und Leo begleite ich jetzt schon seit 2009 als sie in der E-Jugend anfingen. 9 Jahre später sind beide zu guten Handballern und jungen Erwachsenen geworden. Wenn ich daran denke wie viele Spieler ich in dieser Zeit kommen und gehen sah und dass die Beiden immer noch dabei sind, dann weiß ich unsere Jugendarbeit war erfolgreich. An dieser Stelle muss ich natürlich auch Matthias Spanner und Stefan Fischhaber für ihre Arbeit mit den Beiden danken. Ich wünsche beiden und auch Mike, der im letzten Jahr erst zu uns gestoßen ist, weiterhin viel Erfolg auf ihrem Lebensweg und dass alle unserem Sport treu bleiben. Aber vor allem bleibt gesund und verletzungsfrei.

Mit 24:0 Punkten und einem Torverhältnis von 453:198 stellten wir in dieser Liga den mit Abstand besten Angriff und die sicherste Abwehr. Durchschnittlich gewannen wir die Spiele mit 41:18 und waren immer klar überlegen.
Torschützenkönig in der Liga wurde mit 109 Volltreffern überlegen Florian Kammermeier vor Simon Biberger (96 Tore), auch hier stellten wir den Klassenkrösus. Damit habe die Jungs nach mehrmaligen Vizemeisterschaften endlich einen Titel in der Tasche und das absolut verdient.
 

Rottenburger Handballer wieder Tabellenführer
TSV gewinnt letztes Saisonheimspiel gegen Waldkraiburg II mit 31:22 / Bus zum „Endspiel"
Rottenburg. Die Handballer des TSV Rottenburg gewannen am Samstag ihr letztes Heimspiel der Saison gegen die „Zweite“ des VfL Waldkrajburg klar mit 31:22 (16:9), übernahmen damit wieder die Tabellenführung in der Bezirksklasse Mitte und wahrten so ihre Meisterschaftschance. Um den Titel kommt es nun am Samstag um 17 Uhr zu einem echten „Endspiel“ beim mit den Rottenburgern  punktgleichen TSV Taufkirchen/Vils. Zu diesem Kracher wird von der Handballabteilung ein Fanbus eingesetzt, der um 15 Uhr an der Mehrzweckhalle Laabertal abfährt.
Dass die Rottenburger Handballfans hinter ihrer Mannschaft stehen, zeigte sich beim letzten Heimspieltag, als gut 120 Zuschauer für eine stimmungsvolle Kulisse in der Laabertalhalle sorgten. Durch die unnötige Niederlage eine Woche zuvor in Moosburg hatten sich die Gastgeber selbst unter Druck gesetzt und mussten unbedingt gewinnen, um die zuvor drei Monate lang gehaltene „Pole" zurückzuerobern und im Meisterschaftsrennen nicht vorzeitig auf der Strecke zu bleiben. Diesen Ballast merkte man der Mannschaft von TSV-Trainer Detlev Klosik gegen die routinierten Walkdraiburger, die als Tabellensiebter befreit aufspielen konnten,  über weite Strecken der ersten Halbzeit deutlich an. Im Angriff wurden wieder viele Torchancen vergeben und die Spielzüge nicht konsequent genug zu Ende gespielt. Dafür war auf die Abwehr Verlass, wo TSV-Torhüter Simon Tröger ebenso wie sein Vertreter Matthias Buss zur gewohnten Sicherheit zurückfand. Ein Gewinn war auch das erstmalige Mitwirken von Alexander Schuh, der nach Zwischenstationen beim VfL Achdorf und beim ETSV 09 Landshut nach 15 Jahren zu seinen handballarischen Wurzeln in Rottenburg zurückgekehrt ist. Bis zur 24. Minute (knappe 10:9-Führung des TSV) hielten die Gäste das Match offen, doch dann zündeten die Laabertaler den Turbo und mit gut herausgespielten Treffern fiel nach einem Rottenburger 6:0-Lauf binnen fünf Minuten bereits zur Pause (16:9) eine kleine Vorentscheidung. Ruckzuck wurden dann von den Hausherren nach dem Wiederbeginn alle Zweifel, am Sieg beseitigt, als sie das Ergebnis auf 20:11 hochschraubten (38.) und beim 27:16 (50.) erstmals plus elf Tore vorlegten. Beide Mannschaften konnten jetzt für de Galerie spielen, wobei auch die Gäste mit einem Kempa-Trick zeigten, dass sie ihr Spielgerät beherrschen. Angefeuert von Hallensprecher Hermann Frohnhöfer, trugen die TSV-Anhänger ihr Team zum schließlich nie gefährdeten 31:22-Sieg. Auf einen genauso starken Rückhalt hoffen die Jungs um Trainer Detlev Klosik jetzt natürlich beim Saison-„Showdown“ am Samstag im Vilstal. 
Die Rottenburger Tore gegen Walldkraiburg warfen Thomas Deininger (11/davon 5 Siebenmeter), Tim Böttcher (8), Matthias Spanner, Adrian Stoica (je 4), Carl Löffelmann (2), Sebastian Janker und Andre Ringenberg (je 1). -fe-
Rückhalt der Handballfans jetzt gefragter denn je
Letzter großer TSV-Heimspieltag der Saison: Rottenburger Herren kämpfen um den Meistertitel, den zwei Jugendteams schon sicher haben
Rottenburg. Für die Handballer des TSV Rottenburg steigt am Samstag in der Mehrzweckhalle Laabertal der letzte große Heimspieltag der Saison 2017/18 mit sechs Punktspielen. Dabei ist vor allem für die Herrenmannschaft, die noch um den Meistertitel und den Bezirksliga-Aufstieg kämpft, der Rückhalt durch die heimischen Fans jetzt gefragter denn je. Als frischgebackene Meister präsentieren sich dem Rottenburger Publikum die männliche A- und D-Jugend bei ihren jeweils letzten Bezirksligapartien dieser Spielzeit.
„Headliner“ des Spieltages ist um 18 Uhr der finale Saison-Heimauftritt der TSV-Herren gegen den VfL Waldkraiburg II. Für die Mannschaft um Rottenburgs Trainer Detlev Klosik gilt es, sowohl die erste Niederlage seit über fünf Monaten am vergangenen Samstag in Moosburg als auch das vermeintliche „Endspiel“ in einer Woche beim punktgleichen (18:6) TSV Taufkirchen/Vils aus den Köpfen zu streichen und den Fokus voll auf das Samstagsspiel zu richten. Denn nur mit einem Heimsieg leben die Titelhoffnungen des Tabellenzweiten weiter. Der vorletzte Tabellenplatz, den die VfL-„Zweite“ derzeit mit 7:13 Zählern einnimmt, sagt nichts über ihre wahre Spielstärke aus, denn die Oberbayern haben erst zehn Matches absolviert. Schon das Hinspiel war trotz des letztlich glatten 28:22-Sieges kein Selbstläufer für die Laabertaler. Wenn sich die Klosik-Schützlinge im Gegensatz zum vergangenen Wochenende wieder auf ihr spielerisches Potential besinnen und vor allem disziplinierter auftreten, sollte sich das TSV-Team von der Waldkraiburger „Wundertüte“ nicht überraschen lassen und die nötigen zwei Punkte einfahren können.
Bereits um 16.15 Uhr bläst die männliche A-Jugend des TSV zum Saisonfinale gegen den MTV Ingolstadt. Beim „Schaulaufen des Meisters“ wollen die Jungs um TSV-Erfolgstrainer Gernot Nagy ihre blütenweiße Weste auch im zwölften und letzten Spiel behalten. Ein durchschnittliches Torergebnis von 41:18 pro Spiel zeigt, wie sehr die Laabertaler das Feld der übergreifenden Bezirksliga Nord-Ost (ÜBL)  dominierten. Das ist in der von vielen tollen Erfolgen gespickten, 36 Jahre währenden Abteilungschronik ohne Beispiel.  
Allen Grund zum Feiern hat auch die männliche D-Jugend, die sich schon vor ihrem letzten Saisonspiel am Samstag um 11.30 Uhr gegen den HC Deggendorf den zweiten Bezirksliga-Meistertitel in Folge gesichert hat. Ein finaler Sieg soll nun das „Sahnehäubchen“ draufsetzen  denn dann wären die Buben um Trainer Hermann Frohnhöfer und „Co“ Simon Tröger wie in Vorjahr ohne Punktverlust durch die Bezirksligarunde marschiert. Damit war nach einigen altersbedingten Abgängen aus dem 2017er-Meisterteam überhaupt nicht zu rechnen.
„Kleine Spieler - große Leistung“ hieß heuer auch das Motto bei der männlichen C-Jugend, die unabhängig vom Ausgang ihres letzten Saisonheimspiels am Samstag um 13.15 Uhr gegen den TSV Neuburg/Donau und vom abschließenden Match am 25. März in Schrobenhausen Platz zwei und damit den Vizetitel in der ÜBL Süd-Ost, Gruppe 1, bereits sicher hat. Nur gegen den körperlich überlegenen Meister Mainburg gab es in der laufenden Runde zwei Niederlagen für die Mannschaft von Trainer Markus Kailich und „Co“ Hermann Frohnhöfer, die bei den im April beginnenden Quali-Turnieren mit ihren Schützlingen versuchen wollen, den Sprung in eine höhere Liga zu schaffen.
Nach dem Spiel der C-Jungs hat am Samstag um 14.45 Uhr die weibliche B-Jugend der TSV-Handballer ihren finalen Heimauftritt 2017/18 gegen den SVA Palzing. Mit einer Revanche für die 10:13-Niederlage aus dem Hinspiel könnten die Mädels um Trainer Michael Faust (5./12:12 Punkte) in der ÜBL Süd Ost, Gruppe 1, bis auf einen Zähler an die Gäste von der Amper (4./ 15:11) heranrücken. Zum Rundenabschluss wartet dann am 25. März noch die hohe Auswärtshürde in Garching auf die Laabertalerinnen.
Den letzten Handball-Großkampftag der Saison 17/18 in Rottenburg eröffnet am Samstag um 10 Uhr die weibliche D-Jugend mit der Partie gegen den TV Eggenfelden. Vor einer Woche hielten die Teenies um TSV-Trainer Simon Biberger trotz ihrer 6:10-Niederlage im Rottal gut mit. Gelänge es ihnen, beim Rückspiel den Spieß umzudrehen, wäre das ein prima Abschluss einer nicht immer leichten Spielzeit.
Als einziges Rottenburger Handballteam spielt am Samstag die U 9 auswärts und absolviert ab 10 Uhr den letzten Turnierspieltag der Saison beim ETSV 09 Landshut. Außer den Gastgebern treffen die TSV-F-Kinder dabei auf den HC Deggendorf und die SSG Metten. -fe-
Rottenburg hat die Pole-Position los
Erfolgsserie der TSV-Handballer reißt mit 26:29-Pleite in Moosburg
 
Rottenburg. Nach der 26:29 (11:15)-Pleite des TSV Rottenburg am Samstag bei der SG Moosburg II zeichnet sich in der Handball-Bezirksklasse Mitte ein Herzschlag-Finale um Platz eins ab. Der TSV musste nach seiner ersten Punktspiel-Niederlage seit über fünf Monaten die „Pole“ der TG Landshut III (20:6 Punkte) überlassen und ist nun mit dem Rangdritten Taufkirchen (18:6) gleichauf. Trotzdem können die Laabertaler durch zwei Siege im Restprogramm gegen Waldkraiburg II (H) und in Taufkirchen immer noch aus eigener Kraft Meister werden. Mit einer solchen Leistung wie am Samstag in Moosburg wird’s daraus freilich nix. „In den entscheidenden Situationen haben wir disziplinlos gespielt und die taktischen Vorgaben nicht umgesetzt“, ärgerte sich TSV-Trainer Detlev Klosik über zwei leichtfertig verschenkte Punkte. Dabei begann es vielversprechend für die Laabertaler, die mit 2:0 und 6:4 (13. Minute) in Führung gingen. Dann aber fanden im Angriff selbst freie Würfe nicht ins Tor und auch in der Defensive schlichen sich immer mehr Fehler ein. Vor allem den Moosburger Torjäger Ferdinand Menzel (insgesamt 12/1 Treffer) brachten die Klosik-Schützlinge trotz einer kurzen Deckung in der zweiten Hälfte nicht in den Griff. Die Hausherren drehten so ihren Rückstand in einen 15:11-Pausenvorsprung um. In der zweiten Halbzeit war die Partie für Rottenburgs Andre Ringenberg nach einem dummen Foul und der dritten Zeitstrafe bereits in der 37. Minute  beendet. Dennoch schien das sehr hektisch geführte Nachbarderby in der Schlussphase zu kippen, als die Laabertaler vom 24:21 zum 25:25 ausglichen (54.). Die Hausherren wirkten jetzt platt, wurden dann aber von den Rottenburgern förmlich wieder aufgerichtet: Planlose und viel zu früh abgeschlossene Angriffe waren für die Gastgeber eine Einladung zum Kontern. Die BOL-Reserve ließ sich nicht zweimal bitten und entschied bis zur 59. Minute mit einem Dreierpack zum 28:25 das Match für sich. 
TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Buss; Spanner (2), Tobias Deininger (2), Löffelmann, Thomas Deininger (8/2), Bruckmeier (1), Janker (1), Stoica (2), Böttcher (5), Ringenberg (2), Brunner (3/2), Ehler, Will. -fe-
Das Bild zeigt die TSV-Handball-Bambinis nach der Siegerehrung mit ihren Trainerinnen Lisa Rudolphi, Beate Rudolphi und Manuela Hecht (v. links). Foto: fe Das Bild zeigt die TSV-Handball-Bambinis nach der Siegerehrung mit ihren Trainerinnen Lisa Rudolphi, Beate Rudolphi und Manuela Hecht (v. links). Foto: fe
Jüngste Handball-Asse begeistern
Vier TSV-Siege beim Turnierspieltag in Landshut
 
Rottenburg. Bei den jüngsten Handballern des TSV Rottenburg geht es wieder aufwärts. Aufgrund des guten Zulaufs, die eine Werbeaktion der Handballabteilung in den örtlichen Kindergärten zur Folge hatte, konnte kurzfristig wieder eine komplette Bambinimannschaft (U 7) zum Spielbetrieb nachgemeldet werden. Beim Turnierspieltag am Samstag in Landshut begeisterten die TSV-Kids und feierten Siege gegen beide Teams des Gastgebers TG Landshut, des ASV Dachau und des TSV Karlsfeld. Die jungen Rottenburger Handball-Asse profitierten dabei von der Spielpraxis, die sie sich bereits im Vorjahr in der F-Jugend (U 9) holen durften. Schade fanden es die Trainerinnen Beate und Lisa Rudolphi und Manuela Hecht nur, dass fünf neu zur Mannschaft gestoßene Kinder durch die Grippewelle um ihr Handball-Debüt gebracht wurden und krankheitsbedingt passen mussten. -fe- 

Der zweite Meistertitel ist perfekt
Handball-D-Jugend sichert mit Auswärtssieg vorzeitig Platz eins in der Bezirksliga
Rottenburg. 
Der zweite Meistertitel für die Jugendhandballer des TSV Rottenburg in dieser Saison ist perfekt: Nach dem ungefährdeten 21:15-Sieg am Sonntag in Landshut-Achdorf feierte die U 13 vorzeitig die zweite Meisterschaft in Folge. Keine Punkte hatte es dagegen am Samstag für die TSV-Teams gegeben.
Einmal mehr nichts anbrennen ließen indessen die D-Schüler, obwohl sie beim VfL Landshut nicht in Bestbesetzung auflaufen konnten. Trotz der vermeintlichen Schwächung starteten die Laabertaler furios. Nicht die "üblichen Verdächtigen", sondern Thomas Simbeck (2) und Jonathan Daser stellten auf 3:0, freilich unterstützt vom schier unüberwindlichen Marc Panholzer im Tor. Die Schützlinge des Trainerduos Hermann Frohnhöfer/Simon Tröger spielten wie aus einem Guss, zeigten ihr bestes Saisonmatch. Wieder und wieder löste Lukas Jacobsen auf und setze seine Mitspieler gekonnt in Szene. Fast jedes Tor der Rottenburger wurde herausgespielt, egal wer auf dem Platz stand, es wurde immer der besser platzierte Mitspieler gesucht. Auch die Abwehr stand sehr kompakt und es wurde mustergültig zusammengearbeitet. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit durfte sich auch Marc Panholzer ins Angriffsspiel einschalten. Er machte seinen Platz im Tor für Tassilo Frohnhöfer frei. Das tolle Rottenburger Kombinationsspiel verlor in den letzten zehn Minuten zwar an Fahrt, aber das war den vielen Wechseln des Trainerteams geschuldet und nicht mehr entscheidend für den Spielausgang. – Für den TSV Rottenburg spielten (Tore): Marc Panholzer (3), Tassilo Frohnhöfer; Bastian Schönthier (8), Benjamin Rott (1); Korbinian Huber, Matthias Hadersbeck, Niclas Mittermeier, Pius Wittmann, Thomas Simbeck (2), Lucas Jacobsen (5), Jonathan Daser (2). Zur Meistermannschaft gehören außerdem Jakob Weiß und Tobias Frimberger.
Bereits am Samstag erwischte die männliche B-Jugend des TSV bei der HSG Bayerwald einen gebrauchten Nachmittag und verlor nach vier Siegen am Stück mit 12:23 (5:12) wieder mal ein Bezirksligaspiel. Schon bei der 90minütigen Anreise nach Zwiesel wirkten die Jungs müde und dies setzte sich dann nahtlos auf dem Spielfeld fort. Negativ bemerkbar machte sich bei den Gästen, dass ihre Haupttorschützen Peter Neumann und Cedric Nagy durch Verletzungen stark gehandicapt waren. Zwar stand die Abwehr ganz passabel, doch im Gästeangriff lief wenig zusammen. So deutete sich die klare Abfuhr aus Rottenburger Sicht schon zur Pause (5:12-Rückstand) an. Den Grund dafür wusste TSV-Trainer Gernot Nagy: „Was uns diese Saison immer ausgezeichnet hatte, fehlte heute gänzlich: Unser Kampfgeist und der Glaube an unsere eigene Stärke." Trotzdem lässt der Coach nichts auf seine Mannschaft kommen: „Die Jungs haben eine unglaubliche Saison und Entwicklung erlebt. Platz fünf im Neunerfeld ist schon mal sicher.“ Beim letzten Spiel in Eggenfelden hofft Nagy auf einen positiven Abschluss. In Zwiesel trafen für den TSV: Paul Cisewski (5 Tore), Lukas Weiß (1), Peter Neumann (4), Cedric Nagy (1) und Florian Pautz (1).

Die weibliche D-Jugend der Rottenburger Handballer unterlag beim TV Eggenfelden mit 6:10 (2:5), verkaufte sich aber trotzdem ordentlich. Nach einem 5:1-Rückstasnd bis kurz vor dem Seitenwechsel kämpften sich die Mädels um Trainer Simon Biberger in der zweiten Halbzeit bis auf 7:5 und 8:6 heran (35. Minute), doch dann wollte einfach kein Tor mehr glücken. Vielleicht gelingt den TSV-Teenies ja am Samstag um 10 Uhr die Revanche, wenn die Eggenfeldenerinnen zum letzten Saisonspiel in der Laabertalhalle aufkreuzen. Die TSV-Tore am vergangenen Samstag warfen Franziska Ziegler (4) und Valentina Kindsmüller (2). -fe-

B-Jugend verliert bei der HSG Bayerwald deutlich mit 23:12
Einen wahrlich gebrauchten Tag erwischten wir an diesem Samstag zum Auswärtsspiel in Zwiesel. Schon bei der 90-minütigen Anreise wirkten die Jungs müde und dies setzte sich dann nahtlos auf dem Spielfeld fort. Wir konnten zwar einen 3:1 Rückstand bis zur 10. Minute egalisieren, doch dann lief im Angriff kaum mehr was zusammen. Peter ging stark gehandicapt ins Spiel und dann verletzte sich Cedric am Sprunggelenk so stark, dass er nicht mehr richtig laufen konnte. Zumindest die Abwehr stand passabel und so belief sich der Rückstand zur Pause auf 12:5. In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild. Hinter relativ sicher, aber vorne wurden auch beste Chancen vergeben oder durch HSG Keeper Benedikt Kreuzer zunichte gemacht. Oftmals hingen aber auch die Gastgeber gerade Peter im Wurfarm, was aber überhaupt nicht geahndet wurde. Die Niederlage geht trotzdem völlig in Ordnung, denn was uns diese Saison immer ausgezeichnet hatte, fehlte heute gänzlich: unser Kampfgeist und der Glaube an unsere eigene Stärke. Trotzdem haben die Jungs eine unglaubliche Saison und Entwicklung erlebt. Platz fünf im Neunerfeld ist schon mal sicher. Zum letzten Spiel in Eggenfelden hoffen wir auf einen positiven Abschluss und die Torjägerkanone für Peter. Er führt die Saisonwertung mit 128 Treffer vor seinem ärgsten Verfolger (100 Treffer) deutlich an. Aufgrund der dünn vertretenen Jahrgänge 2002/03 werden wir nächste Saison keine B-Jugend männlich stellen können. Danke vor allem auch an die Aushilfen aus der C-Jugend.
Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski (5), Lukas Weiß (1), Thomas Rudolphi, Peter Neumann (4), David Pautz, Edgar Kolesnik, Cedric Nagy (1), Florian Pautz (1)

Knifflige Auswärtsaufgaben für Rottenburger Handballer
TSV-Herren vor Derby in Moosburg / D-Schüler können Titel sichern
 
Rottenburg. Fünf Handballmannschaften des TSV Rottenburg kämpfen am Wochenende um Punkte und stehen dabei durchwegs vor kniffligen Auswärtsaufgaben. 
Das Herrenteam gastiert am Samstag (15.45 Uhr, Sporthalle Albinstraße) zum Bezirksklassen-Nachbarderby bei der SG Moosburg II. Ähnlich  wie vor zwei Jahren haben die Rottenburger im Meisterschaftsrennen der Gruppe Mitte alle Trümpfe in der Hand. Sie führen mit 18:4 Punkten  die Tabelle an und könnten sich durch Siege am Samstag sowie eine Woche darauf im letzten Saisonheimspiel gegen Waldkraiburg II gegenüber den punktgleichen (je 18:6) Mitbewerbern TG Landshut III und TSV Taufkirchen, die ein Spiel mehr absolviert haben, vorzeitig die Meisterschaft sichern. Das Saisonfinale am 24. März in Taufkirchen hätte dann nur noch Freundschaftsspiel-Charakter. Doch die Moosburger Gastgeber wollen diese Rechnung des Nachbarn durchkreuzen. Zwar hat die Reserve des Bezirksoberligisten als Rangvierte mit 11:13 Zählern keine Chance mehr, in den Meisterschafts-Dreikampf einzugreifen. Aber schon beim 30:30-Vorrundenremis  in Rottenburg stand die SGM-„Zweite" dicht vor einem Sieg und will das knapp Verpasste nun zu Hause nachholen. TSV-Trainer Detlev Klosik und seine Jungs wissen um die Schwere dieser Aufgabe, gehen diese aber trotzdem voller Zuversicht an. Die seit über fünf Monaten ungeschlagene Mannschaft hat sich weiter gefestigt und hofft auf eine ähnliche Unterstützung der Fans wie in der Meistersaison 2015/16, als rund 100 Rottenburger Zuschauer ihr Team beim „Endspiel“ in Moosburg zum 25:22-Sieg trugen.
Der männlichen B-Jugend des TSV steht ebenfalls am Samstag (Spielbeginn 16.15 Uhr) die weite Reise nach Zwiesel zur HSG Bayerwald bevor. Beide Tabellennachbarn (Bayerwald Fünfter mit 16:10 Punkten, Rottenburg Vierter mit 18:10) haben noch Chancen auf Stockerlplatz drei, den der Verlierer dieser Partie allerdings abhaken muss. Rottenburgs Trainer Gernot Nagy hofft beim Wiedersehen mit seinem Stammverein, dass die TSV-Jungs ihren tollen Rückrundenlauf mit dem fünften Sieg in Folge fortsetzen können. Doch bereits der hauchdünne 27:26-Hinspielsieg der Laabertaler zeigte, dass dies bei den starken „Waidlern“ kein leichtes Unterfangen werden wird.
Bereits um 13.30 Uhr ist am Samstag Rottenburgs weibliche D-Jugend beim TV Eggenfelden im Einsatz. Im letzten Auswärtsspiel der laufenden Bezirksligarunde gibt es damit für die TSV-Teenies noch eine Premiere, denn beide Teams standen sich bisher noch nie gegenüber. Eine Woche später kommt es dann beim Saisonfinale in Rottenburg zum Rückspiel mit den punktgleichen TVE-Mädels.
Schon um 9.30 Uhr haben am Samstag die Allerjüngsten der TSV-Handballer (U 7)  ihren großen Auftritt und messen sich beim Bambini-Turnierspieltag im Landshuter Sportzentrum West mit Gastgeber TGL, ASV Dachau und TSV Karlsfeld.
Am Sonntag (13 Uhr, Sporthalle Veldener Straße in Achdorf) gilt’s schließlich für die männliche D-Jugend aus Rottenburg. Beim VfL Landshut kann sie schon am vorletzten Saisonspieltag die Meisterschaft in der Bezirksliga Mitte perfekt machen. Dazu reicht bereits ein Unentschieden, aber wer die Jungs des Trainerduos Hermann Frohnhöfer/Simon Tröger kennt, der weiß, dass sie auch beim Tabellenzweiten ihren Hinspielsieg vor einer Woche (16:10) wiederholen und damit ihre blütenweiße Weste wahren wollen. -fe- 

B-Jugend weiterhin auf dem Weg nach oben dank 27:24 Heimerfolg gegen Waldkraiburg.
Als Headliner des Jugendheimspieltages am Samstag durfte unsere B-Jugend zum Schluss ran. Gegen die Gäste des VfL Waldkraiburg wurde es, wie schon in den letzten Jahren, wieder eine knappe und spannende Partie.
Leider hatten unsere Außenspieler heute allesamt einen gebrauchten Tag erwischt. Denn statt die klaren Möglichkeiten in der Anfangsphase zu nutzen schossen wir den Gästetorwart richtig warm. So lagen wir mit 1:3 (7. Min) hinten. Peter ging bereits angeschlagen in die Begegnung stellte sich aber voll in den Dienst der Mannschaft. Und wenn es vorne nicht klappt ist wenigstens hinten Verlass. Die Deckung stand meist richtig und David hatte den Waldkraiburger Haupttorschützen sehr gut im Griff.
Wir erkämpften uns den Gleichstand (4:4 11. Min) und setzten uns ab der 17. Min (8:8) langsam ab. Cedric lenkte die Truppe dabei gekonnt und wurde diesmal als Erster in eine zarte Manndeckung genommen. Bis zur Pause lagen wir verdient mit 15:12 vorne.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit arbeiteten die Oberbayern sich zusehends heran und konnten beim 16:16 (29. Min) für den Einstand sorgen. Wir legten zwar stehts vor, aber konnten uns erst ab der 38. Minute (19:18) langsam absetzen. Dank Peters Wurfgewalt und Cedrics perfekten Stemmwürfen (beide erzielten 11 von 12 Toren in Hälfte 2) gingen wir bis zur 47. Minute entschieden weg (26:21). Der Rest war nur noch Ergebniskosmetik. Das schönste Tor des Tages war den Waldstädtern vorbehalten, als Alex Kukucska einen tollen Pass von Außen per Kempa-Trick kurz vor Ultimo einnetzte.
Wir haben heute abermals aufgrund unseres unbändigen Kampfgeistes die Oberhand behalten. Trotz Blessuren haben sich alle voll eingebracht und auch die Unterstützung unserer C-Jungs ist vorbildlich. Unser Prunkstück bleibt aber die Abwehrarbeit mit einem überragenden Felix dahinter. Da macht es riesig Spaß mit solchen Talenten zu arbeiten und diese weiter zu entwickeln.
Nächste Woche geht’s dann zu unseren Freunden der HSG Bayerwald nach Zwiesel. Beide Vereine weisen die gleiche Anzahl an Minuspunkten auf. Dieses Spiel sollte entscheiden wer noch eine Chance auf einen Stockerlplatz in der Tabelle haben dürfte.
Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski (1), Lukas Weiß (1), Thomas Rudolphi (1), Samuel Schneider, Peter Neumann (12/2), David Pautz (2), Edgar Kolesnik, Cedric Nagy (10/2), Florian Pautz

Ein Samstag im Zeichen der Handballjugend

Heimrecht für fünf TSV-Teams / D-Schüler vor Spitzenspiel gegen VfL Landshut

 

Rottenburg. Ganz im Zeichen der Handballjugend steht der Samstag in der Mehrzweckhalle Laabertal. Dort haben fünf Mannschaften des TSV Rottenburg Heimrecht und hoffen wieder auf viele Bezirksligapunkte und noch mehr Zuschauer.

Für das Eröffnungsspiel sorgt bereits um 10 Uhr die weibliche D-Jugend, die den Tabellenführer SVA Palzing zu Gast hat. Der erste Saisonsieg in Taufkirchen gab den U 13-Mädels des TSV neuen Auftrieb, was auch Abteilungsleiter Thomas Biberger freute: „Im Handball kommt der Erfolg nicht von heute auf morgen. Die junge Mannschaft hat trotz ihrer Niederlagenserie in dieser Saison den Kopf nicht in den Sand gesteckt und sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Sie ist auf einem guten Weg.“

Das gilt genauso für die männliche D-Jugend der Rottenburger Handballer, die auch in dieser Saison um den Meistertitel kämpft. Richtungsweisend wird am Samstag um 11.30 Uhr das Spitzenspiel gegen den VfL Landshut sein, der wie die Gastgeber (6:0) sechs Punkte auf dem Konto hat. Zwar konnten die Laabertaler den VfL-Nachwuchs in der Vorrunde zweimal besiegen, doch vor allem in Landshut wurde es beim 22:20 verdammt eng für die Schützlinge um Cheftrainer Hermann Frohnhöfer.

Anschließend, um 13 Uhr, messen sich die C-Jungs mit der HG Ingolstadt, die als Rangsechste die beste der drei Mannschaften aus der Audistadt ist. Die in der laufende Runde nur vom bereits fixen Meister Mainburg zweimal geschlagenen Rottenburger benötigen aus dem Restprogramm von vier Spielen noch zwei Siege, um Platz zwei und damit die Vizemeisterschaft auch rechnerisch zu sichern. Der erste davon soll am Samstag mit Unterstützung der heimischen Fans eingefahren werden.

Die weibliche B-Jugend der Laabertaler (Platz vier mit 12:10 Punkten) duelliert sich um 14.45 Uhr mit dem Tabellenzweiten (17:7) TSV Wartenberg. Trotz großer Personalprobleme zeigte der Rottenburger U 17-Damennachwuchs zuletzt spielerische Klasse und Teamgeist und belohnte sich dafür mit zwei Siegen. Nach der knappen 12:14-Hinspielniederlage in Wartenberg spekuliert Trainer Michael Faust natürlich mit einer Revanche und hofft, im Gegensatz zur Vorwoche diesmal keine „Notsieben“ aufbieten zu müssen. Allerdings fällt Stammtorhüterin Anna Eher bis zum Saisonende wegen einer Bänderverletzung aus. 

Gutklassigen Jugendhandball verspricht zum Abschluss des „Großkampftages“ in der Laabertalhalle um 16.15 Uhr auch die Partie der männlichen B-Jugend gegen den VfL Waldkraiburg. Die Rottenburger U 17 ist das eigentliche Überraschungsteam der Saison: Mit dem Ziel, nicht Letzter zu werden und den einen  oder anderen Punkt mitzunehmen, waren Trainer Gernot Nagy und sein „Co“ Sigi Pautz mit ihrer neuformierten Truppe die übergreifende Bezirksliga Süd-Ost angegangen. Drei Spieltage vor Saisonschluss stehen die Rot-Schwarzen mit 16:10 Zählern im Neunerfeld auf Position vier und haben sogar noch Chancen auf einen Stockerlplatz. Wenn das so bleiben soll, wäre die Wiedergutmachung für die knappe 23:24-Niederlage, die es für die Laabertaler beim nach Minuspunkten (14:10) gleichauf liegenden Tabellensechsten in Waldkraiburg setzte, Grundvoraussetzung. -fe-

 

 
Gute zweite Halbzeit reicht den Rottenburgern
TSV-Handballer bauen mit 32:24-Sieg in Erding die „Pole“ aus
 
Rottenburg. Richtig Freude über den 32:24-Sieg beim TSV Erding kam bei den Handballern des TSV Rottenburg erst am Tag danach auf. Da verlor nämlich der bis dato punktgleiche TSV Taufkirchen bei der TGL-„Dritten“, sodass die Laabertaler die Tabelle der Bezirksklasse Mitte jetzt alleine anführen. Beim Tabellenvierten in der Weißbierstadt rechnete TSV-Trainer Detlev Klosik mit einem harten Stück Arbeit, zumal ihm neben Adrian Stoica (private Gründe) auch Kapitän Sebastian Janker (Grippe) absagte und Matthias Spanner respektive Maxi Brunner angeschlagen ins Spiel gingen. Eine dementsprechend lange Anlaufzeit brauchten die Gäste denn auch in der ersten Hälfte, um das Spiel in den Griff zu kommen und mit einer 14:12-Führung in die Kabinen gehen zu können. Mit Schwächen in der Abwehr und technischen Fehlern im Angriff machte sich der Primus in Halbzeit eins das „Leben“ selber schwer. Erst nach dem Wiederbeginn trat Besserung ein: Im Tor wurde Simon Tröger zu einem sicheren Rückhalt, Back-up-Keeper Matthias Biss fischte zwei Strafwürfe und im Angriff hielt Tobias Deininger als Spielmacher die Fäden fest in der Hand. Rottenburg war somit bei einem 24:16-Vorsprung nach knapp 44 Minuten auf der sicheren Seite und konnte sich in der letzten Viertelstunde auf das Verwalten des Acht-Tore-Polsters beschränken. 
TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Buss; Spanner (5), Tobias Deininger (3), Löffelmann (3), Thomas Deininger (10/1), Bruckmeier, Böttcher (4), Zieglmeier (2), Ringenberg (1), Brunner (3/1), Ehler (1). -fe- 

Fünf Handballsiege am „Supersamstag“

Erfolgreiches Wochenende auch für die Jugendmannschaften des TSV Rottenburg

Rottenburg. Es war für die Handballabteilung des TSV Rottenburg ein echter „Supersamstag“ mit sechs Bezirksliga-Punktspielen an vier verschiedenen Orten. Diese Herausforderung wurde nicht nur organisatorisch, sondern auch sportlich mit Bravour gestemmt: Außer der Herrenmannschaft (wir berichteten) holten auch die Jugendteams trotz teilweise minimalster Besetzungen mit vier Siegen in fünf Begegnungen fast das Optimum heraus.
Die bereits als Meister feststehenden Rottenburger A-Junioren um Trainer Gernot Nagy zeigten, dass sie weiter erfolgshungrig sind. Im Heimspiel gegen den TSV Gaimersheim ersparten sie sich ihre zuletzt üblichen Startprobleme, sorgten sofort für klare Verhältnisse (9:2/10. Minute) und übertrafen nach einer 21:7-Pausenführung am Ende bei ihrem 43:22-Schützenfest erneut locker die 40-Tore-Marke. Und das, obwohl Leo Zieglmeier in der „Ersten" aushelfen musste und Marcel Bonitz wegen einer Fingerverletzung nur unter Schmerzen spielen konnte. Die Rottenburger Tore erzielten Simon Biberger (9), Marcel Bonitz (3), Peter Neumann (1/1 Siebenmeter), Tobias Neumann (10/3), Florian Kammermeier (13) und Matthias Reindl (7).

Die männliche B-Jugend gastierte zweieinhalb Stunden später  bei der HSG Straubing und setzte auch dank der Unterstützung der aus Mainburg nachgereisten C-Jugendspieler mit 32:19 (14:9) ihre aktuelle Siegesserie fort. Garant dafür war eine gut stehende Abwehr mit dem erneut bärenstarken Torwart Felix Behrens als Rückhalt, sodass in der zweiten Halbzeit auch das Rottenburger Angriffsspiel immer besser in Schwung kam. Sieben verschiedene Torschützen dokumentierten unterm Strich die geschlossene Teamleistung der Laabertaler: Paul Cisewski (2), Lukas Weiß (2), Thomas Rudolphi (2), Peter Neumann (9), Philip Hart (3), David Pautz (7) und Cedric Nagy (7/1).

Einen wahren Kraftakt musste Rottenburgs weibliche B-Jugend bei ihrem 22:15 (13:7)-Heimsieg gegen die SG Moosburg vollbringen, denn Trainer Michael Faust konnte verletzungs- und krankheitsbedingt nur eine „Notsieben“ ohne Wechselspielerin aufbieten. Als auch noch die angeschlagene Sandra von Schuster vorübergehend ausschied, standen die Gastgeberinnen streckenweise sogar in Unterzahl auf der Platte. Die etatmäßige Spielmacherin Hannah Herrmann ging für die verletzte Stammkeeperin Anna Ehler ins Tor und bekam wenig zu tun, weil die Abwehr um Magdalena Großmann und Marina Spitzhorn wie eine Eins stand. Im Angriff brachten die TSV-Mädels mit viel Laufarbeit und gelungenen Spielzügen immer wieder ihre glänzend aufgelegte Torjägerin Eva Krausnecker (14 Treffer) in Wurfposition. Da auch Isabel Linke, Melly Ross (je 3) und Sandra v. Schuster (2 Tore) ihr Visier gut eingestellt hatten, konnte am Schluss ein unerwartet deutlicher Heimerfolg gefeiert werden.

Anschließend eroberte die männliche D-Jugend der Rottenburger Handballer mit einem 22:15 (11:6)-Heimsieg gegen die SpVgg Altenerding II Platz eins in der Bezirksliga Ost. Trotzdem war das Trainerteam um Hermann Frohnhöfer nicht einverstanden mit der Leistung seiner U 13-Handballer. Die zeigten gegen die körperlich unterlegenen und mit nur sieben Spielern angereisten Gäste zu viele Einzelaktionen und leisteten sich zahlreiche Fangfehler und Fehlwürfe. Als die komfortable 14:8-Führung aus der 24. Minute bis sieben Minuten vor Ultimo auf 16:15 zusammengeschrumpft war, hing der Rottenburger Sieg plötzlich am seidenen Faden. Erst, als Marc Panholzer wieder die angestammte Torhüterposition übernahm und seinen Kasten vernagelte, war das für die Laabertaler das Signal zu einem 6:0-Lauf, mit dem sie ihren letztlich verdienten „Zweier“ sicherten. Die TSV-Tore warfen Marc Panholzer (5), Thomas Simbeck (2), Bastian Schönthier (7), Benjamin Rott (2), Lukas Jacobsen (4) und Tobias Frimberger (2).
Ausgerechnet im Gipfeltreffen beim verlustpunktfreien Tabellenführer TSV Mainburg mussten die Rottenburger C-Jungs am Samstag fünf Stammspieler ersetzen. Dementsprechend chancenlos war der Tabellenzweite bei den physisch starken und wie immer robust zupackenden Hopfenstädtern, die sich mit einem 25:14 (14:9)-Heimsieg vorzeitig den Meistertitel holten. Trotzdem lobte Rottenburgs Trainer Markus Kailich seine Schützlinge, die trotz der überharten Mainburger Gangart nie aufsteckten und die aus dem Restprogramm von sechs Spielen nur noch zwei Siege brauchen, um den hervorragenden zweiten Platz zu sichern. Die Tore für Rottenburg warfen Bastian Schönthier (1), Paul Cisewski (5/3),  Thomas Rudolphi (3), Philip Hart (3), Markus Frase (1) und Lukas Jacobsen (1). -fe-

 

 

B-Jugend nehmen Punkte aus Straubing mit. Nach der Kür folgt die Pflicht.
Haben unsere Jungs vor zwei Wochen den Tabellenführen aus Moosburg gekippt stand heute in Straubing ein direkter Verfolger auf dem Plan. Dank der nachgereisten C-Jugend Spieler konnten wir sogar drei Wechsler auf der Bank begrüßen. Und wie gewohnt zeigten unsere Jüngsten, dass sie trotz körperlicher Unterlegenheit gegen jeden Gegner bestehen können.
Die ungewohnte Favoritenrolle schmeckte Peter, Cedric und Co. heute besonders. Von Beginn an drücken wir dem Spiel unseren Stempel auf. Bis zum 7:7 (13.Min) legten wir immer vor und dann vernagelte Felix sein Tor. So kamen wir bis zur Pause 9:14 weg. Gerade die Abwehr war der Punktegarant, denn der Straubinger Haupttorschütze fand nie wirklich statt. David, aber auch der 2 Köpfe kleinere Paul nahmen ihn völlig aus dem Spiel.
Im zweiten Spielabschnitt bleib der Vorsprung bis zum 12:17 (30. Min) konstant, ehe ein 4-0-Lauf alle Zweifel am Erfolg beseitigte. Jetzt wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut und es wurde munter durchgewechselt ohne dass ein Qualitätsverlust bemerkbar war. Zudem zeigt Felix immer wieder seine Klasse. Auch der junge Mettener Unparteiische gab in seinem ersten Pflichtspiel eine besonnene Figur ab. Der 19:32-Auswärtserfolg war letztlich auch in dieser Höhe verdient. Die junge Rottenburger Truppe setzt sich nun endgültig in der oberen Hälfte fest und hat sogar noch Chancen in die Top 3 vorzustoßen. Bereits nächste Woche stellt sich mit dem VfL Waldkraiburg ein Team an der Laaber vor, welches nach Minuspunkten mit uns gleichauf liegt. Im Hinspiel Mitte Januar mussten wir knapp (24:23) die Segel streichen. Ich denke die Jungs brennen auf eine Revanche.
Kommenden Samstag findet ein großer Heimspieltag für unsere Jugendteams statt. Bereits ab 10 Uhr messen sich unsere D-Jugendmannschaften, den Abschluss bilden wir ab 16:15 Uhr mit der B-Jugend. Es wäre schön, wenn sich auch dazu viele Fans einfinden würden und sich einen sportlichen Tag in der Laabertalhalle machen würden.
Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski (2), Lukas Weiß (2), Thomas Rudolphi (2), Peter Neumann (9), Philip Hart (3), David Pautz (7), Cedric Nagy (7/1), Florian Pautz

Trotz Titelgewinn lassen Rottenburger Junioren nicht nach
Auch im vorletzten Saisonspiel lassen unsere Junioren keinen Zweifel an ihrer diesjährigen Dominanz aufkommen und schicken den TSV Gaimersheim mit 43:22 nach Hause.
Im Gegensatz zur bisherigen Saison waren unsere A-Jugendlichen heute von Beginn an Herr der Lage. Haben wir sonst oftmals eine Viertelstunde gebraucht uns auf den Gegner einzustellen, war das sehr einseitige Match nach 10 Minuten (9:2 Führung) bereits vorentschieden. Vor allem stachen heute unsere Trümpfe auf den Außenbahnen. Tobias von links und Florian von rechts netzten fast nach Belieben ein. Das Fehlen von Leo, der heute beim Herren-Team gebraucht wurde, war kaum zu spüren und auch Marcel hielt trotz schwerer Fingerverletzung komplett durch. Über die Stationen 12:3, 18:5 ging es mit 21:7 in die Pause.
In Hälfte zwei ließen wir es 15 Minuten etwas ruhiger angehen und vernachlässigten die Abwehr fast vollständig. Der Abstand (32:17 47. Min) blieb trotzdem identisch. Erst jetzt wurde die deutliche Überlegenheit weiter ausgespielt und binnen 8 Minuten war die 40-Tore-Schallmauer erreicht (40:21). Am Ende liefen wir bei 43:22 locker aus, wobei das Ergebnis sogar noch schmeichelhaft für die Oberbayern war.
Mit diesem Resultat haben wir es geschafft, dass keine Mannschaft in der Liga ein positives Torverhältnis hat. Einzig unser letzter Gast, der MTV Ingolstadt, weißt noch ausgeglichene Tore auf.
Bis zu diesem Spiel müssen die Jungs noch drei Wochen warten und wir hoffen, dass dann auch die Anhänger sich zahlreich in der Halle einfinden (17.März ab 16:15 Uhr) die Mannschaft gebührend zu feiern.
Mike Molnar, Felix Behrens; Simon Biberger(9), Marcel Bonitz (3), Peter Neumann (1/1), Tobias Neumann(10/3), Florian Kammermeier(13), Matthias Reindl (7), Cedric Nagy

A-Junioren holen Auswärtssieg und Titel in der Bezirksliga Nord-Ost
Mit 23:39 sichern sich unsere Jungs auch rechnerisch den Bezirksligatitel, das Spiel war aber eher mittelmäßige Handballkost.
Wie so oft in dieser Spielzeit brauchte der Rottenburg Express einige Minuten um in Fahrt zu kommen. Bis zum 4:3 (7.Minute) nutzten die Hausherren unsere technischen Fehler weidlich aus, zudem stand die Abwehr ungewohnt unsicher. Erst jetzt löste sich bei uns der Knoten und binnen fünf Minuten stellten vor allem Florian und Marcel (je 2 Tore) auf 4:9. Dank der endlich gewonnen Sicherheit bauten wir den Vorsprung successive aus. Leider musste Marcel mit einer Kapselverletzung da bereits passen. Als sich Simon auch am Torgewinn beteiligte, konnten wir mit einem 10:19 Vorsprung in die Pause gehen. Leider sahen wir in der ersten Hälfte nur wenig guten Handball. Kelheim verschleppte das Tempo immer mehr und der völlig deplatzierte Schiedsrichter tat ein Übriges. Für die zweite Halbzeit mussten wir uns wieder auf die eigenen Stärken besinnen und über einfache Auslösehandlungen Lücken erarbeiten. Dies gelang durch Tobias, der die Anweisungen ausgezeichnet umsetzte und beim 13:28 (41. Min) waren alle Messen gelesen. Leider blieben die Gastgeber ihrem Altherren Stil treu und schläferten unsere Abwehr regelrecht ein. Unzählige Stürmerfouls, Schittfehler und falsche Sperren am Kreis wurden wie bereits erwähnt nicht geahndet und so tat sich kaum noch etwas. Die Minuten vergingen weiterhin quälend langsam bis der Auswärtserfolg schlussendlich nach einer Stunde im Kasten war. Trotz der Meisterschaft war den Jungs erst mal nicht nach Feiern zu Mute, so hoffe ich, dass nächste Woche beim Heimspiel unsere Junioren vom Publikum entsprechend gefeiert werden. Wir erwarten dabei den TSV Gaimersheim in der heimischen Laabertal-Halle und werden versuchen die weiße Weste zu behalten.
Mike Molnar; Simon Biberger (8), Marcel Bonitz (2), Peter Neumann (4), Tobias Neumann (2), Florian Kammermeier (9), Leo Zieglmeier (7/4), Matthias Reindl (2), Cedric Nagy (5/2)
Statistik: 7m-Strafwürfe KEH 4/3   ROL 7/6   Zeitstrafen: KEH 5 ROL 1

Eine tolle Leistung trotz widriger Umstände

Die U13 der Rottenburger Handballer siegt 19:13 in Altenerding und trotzt damit allen negativen  Einflüssen im Vorfeld und während des Spiels.

Da sich während der Woche mit Thomas Simbeck, Bastian Schönthier und Tobias Frimberger drei Stammspieler krank abgemeldet haben, fehlten dem Trainerteam fast alle Alternativen auf der Rückraumachse.  Einzig Lukas Jacobsen und Jakob Weiß sind noch übriggeblieben, deshalb war die Devise ausgegeben worden mit einem siebten Mann im Angriff zu spielen. Diesen Part sollte Torwart Marc Panholzer übernehmen.  Aber da machte zum ersten Mal die junge Schiedsrichterin auf sich aufmerksam, die Regelkonform diese Taktik unterband.  Trotzdem legten die Rottenburger los wie die Feuerwehr Lukas Jacobsen (4) und Jonathan Daser ließen den Ball in den Maschen tanzen, nach 10 Minuten stand es 5:1. Darauf reagierte der gegnerische Trainer und nahm eine Auszeit. Eine Umstellung in Angriff und Abwehr brachte die Laabertaler zusehends aus dem Konzept, dazu kam eine sehr schlechte Wurfauswahl der Rottenburger. Die Altenerdinger konnten Tor um Tor verkürzen. Selbst eine Auszeit des Trainerteams, wobei eine Umstellung auf der Torhüterposition vorgenommen wurde klappte nicht. Im Gegenteil, die Biber konnten zum 7:7 ausgleichen und damit ging es dann auch in die Halbzeit.

Tassilo Frohnhöfer eigentlich krank, aber vom Trainerpapa überredet zu spielen, begann die zweite Halbzeit im Tor und wurde so sogar noch zu einem wichtigen Faktor.  Marc Panholzer ebenfalls gesundheitlich arg angeschlagen unterstützte  Lukas Jacobsen und Jacob Weiß auf der Rückraumachse. Doch vor allem die so verstärkte Abwehr überragte nun, jetzt erkämpften sich die Frohnhöfer-Schützlinge ein ums andere Mal den Ball und leiteten mit schnellem Umschaltspiel Tempogegenstöße ein. Das zeigte nun endlich Wirkung! Kontinuierlich konnten sich die Rottenburger absetzen, freilich immer wieder unterbrochen, von merkwürdigen Entscheidungen der Altenerdinger „Unparteiischen“, die so manche Regelauslegung sehr einseitig interpretierte. Jonathan Daser blühte in dieser zweiten Halbzeit förmlich auf und setzte endlich um, was im Training immer schon geklappt hatte. Auch Benjamin Rott sprühte vor Einsatz und vernaschte seinen Gegenspieler ein ums andere Mal, aber entweder wurde er unsauber vom Gegenspieler gestoppt oder seine Nerven versagten vor dem Tor. Trotzdem stand am Ende ein verdienter 19:13 Auswärtssieg an der Anzeigetafel.  Das Trainerteam zollte den Jungen großen Respekt für diesen tollen Kampf. Der Wille zum Siegen war auf Rottenburger Seite einfach größer als auf der Altenerdinger.

Es spielten (Tore/davon Siebenmeter): Tassilo Frohnhöfer; Marc Panholzer (7/1); Jacob Weiß (1), Matthias Hadersbeck, Jonathan Daser (5), Benjamin Rott, Niclas Mittermeier, Pius Wittmann, Lukas Jacobsen (6), Stefan Bürger

Handball-A-Jugend will sich zum Meister krönen
Titel für Rottenburg wäre mit Sieg in Kelheim sicher / Auch TSV-D-Jungs im Einsatz
 
Rottenburg. Es sind noch Faschingsferien und damit gibt es für die Handballteams des TSV Rottenburg auch am kommenden Wochenende nur ein Miniprogramm von zwei Punktspielen, die beide am Sonntag stattfinden.
Die männliche A-Jugend könnte dabei als schnellster Meister in die Annalen der Handballabteilung eingehen. Meisterschaften wurden in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten zwar jede Menge von diversen Rottenburger Handballteams eingefahren, aber mit einem Sieg am Sonntag (Spielbeginn ist um 16 Uhr in der Dreifachturnhalle am Rennweg) beim ATSV Kelheim würde sich das U 19-Team zum schnellsten Meister in der Abteilungsgeschichte krönen. Denn  in der gewöhnlich bis Ende März dauernden Handballsaison den Titel bereits im Februar zu sichern, gelang bisher noch keiner Rottenburger Mannschaft. Die Chancen dafür stehen bestens, denn die Jungs um Trainer Gernot Nagy stellen in dieser Spielzeit in der Bezirksliga Nord-Ost eine Klasse für sich dar und dominierten die Mitbewerber mit neun Siegen in ebenso vielen Spielen mit einem Toreschnitt von weit über 40 pro Partie. Ihren Siegeszug begannen die Laabertaler im September mit einem 46:16-Schützenfest gegen die Donaustädter und jetzt soll sich mit Seriensieg Nummer zehn der Kreis schließen. Auch wenn der ATSV-Nachwuchs als Dritter mit 8:4 Zählern zu den stärkeren Mannschaften des Achterfeldes gehört und bislang außer gegen Rottenburg nur noch gegen den Rangzweiten DJK Ingolstadt verlor.
Vor ihrem zweiten Rückrundenspiel in der Bezirksliga Staffel Mitte, Gruppe 1, steht die männliche Handball-D-Jugend des TSV am Sonntag bereits um 12.15 Uhr bei der D2 der SpVgg Altenerding. Die Gastgeber bezogen zum Auftakt in die zweite Saisonhälfte zwei knappe Niederlagen gegen den VfL Landshut (H 23:24, A 26:28) und dürfen nicht unterschätzt werden. Auch wenn die Buben um Trainer Hermann Frohnhöfer in ihrem ersten Match beim HC Deggendorf nur in der Anfangsphase Probleme hatten und am Ende deutlich mit 24:11 gewannen. Mit einem weiteren Sieg könnten die Laabertaler dem Primus Landshut auf den Fersen bleiben und ihre Meisterschaftschancen wahren. -fe-

Rottenburger B-Junioren gewinnen gegen Tabellenführer aus Moosburg


Nach Simbach wird bereits der zweite Tabellenführer an der Laaber punktlos Heim geschickt. Somit entwickeln sich unsere Jungs zum Zünglein an der Meisterschafts-Waage.
Die Vorzeichen konnten schlechter nicht sein. Peter angeschlagen, Paul verletzt, Eddy krank, Phillip im Urlaub, Florian und Thomas Pautz auf einer Feuerwehrprüfung. Um nicht in Unterzahl antreten zu müssen würde kurz vor Spielbeginn Samuel Schneider aus der C-Jugend gefragt, ob er mitspielen könnte. Moosburg rückte mit großer Fangemeinde und 11 Spielern an, dazu als Tabellenführer beflügelt die Punkte mitzunehmen. Doch es sollte anders kommen.
Wie gewohnt konnten unsere Buben zu Beginn gut agieren und setzten die Akzente vorne wie hinten. Harte Abwehrarbeit und keine technischen Fehler, dazu Peters Urgewalt im Abschluss und Cedric feine Übersicht. Nach 11 Minuten führten wir verdient mit 7:4. Nun kam die SG besser zum Zuge, gleich aus (7:7 17. Min) ehe David und Peter bis zur 19. Minute auf 10:7 stellten. Leider verließ uns bis zur Pause das Schussglück und wir quittierten dies mit dem ersten Rückstand des Spieles zum Halbzeitpfiff (10:11).
Unser Motto in der Kabine war schnell gefunden. Kämpfen und Spaß haben, denn wir haben nichts zu Verlieren. Doch zu Beginn von Hälfte zwei schienen uns die Gäste zu enteilen (10:14 29. Min). Grund war eine doppelte Manndeckung gegen Cedric und Peter. Jetzt nutzten wir die Variante des 7. Feldspielers in der Form, dass Felix seinen gewohnten Platz zwischen den Pfosten verließ und sich mit in den Angriff einschaltete. Wir kassierten zwar durch dieses riskante Spiel 3 Gegentreffer aufs leere Tor, aber vor allem die Abwehr mit einem grandios haltendem Felix brillierte. Nur zwei Tore aus dem Spiel heraus gelangen den Drei-Rosen-Städtern in den letzten 20 Minuten und vorne zeigten gerade unsere „Kleinen“ wie Thomas und Samuel (je 2 Treffer) was sie können. Vom 17:17 (41. Min) stellten die Laabertaler auf 20:17 (46. Min). Dieser Vorsprung wurde bis zum Schluss (22:19) souverän gehalten. Was Kampfgeist und Willen in einer Mannschaftssportart ausmachen, konnten die begeisterten Rottenburger Anhänger eindrucksvoll bewundern. Mir fiel dazu nur ein Satz ein: „Ihr habt mit Wallace geblutet, nun blutet mit mir“. Heute gewann eine gigantische Torwartleistung und der größere, absolute Wille. Diese Jungs machen wirklich Laune und es ist sehr Schade, dass sich an einem Faschingssamstag so wenige Abteilungsmitglieder in der Halle haben blicken lassen. Ihr habt eines der spannendsten und mitreißendsten Spiele der letzten Jahre verpasst.
Felix Behrens; Lukas Weiß (1), Thomas Rudolphi (2), Peter Neumann (8), David Pautz (4), Samuel Schneider (2), Cedric Nagy (5/1)

A-Jugend holt auch gegen DjK Ingolstadt erwarteten Heimsieg
Nach zähem Beginn holen sich die Rottenburger Junioren souverän beide Punkte gegen den Tabellenzweiten und kommen der Meisterschaft ein gewaltiges Stück näher.
Nach der 3wöchigen Spielpause und einer schwachen Trainingsbeteiligung kamen unsere Jungs nur schwer in Tritt. Bis zur 15. Minute (8:6-Führung) ließen wir mehr klare Chancen liegen als selber einzunetzen. Statt dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken schossen wir den gegnerischen Torhüter warm und ließen dem DjK-Spielmacher Alexander Cyfka zu viel Raum. Erst jetzt setzten Tobias und Florian immer wieder Akzente. Aber vor allem unsere beiden Torwarte Mike und Felix ließen bis zur Pause ihr Können aufblitzen. So kamen wir mit einer 17:9-Führung in die Kabine.
Die negativen Punkte wurden kurz angesprochen und das Team stellte sich sofort darauf ein. Innerhalb von 9 Minuten (9:0-Lauf) wurden die Gäste deutlich distanziert. Allen voran Simon, der in der Abwehr ackerte und wenn nicht selber traf, geschickt seine Nebenleute bediente. So ging es mit vielen schönen Aktionen bis zum Ende weiter. Die einzelnen Stationen: 26:9 (40. Min), 36:14 (50. Min) und 43:19 am Ende.
Nächsten Sonntag spielen wir in Kelheim unser letztes Auswärtsmatch. Bereits hier könnten wir mit einem Auswärtssieg die Meisterschaft in der Bezirksliga sichern, dank 4 Punkten Vorsprungs und gewonnenem direkten Vergleich eben gegen die Audistädter der DjK.
Aber vor dem Feiern stehen noch zwei Trainingseinheiten während der Faschingswoche auf dem Programm, und diese Einheiten müssen unsere Junioren voll durchziehen.
Mike Molnar, Felix Behrens; Simon Biberger (9/2), Sebastian Daffner, Marcel Bonitz (6), Peter Neumann, Tobias Neumann (4), Florian Kammermeier (13), Leo Zieglmeier (3), Matthias Reindl (6), Cedric Nagy (2/2)

Der Fasching macht eine kleine Handballpause
Vier Nachwuchsteams des TSV am Samstag und Sonntag mit Heimrecht
Rottenburg. Während in den meisten Handball-Spielklassen zum Höhepunkt der närrischen Jahreszeit pausiert wird, legt der Fasching bei den Handballern des TSV Rottenburg am kommenden Wochenende sozusagen eine kleine Pause ein. Im Rahmen der Bezirksligarunde haben am Samstag drei Jugendteams und am Sonntag die F-Schüler Heimrecht in der Laabertalhalle. 
Richtig gute Stimmung könnte dabei auch ohne Maskerade insbesondere bei den Rottenburger A-Junioren aufkommen. Dann nämlich, wenn sie am Samstag (Spielbeginn 14 Uhr) als verlustpunktfreier Tabellenführer (16:0) ihre Siegesserie auch gegen den Rangzweiten (12:2) DJK Ingolstadt fortsetzen. Es wäre ein weiterer, entscheidender Schritt in Richtung Meistertitel, den die Laabertaler dann eine Woche später mit einem Auswärtssieg beim aktuellen Dritten ATSV Kelheim (8:4) auch rechnerisch perfekt machen könnten. Wenn die Jungs um TSV-Trainer Gernot Nagy ähnlich konzentriert aufspielen wie im bisherigen Saisonverlauf, sollten keine Zweifel daran bestehen, dieses Ziel auch zu erreichen. 
Einige Spieler aus dem jüngeren Jahrgang sind anschließend (16.15 Uhr) auch in der männlichen B-Jugend im Einsatz, bei der zum Nachbarderby die SG Moosburg erwartet wird. Die Gastgeber haben gegen den Tabellenzweiten (16:4) noch was gutzumachen, denn in der Vorrunde setzte es in der Dreirosenstadt eine empfindliche 13:31-Watsch'n für die Rot-Schwarzen. Inzwischen hat sich die vor Saisonbeginn neu formierte Rottenburger U 17-Truppe deutlich stabilisiert und ist mit ihrem Punktekonto (12:10) im grünen Bereich. Sogar die Topteams sind für den TSV-Nachwuchs noch in Schlagweite, sodass der momentane Rangsechste in den fünf noch ausstehenden Saisonpartien versuchen will, in die obere Hälfte des Neunerfeldes vorzustoßen.
Den Handball-Faschingssamstag in der Rottenburger Mehrzweckhalle eröffnet bereits um - passend zur Jahreszeit etwas "schrägen" Anwurfzeit - 11.50 Uhr die männliche C-Jugend mit dem Match gegen die DJK Ingolstadt. Die junge Mannschaft um TSV-Trainer Markus Kailich hat von ihren neun Spielen acht mehr oder weniger deutlich gewonnen und musste nur eine Niederlage (15:20 gegen Primus TSV Mainburg) einstecken. Um dem Tabellenersten (20:0) den Titel noch vor der Nase wegzuschnappen, wäre im Gipfeltreffen am 24. Februar in Mainburg ein Sieg mit mehr als fünf Toren Unterschied nötig. Auch wenn dieses Vorhaben wohl unrealistisch erscheint, können die Buben von der Laaber schon jetzt stolz sein auf das Erreichte und wollen im letzten Saisondrittel nochmals Vollgas geben.
Die neu zusammengestellte F-Jugend der Rottenburger Handballer (U 9) hat am Faschingssonntag in der Laabertalhalle ihren mit Spannung erwarteten Heimspieltag. Dabei kommt es zu folgenden Turnierbegegnungen (Änderungen vorbehalten): 10 Uhr TSV Rottenburg – ETSV 09 Landshut, 10.30 Uhr HC Deggendorf – SSG Metten, 11 Uhr LandshutDeggendorf, 11.30 Uhr MettenRottenburg, 12 Uhr LandshutMetten, 12.30 Uhr Rottenburg – Deggendorf. -fe-

Rottenburg erfüllt Pflicht - mehr aber auch nicht

TSV-Handballer landen 36:18-Kantersieg gegen Schlusslicht Freising-Neufahrn III

 

Die Handballer des TSV Rottenburg erfüllen ihre Pflicht - mehr aber auch nicht: Nach ihrem 36:18-Kantersieg gegen Bezirksklassen-"Schlusslicht" HSG Freising-Neufahrn III bleiben sie an der Tabellenspitze der Gruppe Mitte, müssen aber noch eine Schippe drauflegen, wenn das bis zum Saisonende so bleiben soll. Der ersatzgeschwächte HSG-"Dritte" war am Sonntagabend in der Laabertalhalle von Beginn an auf Schadensbegrenzung aus. Die gelang zumindest phasenweise in der ersten Halbzeit  (14:6), als der Rottenburger Sturm nur einem lauen Lüfterl glich. Gut, dass wenigstens TSV-Keeper Simon Tröger auf der Höhe war und einige Fehler des pomadigen TSV-Deckungsverbandes ausbügeln konnte. Besser lief es beim Gastgeber in der zweiten Halbzeit, als Thomas Deininger trotz seiner Knieprobleme vermehrt ins Geschehen eingriff, um das Offensivspiel seines Teams anzukurbeln. Die rund 100 Zuschauer fanden jetzt zusehends Gefallen am Auftritt der Hausherren, bei denen insbesondere Kreisläufer Andre Ringenberg mit neun Toren Vollstreckerqualitäten zeigte. Über die Stationen 23:10 und 32:18 schienen die Schützlinge von TSV-Trainer Detlev Klosik schnurstracks die 40-Tore-Schallmauer anzusteuern, ließen es dann aber im Endspurt gut sein in diesem einseitigen, aber überaus fairen Match. Mit dem hatte das 87jährige Schiri-Urgestein Adolf Dotzauer (TSV Erding) keine Probleme und kam mit nur je einer gelben Karte für beide Mannschaften aus.

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Buss; Spanner (2), Tobias Deininger (2), Löffelmann, Thomas Deininger (9/1), Bruckmeier (3), Janker (6/1), Stoica (1), Böttcher (1), Ringenberg (9), Brunner (1), Ehler (2). -fe-

 

Vier deutliche Siege für den Rottenburger Handballnachwuchs

A-Junioren stehen nach erneutem Schützenfest dicht vor dem Titelgewinn

 

Rottenburg. Souverän erledigten die Handball-Jugendmannschaften des TSV Rottenburg am Sonntag ihre Pflichtaufgaben gegen Teams aus der unteren Tabellenregion und kamen zu vier Siegen. Die A-Junioren stehen dabei nach ihrem erneuten Schützenfest dicht vor dem Titelgewinn.

 

Die U 19-Jungs um Trainer Gernot Nagy unterstrichen mit einem 47:14-Kantersieg gegen die TS Regensburg ihre Ausnahmestellung in der übergreifenden Bezirksliga Nord-Ost und warfen bei ihrem achten Sieg im achten Saisonspiel zum sechsten Mal mehr als 40 Tore.Trotz der langen Weihnachts- und Neujahrspause kamen die Laabertaler gleich wieder gut in Schwung und machten von der ersten bis zur letzten Minute Tempo. Über 8:1 (11. Minute), 16:3 (21.) und 21:6 wurde schon zur Halbzeit ein neuer Torrekord angesteuert. Im selben Tenor ging's nach der Pause weiter. Bei allem Sturm und Drang vernachlässigten die Gastgeber zwar etwas die Abwehrarbeit, aber das war gegen den überforderten Tabellenvorletzten aus Regensburg nur fair. Mit einem Heimsieg am Faschingssamstag (10. Februar) gegen den Rangzweiten TSV Gaimersheim können sich Biberger, Kammermeier und Co. nun vorzeitig die Meisterschaft sichern. – Für den TSV Rottenburg spielten (Tore/davon Siebenmeter): Mike Molnar, Felix Behrens; Simon Biberger (13/2), Marcel Bonitz (3/1), Peter Neumann (2), Tobias Neumann (5), Florian Kammermeier (12), Leo Zieglmeier (6/2), Matthias Reindl (4), Cedric Nagy (2/1).

Die männliche B-Jugend der Rottenburger Handballer schaffte mit einem 36:15-Heimsieg gegen den punktlosen Tabellenletzten TV Landau mit 12:10 Zählern als Ranglistensechster wieder den Anschluss an die obere Tabellenhälfte der übergreifenden Bezirksliga Süd-Ost 2 (ÜBL). Von Beginn an sorgten die Jungs der beiden Coaches Gernot Nagy und Sigi Pautz für klare Verhältnisse und zogen bis zur Pause über 6:1 und 13:4 auf 20:8 davon. Früh bekam jeder Rottenburger Spieler ausreichend Einsatzzeit. Dennoch brannte auch in der zweiten Hälfte nichts an für die U 17 des TSV, die bei Zwischenständen wie 25:10 (36. Minute) oder 30:12 (42.) weiterhin alles im Griff hatte. – Es spielten und trafen für die Gastgeber: Felix Behrens; Thomas Pautz (1), Paul Cisewski (1 Tor), Lukas Weiß, Peter Neumann (14), Philip Hart (2), David Pautz (9/davon1 Siebenmeter), Edgar Kolesnik, Cedric Nagy (7/2), Florian Pautz (2). 

Nach zwei Niederlagen in Folge kehrte die weibliche B-Jugend des TSV gegen "Schlusslicht" TV Landau mit einem 18:10-Heimsieg  wie erhofft in die Erfolgsspur zurück und übernahm in der ÜBL Süd-Ost 1 mit 10:10 Zählern vorerst wieder Platz vier. In der ersten Halbzeit steckten den Mädels von der Laaber noch sichtlich die jüngsten Pleiten in den Kleidern. Aus dem Rückraum kam viel zu wenig Druck, und so mussten sich die Gastgeberinnen jedes Tor sehr mühsam erarbeiten. Landau blieb bis zur Pause (6:4 für Rottenburg) immer dran, hatte dann aber nach dem Wiederbeginn keine Chance mehr. Bei den Gastgeberinnen lief der Ball jetzt besser und es gelungen einige erfolgreiche Gegenstöße. So war die Frage nach dem Sieger bereits Mitte der zweiten Halbzeit, als die Faust/Just-Schützlinge auf 12:6 davonzogen (40. Minute), beantwortet. – Rottenburg bot auf: Anna Ehler; Eva Krausnecker (5), Magdalena Großmann, Isabel Linke, Sara Fleischmann (7/1), Sandra von Schuster (1), Lisa Rudolphi, Eva Scheike, Marina Spitzhorn, Hannah Hermann (2/1). 

Als einziges Rottenburger Handballteam auswärts ran musste die männliche D-Jugend und feierte mit einem 24:11-Erfolg beim HC Deggendorf einen gelungenen Rückrundenstart. Die Gäste kamen schlecht in die Partie und sahen sich einem 3:4-Rückstand gegenüber. TSV-Trainer Hermann Frohnhöfer stellte in einer Auszeit um und beorderte Stammtorhüter Marc Panholzer, den Thomas Simbeck im Kasten ablöste, als Feldspieler in den Rückraum. Das wirkte, denn mit einer tollen 11:0-Serie zogen die Laabertaler bis zur Pause auf 14:4 davon und sorgten so für die Vorentscheidung. In der zweiten Hälfte brannte nichts mehr an für die Gäste, die durch ihren Auswärtssieg gleich wieder Platz eins übernahmen in diesen bis zum Saisonende halten wollen. – Es spielten: Bastian Schönthier (6), Jakob Weiß, Korbinian Huber, Matthias Hadersbeck, Tassilo Frohnhöfer (1), Jonathan Daser, Benjamin Rott (2), Niclas Mittermeier, Marc Panholzer (12), Lukas Jacobsen (3), Pius Wittmann, Thomas Simbeck.

Die weibliche D-Jugend des TSV konnte trotz Heimvorteils auch gegen den TSV Taufkirchen bloß sieben Spielerinnen aufbieten und hatte damit einmal mehr mehr keine Wechselmöglichkeit. So war die Niederlage mit 5:15 (2:8) nicht zu vermeiden. Bereits am Samstag (16.15 Uhr) kommt es in Taufkirchen zum Rückspiel und damit zum vierten und letzten Vergleich mit den Vilstalerinnen in dieser Saison. Alle anderen Rottenburger Handballteams pausieren am kommenden Wochenende. – TSV Rottenburg: Sophia Hadersbeck; Melissa Spitzhorn, Franziska Ziegler (4), Maxima Jacob, Jasmin Rudingsdorfer, Jessika Roseiro (1), Maria Baric. -fe- 

B-Jugend hält gegen Spitzenreiter prima mit und verliert mit 25:19 in Metten
Mit nur 7 Spielern traten wir am Sonntag die Reise zur SSG Metten an. Trotzdem machten sich die Jungs Hoffnungen den Tabellenführer Paroli bieten zu können. Unsere Gästespieler waren alle wieder an Bord, doch leider konnte kein C-Jugendlicher mit, da diese in Ingolstadt gefordert waren.
Das Spiel begann äußerst zäh und war in den ersten Minuten geprägt von den Abwehrreihen. Nach 15 Minuten lagen die Gastgeber gerade mal mit 4:3 in Front. Erst jetzt fanden beide Teams zu einem guten Angriffsspiel. Vor allem Cedric blühte jetzt als Lenker in der Mitte auf oder Peter netzte mit Urgewalt ein. Teils kuriose Treffer von David hielten uns weiter im Spiel. Leider testeten wir aber zu häufig das Mettener Gehäuse auf Standfestigkeit, sonst wäre zum Pausentee die Heimsieben nicht mit 12:10 vorne gelegen.
In der Halbzeit meldete sich Paul aus Ingolstadt kurzerhand mal rüber gefahren als Alternative für den rechten Rückraum. Dies tat unserem Spiel gleich richtig gut. Daher gingen die Laabertaler plötzlich bärenstark und tonangebend mit 13:14 in Führung (32. Minute). Die SSG riss jetzt das Spiel nochmal rum und bis zur 41. Minute lagen wir mit 20:16 hinten. Eine doppelte Manndeckung gegen Cedric und Peter gepaart mit etwas Schusspech zeigte seine Wirkung. Am Ende verloren wir nach gutem Spiel verdient mit 25:19.
Die Jungs haben heute wieder eine sehr ansprechende Leistung gezeigt. Zudem gab es kaum technische Fehler im Rückraum. Im Abschluss müssen wir noch eine Schippe drauf legen, jedoch stehen die Klosterer mit ihrem feinen, technisch gutem Handball zu Recht in der Tabelle oben.
Nächste Woche haben wir am Sonntag endlich wieder eine Heimspiel gegen den Rangletzten aus Landau. Hier sollte ein Heimerfolg zu erwarten sein, auch um den Anschluss ans Mittelfeld zu wahren.
Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski, Lukas Weiß (1), Peter Neumann (5), David Pautz (3), Cedric Nagy (6/1), Florian Pautz (4)

Die Pflichtaufgabe mit Bravour erfüllt

 

Die Rottenburger Handball C-Jugend ist mit einem Pflichtsieg in die Rückrunde gestartet. Mit einem ungefährdeten 43:11 beim Landesliga-Nachwuchs von der MTV Ingolstadt kehrten die Rottenburger von der Schanz zurück.

Die Vorzeichen standen allerdings für die Rottenburger nicht sehr gut. Denn mit einem Minikader von nur 9 Spielern reisten die Rottenburger an. Skilager, deutsche Meisterschaften im Stockschießen und diverse andere Gründe hatten die Rottenburger dezimiert. Auf der gegnerischen Seite standen deren gleich 13 Spieler entgegen. Und was für welche, in Rottenburg liefen die Ingolstädter mit nur 5 Feldspielern auf und dazu hauptsächlich Anfänger, nun traten in der gegnerischen Hälfte wahre Hünen an, die die Rottenburger teilweise um mehr als eine Kopflänge überragten. Allen voran mit Niklas Hirschberger, der in den vergangenen drei Spielen 48 Tore erzielen konnte.

Ein gewisses Maß an Respekt war also vorhanden und die Rottenburger kamen in den ersten 10 Minuten nur sehr schwer in Fahrt. Der Angriff klappte es zwar sehr gut, aber die Abwehr wirkte aufgrund der Gegner ein wenig eingeschüchtert. Aber in dieser Phase war auf Marc Panholzer im Tor Verlass. Nach 10 Minuten stand es erst 3:1 für Rottenburg. Als aber die Kailich Schützlinge merkten, dass sie dem Gegner technisch weit überlegen waren, fielen die Tore wie reife Pflaumen. Marcel Vest auf Rückraummitte zog geschickt die Fäden und überzeugte mit klugen Anspielen, während seine Nebenleute die Ingolstädter teilweise schwindelig spielten. Zur Halbzeit hatten die Laabertaler mit einer 23: 7 Führung schon einen mehr als beruhigenden Vorsprung.

Wer aber dachte, die Rottenburger legen nun den Schongang ein und bringen den Vorsprung ruhig über die Bühne, sah sich getäuscht, der Rottenburg-Express ging ungebremst weiter. Edgar Kolesnik und Marcel Vest schalteten die Tormaschine der Ingolstädter fast komplett aus  und im Angriff machten Paul Cisewski, Philip Hart und der bärenstarke Samuel Schneider kurzen Prozess. Die Tore kamen aber nicht durch Einzelaktionen zustande, sondern wurden überwiegend durch Spielzüge herausgespielt. Toll auch der Einstand des erst 11-jährigen Benjamin Rott, aufgrund der dünnen Spielerdecke hat er bei der C-Jugend ausgeholfen und krönte sein Debut mit einem verwandelten Siebenmeter, den er vorher selbst herausgeholt hatte. Trainer Markus Kailich lobte nach dem Spiel die  mannschaftliche Geschlossenheit des Teams über Wechsel und Auflösen konnten immer wieder Lücken im Ingolstädter Deckungsverbund gefunden werden. Die zwar körperlich groß waren, aber technisch den Rottenburgern nichts entgegensetzen konnten. Folgerichtig endete das Spiel mit einem hohen aber verdienten 43:11 Sieg.

Für Rottenburg spielten (Tore): Marc Panholzer; Paul Cisewski (10), Marcel Vest (4), Edgar Kolesnik (3), Philip Hart (13), Markus Frase (1), Tobias Frimberger, Samuel Schneider (11), Benjamin Rott (1)

Den nächsten Einsatz haben die Kailich Schützlinge erst wieder beim Heimspiel am 10. Februar, dort trifft man auf eine weitere Ingolstädter Mannschaft die DJK Ingolstadt.

B-Jugend verliert knapp in Waldkraiburg
Ohne vier Spieler mussten wir am Samstag beim VfL Waldkraiburg antreten. Die 3 Brüder Pautz waren privat gebunden und ein Spieler wurde von mir aus disziplinarischen Gründen endgültig aus dem Kader genommen. Daher gilt mein Dank den spielfreien 4 C-Jungs, die in die Bresche sprangen.
Mit 8 Spielern machten wir uns keine großen Hoffnungen, doch die Gastgeber gingen mit der gleichen Anzahl an Handballern ebenso am Krückstock.
Zu Beginn drehte Cedric richtig auf und bereitete die ersten vier Tore vor, ehe er selber einnetzte. Trotz Führung glich Waldkraiburg nach 10 Minuten aber wieder aus (5:5). Bis zur Pause legten die Laabertaler immer wieder vor, doch die Heimsieben bleib dran. Mit einer 10:11 Führung für uns ging es in die Halbzeit. Alle Spieler zeigten vollen Einsatz, fanden aber oftmals im gegnerischen Torwart ihren Meister. In Hälfte zwei legte Thomas erst einen drauf, ehe die Oberbayern einen 6:1 Lauf hatten (17:14 34.Min). Sofort zeigten unsere Jungs was sie können und setzten eine 5:0-Lauf dagegen. (17:19 39. Min). In den letzten 10 Minuten war es von beiden Teams ein zähes Ringen, teils um jeden Meter inkl. Einzelmanndeckung gegen Peter oder Cedric. Am Ende hatten wir den lezten Angriff, konnten uns aber keinen Punkt mehr sichern. Das 24:23 ließ die Heimmannschaft jubeln.
Heute hat die bessere Torwartleistung den Ausschlag gegeben, aber trotzdem bin ich mit der Leistung aller Spieler sehr zufrieden. Paul ließ seinem 2 Köpfe größerem Gegenspieler keinen Stich im Angriff, Philip wirbelte in seinem B-Jugend-Debüt gekonnt auf Außen. Vor allem hatten wir kaum technische Fehler, was für eine gute Spielanlage spricht.
Bereits nächsten Sonntag geht’s zum Tabellenführer nach Metten, wobei die C-Jungs zeitgleich in Ingolstadt antreten müssen.
Felix Behrens; Paul Cisewski (3), Lukas Weiß (4), Thomas Rudolphi (2), Peter Neumann (8), Philip Hart (3), Edgar Kolesnik, Cedric Nagy (3)

 
Hohe Auswärtshürde für TSV-Handballjugend
Rottenburg. Während die anderen Handballmannschaften des TSV Rottenburg am kommenden Wochenende noch pausieren, geht es für die männliche B-Jugend am Samstag (Spielbeginn 13.30 Uhr) beim VfL Waldkraiburg bereits wieder um wichtige  Bezirksligapunkte. Die Gastgeber gelten als sehr heimstark und rangieren mit einem Spiel weniger als die Laabertaler (Vierter mit 10:6 Zählern) mit 6:8 Punkten auf Position sechs, Die Jungs um TSV-Übungsleiter Gernot Nagy und Co-Trainer Sigi Pautz überzeugten zum Ende des letzten Jahres mit einer Serie von vier Siegen am Stück und möchten diesen Lauf auch bei den Alzstädtern fortsetzen. In dem Fall könnten die Rot-Schwarzen nicht nur ihren Platz unter den Top Four behaupten, sondern den Rückstand zum punktgleichen (je 14:4) Führungstrio Metten/Moosburg/Simbach II sogar bis auf zwei Zähler verkürzen. -fe-

Als Tabellenführer ins neue Jahr

Rottenburger Handballer bezwingen Echinger "Zweite" mit 28:24 (13:13)

Die Handballherren des TSV Rottenburg haben sich am Samstag mit einem hart erkämpften 28:24 (13:13)-Heimsieg gegen die "Zweite" des SC Eching für die 27:28-Hinspielschlappe revanchiert und damit vom TSV Taufkirchen, der allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen hat, die Tabellenführung in der Bezirksklasse Mitte übernommen. Bis es soweit war, mussten die Jungs um TSV-Trainer Detlev Klosik allerdings ein hartes Stück Arbeit verrichten. Die Gäste aus dem Münchner Norden präsentierten sich an der Laaber als kompakte, spielstarke Truppe und zeigten, dass ihr Vorrundensieg nicht ganz zufällig kam. In der ersten Halbzeit konnten sich die Klosik-Schützlinge nie um mehr als zwei Tore absetzen und mussten zur Pause mit einem 13:13-Remis zufrieden sein. In derselben Tonart ging's im zweiten Abschnitt weiter. Einmal gerieten die Hausherren sogar in Rückstand (14:15, 34. Minute), zeigten aber trotz widriger Umstände wie verletzungsbedingte Umstellungen im Team oder (freilich beiderseits) umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen weiter Kampfgeist. Die Torhüter Simon Tröger und Matthias Buss wechselten sich ab und bildeten ein verlässliches Duo. Im ungewohnten rechten Rückraum demonstrierte der gelernte Kreisläufer Sebastian Janker seine Qualitäten. Rottenburg riss so die Führung wieder an sich, aber es blieb eng. In den letzten zehn Minuten hielt es dann Thomas Deininger, der zuvor wegen Knieproblemen nur zum Siebenmeterwerfen aufs Spielfeld gekommen war, nicht mehr länger auf der Bank. Der Rottenburger Filigrantechniker erzielte ein Tor selbst und lieferte die Vorlagen für TSV-Linksaußen Tim Böttcher, der sich prompt mit vier Treffern am Stück bedankte. Die Laabertaler erhöhten so binnen vier Minuten von 21:20 (50.) auf 25:21 und damit waren alle "Messen gelesen". Das Vier-Tore-Polster hatte bis zum Schlusssignal Bestand. 

Rottenburgs Trainer Detlev Klosik registrierte das mit Genugtuung: "Heute hat sich meine Mannschaft wie sooft bei Heimspielen sehr schwer getan, aber die Einstellung stimmte. Das lässt fürs neue Jahr hoffen, auch wenn der Weg zur Meisterschaft noch lang ist."

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Matthias Buss; Matthias Spanner (4), Tobias Deininger (4), Thomas Deininger (4/3), Marc Bruckmeier (1), Sebastian Janker (3), Adrian Stoica (4), Tim Böttcher (5), Leo Zieglmeier, Andre Ringenberg (1), Maximilian Brunner, Peter Ehler, Patrick Will (2). -fe- 

 

"Christkindl" für die TSV-Handballmädels Rottenburg. Rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest gab es am Samstag beim letzten Heimspieltag des Jahres in der Laabertalhalle ein schönes "Christkindl" für die weibliche Handball-B-Jugend des TSV Rottenburg: Einen k

 

Neustart für jüngste TSV-Handballkids

Rottenburger F-Jugend zur Saison-Heimpremiere erstmals wieder komplett

 

Rottenburg. Nachdem die Verantwortlichen um Abteilungsleiter Thomas Biberger und Kinder-Cheftrainerin Beate Rudolphi in den letzten Wochen kräftig die Reklametrommel gerührt hatten, konnten die jüngsten Handballkids des TSV Rottenburg am Samstag punktgenau zur Saison-Heimpremiere in der Laabertalhalle beim F-Jugend-Turnierspieltag aufgrund einiger Neuzugänge erstmals wieder eine komplette Mannschaft aufbieten. Es war ein sehr schöner Handballvormittag für die Kinder, Eltern und Verwandte sowie für die Trainer und Jung-Schiedsrichter. Jeder der jungen Akteure aller Mannschaften wurde am Ende fürs Mitspielen mit einer Medaille und einer Schokofigur belohnt. Siege gab's für die zur Hälfte aus Neuanfänger(innen) gebildete Gastgebermannschaft gegen die erfahrenen Teams des SC Eching, des TSV Gaimersheim und des MTV Pfaffenhofen zwar noch keine. Doch das spielte keine Rolle, denn das Spielerlebnis zählte vor dem Spielergebnis - in dieser Altersklasse werden im Handball nämlich weder Meister noch Auf- oder Absteiger ermittelt.

Für den TSV Rottenburg waren im Einsatz: Jonas Hitl, Julian Elsasser, Leonie Franzesko, Aurelia Kindsmüller, Oskar Zielinski, Marc Terlecki, Lena Zielinski, Eric Terlecki, Konstantin Reindl, Julian Müller, Lena Bichlmeier, Ramona Wiesheu, Alexander Kranert und Andreas Bürger.

Neulinge sind bei den Rottenburger Handballkindern nach wie vor willkommen, insbesondere beim älteren Jahrgang (acht bis zehn Jahre). Trainiert wird jeden Freitag von 15 bis 16.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Laabertal. -fe-

 

 

Das "i-Tüpfelchen" auf ein erfolgreiches Jahr

Rottenburger Handballnachwuchs zeigt auch zum Finale 2017 überzeugende Leistungen

 

Rottenburg. Das "i-Tüpfelchen" auf ein überaus erfolgreiches 2017 setzten die Handball-Jugendmannschaften des TSV Rottenburg am Samstag in der heimischen Laabertalhalle bei den letzten Punktspielen des Jahres. Mit zwei Siegen und trotz einer etwas unverdienten Niederlage zeigte der Nachwuchs überzeugende Leistungen.

 

Für einen Paukenschlag sorgte gleich zum Auftakt des Nachmittags die männliche C-Jugend, die mit einem 31:8 (19:2)-Kantersieg gegen den Tabellendritten DJK Eichstätt Bezirksligaplatz zwei untermauerte. Beim Hinspiel in der Universitätsstadt hatten sich die Schützlinge von TSV-Chefcoach Markus Kailich sehr schwer getan. Sie waren deshalb gewarnt und schalteten von Beginn an den "Turbo" ein. Mit schnellen Gegenstößen und einstudierten Spielzügen trafen sie gleich im Minutentakt (4:0/4. Minute). In der Abwehr rührten Torwart Marc Panholzer und seine Vorderleute "Beton an". Ganze zwei Gegentore wurden bis zur Halbzeit zugelassen, sodass schon zur Pause bei einer 19:2-Führung nur die Höhe des Rottenburger Sieges in Frage stand. Im zweiten Durchgang lief es zwar im Angriff der Oberbayern besser, doch gefährlich werden konnten sie den Gastgebern nicht mehr. – Für den TSV Rottenburg spielten (Tore/davon Siebenmeter): Marc Panholzer; Bastian Schönthier (3), Paul Cisewski (5), Marcel Vest, Simon Graf, Edgar Kolesnik, Thomas Rudolphi (5), Philip Hart (8), Maximilian Hösl (7/2), Markus Frase, Samuel Schneider (3) und Lukas Jacobsen.

Eines ihrer besten Saisonspiele machte anschließend die weibliche B-Jugend des TSV gegen den SC Eching, wurde dafür am Ende aber bei ihrer viel zu hoch ausgefallenen 17:23 (8:10)-Niederlage gegen den neuen Bezirksliga-Tabellenführer nicht belohnt. Die Mädels um Trainer Michael Faust zeigten Kampfgeist und Laufbereitschaft und legten ein hohes Tempo vor. Die 4:3-Führung nach gut zehn Minuten hätte durchaus höher ausfallen können. Doch zwei Zeitstrafen, die sich die TSV-Teenies für Lappalien einhandelten, brachten die Gastgeberinnen aus dem Rhythmus. Auch im weiteren Spielverlauf fühlten sich die Rottenburger Mädels vom Schiedsrichter klar benachteiligt. Sie gerieten mit 5:7 in Rückstand (21. Minute), kämpften aber weiter und drehten das 8:10-Pausenergebnis gleich nach dem Wiederanpfiff zu einer 11:10-Führung um. Das gefiel dem Schiri offenbar gar nicht - und wieder musste eine Rottenburgerin aus dubiosen Gründen für zwei Minuten vom Feld. Eching nutzte dies, um von 11:11 auf 11:14 davonzuziehen. Die Laabertalerinnen kamen zwar noch einmal auf 13:14 und 14:15 heran, hatten aber bei einigen "Alu"-Treffern kein Wurfglück und am Schluss weniger "Körner" als die Gäste. Die setzten sich in den letzten zehn Minuten vorwiegend mit Kontern ab und hatten am Ende mit 17:23 beide Punkte in der Tasche. – Für Rottenburg waren im Einsatz: Anna Ehler; Eva Krausnecker (7), Magdalena Großmann, Marie Fleischmann, Isabel Linke, Melanie Ross (1), Sara Fleischmann (5), Lisa Rudolphi, Eva Scheike und Hannah Hermann (4/3).

Die männliche B-Jugend des TSV stürzte nach einem Kraftakt den zuvor erst einmal geschlagenen Bezirksliga-Tabellenführer TSV Simbach II und kletterte mit einem 34:32 (17:13)-Heimsieg auf Rang vier. Bei dem offenen Schlagabtausch erwischten die Gastgeber einen Raketenstart (5:1/5. Minute), fanden danach aber in der Abwehr keine Bindung. Der überragende Rottenburger, Torwart Felix Behrens, hielt sein Team allerdings im Spiel und bügelte mit tollen Paraden die Fehler seiner Vorderleute aus. In der Offensive bewiesen die Schützlinge von Trainer Gernot Nagy weiter Durchschlagskraft und führten beim Seitenwechsel mit 17:13. In der zweiten Halbzeit setzte die Simbacher Bayernligareserve dann alles auf eine Karte und nahm die besten Rottenburger Werfer Peter Neumann und Cedric Nagy in "Manndeckung". Beim 26:26 (41.) war der Ausgleich gefallen und die Felle der Gastgeber schienen davonzuschwimmen. Doch in den letzten zehn Minuten dieses temporeichen Fights mobilisierten die Gastgeber ihre letzten Kraftreserven. David und Florian Pautz, Thomas Rudolphi und Lukas Weiß nahmen ihr Herz in beide Hände und trafen für Rottenburg, das beim 33:29 in der 48. Minute den Sieg endgültig eingetütet hatte. – Der TSV Rottenburg bot auf: Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski (1), Lukas Weiß (3), Thomas Rudolphi (2), Peter Neumann (12/1), Maximilian Hösl (1), David Pautz (4), Cedric Nagy (7), Florian Pautz (4). -fe-

 

Kein Sieger im Verfolgerderby

Rottenburger Handballer trennen sich von der TG Landshut III mit 27:27 (16:11)-Unentschieden

Rottenburg. In einem gutklassigen Bezirksklassen-Verfolgerderby trennten sich am Samstag die Handballherren des TSV Rottenburg vom Tabellendritten TG Landshut III (12:6 Punkte) mit 27:27 (16:11)-Unentschieden. Die Gastgeber (12:4) blieben damit zwar auch im siebten Spiel hintereinander ungeschlagen, verpassten allerdings den Sprung an die Spitze, wo sich Primus TSV Taufkirchen (12:2) als "lachender Dritter" freuen konnte. In dem hart umkämpften, aber nie unfairen Nachbarduell besaßen die Laabertaler nach ausgeglichenem Beginn (6:6/13. Minute) klare Vorteile und gingen über die Stationen 10:6 (20.). 12:7 (24.) und 15:10 (28. Minute) mit einer 16:11-Führung in die Pause. Sofort nach dem Wiederbeginn erhöhte Tim Böttcher auf 17:11 und bis zur 40. Minute (20:15) schienen die Gastgeber schnurstracks auf der Siegerstraße zu steuern. Dann jedoch verloren die Schützlinge von TSV-Trainer Detlev Klosik ihre spielerische Linie. Im Angriff wurden vor allem von den Außenpositionen zu viele Chancen liegen gelassen und die Einzelaktionen übertrieben. Die TSV-Abwehr agierte nicht mehr so konsequent wie in Halbzeit eins und auch Torwart Simon Tröger konnte nicht mehr an seine gute Vorstellung der ersten 30 Minuten anknüpfen. Die Akzente setzten jetzt die routinierten Gäste, die ihre nach wie vor vorhandene Klasse zeigten und immer besser ins Spiel fanden. Beim 21:21 (48.) hatten Michael Hossmann und Co. erstmals seit der 13. Minute wieder ausgeglichen. In der nervenaufreibenden Schlussphase legte die Klosik-Truppe dann immer ein bis zwei Tore vor, musste aber in buchstäblich letzter Sekunde doch noch den 27:27-Ausgleich hinnehmen: Nach einem Landshuter Freiwurf übersahen die Rot-Schwarzen den am Kreis völlig freistehenden Sebastian Kraft, der sich diese Chance nicht entgehen ließ.

Für Rottenburgs Trainer Detlev Klosik kam der Durchhänger seiner Mannschaft in der letzten Viertelstunde nicht überraschend: "Seit Wochen plagen sich bei uns einige Leistungsträger mit Verletzungen herum und können nur sporadisch trainieren. Am Ende der Partie war meine Mannschaft platt." Klosik fehlten in diesem wichtigen Spiel die Alternativen auf der Bank: Torwart-Routninier Michael Gwozdowski und der einzige Linkshänder im Team, Carl Löffelmann, mussten krankheits- bzw. verletzungsbedingt erneut passen, ebenso wie der zuletzt stark aufspielende Patrick Will. Zu allem Überfluss zog sich am Samstag schon in der Anfangsphase der Begegnung Sebastian Janker eine Fußblessur zu und konnte nicht mehr  eingesetzt werden.

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter):  Simon Tröger, Matthias Buss; Matthias Spanner (3), Tobias Deininger (2), Thomas Deininger (8/6), Marc Bruckmeier (2), Sebastian Janker, Adrian Stoica (5), Tim Böttcher (6), Leo Zieglmeier, Andre Ringenberg (1), Maximilian Brunner. -fe-

 

Weiterhin verlustpunktfrei. A-Junioren auch im ersten Rückspiel souverän
Abermals mit kleinem Kader aber breiter Brust gingen unsere Jungs ins erste Rückrundenspiel gegen die HSG Straubing. Mit einer ersten Hälfte aus einem Guss (25:6) deklassierten Biberger, Kammermeier und Co. die Gäuboden-Städter in fast ungeahnter Art und Weise. Gegenstöße, tolle Expresspässe und viele technische Schmankerl bekamen die Zuseher zu sehen. Dazu eine Abwehr, die nichts zuließ und Felix hielt ebenso noch brillant.
Daher konnten wir in der zweiten Hälfte mal Einiges ausprobieren. Wir stellten auf zwei Kreisläufer um und so sollte die Gästeabwehr in zwei Hälften geteilt werden. Leider hielten sich die Jungs nicht wie gewohnt an die Vorgaben. In der Abwehr fehlte der Zugriff zum 2m großen Kreisspieler, der teils wie beim Basketball angespielt werden konnte. Trotzdem konnten die Gäste nicht wirklich Kapital daraus schlagen oder Ergebniskosmetik betreiben. Wirklich unschön war die Verwechslung der Sportart bei einem Gästespieler, der nach rotwürdigem Foul „nur“ eine Zeitstrafe erhielt. Wir können wirklich glücklich sein, wenn wir weiterhin verletzungsfrei mit diesem dünnen Kader durch die Saison kommen. Der Endstand von 45:21 zeigt doch deutlich die Überlegenheit.
Schön war, dass sich wieder jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte. Jetzt ist erst mal Pause bis ins neue Jahr, ehe es Ende Januar mit einem Heimspiel gegen die TS Regensburg weitergeht. Damit die Pause nicht zu lange wird, werden wir versuchen mal ein Trainingsspiel auf die Beine zu stellen.
Mike Molnar, Felix Behrens; Simon Biberger (7), Marcel Bonitz (3), Peter Neumann (3), Tobias Neumann (5), Florian Kammermeier (13), Leo Zieglmeier (5/1), Matthias Reindl (6), Cedric Nagy (3/2)

Am Samstag geht's im Handball-Nachbarderby um die Tabellenspitze

TSV-Herren erwarten "Dritte" der TG Landshut / Heimspiel für A-Junioren / Wieder Aufschwung im Kinderhandball 

Rottenburg. Nach längerer Zeit ist endlich wieder einmal der angestammte Samstag der Handballtag in der Rottenburger Laabertalhalle. Dabei sticht vor allem das Nachbarderby der "Ersten" gegen die dritte Herrenmannschaft der TG Landshut heraus. Heimrecht haben im Vorspiel auch die A-Junioren gegen die HSG Straubing 2008.

Die Herren des TSV haben um 16 Uhr das 1c-Team des Bayernligisten TG Landshut zu Gast. Der Sieger dieses Nachbarduells übernimmt vom spielfreien Primus TSV Taufkirchen/Vils (12:2 Punkte) die Tabellenführung in der Handball-Bezirksklasse Mitte, Die Gastgeber weisen nach sechs ungeschlagen überstandenen Spielen in Serie (fünf Siege, ein Unentschieden) 11:3 Zähler auf und könnten bei einer Fortsetzung ihres Laufes auf der "Pole" überwintern. Zum Jahresabschluss 2017 steht für die Laabertaler am 16. Dezember noch das Heimspiel gegen den SC Eching II im Terminkalender, ehe es in eine fünfwöchige Weihnachts- und Neujahrspause geht. Das Team vom Landshuter Sportzentrum West hat als Dritter mit 10:4 Punkten ebenfalls noch beste Titelchancen und sinnt auf Revanche für die deutliche 24:29-Heimschlappe gegen die Jungs von TSV-Trainer Detlev Klosik. Die Landshuter stehen am Wochenende vor einem "Doppelpack", denn bereits am Sonntag geht's gegen die SG Moosburg II. Mit der maximalen Punkteausbeute hätten Michael Hossmann, Nikki Stuewer und Co. im Titelrennen alle Trümpfe in der Hand. "Um unseren Vorrundensieg zu wiederholen, müssen wir ähnliche Leistungen wie im Hinspiel oder beim 34:22-Heimsieg gegen Taufkirchen abrufen", fordert Coach Klosik und rechnet mit einer stark besetzten Gästemannschaft. Doch auch der Rottenburger Trainer wird voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen können, sodass es in der Laabertalhalle wieder ein attraktives, spannendes Handballmatch geben sollte.

Etwas klarer sind die Rollen im Vorspiel der männlichen A-Jugend um 14.15 Uhr gegen die HSG Straubing verteilt. Die Mannschaft aus der Gäubodenmetropole konnte in sechs Bezirksligaspielen erst einen Sieg einfahren und steht an vorletzter Stelle, während die Hausherren (12:0 Punkte) bislang auf keinen ernsthaften Widersacher trafen. Trotzdem ist auch im letzten Spiel vor einer siebenwöchigen Pause bei den Burschen um Trainer Gernot Nagy kein Platz für Überheblichkeit. Durch den nächsten klaren Erfolg will der Tabellenführer mit einer "weißen Weste" ins neue Jahr gehen. Dass es angesichts des unregelmäßigen Spielrhythmus' in der Siebener-Liga für die Mannschaft ein Problem werden könnte, Konzentration und Motivation hoch zu halten, lässt Nagy nicht gelten.

Die gute Nachwuchsarbeit der TSV-Handballer hat sich inzwischen wieder im ganzen Bezirk Altbayern herumgesprochen. Das zeigt unter anderem die Vergabe eines sogenannten Frühförder-Lehrgangs des Bayerische Handballverbandes im D-Jugendbereich (elf bis zwölf Jahre) nach Rottenburg. Am Samstag von 9 bis 12 Uhr werden in der Mehrzweckhalle auch einige Talente des Gastgebervereins mit von der Partie sein. Weitere Lehrgänge fanden bzw. finden bis zum Sommer in Burghausen, Straubing, Deggendorf, Waldkraiburg, Simbach am Inn, Metten und Altötting statt.

Wegen dieser Verbandsmaßnahme wurde der am Samstag in der Laabertalhalle geplante Turnierspieltag der F-Jugend um eine Woche nach hinten verlegt. Die Rottenburger hoffen dabei punktgenau zu ihrem Heimspieltag erstmals in dieser Saison eine komplette Mannschaft stellen zu können. In den bisher gespielten drei Turnieren mussten die Laabertaler zweimal in Unterzahl antreten, sich Spieler von anderen Vereinen "ausleihen" und einen Spieltag komplett absagen. Diese Zeiten dürften nun vorbei sein, denn dank intensiver Werbung, sogar in den Kindergärten, und der guten Zusammenarbeit mit benachbarten Grundschulen zeichnete sich im Kinderhandball (E-, F-, und G-Jugend, fünf bis zehn Jahre) in den letzten Wochen wieder ein deutlicher Zuwachs ab. Um in jedem Jahrgang mit kompletten Teams spielen zu können, werden Neuzugänge, insbesondere Buben und Mädchen bis acht Jahre, nach wie vor gesucht. Mit Beate und Lisa Rudolphi, Manuela Hecht und Cedric Nagy steht ein erfahrenes und qualifiziertes Trainerteam für die jüngsten Rottenburger Handballer zur Verfügung. Trainiert wird, aufgeteilt in Alters- und Leistungsgruppen, jeden Freitag von 15 bis 16.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Laabertal. -fe-

 

Die Handball-D-Jungs des TSV Rottenburg wurden überlegener Gruppensieger in der Bezirksliga Nordost. Jetzt klopft das Team der beiden Trainer Hermann Frohnhöfer (links) und Simon Tröger ans Tor zur höchsten Handball-Spielklasse im U 13-Bereich. Foto: fe

Handball-D-Jungs kämpfen um BOL-Aufstieg

Quali-Turnier am Sonntag in Dachau

Rottenburg. Ohne Punktverlust hat sich die männliche Handball-D-Jugend des TSV Rottenburg den Staffelsieg in der Bezirksliga Nordost geholt und dabei die Kontrahenten VfL Landshut (22:20 und 29:19), HC Deggendorf (16:5 und 27:9) sowie ETSV 09 Landshut (28:10-Auswärtssieg) zum Teil sehr deutlich geschlagen. 09 Landshut zog sein Team mangels Spielern kurz vor dem Rückspiel in Rottenburg zurück. Am Sonntag nun kämpft die Mannschaft der beiden TSV-Trainer Hermann Frohnhöfer und Simon Tröger in der Dachauer Georg-Scherer-Halle um den Aufstieg in die Bezirksoberliga, der höchsten Handball-Spielklasse im U 13-Bereich.. Die Laabertaler treffen dabei im Qualifikationsturnier auf die Gruppenersten der anderen Bezirksliga-Staffeln. Der Turnierplan sieht für den TSV folgende Spiele vor: 10.40 Uhr gegen TG Landshut (Meister Staffel Mitte), 12.10 Uhr gegen Gastgeber ASV Dachau (Meister Südwest) und um 13 Uhr gegen den Nordwest-Ersten MTV Pfaffenhofen. Allein das Erreichen dieses Aufstiegsturniers ist für das junge Team von der Laaber, das zahlreiche E-Jugendliche in seinen Reihen hat, ein toller Erfolg. Da nur der Turniersieger das BOL-Ticket löst, sehen sich die Rottenburger Buben in der Außenseiterrolle und können deshalb unbeschwert aufspielen. -fe-

D-Jugend beim Qualiturnier in Dachau

Die Rottenburger D-Jugend hat sich beim neuen Modus des Bezirks Altbayern für das Aufstiegsturnier in Dachau qualifiziert und misst sich dort mit allen Herbstmeistern des Bezirks.

Dieses Jahr wird zu ersten Mal im Bezirk Altbayern ein neuer Modus getestet. Es gibt in der Saison 2017/18 in der Vorrunde kleine regionale Ligen, die in Hin- und Rückspielen einen Meister ausspielen. Diese Tabellenersten werden in einen Turnier einen Sieger ermitteln, der dann in die Bezirksoberliga aufsteigt. Die restlichen Mannschaften werden darauf wieder in regionale und leistungsgerechte Gruppen eingeteilt.

Da die Jungs um Trainer Hermann Frohnhöfer und Simon Tröger ohne Punktverlust den Meistertitel holen konnten, sind Sie für dieses Turnier gemeldet. Dort darf man sich mit den Nachwuchsmannschaften der Spitzenvereine unseres Bezirks messen. Das erste Spiel um 10.30 Uhr ist gegen keinen geringeren als die TG Landshut, deren Herrenmannschaft der Bayernliga schon seit etlichen Jahren angehört. Das zweite Match findet um 12.00 Uhr gegen den Nachwuchs des ehemaligen Landesligisten TV Eggenfelden statt. Um 13.00 Uhr geht es gegen die Jungs vom MTV Pfaffenhofen. Ehe es dann im letzten Spiel gegen den Gastgeber und Nachwuchs des Landesligisten ASV Dachau geht.  

Wo sich die Rottenburger leistungsmäßig in dem illustren Feld einreihen, kann keiner vorhersagen. Alle teilnehmenden Mannschaften haben eine ähnliche Bilanz in ihren Vorrundengruppen erzielt und mehr oder weniger souverän die Vorrunde überstanden. Die Laabertaler fahren mit einer gehörigen Portion Respekt nach Dachau, aber Bange machen gilt nicht.

„Wir werden uns mit unserem breiten Kader vor keiner Mannschaft fürchten müssen und sind für einen Überraschung jederzeit gut genug“ ist Hermann Frohnhöfer zuversichtlich. Neben den technisch starken Spielern, die Rottenburg traditionell immer aufbieten konnte, sind in diesem Jahrgang  ausnahmsweise auch groß gewachsene Spieler in der Rottenburger Reihen, so dass die Laabertaler auch körperlich dagegen halten können.

Zur Freude der Trainer hat auch Tobias Frimberger wieder zurück ins Training gefunden, freilich mit etlichen Konditions-und Trainingsrückständen, doch er wird die Mannschaft um Schönthier, Jacobsen, Panholzer und Co. spielerisch und technisch weiter aufwerten. Wie ernst es den Laabertalern ist zeigt die letzte Woche, da wegen Weihnachtsfeier das Freitagstraining ausfiel, wurde kurzerhand am Sonntagvormittag, den 03.12.2017 von den Trainern eine Sonderschicht eingelegt. Fast der komplette Kader war anwesend und zog die Trainingseinheiten konsequent durch.

Abfahrt ist am Sonntag um 8.30 Uhr. Für die Spieler wird der Stadtbus bereitstehen. Die Eltern und Fans werden gebeten, Fahrgemeinschaften zu bilden

 

Starker Auftritt der Rottenburger Handballer

TSV bringt Klassenkrösus Taufkirchen mit 34:22 erste Saisonschlappe bei

Rottenburg. Es war die Krönung eines gelungenen Handballsonntags in der Laabertalhalle: Die Herren des TSV Rottenburg brachten dem bis dato verlustpunktfreien Bezirksklassen-Tabellenführer TSV Taufkirchen/Vils mit 34:22 (Halbzeit 16:13) Toren die erste Saisonniederlage bei und übernahmen damit zum Vorrundenabschluss in der Staffel Mitte mit 11:3 Punkten Platz zwei. Damit haben es die Rottenburger in der Rückrunde wieder selbst in der Hand, Meister zu werden.

Die rund 130 Zuschauer sahen unter der sicheren Leitung von Schiedsrichter Steffen Semmler (HSG Straubing) ein gutes Bezirksklassen-Gipfeltreffen, bei dem die Gastgeber punktgenau ihre bislang beste Saisonleistung abrufen konnten. Das Team trat überaus geschlossen auf: Die angeschlagenen Spieler bissen auf die Zähne und stellten sich ebenso in den Dienst der Mannschaft wie Matthias Spanner, der trotz anstehender Prüfungsarbeiten mitwirkte. Mit einem blendend aufgelegten Torhüter Simon Tröger als Rückhalt, erspielten sich die Gastgeber schon in der ersten Halbzeit klare Vorteile, vergaßen dabei aber, ihre Torchancen dementsprechend zu verwerten. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts klappte dies besser, sodass sich die Schützlinge von Trainer Detlev Klosik von 9:9 (20. Minute) bis zur Halbzeit auf 16:13 absetzen konnten. "Positiv war, dass sich die Jungs diesmal keinen Durchhänger leisteten", freute sich Klosik über die hoch konzentrierte Vorstellung seiner Truppe auch in den zweiten 30 Minuten. Vor allem die beiden "Oldies" Adrian Stoica und Patrick Will zeigten sich bei den Laabertalern in glänzender Spiel- und Wurflaune. Erstaunlich abgezockt meisterte außerdem Youngster Maxi Brunner bei seinen Einsätzen auf der Rückraum-Mitteposition die ihm zugedachte Spielmacherrolle und auf der linken Außenbahn fand mit Tim Böttcher ein weiterer Jungspund seine Treffsicherheit wieder. Schon Mitte der zweiten Halbzeit beim 26:18 (49. Minute) war somit die Frage nach dem Sieger beantwortet. Im Endspurt zogen die Laabertaler weiterhin voll durch und verdienten sich über die Stationen 30:20 und 33:21 ihren 34:22-Sieg selbst in dieser Höhe.

Trainer Detlev Klosik strahlte nach dem Spiel verständlicherweise übers ganze Gesicht, trat freilich sofort wieder auf die Euphoriebremse: "Wir sind auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht am Ziel. Um dahin zu kommen, muss auch während der nun folgenden dreiwöchigen Spielpause im Training intensiv gearbeitet werden."

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Matthias Buss; Matthias Spanner (4), Tobias Deininger (2), Thomas Deininger (6/2), Marc Bruckmeier (1), Stefan Fischhaber, Sebastian Janker (2), Adrian Stoica (7), Tim Böttcher (5), Andre Ringenberg (2), Maximilian Brunner (1/1), Peter Ehler, Patrick Will (4). -fe- 

 

3. Sieg im dritten Heimspiel nacheinander läßt B-Jugend auf Platz fünf klettern
Nach den teils knappen Heimspielen gegen Straubing (31:28) und Bayerwald (27:26) stellte sich mit dem TV Eggenfelden die bislang schwächste Mannschaft an der Laaber vor. Von Beginn an waren unsere Jungs klar am Drücker, vergaßen aber leider in den ersten Minuten ihre Chancen zu verwerten. Nach 10 Minuten war der Vorsprung bei 4 Toren (10:6) und wurde sukzessive bis zur Pause auf 17:11 ausgebaut. Gerade Max zeigte sich stark verbessert und spielte eine gute Partie. Cedric hatte heute keinen guten Tag, profitierte aber von seinen Schlagwürfen aus dem Rückraum. Ab der zweiten Hälfte wurde Peter, wie so häufig, in Einzelmanndeckung genommen, dies ermöglichte wiederum viele Räume für das restliche Team. Dies nutzen dann unsere Jungs auch entsprechend aus und fast alle trugen sich in die Torschützenliste ein. Klasse auch die Vorstellung von Felix im Tor. Trotz Trainingsrückstand brachte er seine Gegner teils zur Verzweiflung mit seinen Paraden. Das Geschehen der 2. Hälfte ist schnell erzählt. Der Vorsprung schwoll wie zuvor immer weiter an. Über 22:12 (35. Min) 28:16 (45. Min) bis zum Endstand von 33:18.

Mit 8:6 Punkten und Rang 5 stehen unsere Jungs weit besser da, als ich es erwartet hatte. In drei Wochen (16.12) steigt zu Hause bereits das erste Rückrundenspiel gegen unsere Freunde vom TSV Simbach II. Wäre schön wenn der Heimnimbus aufrecht bleiben würde.
Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski (1), Lukas Weiß (2), Thomas Rudolphi (2), Peter Neumann (13/2), Max Hösl (3), David Pautz (2), Edgar Kolesnik, Cedric Nagy (8), Florian Pautz (2)

 

Männliche C- der Handballer deklassieren den Tabellen Vierten

Gegen die körperlich überlegenen  SSV Schrobenhausen gab es nur zu Anfang Schwierigkeiten, dann stand ein überlegener 35:19 Sieg fest.

Schon beim Aufwärmen wurde klar, heute sehen sich zwei körperlich sehr unterschiedliche Mannschaften gegenüber. Während die Rottenburger eher klein gewachsen  sind, war die Körpergröße der Spargelstädter schon sehr beeindruckend.  Diese körperliche Überlegenheit spielten die Spiler aus Schrobenhausen weidlich aus. Da der Kreisspieler der Spargelstädter eine Etage höher agierte, als die Rottenburger Spieler, versuchten es die Gegner immer wieder mit hohen Anspielen, dass erinnerte fast an Basketball, wo man einen Center unter dem Korb anspielt. Die Kailich Schützlinge fanden in den ersten Minuten kein Mittel dagegen und Schrobenhausen nutzte diese Schwäche weidlich aus.  Darauf reagierte Trainer Markus Kailich mit einer Auszeit um seine Jungs wieder auf Kurs zu bringen. Einige Umstellungen in der Abwehr wurden nötig, danach lief es dann viel besser jetzt wurden die Balle abgefangen und die Rottenburger Angriffsmaschinerie zündete. Als sich Schrobenhausen in der 14. Minute durch eine Strafzeit selbst schwächte, legten Rudolphi, Cisewski, Hösl und Co. einen 4:0 Zwischenspurt ein zum 11: 4 Zwischenstand  und spätestens da war schon eine kleine Vorentscheidung gefallen. Bis zur Halbzeit beim Stand von 15:8 hielt der Vorsprung der Rottenburger.

Nach dem Wiederanpfiff des umsichtigen Schiedsrichters Cedric Nagy hielten die Spargelstädter weiter gut dagegen und der Abstand blieb lange Zeit bei 6-7 Toren, doch ab der 35. Minute merkte man wieder die gut besetzte Rottenburger Bank. Während die Gäste zunehmend Schwierigkeiten mit der Kondition bekamen, konnten die Laabertaler immer wieder frisches Personal auf die Platte schicken. Besonders Edgar Kolesnik, der in der zweiten Halbzeit die Bewachung des gegnerischen Kreisspielers übernahm, machte sein bisher bestes Spiel in der C-Jugend. Während er in der Abwehr einen Ball nach dem anderen abfangen konnte, blühte er auch im Angriff auf und überraschte neben zwei erzielten Toren auch durch kluge Anspiele auf seine Mitstreiter. Spieler des Tages war aber Thomas Rudolphi, der kleinste Spieler auf dem Spielfeld zog auf Rückraummitte die Fäden, machte einige Assists und  erzielte sage und schreibe 11 Tore. Trotz dieser guten Einzelleistungen muss man die mannschaftliche Geschlossenheit hervorheben, egal wen Trainer Markus Kailich auf das Parkett schickte, die Qualität fiel nicht ab.

Für Rottenburg spielten(Tore/ davon Siebenmeter): Marc Panholzer (1/1); Bastian Schönthier (1), Paul Cisewski (6), Marcel Vest (1), Simon Graf, Edgar Kolesnik (2), Thomas Rudolphi (11), Philip Hart (4), Maximilian Hösl (7/2), Markus Frase, Samuel Schneider (2), Lukas Jacobsen, -frohne-

 



Auf die Wurfkünste von Matthias Spanner (am Ball) müssen die Rottenburger Handballer am Sonntag im Spitzenspiel gegen Taufkirchen verzichten. Dennoch wollen TSV-Kapitän Sebastian Janker (Nr. 8) und seine Teamkameraden dem Tabellenführer ein Schnippchen sc

Fast schon ein "Endspiel"

TSV-Handballherren sind heiß auf den verlustpunktfreien Primus Taufkirchen

 

Rottenburg, Großkampfstimmung dürfte am Sonntag um 16.15 Uhr in der Rottenburger Laabertalhalle herrschen. Dort erwarten die heimischen Handballlherren des TSV Rottenburg (Dritter mit 9;3 Punkten) den verlustpunktfreien (12:0) TSV Taufkirchen zum Schlagerspiel der Bezirksklasse Mitte. Hausherrentrainer Detlev Klosik redet im Vorfeld der Partie nicht lange um den heißen Brei herum: "Das ist fast schon ein Endspiel - und zwar für beide Mannschaften." Will heißen: Gewinnen die Gäste aus dem Landkreis Erding auch ihr letztes Vorrundenspiel, wären sie in puncto Meisterschaft so gut wie durch. Denn der zurzeit schärfste Verfolger TG Landshut III, mit einem Spiel mehr auf dem Konto, hat bereits vier Minuspunkte, und Rottenburg würde im Falle einer Heimpleite fünf "Miese" aufweisen. Eine Titel-Vorentscheidung zur Saisonhalbzeit -  das geht nach dem Geschmack der Gastgeber gar nicht. Die Laabertaler wollen die Serie der Vilsstädter unbedingt beenden, das Meisterschaftsrennen damit wieder spannend machen und selbst die Chance auf den sofortigen Bezirksliga-Wiederaufstieg wahren. Der Meister steigt übrigens heuer aufgrund der Einführung einer vierten Bezirksklassenstaffel nicht automatisch auf. Da eine Etage höher nur drei Nachrückerplätze zur Verfügung stehen, werden die Aufsteiger nach Rundenabschluss in einem Relegationsturnier ermittelt - vorausgesetzt, alle Staffelsieger sind aufstiegsberechtigt.  Für das Gipfeltreffen am Sonntag stehen die Vorzeichen im Hausherrenlager nicht gerade gut. Trainer Klosik muss auf den beruflich unabkömmlichen Matthias Spanner verzichten. Außerdem plagen sich mit Youngster Tim Böttcher, Adrian Stoica, Tom Deininger und Sebastian Janker teilweise seit Wochen weitere Rottenburger Leistungsträger mit diversen Blessuren herum. Trotzdem: Bange machen gilt nicht für Detlev Klosik: "Die Mannschaft ist heiß auf den Tabellenführer, will unbedingt gewinnen.  Und wenn jeder Spieler hundert Prozent gibt und unsere Fans ihren Teil dazu beitragen, packen wir das auch", ist der Rottenburger Chefstratege einmal mehr ganz optimistisch. -fe-

Heimspiel-Sonntag für die Handballjugend

Vier TSV-Nachwuchsteams sind zu Hause gefordert

 

Rottenburg. Zum "Kracher" der Herrenmannschaft gegen Primus Taufkirchen (s. eigenen Bericht) gibt's am Sonntag in der Laabertalhalle ein attraktives "Vorprgramm". Denn außer der "Ersten" sind beim großen Heimspieltag auch vier Jugendmannschaften der Handballabteilung des TSV Rottenburg gefordert.

Erstmals um Punkte geht's am Sonntag bereits um 10.15 Uhr, wenn die weibliche D-Jugend auf den TSV Wartenberg trifft. Mit dieser Partie geht für die Rottenburger U 13-Mädels eine schwere Vorrunde zu Ende. Zwar konnten sie in der ersten Saisonhälfte keine Punkte ergattern, doch gerade in den letzten Spielen war fürs TSV-Trainerduo Simon Biberger/Tina Zieglmeier eine deutliche Steigerung ihrer Schützlinge zu erkennen. Dies lässt für die zweite Saisonhälfte hoffen, bei der hinsichtlich Gruppenzusammensetzung die Karten völlig neu gemischt werden.

Im Anschluss an das Mädchenspiel kämpft um 11.40 Uhr Rottenburgs männliche C-Jugend gegen den SSV Schrobenhausen um Bezirksligapunkte. Die Buben um TSV-Trainer Markus Kailich schließen mit diesem Match eine erfolgreiche Hinserie ab, die bei fünf Siegen nur eine Niederlage gegen den verlustpunktfreien Primus aus Mainburg brachte. Zwar dürften sich die Mainburger als  körperlich stärkstes Team der Gruppe den Meistertitel kaum mehr nehmen lassen. doch die Laabertaler wollen als Tabellenzweiter das Titelrennen so lange wie möglich offen halten. Dafür ist ein Heimsieg gegen die mit ausgeglichenem Punktekonto (6:6) auf Rang sechs platzierten Schrobenhausener notwendig.

Um 13.05 Uhr sind wieder die Handballmädels am Zug. Dabei absolviert Rottenburgs weibliche B-Jugend nach vier Auswärtsauftritten in Folge gegen den VfR Garching erst ihr zweites Saisonheimspiel. Eine echte Premiere, denn Handballmannschaften beider Vereine standen sich bisher noch nie um Punkte gegenüber. Die Gäste aus dem Münchner Norden (Platz vier mit 6:4 Zählern) haben das TSV-Team (5./6:6) am vergangenen Samstag in der Tabelle überflügelt. Doch wenn die Mädels des Trainerduos Michl Faust/Connie Just zu ihrer in den ersten Saisonspielen gezeigten Treffsicherheit zurückfinden, sollten die Laabertalerinnen bald wieder in die Erfolgsspur einbiegen.

Das letzte Jugendspiel des Sonntags steigt dann um 14.30 Uhr, wenn sich die B-Junioren des TSV mit dem Nachwuchs des TV Eggenfelden messen. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten aus dem Rottal (8./2:12) könnten die Gastgeber (6./6:6) im Neuner-Tableau in die Spitzengruppe vorstoßen, was für die neuformierte Truppe um Gernot Nagy und Sigi Pautz ein schöner Vorrundenabschluss wäre. Die Chancen dafür scheinen gut zu stehen, denn die A-Jugend hat an diesem Wochenende spielfrei, sodass die Trainer voraussichtlich personell aus dem Vollen schöpfen und die bereits im U 19-Team bewährten Spieler einsetzen können. -fe- 

 

Nach der Halbzeitpause ganz souverän

TSV-Handballer feiern in Waldkraiburg den dritten Auswärtssieg in Folge

 

Rottenburg. Auf die Auswärtsstärke der Handballer des TSV Rottenburg ist derzeit Verlass: Mit einem letztlich ungefährdeten 28:22 (14:12)-Sieg bei der "Zweiten" des VfL Waldkraiburg blieben die Laabertaler vorigen Samstag am Bezirksklassen-Führungsduo dran und betrieben beste Eigenwerbung für den Kracher  am Sonntag (16.15 Uhr) in der heimischen Laabertalhalle gegen den verlustpunktfreien Primus Taufkirchen. 

Beim heimstarken Tabellenvierten war es in Halbzeit eins die erwartet schwere Aufgabe für die Mannschaft von TSV-Trainer Detlev Klosik. Nach zweimaligem Zwei-Tore-Rückstand (2:4/10. Minute, 4:6/14.) glichen die Gäste in der 18. Minute wieder aus (7:7) und nahmen in der Schlussphase des ersten Durchgangs das Heft in die Hand. Andre Ringenberg, Adrian Stoica, Tom Deininger und abermals Stoica sorgten mit ihren Toren erstmals für eine etwas deutlichere Rottenburger Führung (11:7/23. Minute), nachdem die Gastgeber drei Siebenmeter ausgelassen hatten. Bis zur Halbzeitsirene verkürzten die Hausherren zwar auf 14:12. Doch nach dem Wiederbeginn spielte der TSV souverän auf und ließ sich auch durch zahlreiche, mehr als frawagwürdige Strafzeiten nicht aus der Ruhe bringen. Binnen zehn Minuten schraubten die Niederbayern das Ergebnis von 15:14 auf 22:16 (49.) und bauten ihren Vorsprung danach kontinuierlich bis auf acht Tore aus (26:18/55., 28:20/59. Minute). Erst in der Schlussminute gelang den Gastgebern noch etwas Ergebniskosmetik.

Rottenburgs Trainer Detlev Klosik zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: "Dafür, dass bei uns  einige Spieler zurzeit gesundheitlich angeschlagen sind, war die Leistung der Jungs bei einem gerade zu Hause äußerst unbequemen Gegner schon okay."  

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Matthias Buss; Matthias Spanner (3), Tobias Deininger (4), Carl Löffelmann, Thomas Deininger (10/2), Marc Bruckmeier (1), Sebastian Janker (2), Adrian Stoica (3), Tim Böttcher (1), Andre Ringenberg (1), Maximilian Brunner (3/3), Patrick Will. -fe-

 

TSV-Handballjungs meistern Auswärtshürden

A-Junioren eine Klasse für sich / C-Jugend übernimmt Platz zwei 

 

Rottenburg. Die Erfolgsserie der Handballjungs des TSV Rottenburg ging auch am Sonntag weiter. Die A-Junioren holten sich in der Bezirksliga Nord-Ost mit ihrem nächsten Kantersieg beim MTV Ingolstadt verlustpunktfrei die "Herbstmeisterschaft". Die männliche C-Jugend übernahm Platz zwei dank ihres 14:9 (5:4)-Auswärtssieges beim bis dato ungeschlagenen TSV Neuburg/Donau. Leer aus gingen dagegen die Rottenburger Handballmädels. 

 

Eine Klasse für sich ist die männliche A-Jugend der Rottenburger Handballer in ihrer Liga. Das zeigte auch das Spiel beim Nachwuchs des Landesligisten MTV Ingolstadt, das die Laabertaler wie ihre fünf Spiele zuvor haushoch gewannen. Am Ende hieß es 44:25 (24:12) für den Gast. Danach sah es zunächst nicht aus, denn die Laabertaler taten sich anfangs schwer mit den rustikalen Hausherren, Erst, als TSV-Trainer Gernot Nagy nach einer Auszeit einige Umstellungen vorgenommen hatte, kamen die Gäste in Fahrt. Vom 10:8 (11. Minute) schraubten sie ihre Führung auf 15:10 (19. Minute) und sorgten bis zum Seitenwechsel beim 24:12 für die frühe Entscheidung. In der zweiten Hälfte blieb der Abstand zunächst gleich (31:19/42. Minute), ehe sich die dünne, aber qualitativ bessere Rottenburger Bank klar durchsetzte. Der Ingolstädter Spielmacher fand dank der Sonderbewachung durch Simon Biberger oder Matthias "Matze" Reindl nicht mehr statt. So ging es vom 35:20 (48.) zum in dieser Höhe für die Gastgeber sogar noch schmeichelhaften 44:25-Auswärtssieg. – Für Rottenburg spielten (Tore/davon 7-Meter): Mike Molnar; Simon Biberger (12), Marcel Bonitz (2), Peter Neumann (2), Tobias Neumann (3), Florian Kammermeier (7), Leo Zieglmeier (4), Matthias Reindl (11/1), Cedric Nagy (3).

Die männliche C-Jugend übernahm mit einem hart erkämpften 14:9 (5:4)-Erfolg beim bis dahin ungeschlagnen TSV Neuburg/Donau von den Gastgebern Platz zwei. Das gesamte Spiel wurde geprägt von zwei starken Abwehrreihen und zwei gut aufgelegten Torleuten. Nach über 20 Minuten stand es erst 4:4. Bastian Schönthier war es vorbehalten, zum 5:4-Halbzeitstand für Rottenburg einzuwerfen. In der zweiten Halbzeit brachte Rottenburgs Coach Kailich einen zweiten Kreisspieler und dadurch die Neuburger Abwehr aus dem Konzept. Die Laabertaler erhöhten innerhalb von vier Minuten durch Maximilian Hösl (2), Thomas Rudolphi und Philip Hart auf 9:5 und waren nun vom Siegkurs nicht mehr abzubringen. Das i-Tüpfelchen für die Gäste setzte Torwart Marc Panholzer, der zuvor selbst drei Strafwürfe parieren konnte, mit einem verwandelten Siebenmeter zum 14:9-Endstand. – Der TSV Rottenburg bot auf (Tore): Marc Paholzer (1); Bastian Schönthier (1), Paul Cisewski (wegen Knieproblemen nicht eingesetzt), Marcel Vest, Simon Graf, Thomas Rudolphi (3), Philip Hart (4), Maximilian Hösl (5), Markus Frase, Samuel Schneider, Lukas Jacobsen. 

"Da wäre was drin gewesen", lautete wieder einmal das Fazit für die weiblichen B-Jugend, die beim SVA Palzing mit 10:13 unterlag. Bis kurz vor der Pause lagen die Laabertalerinnen mit 7:5 vorne, mussten aber noch vor der Sirene den Anschlusstreffer der Gastgeberinnen hinnehmen, die gleich nach dem Wiederbeginn mit einem 3:0-Lauf die Partie drehten. Der Rottenburger Abschlussschwäche war es geschuldet, dass die Gäste nur noch einmal (beim 9:8) auf ein Tor herankamen und in den verbleibenden 15 Minuten lediglich zwei Treffer zustande brachten. – Für Rottenburg waren im Einsatz (Tore): Anna Ehler; Eva Krausnecker (3), Magdalena Großmann, Isabel Linke (2), Melanie Ross, Sara Fleischmann (3), Hannah Hermann (1), Marie Fleischmann, Lisa Rudolphi, Marina Spitzhorn (1). 

Im Angriff gesteigert hat sich in den letzten Spielen die weibliche D-Jugend des TSV. Beim Topteam HSG Freising-Neufahrn war trotzdem eine 6:21 (3:11)-Niederlage nicht zu vermeiden. Die Rottenburger Farben vertraten (Tore): Sophia Hadersbeck; Melissa Spitzhorn, Franziska Ziegler (3), Alysha Hansen, Maxima Jacob, Emily Thiemann, Valentina Kindsmüller (3), Jasmin Rudingsdorfer, Jessika Roseiro, Simona Kevere. -fe-

 

Ein erfolgreicher Sonntagsausflug der Handball C-Jugend

Gegen den Tabellenzweiten konnten die Laabertaler einen hart erkämpften 14:9 Auswärtssieg einfahren und  den 2. Tabellenplatz erklettern.

Bis nach Neuburg an der Donau mussten die Jungs um Trainer Markus Kailich fahren. Dort wartete der noch verlustpunktfreie Tabellenzweite TSV Neuburg/Donau auf den TSV Rottenburg. Dabei standen die Vorzeichen für Rottenburg gar nicht so gut. Edgar Kolesnik konnte die Fahrt erst gar nicht mitmachen und Paul Cisewski hatte Schmerzen in den Knien und wollte nur im Notfall spielen. Da die Mannschaft der Donaustädter sehr kompakt und groß gewachsen war, schickten auch die Rottenburger eine kompakte Mannschaft auf das Parkett. Das gesamte Spiel wurde geprägt von zwei starken Abwehrreihen und zwei gut aufgelegten Torleuten. Nach über 20 Minuten stand es erst 4:4, freilich auch dadurch geschuldet, dass Rottenburg einen Siebenmeter vergab und es beiden Angriffsreihen sehr schwer gemacht wurde einen Abschluss zu finden. Bastian Schönthier war es vorbehalten den einzigen Treffer der letzten 5 Minuten der ersten Hälfte zu erzielen zum Halbzeitstand von 4:5 für Rottenburg.

Markus Kailich hatte in der zweiten Hälfte einen taktischen Schachzug in Petto und stellte einen zweiten Kreisspieler auf. Dadurch wurde die Abwehr der Neuburger aus dem Konzept gebracht und die Rottenburger erhöhten innerhalb von 4 Minuten durch Maximilian Hösl (2), Thomas Rudolphi und Philip Hart auf  5:9. Die Neuburger konnten zwar den Abstand nochmal auf 2 Tore verkürzen (7:9 36 Minute), aber die bessere Bank der Rottenburger zahlte sich aus. Während die Donaustädter mit ihren ersten Sieben durchspieleten, konnten die Rottenburger munter durchwechseln, wobei das Spiel nie abflachte. Den Kräfteverschleiß auf Neuburger Seite entgegnete Rottenburg immer wieder mit frischen Leuten von der Bank. So bekam auch in diesem Spitzenspiel wieder jeder Spieler Einsatzzeit, außer Paul Cisewski, der das gesamte Spiel geschont werden konnte. Da die Kailich Schützlinge an diesem Tag eine unerklärliche Siebenmeter Schwäche hatten, durfte sich am Ende des Spiels noch der Siebenmeterkiller Marc Panholzer als Schütze versuchen. Hatte er vorher schon drei Siebenmeter parieren können, krönte er seine Leistung mit einem verwandelten Strafwurf zum 9:14 Endstand.

Für Rottenburg spielten (Tore): Marc Paholzer (1); Bastian Schönthier (1), Pul Cisewski (n.e.), Marcel Vest, Simon Graf, Thomas Rudolphi (3), Philip Hart (4), Maximilian Hösl (5), Markus Frase, Samuel Schneider, Lukas Jacobsen.

 

A-Jugend sichert sich die Poleposition nach der Vorrunde
Zum dritten und letzten Trip nach Ingolstadt zog es am Sonntag unsere Junioren. Ich selbst kam erst um 13 Uhr in Adlkofen los und bretterte unter Einhaltung „fast“ aller Geschwindigkeitsbegrenzungen nach Ingolstadt. Ankunft in der 11. Minute und was durfte ich da sehen, wir führten mit 8:10 und taten uns ungewöhnlich schwer mit den rustikalen Hausherren. Auszeit der Heimsieben in der 14. Minute und wir stellten die Abwehr um. Manndeckung für den Mittelmann. Auch im Angriff tat der ein oder andere Positionswechsel Not und endlich kamen die Jungs in Fahrt. Von 9:11 ging´s auf 10:15 (19.Min.) und bis zur Pause auf 12:24. Leider verwechselten einige Ingolstädter die Sportart. Rüde Attacken von der Seite oder gar Tackels wie beim Rugby wurden zu Recht mit Strafen bedacht.
Die zweite Hälfte begann wieder sehr zäh. In den ersten 12 Minuten blieb der Abstand gleich (19:31) ehe sich die dünne, aber qualitativ bessere Bank klar durchsetzte. Viele Gegenstöße, aber leider auch viel zu viele vergebene Chancen. Der Ingolstädter Spielmacher fand dank der freundlichen Begleitung von Simon oder Matze gar nicht mehr statt. So ging es von 20:35 (48. Min.) zum in dieser Höhe sogar schmeichelhaften 25:44 Auswärtssieg. Kurios die Spielansetzungen in dieser Runde, denn wir haben jetzt bis zum Saisonende nur noch Heimspiele. Einzig im Februar geht es noch nach Kelheim.
So haben wir erst mal 3 Wochen Pause, ehe sich die HSG Straubing am 9. Dezember an der Laaber vorstellt. Ich mache kein großes Aufhebens, dass wir auch in diesem Spiel haushoher Favorit sein werden, solange alle gesund bleiben und weiter im Training mitziehen.
Es Spielten: Mike Molnar; Simon Biberger (12), Marcel Bonitz (2), Peter Neumann (2), Tobias Neumann (3), Florian Kammermeier (7), Leo Zieglmeier (4), Matthias Reindl (11/1), Cedric Nagy (3)

"Wochenende der Wahrheit" für TSV-Handballer
Rottenburger Teams stehen vor fünf schweren Auswärtsspielen
 
Rottenburg. Es könnte zum "Wochenende der Wahrheit" werden für fünf Handballteams des TSV Rottenburg, die durchwegs vor schweren Auswärtsspielen stehen. Die Partien haben teilweise wegweisende Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf.
Vor allem trifft dies auf die Herrenmannschaft zu, die am Samstag um 18 Uhr beim Bezirksklassenteam des VfL Waldkraiburg gastiert. Die Hausherren sind für die Mannen um TSV-Trainer Detlev Klosik eine unbekannte Größe. In der Tabelle rangiert die VfL-Bezirksligareserve mit 4:6 Zählern als Fünfter drei Punkte und zwei Plätze hinter den Rottenburgern (3./7:3). Für die Heimstärke der Oberbayern sprechen deren knappe Ergebnisse gegen die beiden führenden Mannschaften Taufkirchen (23:25) und TG Landshut III (12:14). Wenn die Laabertaler im Aufstiegsgeschäft bleiben wollen und die noch im alten Jahr in der Laabertalhalle anstehenden Duelle mit den beiden Spitzenteams zu echten Topspielen werden sollen, dürfen sie sich keine Punktverluste mehr wie anfangs der Saison in Eching (27:28) und jüngst gegen Moosburg II (30:30) leisten. Coach Klosik ist diesbezüglich ganz optimistisch: "Auswärts sind meine Jungs zurzeit stärker als zu Hause, spielen einfach lockerer auf. Das ist hoffentlich auch am Samstag der Fall." Bis auf den verhinderten Abwehrstrategen Stefan Fischhaber kann der Trainer voraussichtlich seine beste Besetzung aufbieten.
Bereits um 14.45 Uhr gastiert die weibliche B-Jugend der Rottenburger Handballer am Samstag in Zolling bei Freising, wo die Mädels des SVA Palzing ihre Heimspiele austragen. Nur aufgrund ihres etwas besseren Torverhältnisses stehen die Ampertalerinnen als Dritte im Tableau eine Position vor dem punktgleichen TSV (4./6:4). Mit einem Auswärtssieg könnte das Team des Trainerduos Michael Faust/Connie Just die Gastgeberinnen wieder vom Stockerlplatz verdrängen und den Anschluss an den Tabellenzweiten Eching (8:2) wahren. 
Am Sonntag geht's um 11 Uhr weiter mit der weiblichen D-Jugend, die sich beim Tabellenführer HSG Freising ähnlich gut verkaufen will wie zuletzt im Heimspiel gegen den Zweiten Altenerding (4:10). Farbe zu bekennen heißt es für die männliche C-Jugend des TSV im Verfolgerduell der Bezirksliiga am Sonntag um 14 Uhr beim verlustpunktfreien Zweiten TSV Neuburg (8:0). Die Donaustädter haben ebenso wie die Laabertaler bisher viermal gewonnen, wobei Rottenburg (8:2) allerdings ein Spiel mehr ausgetragen und bereits einmal verloren hat (gegen Klassenprimus Mainburg). Trainer Markus Kailich ist sich der Schwere dieser Auswärtsaufgabe bewusst, traut seinen Schützlingen aber zu, die Hürde zu meistern und mit einem Sieg Platz zwei zu erobern.
Zur selben Zeit (14 Uhr) geben am Sonntag die Rottenburger A-Junioren bei der U 19 des Landesligisten MTV Ingolstadt ihre sportliche Visitenkarte ab. Mit makellosen 10:0 Punkten und einem imposanten Torverhältnis von 192:74 dominierten die Jungs um TSV-Übungsleiter Gernot Nagy bisher die Bezirksliga Nord-Ost. Wenn die Laabertaler ihre Konzentration weiter hoch halten und jedes Spiel ernst nehmen, sollten sie ihrer Favoritenrolle auch beim Tabellendritten (4:4 Punkte) in der "Schanz" gerecht werden. -fe-
Spannendes Nachbarderby
Rottenburger Handballer müssen sich gegen Moosburg II mit 30:30-Remis begnügen
Rottenburg. In einem zwar nicht sonderlich hochklassigen, dafür aber bis zum Schluss spannenden Nachbarderby mussten sich die Handballer des TSV Rottenburg am Sonntag gegen die "Zweite" der SG Moosburg mit einem 30:30 (17:16)-Unentschieden begnügen und verloren dadurch in der Bezirksklasse Mitte mit 7:3 Punkten gegenüber dem Spitzenduo Taufkirchen (10:0)/TG Landshut III (10:4) etwas an Boden.
Schon in der ersten Halbzeit konnten die Laabertaler nicht an ihre zuletzt guten Leistungen anknüpfen und fanden weder in der Abwehr noch im Angriff zu ihrem Spiel. Nach wechselnden Führungen in den ersten 20 Minuten setzten sich die Gastgeber vor  erneut gut besetzten Zuschauertribünen in der Laabertalhalle bis zur Halbzeit etwas ab und gingen mit einem knappen 17:16-Vorsprung in die Pause. Der offene Schlagabtausch fand im zweiten Durchgang seine Fortsetzung. Die Gastgeber schienen das bessere Ende für sich zu behalten, als sie in der 48. Minute nicht zuletzt dank einiger starker Paraden von Torwart Michael Gwozdowski eine Vier-Tore-Führung vorlegten. Doch eine ganze Serie von individuellen Patzern auf Rottenburger Seite erwies sich danach als vom Gast dankbar angenommene "Aufbauhilfe" für die Moosburger. So leisteten sich die Laabertaler in dieser Phase zwei frei vergebene Gegenstöße, zwei Ballverluste durch eklatante Fehlpässe und sogar einen verworfenen Siebenmeter-Strafwurf. Außerdem hatten die Schützlinge von TSV-Trainer Detlev Klosik so ihre Probleme mit der äußerst seltsamen Regelauslegung des Landshuter Schiedsrichters, was allerdings auch auf die Moosburger Gäste zutraf. Somit wurde aus der scheinbar komfortablen TSV-Führung in der Schlussphase ein Rückstand, den die Hausherren bis zur 57. Minute wieder zum 30:30 ausglichen. Bezeichnend für das mäßige Niveau dieser Partie war, dass in den verbleibenden drei Minuten beide Teams mit der mehrmals gebotenen Chance zum Siegtreffer nichts mehr anzufangen wussten.
Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Michael Gwozdowski; Matthias Spanner (3), Tobias Deininger (2), Carl Löffelmann, Thomas Deininger (11/6), Marc Bruckmeier (1), Stefan Fischhaber, Sebastian Janker (3), Adrian Stoica (5), Tim Böttcher, Andre Ringenberg (4), Maximilian Brunner (1), Patrick Will. -fe-

A Junioren fertigen HSG Straubing 17:39 ab.
Am Sonntag mussten wir abermals auf zwei Spieler verzichten, diesmal Simon und Sebi. Mit gerade mal 8 Spieler kamen wir in Straubing an und legten in den ersten Minuten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Nach 8 Minuten stand es bereits 1:8 für uns. Leider versuchte vor allem Florian mehr den gegnerischen Pfosten auf dessen Härte zu testen, denn Tore zu erzielen. Wir setzten uns aber weiter kontinuierlich ab und lagen zur Pause entscheiden vorne (7:18).
In der 2. Hälfte das gleiche Bild. Gute Deckungsarbeit und immer wieder Tempogegenstöße vergrößerten unseren Vorsprung. Cedric hätte am Kreis sogar zweistellig netzen können, doch egal wir hart unsere Spieler gefoult wurden, auf die nötigen Strafwürfe erkannte der völlig indisponierte Schiedsrichter nicht. Bei dem Spielstand war dies freilich auch nicht nötig. Über 10:28, 12:32 hieß es am Ende 17:39 auf der Anzeigetafel. Der nunmehr 4. Auswärtssieg in Folge lässt keinen Zweifel daran, das Saisonziel zu schaffen. Nächsten Sonntag fahren die Jungs dann nach Ingolstadt zum MTV. Leider kann ich aus beruflichen Gründen nicht dabei sein, doch denke ich, wir werden auch diese Hürde meistern.
Es spielten: Mike Molnar; Marcel Bonitz (3), Peter Neumann (2), Tobias Neumann (1), Florian Kammermeier (14), Leo Zieglmeier (8/1)    , Matthias Reindl (7), Cedric Nagy (4/1)

Derby-Time in der Laabertalhalle

Rottenburger Handballer mit vier Heimspielen am Sonntag / Herren erwarten Moosburg II

 

Rottenburg. Auch an diesem Wochenende ist der Sonntag der Handballtag in der Laabertalhalle. Vier Heimspiele stehen dabei für die Teams des TSV Rottenburg auf dem Programm. Für zwei Mannschaften, nämlich die Herren und die männliche D-Jugend, ist sogar "Derby-Time" angesagt.

Nach einem spielfreien Wochenende greifen die Herren des TSV wieder ins Geschehen der Bezirksklasse Mitte ein und erwarten am Sonntag um 16.15 Uhr die BOL-Reserve des Nachbarn SG Moosburg in der Mehrzweckhalle Laabertal. Der sogenannten "Papierform" nach eine lösbare Hausaufgabe für die Mannschaft von TSV-Trainer Detlev Klosik, denn die Gäste konnten in vier Spielen erst einmal voll punkten: Der Moosburger 30:20-Kantersieg gegen die "Zweite" des SC Eching müsste freilich Warnung genug sein für die Laabertaler, die eben gegen jene Echinger ihre bislang einzige Saisonpleite quittierten. Wenn die Rottenburger (6:2 Punkte) den vierten Sieg in Folge einfahren und damit am Topduo Taufkirchen (10:0)/TG Landshut III (8:4) dran bleiben wollen, ist auch gegen die SGM-"Zweite" über 60 Minuten Vollgas und volle Konzentration nötig. Denn Ausrutscher können in der nach dem Rückzug des TSV 65 Dachau II auf acht Mannschaften zusammengeschrumpften Staffel Mitte im Meisterschaftsrennen kaum noch ausgebügelt werden. 

Im Vorspiel kommt es am Sonntag um 14.45 Uhr ebenfalls zu einem Derby, bei dem die Rollen allerdings viel klarer verteilt sind: Die männliche D-Jugend des TSV gewann schon das Hinspiel gegen den ETSV 09 Landshut  deutlich mit 28:10 und möchte als Tabellenführer auch im letzten Vorrundenspiel ihre blütenweiße Weste behalten. Richtig "ernst" wird's für die Schützlinge von Trainer Hermann Frohnhöfer dann beim Play-off-Turnier der Gruppenersten, bei dem es um die Qualifikation für die altbayerische Meisterschaft geht.

Die weibliche D-Jugend der Rottenburger Handballer misst sich am Sonntag bereits um 13.15 Uhr mit dem Tabellenzweiten SpVgg Altenerding. Die beiden TSV-Trainer Simon Biberger und Tina Zieglmeier hoffen dabei, dass ihre Schützlinge ihr "Visier" etwas besser einstellen können als in den bisherigen fünf Spielen.

Den Handball-Sonntag in der Laabertalhalle eröffnet um 11.30 Uhr Rottenburgs männliche B-Jugend mit dem Bezirksligamatch gegen die HSG Bayerwald. Die Jungs der aus den Vereinen HC Regen und TV Zwiesel gebildeten Spielgemeinschaft dürften für die Gastgeber zu einem echten Gradmesser werden, denn die "Waidler" stehen mit 6:4 Punkten als Tabellenvierter zwei Plätze und zwei Zähler vor den Laabertalern. 

Als einzige Handballmannschaft des TSV Rottenburg auswärts um Punkte kämpft am Sonntag die männliche A-Jugend, die um 16 Uhr als Tabellenführer (8:0 Punkte) der Bezirksliga Nord-Ost beim Rangfünften (2:6) HSG Straubing aufkreuzt. Das Ziel von Trainer Gernot Nagy heißt nicht mehr und nicht weniger, ohne Punktverlust Meister zu werden und deshalb fordert der Übungsleiter von seinen Jungs in jedem Spiel eine "professionelle Einstellung" mitsamt dem nötigen Ehrgeiz auch gegen vermeintlich schwächere Teams. -fe-

 

Handball-D-Jugend sichert "Herbstmeisterschaft"

Auch Rottenburger C-Jungs wieder auf Erfolgskurs

Rottenburg. Die Handballjungs des TSV Rottenburg blieben auch am vergangenen Sonntag auf Erfolgskurs. Die männliche D-Jugend setzte dabei ihre Siegesserie fort, während sich die U 15-Junioren (C-Jugend) gut erholt von ihrer ersten Saisonpleite zeigten und in die Siegspur zurückkehrten. Von den vier Handball-Nachwuchsmannschaften, die am Wochenende für den TSV im Punktspiel-Einsatz waren, gingen lediglich die beiden weiblichen Jugendteams leer aus.

Vor einer tollen Kulisse in der Rottenburger Laabertalhalle sicherte sich die U13-Handballer der Rottenburger mit 27:9 (14:3) über den Tabellenzweiten HC Deggendorf die inoffizielle "Herbstmeisterschaft". Die Trainer Hermann Frohnhöfer und Simon Tröger wollten am Sonntag keinesfalls wieder eine Zitterpartie wie gegen VfL Landshut und stellten ihre diesmal auch personell wieder besser besetzte Mannschaft dementsprechend ein. Und diesmal passte alles. Rottenburg spielte eine sehr offensive Abwehr und kam daher immer wieder zu leichten Ballgewinnen. Als Vollstrecker im Angriff netzte in der ersten Halbzeit Lukas Jacobsen fünfmal hintereinander ein. 

In der zweiten Halbzeit wechselte Pius Wittmann für Marc Panholzer ins Tor und konnte sich gleich mit einem gehaltenen Siebenmeter auszeichnen. Marc Panholzer stürmte nun an der Seite von Lucas Jacobsen und tat es seinem Rückraum-Pendant nach: Er traf fünfmal hintereinander. Obwohl die Laabertaler kräftig durchwechselten, war kein Bruch im Rottenburger Spiel zu erkennen. Am Ende hieß es 27:9 für den TSV. Es spielten: Bastian Schönthier (5 Tore), Jakob Weiß (3), Stefan Bürger; Matthias Hadersbeck, Tassilo Frohnhöfer, Jonathan Daser, Benjamin Rott, Niclas Mittermeier (1), Marc Panholzer (10), Lukas Jacobsen (7), Pius Wittmann (1).

Die Handball C-Jugend fand nach dem verlorenen Spiel gegen Mainburg wieder zurück auf die Siegesstraße und nahm bereits am Samstag mit 26:13 (9:9) beide Punkte von der HG Ingolstadt mit. Dennoch fiel der diesmal von Simon Tröger und Cedric Nagy, die den verhinderten Trainer Markus Kailich vertraten, betreuten Mannschaft der Sieg nicht so einfach wie das klare Ergebnis scheint.

Die "Schanzer" führten in der 15. Minute mit 7:4, ehe eine Rottenburger Auszeit die Wende einläutete. Durch die Einwechslung des kantigen Rückraumspielers Maxi Hösl bekam der TSV-Rückraum mehr Durchschlagskraft und auch die Abwehr stand zusehends besser. Bis zur Halbzeit konnten die Rottenburger Jungs zum 9:9 ausgleichen und kamen in Hälfte zwei wie verwandelt aus der Kabine. Der "Laabertal-Express" nahm Fahrt auf, Thomas Rudolphi spielte famos auf der Mitte-Position und verteile die Bälle gekonnt. Gut in Szene gesetzt, nutzten seine Mitspieler nun ihre Freiräume. Nach nur sieben Minuten in der zweiten Halbzeit erzielten die Gäste sechs Tore in Folge und stellten schon bis dahin auf ein vorentscheidendes 9:15. Alle Spieler konnten sich auszeichnen. Auch Marc Panholzer im Tor wuchs über sich hinaus und wehrte einige "Hundertprozentige" ab. Die sehr zerfahrene erste Halbzeit der Rottenburger war vergessen. Es spielten: Marc Panholzer; Bastian Schönthier (2), Paul Cisewski (6), Simon Graf (1), Edgar Kolesnik (2), Thomas Rudolphi (3), Philip Hart (3), Maximilian Hösl (5), Samuel Schneider (4), Lukas Jacobsen.

Ebenfalls am Samstag musste sich die weibliche B-Jugend beim verlustpunkfreien TSV Wartenberg mit 12:14 (6:9) geschlagen geben. Trotzdem bleiben die Mädels des Trainerduos Michael Faust/Connie Just mit 6:4 Punkten als Dritter weiter in der Bezirksliga-Spitzengruppe. Beim Primus gerieten die Gäste zwar von Beginn an in die Verfolgerrolle, kämpften sich aber immer wieder heran und standen fünf Minuten vor Ultimo beim 13:12 dicht vor dem Ausgleich. Erst in der Schlussminute fiel mit dem 14. Treffer die endgültige Entscheidung zugunsten der Gastgeberinnen. Der TSV Rottenburg trat an mit (Tore/davon Siebenmeter): Anna Ehler, Eva Krausnecker (5/1), Magdalena Großmann, Melanie Ross (2), Sara Fleischmann (1), Hannah Hermann (4/2), Marie Fleischmann, Lisa Rudolphi, Eva Scheike, Marina Spitzhorn.

Die weibliche D-Jugend hielt im Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer HSG Freising-Neufahrn zwar vor allem in der ersten Halbzeit (2:8) gut dagegen, konnte letztlich aber eine hohe 2:18-Niederlage nicht vermeiden. Bis zum Schluss kämpften und spielten für Rottenburg; Sophia Hadersbeck; Julia Zeilenhofer, Melissa Spitzhorn, Franziska Ziegler, Alysha Hansen, Maxima Jacob, Emily Thiemann, Valentina Kindsmüller (1 Tor), Jasmin Rudingsdorfer, Jessika Roseiro, Maria Baric, Simona Kevere (1). -fe-

 

D-Jugend sichert Herbstmeisterschaft

Vor einer tollen Kulisse mit mindestens 40 Zuschauern in der Rottenburger Laabertalhalle sicherte sich die U13 Handballer der Rottenburger mit 27:9 über den Tabellenzweiten Deggendorf die Herbstmeisterschaft. Das abschließende Heimspiel gegen ETSV09 Landshut ist somit unbedeutend geworden.

Die Trainer Frohnhöfer und Tröger wollten heute auf keinen Fall wieder eine Zitterpartie wie gegen VFL Landshut und deshalb wurde vor dem Spiel nochmal einen Kabinenansprache durchgeführt und vor allem für die Abwehr taktische Maßnahmen durchgesprochen. Marc Panholzer fing diesmal wieder im Tor an und auch Jakob Weiß war nach ausgestandener Krankheit wieder mit an Bord. Diesmal passte alles. Obwohl Deggendorf das 1:0 von Bastian Schönthier postwendend ausgleichen konnte, hat nicht gestört. Rottenburg spielte eine sehr offensive Abwehr und kam daher immer wieder zu leichten Ballgewinnen. Da aber im Angriff zu viel  Statik war, musste Lukas Jacobsen alles selbst machen. Mangels Anspielpartner nahm Lukas Jacobsen die Sache selbst in die Hand und bombte fünfmal hintereinander ein. Er stellte somit fast im Alleingang den 7:1 Zwischenstand her. Aber auch Jakob Weiß, Bastian Schönthier und der Jüngste auf dem Platz, Pius Wittmann beteiligten sich am Torreigen. Der Halbzeitstand war beim 14:3 mehr als deutlich.

In der zweiten Halbzeit wechselte Pius Wittmann für Marc Panholzer ins Tor und der konnte sich gleich mit einem gehaltenen 7-Meter für Deggendorf auszeichnen. Marc Panholzer stürmte nun an der Seite von Lucas Jacobsen und sorgte seinerseits für mächtigen Druck aus dem Rückraum. Ihm gelang das gleiche Kunststück wie Lukas Jacobsen in der Ersten Hälfte, er erzielte 5 Tore hintereinander ohne dass der Gegner ein  Gegentor erzielen konnte. Obwohl die Laabertaler kräftig durchwechselten, war kein Bruch im Rottenburger Spiel zu erkennen. Die Frohnhöfer-Schützlinge erzielten Tor um Tor, die Abwehr stand gut und Pius Wittmann im Tor konnte sich noch einige Male mehr auszeichnen.

Nun beginnt die Vorbereitung auf das Aufstiegsturnier in die Bezirksoberliga der D-Jugend Altbayern.

Es spielten: Bastian Schönthier (5), Jakob Weiß (3), Stefan Bürger; Matthias Hadersbeck, Tassilo Frohnhöfer, Jonathan Daser, Benjamin Rott, Niclas Mittermeier (1), Marc Panholzer (10), Lukas Jacobsen (7), Pius Wittmann (1)

Handball C-Jugend findet wieder zurück auf die Siegesstraße

Nach dem ersten verlorenen Spiel am vergangenen Wochenende gegen Mainburg haben sich die  Kailich-Schützlinge wieder gefangen und konnten verdient zwei Punkte aus Ingolstadt mitnehmen. Dennoch war der 13:26 Sieg nicht so einfach wie das Ergebnis scheint.

Durch einen Trauerfall in der Familie war Coach Markus Kailich und Marcel Vest verhindert und dementsprechend Verhalten begannen die Rottenburger. Die keineswegs überragenden Schanzer konnten die anfänglichen Führungstreffer von Rottenburg immer wieder ausgleichen und enteilten den Rottenburgern sogar mit bis zu 3 Toren 7:4 in der 15. Minute. Das war dann Simon Tröger, der Markus Kailich heute als Trainer vertrat, zu viel und nahm eine Auszeit. Augenscheinlich fand er die richtigen Worte und auch die richtigen taktischen Maßnahmen. Durch die Einwechslung des kantigen Rückraumspielers Maxi Hösl bekam der Rückraum mehr Durchschlagskraft und auch die Abwehr stand zusehends besser. Bis zur Halbzeit konnten die Rottenburger Jungs ausgleichen 9:9.

Simon Tröger und sein Co. Cedric Nagy fanden auch in der Halbzeit die richtigen Worte. Denn die U-15 Handballer der Rottenburger kamen nun völlig verwandelt aus der Kabine. Der Laabertal-Express nahm Fahrt auf Thomas Rudolphi spielte famos auf der Mitte-Position und verteile die Bälle übersichtlich. Gut in Szene gesetzt, nutzten seine Mitspieler nun Ihre Freiräume und ihre Torchancen. Nach nur sieben Minuten in der zweiten Halbzeit, erzielten die Tröger-Schützlinge sechs Tore in Folge und stellten schon bis dahin auf ein vorentscheidendes 9:15. Alle Mannschaftsteile konnten sich auszeichnen und auch Marc Panholzer im Tor wuchs über sich hinaus und wehrte einige 100%ige ab. Dies demoralisierte die Spieler der HG Ingolstadt sehr, deshalb konnten die Laabertaler nach der sehr zerfahrenen ersten Halbzeit doch noch ein souveränen 13:26 Sieg einfahren.

Für Rottenburg spielten: Marc Panholzer; Bastian Schönthier (2), Paul Cisewski (6), Simon Graf (1), Edgar Kolesnik (2), Thomas Rudolphi (3), Philip Hart (3), Maximilian Hösl (5), Samuel Schneider (4), Lukas Jacobsen.

A-Jugend geht über die Schmerzgrenze
Mit grade mal 8 Jungs machten wir uns zum Tabellenzweiten nach Gaimersheim auf. Matze, Florian und Felix weilten im Urlaub. Cedric und Peter hatten bereits 90 Minuten vorher in der B-Jugend durchgespielt.  Die Zeichen standen also auf viel Kampf.
Gaimersheim bot volle Mannstärke auf und wurde schon beim Warmmachen lautstark durch die Halle getrieben. Wir gingen das ganze entspannter an und beschworen unsere Stärken auch ohne unsere beiden Rückraum-Cracks. Schnell lagen wir mit 0:2 in Front. Doch die Heimsieben glich bis zur 11. Minute aus und ging unter dem fanatischen Gebrüll ihrer „Fans“ mit 3:2 in Führung. Ab jetzt wusste jeder von uns was es geschlagen hatte. Wir rühren Beton in der Abwehr an und wirklich jeder hielten fair dagegen. Einzig der Schiedsrichter machte es beiden Mannschaften schwer. Der beste Oberbayer befand sich im Tor und viel zu häufig bissen wir uns die Zähne an ihm aus. Weder Tobias noch Leo fanden in dieser Phase ein Mittel dagegen. Aber unsere Abwehr mit Mike im Kasten stand und ließ bis zum Pausentee nur einen Heimtreffer zu. Unsere 4:12 Führung war mehr als verdient und trotzdem kein Ruhekissen. Cedric und Peter gingen bereits angeschlagen ins Spiel. Marcel verdrehte sich das Knie, spielte aber weiter. Und kurz vor dem Ende musste Tobi endgültig passen.
Die Hausherren trafen zu Beginn von Hälfte zwei doppelt (6:12) und in dieser kritischen Phase zeigten die Jungs Charakter. Alle für einen und gegen halten war die Devise. Nach 46 Minuten hatten wir beim 6:16 erstmals 10 Tore Vorsprung. Vor allem Mike zeigte sein bisher bestes Spiel für uns und hatte eine Fangquote von knapp 60%.  Tobias und Leo begann jetzt zu treffen und so kam Gaimersheim auf nicht mehr als 8 Tore heran. Angeführt von einem überragenden Simon Biberger überstanden wir auch die letzten Minuten und gingen verdient und völlig ausgepumpt von der Platte.
Zwei Wochen Pause und die Rückkehr der Urlauber, dann geht’s zum nächsten Auswärtsmatch nach Straubing. Dort sollte die Tabellenführung weiter gefestigt werden.
Es spielten Mike Molnar; Simon Biberger (10/3), Sebastian Daffner, Marcel Bonitz (2), Peter Neumann (2), Tobias Neumann (4), Cedric Nagy (1), Leo Zieglmeier (3)
Statistik: 7m  GAI 0/1   RoL 3/6    Strafzeiten 2/-

B-Jugend erkämpft sich ersten Heimerfolg
In einem kampfbetonten und engem Match setzten sich die Jungs gegen ihren direkten Konkurrenten der HSG Straubing durch. Dank Sturmtief „Herbert“ konnten die Jalousien der Mehrzweckhalle nicht heruntergefahren werden. So wurden beide Teams immer wieder von der Sonne geblendet. Die Folge waren einige unnötige Stockfehler auf beiden Seiten.
In den ersten 25 Minuten legten die Gäste stets vor und unsere Spieler konnten stets nur ausgleichen. Florian spielte auf der rechten Außenbahn eine prima erste Hälfte und traf gleich viermal. Spektakulär in der 14. Minute ein klar rotwürdiges Foul an Cedric, bei dem er am Wurfarm heruntergerissen wurde. Der gut leitende Sven Poppinga (ETSV 09) beließ es aber bei einer 2-Minuten-Strafe. Mit 14:14 ging es in die Pause.
Gleich nach Wiederanpfiff die erste Führung für uns durch Maxi. Zwar gingen die Gäuboden-Städter noch einmal in Führung (16:17 27. Min.) doch unsere U15 gewann immer mehr die Oberhand. Florian hatte sein Schussglück in der Kabine vergessen und so sprang sein Bruder David in die Bresche (4 Tore). Es wurde zunehmend rauer, aber unsere Körpersprache zeigte, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Ab dem 24:24 (43. Min.) legten Peter, Paul und Co. einen 5:0 lauf hin und die Partie war entschieden. Wieder muss ich mich bei der C-Jugend bedanken für die „Aushilfen“. Paul narrte seine Gegenspieler immer wieder und Maxi rannte sich in der Abwehr die Lunge aus dem Hals.
Für die Angeschlagenen gilt jetzt erst mal durchatmen und eine Woche Pause zu genießen und Regeneration zu betreiben. Weiter geht’s am 12. November im Heimspiel gegen die HSG Bayerwald.
Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski (4), Lukas Weiß (2), Thomas Rudolphi, Peter Neumann (9/1), Max Hösl (1), David Pautz (4), Edgar Kolesnik, Cedric Nagy (7/2), Florian Pautz (4)
Statistik:     7m ROL 3/4  HSG -    2m-Strafe ROL -  HSG 3

Endlich wieder ein Heimspieltag für die Handballer

Drei wichtige Spiele am Sonntag in der Laabertalhalle / Vier Teams im Auswärts-Einsatz

Rottenburg. Nach fünfwöchiger Absenz dürfen die Handballer des TSV Rottenburg endlich mal wieder in der heimischen Laabertalhalle ran. Am Sonntagnachmittag stehen dabei wichtige Punktspiele für die männliche B- und C-Jugend sowie für die Rottenburger Herren an. Vier weitere Nachwuchsmannschaften spielen am Wochenende auswärts, nur die weibliche B-Jugend pausiert.

"Aller guten Dinge sind drei", sagt sich die "Erste" des TSV und peilt am Sonntag um 16.30 Uhr in der Rottenburger Mehrzweckhalle gegen den TSV Erding den dritten Sieg in Folge an. Damit könnten die Schützlinge von Trainer Detlev Klosik (Dritter mit 6:2 Punkten) auf Platz zwei vorrücken, denn das Top Duo Taufkirchen (6:0) und TG Landshut III (6:2) knöpft sich bereits am Samstag im direkten Duell die Zähler gegenseitig ab. Allerdings stehen die Laabertaler gegen die kampfstarken Erdinger (5./4:4) vor einer äußerst unbequemen Hausaufgabe, wie die Partien zwischen beiden Vereinen in den vergangenen Jahren immer wieder zeigten. Die Gastgeber müssen an ihre gute Leistung vom vergangenen Sonntag bei der TGL-"Dritten" (29:24-Sieg) anknüpfen, um im Aufstiegsrennen bleiben zu können. Der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlende Kapitän Sebastian Janker ist wieder an Bord. Adrian Stoica, Andre Ringenberg und Tim Böttcher sind zwar angeschlagen, wollen aber die Zähne zusammenbeißen und unbedingt spielen.

Im Vorspiel um 15 Uhr kommt es für die männliche C-Jugend des TSV zum Derby gegen den Nachwuchs des TSV Mainburg. Für die mit drei Siegen optimal in die Bezirksligasaison gekommenen Laabertaler dürfte es die erste echte Bewährungsprobe werden, denn beide Nachbarn sind verlustpunktfrei (6:0) und kämpfen um die Rolle des ersten Verfolgers von Primus Eichstätt (8:0). Im Rahmen der Quali-Runde im Frühjahr setzten sich die körperlich robusten Mainburger Buben gegen die junge Rottenburger Mannschaft knapp durch. Mit Tempo und Spielwitz wollen die Gastgeber ihre physische Unterlegenheit ausgleichen und diesmal den Spieß umdrehen.

Denn Handball-Sonntag in der Laabertalhalle eröffnet um 13.30 Uhr die männliche B-Jugend und peilt dabei als Rangsiebter mit 2:6 Zählern gegen den punktgleichen (2:4) Sechsten HSG Straubing den zweiten Saisonsieg an.
Bereits um 11 Uhr gastiert am Sonntag die männliche D-Jugend des TSV zum letzten Auswärtsspiel der Vorrunde beim VfL Landshut und will dabei als Tabellenführer ihre "weiße Weste" verteidigen. Mit demselben Vorsatz fahren am Sonntag die Rottenburger A-Junioren zum TSV Gaimersheim, der im aktuellen Bezirksliga-Tableau mit 4:2 Zählern auf Position zwei hinter dem souveränen Klassenprimus von der Laaber rangiert. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Schon am Samstag im Einsatz sind die jüngsten Handballer des TSV von der F-Jugend, die ab 13.50 Uhr ihren Turnierspieltag in Freising absolvieren. 

Die weibliche D-Jugend der Laabertaler gibt am Samstag um 16.15 Uhr ihre sportliche Visitenkarte beim TSV Taufkirchen/Vils ab. Dabei wollen sich die U 13-Mädels aus Rottenburg für die knappe 5:7-Hinspielniederlage revanchieren und gleichzeitig den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach bringen. -fe-

Wieder voll dabei "bei der Musi"

Rottenburger Handballer stürzen Tabellenführer TG Landshut III mit 29:24-Auswärtssieg

Rottenburg. Die Handballherren des TSV Rottenburg stürzten am Sonntagabend mit einem 29:24 (15:10)-Auswärtssieg den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer TG Landshut III und sind mit nunmehr mit 6:2 Punkten wieder voll dabei "bei der Musi" im Meisterschaftsrennen der Bezirksklasse Mitte.

"Wir sind auf dem richtigen Weg und wieder einen Schritt weitergekommen. Grundlage für den Sieg war die gut stehende Abwehr in Verbindung mit einer hervorragenden Torwartleistung", freute sich Gästetrainer Detlev Klosik über die bisher beste Saisonpartie der Rottenburger. Aus seinem geschlossen auftretenden und bis in die Haarspitzen motivierten Team wollte er keinen Spieler hervorheben: "Jeder hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und in wichtigen Phasen des Spiels Verantwortung übernommen", lobte der Coach.

In dem gutklassigen Nachbarderby gerieten die Gäste nur in der fünften Minute beim Landshuter 3:2 in Rückstand. Es war der einzige während des gesamten Spiels, bei dem die Laabertaler ab der elften Minute das Heft fest in die Hand nahmen. Vom 5:5 (13.) zogen sie nicht zuletzt dank einiger Klasseparaden von Torwart Simon Tröger binnen zehn Minuten auf 13:7 davon. Angeführt von Spielmacher Adrian Stoica, der sich nach seiner langen Verletzungspause immer mehr seiner alten Form nähert. Die "Dritte" des Bayernligisten warf danach zwar taktisch und kämpferisch alles in die Waagschale, konnte ihren Rückstand bei Halbzeit (10:15) aber nur unwesentlich verkürzen. Sehr zur Freude der zahlreichen Anhänger aus Rottenburg, leistete sich das Klosik-Team diesmal auch in der zweiten Hälfte keinen Einbruch, blieb in der Deckung konzentriert und spielte seine Angriffe konsequent zu Ende. Die in guter Besetzung aufgelaufenen Hausherren kamen so nicht mehr näher als bis auf vier Tore heran und am Ende hatten die Rot-Schwarzen mit 29:24 sicher beide Punkte eingesackt. Nun gilt es für die Klosik-Schützlinge, diese Leistung im Heimspiel am Sonntag um 16.30 Uhr gegen den TSV Erding zu bestätigen.

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Michael Gwozdowski; Matthias Spanner (4), Tobias Deininger (3), Thomas Deininger (5/4), Marc Bruckmeier (1), Car Löffelmann (1), Adrian Stoica (8), Tim Böttcher (5), Maxi Brunner, Patrick Will (1), Peter Ehler (1), Andre Ringenberg. -fe-

 

Rottenburger Handballjugend weiter sehr erfolgreich
In fünf Spielen gab es vier Siege und nur eine Niederlage für die TSV-Teams

Rottenburg. Nicht nur die "Erste", auch die Jugendmannchaften der Rottenburger Handballer haben einen erfolgreichen Sonntag hinter sich. So gab es in fünf Spielen vier Siege und nur eine Niederlage für die TSV-Teams.
Die A-Junioren durchbrachen auch in ihrem dritten Bezirksligaspiel in Folge die 40-Tore-Marke und gewannen bei der zuvor ebenfalls verlustpunktfreien DJK Ingolstadt mit 42:19 (18:11). Trotz des Kantersieges war Rottenburgs Übungsleiter Gernot Nagy mit der Vorstellung seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden. Nach einer schnellen 5:0-Führung legte der Tabellenführer eine kleine "Kunstpause" ein und musste die Gastgeber bis zur 17. Minute auf 11:8 herankommen lassen. Nach einer Auszeit fanden die Laabertaler aber wieder in die Spur zurück und erhöhten bis zur Pause auf 18:11. Nach dem Wiederbeginn rührten die Nagy-Schützlinge in der Abwehr Beton an und zogen mit einem 11:0-Lauf auf 29:11 davon (43. Minute). In der Schlussviertelstunde trugen sich dann alle Rottenburger Feldspieler in die Torschützenliste ein und Trainer Nagy konnte sich sogar den Luxus erlauben, seinen Spielmacher Simon Biberger auf der Bank zu belassen. – Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Mike Molnar; Simon Biberger (12/3), Marcel Bonitz (3), Peter Neumann (5), Tobias Neumann (1/1), Florian Kammermeier (3), Leo Zieglmeier (9/1), Matze Reindl (6/1), Cedric Nagy (3/1).

Die weibliche B-Jugend der Rottenburger Handballer vereidigte ihren zweiten Tabellenplatz mit einem klaren 21:13 (11:6)-Sieg bei der SG Moosburg. TSV-Trainer Michael Faust konnte erstmals in dieser Saison seinen kompletten Kader von derzeit zehn Spielerinnen aufbieten, die immer besser zusammenwachsen. Am Sonntag war besonders erfreulich, dass die noch in der C-Jugend spielberechtigte Hannah Hermann das "Torschützinnenduo vom Dienst", Eva Krausnecker/Sara Fleischmann, mit sechs Volltreffern entlasten konnte. So gingen die Gäste ab der 4. Minute (3:2) in Führung und gaben danach das Heft nicht mehr aus der Hand. Der Vorsprung wurde auf bis zu sieben Tore ausgebaut (10:3/17. Minute) und geriet nach einer 11:6-Halbzeitführung im zweiten Abschnitt nie in Gefahr. Stattdessen schraubten die Fast-Mädels das Ergebnis auf acht Tore Unterschied (19:11/47.) und hielten diese Differenz bis zum Spielende. – Im Einsatz waren beim TSV: Anna Ehler; Eva Krausnecker (8), Magdalena Großmann, Isabel Linke, Melanie Ross (2), Sara Fleischmann (4), Hannah Hermann (6), Marie Fleischmann, Lisa Rudolphi (1), Marina Spitzhorn.

Die mit vier C-Jugendlichen angetretene männliche B-Jugend gastierte ebenfalls in Moosburg und verlor unnötig hoch mit 13:31 (5:14). Das Match war praktisch schon nach sieben Minuten bei einer 9:1-Führung der Gastgeber entschieden. In einer früh genommenen Auszeit rüttelte Gästecoach Sigi Pautz seine Schützlinge wach, die sich nach ihrem desaströsen Start in der Abwehr fingen und bis zur Halbzeit (5:14) nur noch fünf Gegentore zuließen. In der zweiten Hälfte bauten die Gastgeber ihren Vorsprung allerdings weiter bis zum 31:13-Endstand aus. Für Rottenburg spielten: Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski (3), Lukas Weiß, Thomas Rudolphi (3), Edgar Kolesnik, Max Hösl (2), David Pautz (3), Florian Pautz (2).

Immer noch ohne Punktverlust und damit Bezirksliga-Tabellenführer ist die männliche C-Jugend der Laabertaler nach ihrem deutlichen 29:7 (14:5)-Sieg bei der DJK Ingolstadt.  Obwohl Gästetrainer Markus Kailich drei Stammspieler ersetzen musste, gab es zu keinem Zeitpunkt Zweifel, wer als Sieger die Halle verlassen würde. Die Rottenburger liefen auf mit (Tore/davon Siebenmeter): Marc Panholzer, Bastian Schönthier (2), Paul Cisewski (3), Marcel Vest (5), Simon Graf, Thomas Rudolphi(7), Philip Hart (10), Maximilian Hösl (2), Markus Frase.

Die Handball-D-Jungs vom TSV Rottenburg nutzten ihre Punktspielpause zu einem Trainingsspiel beim ESV 27 Regensburg und gewannen mit 29:12. Nach der freundschaftlichen Begegnung bekam jeder der Rottenburger Jungs von den sehr fairen und netten Regensburger Spielern eine Süßigkeit überreicht. Umso bedauerlicher war, dass die Rottenburger Umkleidekabine während des Spieles ungebetenen "Besuch" bekam und zwei Gästespieler von bisher unbekannten Dieben bestohlen wurden. Schade, dass dieser gelungene Tag in der Domstadt mit einer Anzeige bei der Polizei enden musste. -fe-

 

A Junioren auch im dritten Spiel deutlich vorne
Am Sonntag (22.10) traten unsere Jungs in Ingolstadt gegen die dortige DjK an. Von der Papierform spielten hier Erster gegen Zweiter, aber schon vor Beginn glaubten die Audistädter nicht an ihre Chance gegen uns und begannen die Partie fast schon ängstlich. Wir gingen schnell auf 0:5 weg und vergaßen im Anschluss das Tor zu treffen. Uns so robbten sich die Hausherren bis zur 17. Minute auf 8:11 heran. Erst deren eigene Auszeit förderte unseren Spielfluss. Die Folge war dann an der Anzeigetafel zur Pause zu sehen (11:18).
Die Leistung der ersten Hälfte war trotz der Führung nicht in Ordnung. Zu wenig Zusammenspiel, zu schwach die Wurfauswahl. Dies änderte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts.
Wir rührten hinten Beton an. Die Abwehr stand klasse, es wurde um jeden Ball gekämpft und zu guter Letzt war Mike im Tor endlich hellwach. 12 Minuten ohne Torgewinn ließen die Heimsieben verzweifeln. In der 43. Minute lagen wir mit 11:29 in Front. Jeder Feldspieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen und der ein oder andere fand sich auf ungewohnter Position wieder. Wir erlaubten uns den Luxus in der letzten Viertelstunde Simon auf der Bank zu belassen. Es kam zu keinem erkennbaren Leistungsabfall. Alle spielten trotz des deutlichem Ergebnisses das Spiel seriös zu Ende. Beim Stand von 19:42 waren die 60 kurzweiligen Minuten vorbei.
In Anbetracht der bisherigen Ergebnisse bleibt die Frage nach dem richtigen Quali-Modus des BHV. Trotzdem freue ich mich, dass alle weiter an einem Strang ziehen und 100% in den Spielen geben. Dieses professionelle Verhalten muss ich bei der derzeitigen Überlegenheit einfach fordern, auch unseren Gegner gegenüber, die wacker dagegen hielten.
Es spielten: Mike Molnar; Simon Biberger (12/3), Marcel Bonitz (3), Peter Neumann (5), Tobias Neumann (1/1), Florian Kammermeier (3), Leo Zieglmeier (9/1), Matze Reindl (6/1), Cedric Nagy(3/1)

B Junioren verlieren unnötig hoch in Moosburg
In Moosburg hatten unsere Jungs nichts zu bestellen. Da das Spiel der A-Jugend fast zeitgleich stattfand mußten Cedric und Peter in Ingolstadt aushelfen. Gleichzeitig kamen gleich 4 C-Jugendliche nach Moosburg mit, damit wenigstens eine Spielfähige Mannschaft auflaufen konnte.
In den ersten Minuten bekamen wir keinen Zugriff auf die SG-Spieler. Besonders Auswahlspieler Gino Huber netzte nach Belieben. Nach 15 Minuten wars dann auch schon entschieden. Die Rosenstädter führten 10:1. Nach einer klaren Ansage vom Sigi Pautz, der heute die Mannschaft begleitete, finden sich unsere Jungs und lagen zur Pause mit 14:5 hinten.
In der zweiten Hälfte bauten die Hausherren ihren Vorsprung weiter aus. Am Ende war eine 31:13 Niederlage die Folge.
Nächste Woche wollen die Jungs gegen die Punktgleichen Straubinger zu Hause wieder Boden gut machen. Mal sehn ob das gelingt.
Es spielten: Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski (3), Lukas Weiß, Thomas Rudolphi (3), Edgar Kolesnik, Max Hösl (2), David Pautz (3), Florian Pautz (2)

C-Jugend immer noch ohne Punktverlust.

Auch im dritten Spiel gegen eine Mannschaft aus dem Ingolstädter Raum blieben die Rottenburger erfolgreich. Obwohl einige Stammkräfte fehlten, war bei dem  7:29 Sieg nie ein Zweifel, wer als Sieger die Halle verlassen würde.

Samuel Schneider, Edgar Kolesnik und auch Lukas Jacobsen konnten die Reise in die Audistadt leider nicht antreten, aber der Rest war motiviert bis in die Haarspitzen, nach einer so langen Autofahrt, will man auch etwas Zählbares mitnehmen. Die Rottenburger bauten auch dieses Mal wieder auf Ihre Stärken, eine stabile Abwehr mit einem sicheren Marc Panholzer im Tor und schnelle Außenspieler. So legten die Rottenburger auch wie die Feuerwehr los. Philip Hart mit seiner Schnelligkeit und seiner überragenden Technik erzielte die ersten beiden Tore für die Laabertaler. Bis dahin konnten die Ingolstädter postwendend immer ausgleichen. Aber dann machte sich aber die spieltechnische Überlegenheit der Rottenburger immer mehr bemerkbar und hauptsächlich über Konter stellten die Rottenburger bis zu Halbzeit schon einen 9 Tore Abstand her (5:14). Die Spieler auf den Halbpositionen konnten Ihr Können kaum zeigen, da fast alles über die schnellen Außen ablief.

Gleich nach Wiederanpfiff zeigten die Rotenburger absolut keine Gnade mehr. Marcel Vest und auch Paul Cisewski setzten nun ihre Duftmarken und nach 41 Minuten hatten die Rotenburger bei einem Zwischenstand von 5:25 schon einen Vorsprung von 20 Toren. Die letzten Minuten trudelte das Spiel nur noch dahin und die Laabertaler ließen noch einige Hochkaräter liegen, während die Ingolstädter sogar noch eine rote Karte kassierten. Den Schlusspunkt setzte der D-Jugendspieler Bastian Schönthier mit dem 7:29 für Rottenburg. Für die Statistik, da einige Experten vor der Saison dachten, Philip Hart wird es wegen seiner Statur sehr schwer in der C-Jugend haben, werden eines besseren belehrt. Philip führt zurzeit mit 30 Toren in 3 Spielen die Torjägerstatistik der C-Jugend Süd/Ost 1 an.

 Der Aufgalopp  ist gelungen, aber nun kommen die Wochen der Wahrheit. Wo die U-15 der Rottenburger steht, wird sich nächste Woche gegen die auch noch ungeschlagenen Mainburger und dann gegen den Tabellenführer aus Neuburg an der Donau herausstellen.

 Es spielten: (Tore/davon Siebenmeter): Marc Panholzer; Bastian Schönthier (2); Paul Cisewski (3); Marcel Vest (5); Simon Graf; Thomas Rudolphi (7/1); Philip Hart (10); Maximilian Hösl (2); Markus Frase;

 

Spiel gewonnen, Wertsachen verloren

Aufgrund der langen Spielpause im Oktober und der vielen Hallensperrungen hat die D-Jugend ein Test-Spiel beim ESV Regensburg abgehalten. Auch hier zeigten die Jungs um Trainer Hermann Frohnhöfer ein überlegenes und auch überlegtes Spiel und konnten mit 29:12 gewinnen. Danach kam es allerdings zu einem Polizeieinsatz wegen Diebstahl aus den Umkleideräumen.

Die Anfahrt zeigte sich anfangs als größte Hürde, denn selbstverständlich steuerten die Kinder im Stadtbus die altehrwürdige ESV Sporthalle an. Wie sich herausstellte, trainieren die D-Jugendlichen der Eisenbahner in der Sporthalle des Goethe Gymnasiums. Nach fünf weiteren Minuten Fahrt, war das Ziel erreicht und die Laabertaler konnten sich in der schönen modernen Gymnasiumhalle umziehen. Ca. 20 junge Regensburger machten sich professionell warm. Die Rottenburger Schüler und auch die Zuschauer waren mehr als erstaunt über die Aufwärmmethoden der Regensburger. Die Rottenburger dagegen sind dank Ihrer Trainer die alte Schule gewöhnt, die zwar nicht so schön aussieht aber augenscheinlich immer noch sehr effektiv ist. Vor dem Spiel wurden noch ein paar Kleinigkeiten besprochen und man einigte sich auf eine Nettospielzeit von 60 Minuten aufgeteilt in 4 15 Minuten Quartale. Gleich nach dem Anpfiff des sehr guten jungen Heimschiris, waren die Rottenburger schnell hellwach und schon nach wenigen Minuten führten die U 13 Jungs 4:0. Doch einige Nachlässigkeiten führten nach 15 Minuten dazu, dass Regensburg wieder Anschluss fand und nach Wiederbeginn des zweiten Viertels sogar ausgleichen konnte. Da unser Torwart Marc sich aber mit Pius im Tor abwechselte und er nun auch im Angriff mitmischte, ging die Post ab. Die Jungs erhöhten schnell bis auf 11: 6. Und da auch alle heute im Tor stehenden Rottenburger Bestnoten verdienten, war es nur die Frage der Höhe des Sieges.

Nach 60 Minuten stand da ein 29: 12 für Rottenburg auf der Anzeigetafel. Das machte Coach Hermann Frohnhöfer sehr zufrieden, denn man sieht, dass die Rottenburger auch im Nachbarbezirk Oberpfalz bestehen können. Vor allem beim ESV Regensburg, dessen männl. A-Jugend in der Bayernliga spielt und die Damen in der dritten Liga. Doch war das Ergebnis zweitrangig, denn der Test ist geglückt und alle Rottenburger konnten auf verschiedensten Positionen testen und wirklich alle mitgereisten Spieler konnten jede Menge Spielpraxis sammeln. So konnten sich von den 10 mitgereisten Spielern immerhin sechs Rottenburger in die Torschützenliste eintragen. Jonathan war noch gehandikapt und musste noch pausieren. Doch er wird rechtzeitig bis zum nächsten Saisonspiel wieder fit werden und seine Handverletzung auskuriert haben. Wenn dann auch die Torgaranten Bastian und Lukas wieder mit dabei sind, können sich alle auf die zweite Hälfte der Vorrunde freuen, die am 29.10.2017 beim VfL Landshut beginnt.

Nach dem Spiel gab es noch den obligatorischen Spielergruß, und jeder der Rottenburger Jungs bekam von den sehr fairen und netten Regensburger Spielern eine Süßigkeit überreicht. Die beiden Trainer Eisenschmidt (ESV Regensburg) und Frohnhöfer (TSV Rottenburg) werden in Kontakt bleiben und demnächst ein Rückspiel organisieren.

Zurück in der Umkleide wurde bemerkt, dass die Taschen der Spieler durchsucht waren und bei zwei Rottenburgern ein Handy und ein höherer Geldbetrag entwendet wurden. Nachdem alles durchsucht worden ist, wurde die Polizei verständigt und der Diebstahl wurde von der Polizei aufgenommen. Im Verdacht stehen drei Jugendliche, die sich während des Spiels im Zuschauerbereich aufgehalten haben. Leider konnte aber keiner der Jugendlichen nach dem Spiel ausfindig gemacht werden. Schade, dass dieser erfolgreiche Test so ein Ende nehmen musste.

Deutlicher Auswärtssieg der Handballer

TSV-Herren gewinnen nach Startproblemen bei der "Dritten" der HSG Freising-Neufahrn mit 29:18 (13:10)

 

Rottenburg. Die Handballherren des TSV Rottenburg kamen am Samstagabend im Auswärtsspiel in Neufahrn bei München bei der "Dritten" der HSG Freising-Neufahrn im zweiten Anlauf zu den angepeilten ersten Auswärtspunkten und gewannen mit 29:18 (13:10) mehr als deutlich. Damit gestalteten die Laabertaler ihr Punktekonto positiv und sind nun in der Bezirksklasse Mitte mit 4:2 Zählern auf Platz vier zu finden.

"Angesichts der zurzeit schwierigen Rahmenbedingungen, die ein gezieltes Training wegen diverser Hallensperren sowie der  beruflich bedingten Abwesenheit einiger Stammspieler fast unmöglich machen, bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden", konstatierte TSV-Trainer Detlev Klosik. Die Aufgabe beim Tabellenletzten war für die Rot-Schwarzen keine leichte. "Die haben einige Kanten in ihren Reihen", warnte Klosik seine Schützlinge schon im Vorfeld vor Überheblichkeit - zurecht, wie die Anfangsphase des Spiels zeigte. Da hatte der Bezirksliga-Absteiger nämlich Startprobleme und verwarf allein in den ersten sieben Minuten neben einigen anderen klaren Torchancen zwei Siebenmeter. Bis zum 3:5 (11.) liefen die Gäste immer Zwei-Tore-Rückständen nach. Dann aber machten sich die von Klosik vorgenommenen Umstellungen bemerkbar. So übernahm Adrian Stoica die Spielmacherrolle im Rückraum, während Tom Deininger auf die angestammte Linksaußenposition zurückkehrte. Basierend auf einen vorzüglichen Torhüter Simon Tröger, der erst in den letzten zehn Minuten des Spiels vom erstmals nach längerer Pause wieder eingesetzten Michael Gwozdowski abgelöst wurde, drehten die Rottenburger ihren Rückstand bis zur Pause in eine 13:10-Führung um. Gleich nach dem Wiederbeginn legten die Gäste nach und zogen binnen sieben Minuten auf 18:10 davon. Die Jungs von der Laaber kamen nun richtig in Fahrt und ließen den Hausherren keine Chance mehr, das Match nochmals zu drehen. Über 22:12, 24:13 und 28:17 wahrten die Niederbayern nun ständig einen Zehn- bis Elf-Tore-Abstand und bei dieser Differenz blieb es bis zum Schluss.

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Michael Gowzdowski; Matthias Spanner (2), Tobias Deininger (2), Carl Löffelmann (1), Thomas Deininger (7/2), Marc Bruckmeier (2), Stefan Fischhaber, Sebastian Janker (2), Adrian Stoica (6), Tim Böttcher (2), Andre Ringenberg (4), Maximilian Brunner (1/1), Peter Ehler. -fe

 

B-Jugend fährt erste Punkte ein

Bei herrlichem Herbstwetter fuhren die Jungs gespannt zu den ebenfalls sieglosen Landauern. Bisher konnte Landau immer nur 6 Spieler aufbieten, um so größer war das Erstaunen als gleich 9 Isarstädter in der Halle waren. Aber wir hatten auch Anleihen aus der C-Jugend genommen, zudem konnte Felix Behrens nach überstandener Verletzung endlich wieder im Tor auflaufen. Und als ob nie etwas gewesen wäre, hatte er einen absoluten Sahnetag, und hielt sicherlich zehn freie Würfe der Gastgeber.
Von Beginn an zeigten die Jungs, dass wir heute mit Zählbarem heimkehren wollten. Ab dem 2:2 ließ unsere Abwehr kaum eine Schwäche zu und vorne zogen Cedric und Peter gekonnt die Fäden. Vor allem das Zusammenspiel klappte sehr gut. Die Hausherren fielen nur noch durch ihr ständiges Klammern von hinten oder Schläge gegen den Körper auf. Zur Pause lagen wir bereits mit 4:14 in Front. Nachdem Landau in der 15. Minute sein letztes Tor erzielte eine halbe Stunde bis deren nächstes Tor fiel (43.Min). Abwehrarbeit pur war angesagt. Dabei deckte Paul den 2 Kopf größeren und sicherlich 30kg schwereren Kreisläufer gekonnt Mann. Und wenn doch ein freier Wurf, dann war dies Beute für Felix. Am Ende war ein ungefährdeter Auswärtssieg zu verzeichnen, den unsere Buben gebührend feierten.

Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski (1), Lukas Weiß (2), Thomas Rudolphi (1), Peter Neumann (10), Maxi Hösl (2), Edgar Kolesnik, David Pautz (4), Cedric Nagy (6/2), Florian Pautz

Bei der A-Jugend läufts weiter rund

Am Samstag stellten sich unsere Junioren bei der Turnerschaft in Regensburg vor. Die Geschichte ist schnell erzählt. Mit einer sehr offensiven 3-2-1 Abwehr kamen die Oberpfälzer nie zurecht. Völlig unterlegen wurden die Bälle im Minutentakt herausgespielt und ab ging die wilde Hatz nach vorne. Einziger Lichtblick der Hausherren war deren Torwart, der durch gute Paraden ein noch größeres Desaster verhinderte. Über 1:10 ging es mit 3:23 in die Pause. Nur zu Beginn der 2. Halfte zeigten sich die Jungs etwas nachlässig. Nach 40 Minuten stands 5:27. Dann wurde aber der Schalter erneut umgelegt und erst beim Endstand von 8:43 war Schluss.

Mike Molnar; Simon Biberger (9/1), Marcel Bonitz, Peter Neumann (1), Tobias Neumann (2/1), Florian Kammermeier (11), Leo Zieglmeier (6), Matze Reindl (14/1)

Unnötige Auswärtspleite

Rottenburger Handballer verlieren in Eching mit 27:28 (16:14)

 

Rottenburg. Im ersten Auswärtsspiel der neuen Bezirksklassen-Saison verloren die Handballer des TSV Rottenburg bei der "Zweiten" des SC Eching knapp mit 27:28 (16:14). "Eine völlig unnötige Niederlage, die wir uns größtenteils selbst zuzuschreiben haben", resümierte ein enttäuschter TSV-Trainer Detlev Klosik und warf seinen Schützlingen vor, "in den letzten 20 Minuten das Hirn ausgeschaltet zu haben." Die spielerisch deutlich überlegenen Gäste hätten schon in Halbzeit eins, als sie mit 15:11 davonzogen (28. Minute), für eine Vorentscheidung sorgen müssen. Stattdessen verkürzten die Gastgeber in den letzten zwei Minuten vor der Pause zum 14:16 und glichen kurz nach dem Wiederbeginn aus (16:16/32.). Bis zum 22:19 (42.) legte Rottenburg wieder drei Tore vor, doch dann verballerten Tim Böttcher und Co. im Minutentakt beste Torchancen und spielten in Abwehr und Angriff disziplinlos. Dazu brachten die Schiedsrichter mit einer wahren Strafzeitenflut sowie weiteren merkwürdigen Entscheidungen zusätzliche Hektik ins Spiel. Für die Rottenburger Andre Ringenberg und Adrian Stoica gab's in der 50. Minute nach der jeweils dritten Zeitstrafe sogar "Doppelrot". Die nicht gerade übermächtigen Hausherren konnten so das Match drehen und beim 24:23 (51.) erstmals seit dem 3:2 aus der Anfangsphase wieder in  Führung gehen. Maxi Brunner glich für die Laabertaler zwar 22 Sekunden vor Ultimo per Siebenmeter zum 27:27 aus, aber beim folgenden letzten Angriff der Partie fiel zwei Sekunden vor der Schlusssirene das Echinger Siegtor.

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger; Matthias Spanner (1), Tobias Deininger (1), Carl Löffelmann (2), Thomas Deininger (4/2), Sebastian Janker (2), Adrian Stoica (1), Tim Böttcher (9), Leo Zieglmeier (1), Andre Ringenberg (2), Maxi Brunner (4/2). -fe-

 

Klasse Leistung trotz Personalsorgen:
Die männliche B-Jugend gab am Sonntag ihre Visitenkarte bei der Bayernliga-Reserve des TSV Simbach ab. Wieder ohne etatmäßigem Torwart und trotz Anleihe bei der C-Jugend konnten wir nur die Minimalbesetzung von 7 Spielern aufbieten. Dafür schlugen wir uns aber prächtig. In der ersten Viertelstunde lagen wir verdient mit 5:9 in Front. Peter und Cedric wirbelten gekonnt im Rückraum und David hielt seinen Kasten so gut es ging sauber. Simbach stellte nach einer Auszeit seine Abwehr neu ein und ging nun ruppiger gegen uns vor. Zudem trafen wir gleich dreimal nacheinander Alu. Die Folge war ein 8:0 Lauf der Hausherren. Dann brach aber Maxi den Bann und wir waren wieder auf Augenhöhe. Zur Pause lagen wir mit 14:11 hinten. In der 2. Hälfte schwanden langsam die Kräfte. Wer sich ausruhen wollte ging in Tor. Die Jungs hielten aber klasse dagegen und das 30:23 spiegelt die Kräfteverhältnisse gerecht wieder. Auf solch einer Leistung können wir aufbauen, denn es geht für die Buben heuer um Spielpraxis.  
Es spielten: Thomas Pautz, Lukas Weiß (2), Peter Neumann (8), Maximilian Hösl (2), David Pautz (2), Cedric Nagy (4/1), Florian Pautz (5)

Die weibliche B-Jugend der Rottenburger Handballer wurde beim SC Eching mit 10:14 (5:8) etwas unter Wert geschlagen. TSV-Trainer Michl Faust sprach von gut 15 hundertprozentigen Torchancen, die entweder am Echinger Pfosten oder an der Torwartin hängen blieben. Sehr zufrieden war der Coach mit seiner Abwehr, in der vor allem Magdalena Großmann stark spielte und Hannah Hermann die verhinderte Torhüterin Anna Ehler gut vertrat. Rottenburg bot auf: Hannah Hermann; Eva Krausnecker (4 Tore), Magdalena Großmann, Isabel Linke, Melanie Ross (2), Sara Fleischmann (4), Marie Fleischmann, Lisa Rudolphi, Eva Scheike.

Ende gut, Alles gut!

Am Anfang mit viel Mühe, aber am Ende doch sehr klar konnte die Rottenburger Minimalbesetzung mit 23:16 gegen einen guten aber sehr ruppigen Gegner Eichstätt gewinnen.

Schon bei der Abfahrt nach Eichstätt war klar, dass dieses Spiel in Eichstätt kein Sparziergang werden sollte. Im Rottenburger Aufgebot fehlten insgesamt fünf Spieler, durch Krankheit oder Leihgabe in die B-Jugend, die in der Vorwoche gegen MTV Ingolstadt noch für Furore sorgten. Außerdem war Eichstätt noch vom letzten Jahr in der D-Jugend bekannt (Vizemeister hinter Rottenburg) und es war auch bekannt, dass die Altmühltaler in der Saison 2016/17 eine sehr gute C-Jugend stellen konnte. Deshalb fuhr man mit einem gehörigen Respekt an die Altmühl.  

Die Rottenburger taten sich auch ordentlich schwer ins Spiel zu finden. Ohne Ersatzspieler und überrascht von der aggressiven Abwehr der Altmühltaler, ließen sich die Kailich-Schützlinge die Schneid abkaufen, die Eichstätter nutzten dies aus und zogen bis Mitte der ersten Halbzeit mit fünf Toren Vorsprung davon. Freilich auch davon begünstigt, weil Rottenburgs Nachwuchs kaum einen Zugriff auf die Gegnerischen Angreifer fand und fast ohne Körperkontakt agierte. Markus Kailich reagierte auf die körperlich überlegene Heimmannschaft und beorderte seine kleinen aber schnellen Spieler nach vorne in eine extrem offensive Abwehrformation. Doch nur langsam konnten sich die Jungs der Rottenburger U-15 fangen, es wurden immer noch zu viele glasklare Chancen liegen gelassen darunter auch zwei Siebenmeter. Folgerichtig stand es zur Halbzeit 11:8 für Eichstätt.
Während der Halbzeit fand Trainer Markus Kailich anscheinend die richtigen Worte und konnte den Kampfgeist seiner Schützlinge wecken. Denn wie verwandelt kamen Hart, Rudolphi, Cisewski und Co. aus der Kabine. Allen voran Geburtstagskind Philip Hart, der in der zweiten Halbzeit 8 seiner 9 Tore erzielen konnte und Thomas Rudolphi der alle seine Tore in der zweiten Hälfte erzielte. Die quirligen und technisch überlegenen Laabertaler spielten Ihre Schnelligkeit aus und überrannten die Eichstätter formlich. So erzielten sie bis zur 37 Minute 8 Tore während Marc Panholzer im Tor nur noch ein einziges zuließ. Zwar konnten die Eichstätter wieder bis zum Anschlusstreffer von 16:17 aufholen, aber in den letzten zehn Minuten vernagelte Marc Panholzer sein Tor komplett und die Laabertaler zeigten Ihre Klasse. Simon Graf leistete gegen seinen um einen Kopf größeren Gegenspieler Schwerstarbeit, doch der Kampf lohnte sich. Der größere und unbändige Wille das Spiel zu gewinnen setzte sich letztendlich durch. Beim Stand von 16:23 für Rottenburg
endete das Spiel. „In den ersten zwanzig Minuten spielte noch eine D-Jugend, aber dann zeigten meine Jungs endlich C-Jugend-Format. Ich bin sehr stolz auf den großen Kampf mit dem die Burschen das Ruder noch herumgerissen haben.“ War Trainer Markus Kailich sichtlich erleichtert nach dem Spiel. Die Rottenburger zeigten diesmal große Nehmerqualitäten und einen großen Mannschaftsgeist. Die ruppige Eichstätter Mannschaft hatte am Ende 2 Gelbe Karten und fünf 2-Minuten Strafen auf dem Konto. Rottenburg null. Dies spricht zwar für die Fairness, aber man sieht woran in den nächsten Übungseinheiten gearbeitet werden muss. In drei Wochengeht es dann weiter In Ingolstadt bei der DJK

Es spielten (Tore/davon Siebenmeter): Marc Panholzer; Bastian Schönthier (6/1); Paul Cisewski (4); Marcel Vest; Simon Graf; Thomas Rudolphi (4/2); Philip Hart(9);

U 13 Handball-Jungs mit nächstem Sieg

Am Samstag 14.00 Uhr waren die Rottenburger U-13 Jungs bei den Eisenbahnern in Landshut zu Gast. Am Ende stand ein 28:10 Sieg auf der Anzeigetafel. Doch selbst das hohe Ergebnis der Rottenburger spiegelte in keiner Weise die Überlegenheit der Laabertaler wieder

Da die Gastgeber letzte Saison eine überaus erfolgreiche D-Jugend aufbieten konnte, die Vizemeister in Ihrer Klasse wurden,  fuhr man mit gehörigem Respekt nach Landshut. Doch schon beim Aufwärmen bot sich für Rottenburg ein ernüchterndes Bild. Die Eisenbahner konnten gerade mal  sechs spielfähige Jungen aufbieten, wobei die Hälfte noch im E-Jugendalter war. Zudem war kein nomineller Torwart an Bord. Das Trainerteam von Rottenburg reagierte mit Fairness und stellte trotz voller Kapelle auch nur fünf Feldspieler gegen die Eisenbahner.

Auf dem Spielfeld war sehr viel Platz, ungewohnt viel Platz und Landshut konnte damit am Anfang besser umgehen, als die körperlich überlegenen Rottenburger. So stand es nach 6 Minuten 3:3. Ohne Kontakt zum Gegner warteten die Frohnhöfer-Schützlinge auf einen Ballverlust des Gegners. Der kam aber nicht und Pius Witmann der diesmal im Tor begann, hatte keinen guten Tag erwischt. Erst als in der Abwehrarbeit nachjustiert wurde und die Rottenburger Jungs die Landshuter unter Druck setzten, setzte sich die Angriffsmaschinerie in Bewegung. Diesmal war echtes Teamwork angesagt. Bastian Schönthier, Marc Panholzer und natürlich Lukas Jacobsen stellten sich toll in den Dienst der Mannschaft und spielten ihre Mitspieler herrlich an. Teilweise wurde das sogar übertrieben und selbst frei vor dem Tor wurde noch der Mitspieler gesucht. Beim Stand von 5: 13 wurden die Seiten gewechselt. In der Halbzeit wurde hauptsächlich das nachlässige Abwehrverhalten der Rottenburger angesprochen und die Jungs vom Trainergespann Frohnhöfer/Tröger sollten ruhig auch eigensinniger den Abschluss suchen. Das nahmen sich die Laabertaler zu Herzen, die Tore fielen nun wie reife Pflaumen und das Konterspiel wurde forciert, während in der Abwehr konsequenter gearbeitet wurde. Niclas Mittermeier konnte sich für seine intensive Abwehrarbeit endlich belohnen und sein erstes Saisontor erzielen, wurde aber bei seinem zweiten Versuch rüde gefoult. Jonathan Daser scheint nun endgültig sein Zielwasser gefunden zu haben und erzielte diesmal drei blitzsaubere Tore. Den Schlusspunkt zum 28:10 Auswärtssieg setzte Neuzugang Thomas Simbeck der bei seinem ersten Spiel wirkte, als sei er schon ein alter Hase im Rottenburger Team. Die Trainer konnten aber trotz des klaren Ergebnisses nicht zufrieden sein, denn die U-13 ließ sehr viele glasklare Chancen liegen und das Ergebnis hätte sehr viel klarer ausfallen müssen.

Jetzt haben Laabertaler vier Wochen Zeit an den Schwächen im Torabschluss zu üben. Das nächste Spiel findet erst wieder am 29.10. statt.

Es spielten (Tore):  Bastian Schönthier (13); Jacob Weiß (1); Matthias Hadersbeck; Jonathan Daser (3); Stefan Bürger; Benjamin Rott (1); Niclas Mittermeier (1); Marc Panholzer (5); Pius Wittmann; Lukas Jacobsen (3), Thomas Simbeck (1).

 

Saisonstart für jüngste Handballer
F-Jugend mit Minimalbesetzung in Pfaffenhofen
/ Nachwuchs gesucht
Rottenburg. Auch für die jüngsten Handballer des TSV Rottenburg hat inzwischen das neue Spieljahr begonnen. Die ansonsten im Jugendbereich gut aufgestellte Abteilung hat derzeit im Kinderhandball (Fünf- bis Zehnjährige) Nachwuchsprobleme. So musste Trainerin Manuela Hecht, welche die erkrankte "Cheftrainerin" Beate Rudolphi hervorragend vertrat, am Samstag mit nur fünf Kindern zum ersten Turnierspieltag der F-Jugend (U 9) nach Pfaffenhofen fahren. Die Rottenburger trafen dort auf die Altersgenossen vom MTV Pfaffenhofen, dem TSV Gaimersheim und dem SC Eching. Die HSG Freising-Neufahrn trat nicht an, sodass nur drei Spiele über jeweils zweimal zehn Minuten für jeden Verein stattfanden. Handball ist ein Teamsport und die Kameradschaft wird unter Handballern großgeschrieben. Deshalb durften sich die dezimierten Rottenburger von den anderen Mannschaften Spieler "ausleihen", um nicht in Unterzahl spielen zu müssen: Neli und Fin von Eching, Luis und Julian von Gaimersheim und Ida, Toni und Jasper von Pfaffenhofen. Mit den eigenen Kindern und den "Aushilfen" wurde ein schönes Zusammenspiel gezeigt. Im Tor durften sich auch alle unter Beweis stellen. Die Rottenburger stellten das jüngste Team des Turniers. Mit den Toren klappte es da zwar noch nicht so richtig, aber im Vordergrund stand der Spaß und nicht das Gewinnen. Es gab folgende Ergebnisse: TSV Rottenburg – MTV Pfaffenhofen 0:6, TSV Rottenburg – SC Eching 5:3 und TSV Rottenburg – TSV Gaimersheim 0:17. Mit dabei waren Lena Bichlmaier, Andreas Bürger, Julian Müller, Konstantin Reindl und Alexander Kranert.

Um künftig im E-, F- und G-Jugendbereich wieder komplette Mannschaften stellen zu können, suchen die Rottenburger Handballer dringend Nachwuchs in diesen Altersklassen. Interessierte Neuzugänge - ob mit oder ohne Handballerfahrung - zwischen fünf und zehn Jahren können gerne beim wöchentlichen Training unverbindlich in diese Sportart hineinschnuppern. Trainiert wird jeden Freitag von 15.00 bis 16.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Laabertal. -fe-

Handballnachwuchs zeigt sich zum Saisonstart in Wurflaune

Vier Siege und zwei Niederlagen für die Rottenburger Teams beim Mammutprogramm des vergangenen Samstags

Rottenburg. Vollauf gelungen ist dem Handballnachwuchs des TSV Rottenburg der Start in die neue Bezirksligasaison, der am Samstag ein Mammutprogramm mit sechs Heimspielen in der Laabertalhalle brachte. Dabei gab es vier Siege und nur zwei Niederlagen mit einem imposanten Gesamt-Torverhältnis von 154:93 zugunsten der Gastgeber.

Pech hatte zum Einstieg in den Handball-Samstag die weibliche D-Jugend. Diese lag gegen den TSV Taufkirchen/Vils bis Mitte der zweiten Halbzeit immer vorne, musste aber in den letzten Minuten drei Gegentreffer in Folge zur 5:7 (2:2)-Niederlage einstecken. Für Rottenburg spielten: Julia Zeilenhofer, Melissa Spitzhorn, Franziska Ziegler, Alysha Hansen, Maxima Jacob, Emily Thiemann, Valentina Kindsmüller (4 Tore), Jasmin Rudingsdorfer, Jessika Roseiro (1/1 Siebenmeter), Sophia Hadersbeck.

Die männliche D-Jugend des TSV machte da weiter, wo sie letztes Jahr aufgehört hatte. Mit neuer Besetzung und mit neuen Torschützen, aber mit den gleichen Ergebnissen wie schon in der Saison 2016/2017 setzen die Frohnhöfer-Schützlinge ihren Erfolgsweg fort. Mit 29:19 (Halbzeitstand 19:8) hatte die U 13 des VfL Landshut das Nachsehen. Für Rottenburg waren im Einsatz: Bastian Schönthier (11 Tore), Jacob Weiß (2), Korbinian Huber, Matthias Hadersbeck, Jonathan Daser (1), Stefan Bürger, Benjamin Rott (2), Niklas Mittermeier, Marc Panholzer (5), Pius Wittmann (2), Lukas Jacobsen (6).

Die neu gegründete männliche C-Jugend der Rottenburger, die sich größtenteils aus dem letztjährigen D-Jugend-Meisterteam zusammensetzt,  feierte einen überlegenen und nie gefährdeten 46:6-Sieg gegen den MTV Ingolstadt. Das Schützenfest gegen die überforderten Ingolstädter Buben zeichnete sich schon zur Halbzeit (25:4) ab. Beim TSV waren im Einsatz (Tore): Marc Panholzer; Paul Cisewski (8), Philip Hart (11), Samuel Schneider (6), Thomas Rudolphi (1), Marcel Vest, Bastian Schönthier (7), Simon Graf (1), Edgar Kolesnik (5), Markus Frase (4), Lukas Jacobsen, Maximilian Hösl (3).

Große Freude über den 19:14 (10:10)-Heimsieg zum Saisonauftakt gegen die SG MBB Manching herrschte bei der weiblichen B-Jugend der Laabertaler.  Denn nach den Abgängen von drei Spielerinnen, darunter Kapitänin Tina Zieglmeier, die sich den Damen der SG Schierling anschloss, war das TSV-Trainerduo Michael Faust/Connie Just aufgrund der nun ziemlich dünnen Personaldecke mit gedämpftem Optimismus in die neue Meisterschaftsrunde gegangen. Doch die TSV-Mädels zeigten, dass sie eine eingeschworene Gemeinschaft sind, und drehten nach ausgeglichener erster Hälfte mit nur einer Wechselspielerin auf der Bank im zweiten Abschnitt einen 10:12-Rückstand binnen acht Minuten zu einer 17:12-Führung um. In den verbleibenden neun Minuten ließen sich die U 17-Damen des TSV die Butter dann nicht mehr vom Brot nehmen. Für Rottenburg spielten (Tore/davon Siebenmeter): Anna Ehler; Eva Krausnecker (9/1), Magdalena Großmann, Melanie Ross (4), Sara Fleischmann (4), Hannah Hermann (2), Lisa Rudolphi, Marina Spitzhorn. 

Noch Lehrgeld bezahlte die neuformierte männliche B-Jugend bei ihrer 9:31 (5:17)-Heimschlappe gegen die SSG Metten. Der TSV bot auf (Tore/davon Siebenmeter): Thomas Pautz, Paul Cisewski, Felix Behrens (1), Thomas Rudolphi, Peter Neumann (4), Maximilian Hösl, David Pautz (1/1), Edgar Kolesnik, Cedric Nagy (3), Florian Pautz.

In Wurflaune zeigte sich bei ihrem Bezirksliga-Saisoneinstand die männliche A-Jugend. Sie ließ dem ATSV Kelheim beim 46:16-Schützenfest letztlich nicht den Hauch einer Chance. Im vergangenen Spieljahr trafen beide Teams in der B-Jugend aufeinander und in doppelter Unterzahl hatte es für die Donaustädter damals ebenfalls eine ähnlich hohe Klatsche gegeben. Diesmal freilich kreuzte der ATSV mit einer gut besetzten Wechselbank und einer körperlich starken Truppe an der Laaber auf. In der ersten Viertelstunde schienen die Gäste ihren Gastgeber prompt  fordern zu können und gestalteten das Spiel offen. Doch dann legte die "TSV-Angriffsmaschine" los und überrollte das Kelheimer Team förmlich mit ihrem Tempohandball, zu dem auch Torwart Mike Molnar mit genauen und schnellem Pässen nach vorne beitrug. Am Ene hatten sich alle Rottenburger Feldspieler in dei Torschützenliste eingetragen: Simon Biberger (7/davon 1 Siebenmeter), Marcel Bonitz (3), Peter Neumann 3, Tobias Neumann (6), Florian Kammermeier (14), Leo Zieglmeier (7/3), Matthias Reindl (5), Cedric Nagy (1). -fe-

Rottenburger Handballer erkämpfen sich ein Unentschieden

Zum Saisonstart 25:25 (11:11) gegen starken TSV 65 Dachau II

Rottenburg. Dem Spielverlauf nach war das 25:25 (11:11) Unentschieden, das die Handballer des TSV Rottenburg am Samstag zum Start in die neue Bezirksklassen-Saison holten, ein klarer Punktgewinn für die ohne drei Stammspieler angetretene Gastgeber. Denn wo "Zweite" draufstand, war bei den Gästen viel "Erste" drin und so kam es praktisch zum "reloaded" der letztjährigen Bezirksligapaarung. Bei der hatten sich die Dachauer zweimal sehr knapp durchgesetzt, mussten am Saisonende trotzdem ebenso wie die Rottenburger absteigen. Diesmal konnten die Schützlinge von Trainer Detlev Klosik wenigstens einen Zähler ergattern. Dem Rottenburger Coach stand kein etatmäßiger Kreisläufer zur Verfügung, nachdem sich Sebastian Janker und Andre Ringenberg wegen zweier Hochzeiten im Familienkreis abgemeldet hatten. Dafür musste Adrian Stoica, der sich nach mehrmonatiger Verletzungs- und Familienpause zurückgemeldet hatte, in die ungewohnte Rolle auf der Kreismitte schlüpfen. In der stets umkämpften, ausgeglichenen Partie legten die Laabertaler in Halbzeit eins meistens vor, scheiterten aber bei besten Wurfchancen immer wieder am bayernligaerfahrenen (TSV Indersdorf) Gästekeeper Gerhard Feichtmaier. Nach einem 11:11-Pausenstand übernahmen dann die Gäste die Führungsrolle, ohne freilich mit mehr als zwei Toren vorlegen zu können. In einer hektischen Schlussphase, bei der es vom gut leitenden Schiedsrichter Markus Keller "Doppelrot" für Rottenburgs Adrian Stoica und Gästeakteur Matthias Mehler (beide in der 60. Minute) gab, konnten die Laabertaler froh sein, dass Tom Deininger vier Sekunden vor Ultimo nach einem Freiwurf von der Linksaußenposition noch der 25:25-Ausgleich gelang. Verdient hatten sich die nie aufsteckenden Gastgeber diesen einen Zähler allemal.

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Matthias Buss; Matthias Spanner (2), Tobias Deininger (6), Carl Löffelmann, Thomas Deininger (9/4), Marc Bruckmeier, Stefan Fischhaber, Adrian Stoica (3), Tim Böttcher (2), Leo Zieglmeier, Maxi Brunner (3/2). -fe-

 

C-Jugend mit perfekten Einstand

Die neugegründete C-Jugend der Handballer feierte einen überlegenen und nie gefährdeten 46:6 Sieg gegen den MTV Ingolstadt.

Nachdem die Rottenburger U-15 am letzten Wochenende schon gegen den heutigen Gegner in einem Vorbereitungsturnier testen konnte war den meisten aus der Mannschaft schon klar, dass es heute nur um die Höhe des Sieges gehen konnte. Doch Coach Markus Kailich hatte einiges zu bemängeln und war mit dem egoistischen Auftreten einiger Mannschaftsteile überhaupt nicht zufrieden. Deshalb wurde während der Woche im Training nochmal  sehr am Zusammenspiel und Auge für den besser platzierten Spieler gearbeitet. 

Leider gab es für das Trainerteam unter der Woche einige schlechte Nachrichten. So musste Marcel Vest wegen einer Fuß-Verletzung für das Spiel absagen und auch Wiedereinsteiger Maxi Hösl konnte aufgrund einer Muskelverletzung nur mit angezogener Handbremse trainieren. Ein Einsatz war deshalb sehr fraglich. Aber alle Gedanken an eine mögliche Überraschung aus Ingolstadt zerschlugen sich schnell, da der Landesliga Nachwuchs aus Ingolstadt nur mit einem Torwart und fünf Feldspielern antrat, die Mehrzahl der Spieler noch im D-Jugend Alter. Trainer Markus Kailich reagierte und schickte neben Marc Panholzer im Tor auch nur 5 Feldspieler auf die Platte und die begannen furios. Nach einem anfänglichen 1:1 Ausgleich durch Ingolstadt, stellten die Rottenburger schon nach 11 Minuten auf 11:2, da nahm der Trainer der MTV Ingolstadt die erste Auszeit. Die fruchtete, denn die Schanzer konnten das dritte Tor erzielen. Aber dann war wieder Rottenburg am Drücker. Samuel Schneider, Edgar Kolesnik und Co. machte mächtig Dampf und zum Pausentee stand es 25:4 für die Rotenburger  C-Jugend

Markus Kailich wollte in der zweiten Hälfte im Tor experimentieren. Marc Panholzer bekam in der zweiten Hälfte eine Auszeit auf der Bank verpasst und Paul Cisewski, der in der ersten Halbzeit schon 8 Tore erzielen  konnte, streifte sich das Torwarttrikot über. War das Turnier in Ingolstadt noch von vielen Einzelaktionen geprägt, war heute eine Renaissance zu sehen, die Tore wurden herausgespielt. Vieles ging über den Kreis, selbst Konter wurden zum Teil über drei Anspiel-Stationen gespielt. Den Zuschauern gefiel es und es gab heute nur wenig an Kritik zu hören. Markus Frase, Gastspieler aus Schierling, brachte sich super in die C-Jugend ein, machte mit einigen Steals in der Abwehr auf sich aufmerksam und erzielte zusätzlich noch 4 Tore. Bastian Schönthier (7 Tore) und Lukas Jacobsen aus der D- Jugend zeigten auch in der C-Jugend Ihr tolles Spielverständnis. Überragend auch heute wieder das Konterspiel der Jungs. Nutznießer Philip Hart erzielte 11 Treffer auf diese Weise. In den Schlussminuten konnte es auch Maximilian Hösl nicht mehr auf der Bank aushalten. Trotz seiner Muskelverletzung wollte er auch noch ein paar Minuten spielen und erzielte dabei drei schöne Konter Tore.

Es spielten: (Tore): Marc Panholzer; Paul Cisewski (8), Philip Hart (11), Samuel Schneider (6), Thomas Rudolphi (1), Marcel Vest (N.e.), Bastian Schönthier (7), Simon Graf (1), Edgar Kolesnik (5),Markus Frase (4), Lukas Jacobsen, Maximilian Hösl (3).

D-Jugend weiter auf Siegeszug
Die männliche D-Jugend macht da weiter, wo sie letztes Jahr aufgehört hat. Mit neuer Besetzung und mit neuen Torschützen, aber mit den gleichen Ergebnissen wie schon in der Saison 2016/2017 setzen die Frohnhöfer Schützlinge ihren Erfolgsweg fort. Mit 29:19 hatten die Gäste aus Landshut das Nachsehen.
Die Achse Bastian Schönthier und Lukas Jacobsen war in den ersten Minuten wieder tonangebend. Lukas Jacobsen als Anspieler und Bastian Schönthier als Vollstrecker glänzten in den ersten Minuten. Wobei sich Lukas Jacobsen (insgesamt 6 Treffer) heute
als Torjäger auch nicht zurückhielt. Aber war das erste Spiel in Deggendorf noch sehr statisch, so war dieses Mal von Anfang an mehr Bewegung im Spiel. Dies war aber auch dringend nötig, denn der Gegner verlangte den Rottenburger Jungs einiges ab. Jakob Weiß, Bastian Schönthier und Co. waren zwar körperlich überlegen, aber die Landshuter waren spielerisch auf Augenhöhe und haben tolle technische Fähigkeiten. Marc Panholzer im Tor musste einige Glanzparaden zeigen. Zwar war im Angriff alles in Ordnung und es wurde immer der freie Mitspieler gesucht, aber in der Abwehr waren einige Lücken. So musste Trainer Frohnhöfer schon früh reagieren und wechselte Niklas Mittermeier für Benjamin Rott ein, der in der Abwehr gegen seinen Gegenspieler große Probleme hatte. Niklas Mittermeier machte in seiner kompromisslosen Art die Außenbahn dicht.  So erhöhten die Rottenburger kontinuierlich von 11:5 auf 19:8. Bis dahin gab es schon einige Premieren im Rottenburger Team. Pius Wittmann erzielte zwei blitzsaubere Tore von Kreismitte, Benjamin Rott wieder eingewechselt auf den Kreis schnürte seinen ersten Doppelpack und Jakob Weiß legte endlich seine Ladehemmung ab und packte ebenfalls zwei Kracher aus.
In der zweiten Halbzeit hütete dann wieder Pius Wittmann für Marc Panholzer das Tor, Bastian Schönthier bekam eine kleine Pause und Marc Panholzer stürmte auf Halblinks für Rottenburg. Und Matthias Hadersbeck feierte seinen Einstand in der D-Jugend. Die E-Jugendlichen Korbinian Huber, Stefan Bürger und Co. führen sich immer besser in die Mannschaft ein und tragen ihren Anteil zum Erfolg bei. Durch sehr viele Wechsel und Experimente des Trainerteams stockte die Angriffsmaschine der U-13 ein wenig und auch in der Abwehr war die Konzentration nicht immer auf der Höhe. So gestaltete sich in der zweiten Hälfte ein offener Schlagabtausch, den die Landshuter sogar für sich entscheiden konnten. Am klaren 29:19 Sieg änderte das aber nicht viel, denn Pius Wittmann zeigte auch im Tor sein großes Talent und konnte neben einigen Paraden sogar einen Siebenmeter entschärfen.  Den Schlusspunkt aus Rottenburger Sicht setzte Jonathan Daser, der endlich sein Können unter Beweis stellen konnte und sein erstes Pflichtspieltor für Rottenburg erzielte.
Es spielten: (Tore) Bastian Schönthier (11), Jacob Weiß (2), Korbinian Huber, Matthias Hadersbeck, Jonathan Daser (1), Stefan Bürger, Benjamin Rott (2), Niklas Mittermeier, Marc Panholzer (5), Pius Wittmann (2), Lukas Jacobsen (6).

Sieben auf einen Streich

Zum Saisonstart ein Mammut-Heimspieltag in der Laabertalhalle für die TSV-Handballer

Rottenburg. Es geht wieder los! Die Handballer des TSV Rottenburg kämpfen in der Saison 2017/18 mit sieben Mannschaften im Verbandsspielbetrieb um Punkte - so vielen wie seit Jahren nicht mehr. Am Samstag ab 9.10 Uhr gibt's zum Saisonstart quasi unter dem Motto "Sieben auf einen Streich" gleich einen wahren Mammut-Heimspieltag in der Mehrzweckhalle Laabertal mit sieben Spielen und rund elf Stunden Handball am Stück.

Die Verantwortlichen der Abteilung freuen sich, erstmals seit langem im männlichen Jugendbereich wieder sämtliche Altersklassen von den A- bis zu den D-Junioren besetzen zu können. Auch die weibliche Jugend ist mit einer B- und D-Mädelstruppe gut aufgestellt. Am Samstag haben die Handballfans die seltene Gelegenheit, sämtliche TSV-Teams zu Hause in Aktion zu sehen.

Start in den langen Handball-Samstag ist bereits um 9.10 Uhr mit dem Spiel der weiblichen D-Jugend gegen den TSV Taufkirchen/Vils. Die U11-Mädels der Laabertaler brennen auf die neue Saison und wollen sich gegenüber der vergangenen Spielzeit, als ihnen bereits die eine oder andere Überraschung gelang, weiter steigern. 

Anschließend, um 10.30 Uhr, kommt es bei der männlichen D-Jugend endlich wieder einmal zum "Handball-Klassiker" zwischen dem TSV Rottenburg und dem VfL Landshut. Der Achdorfer Traditionsverein hat aktuell zwar keine "Erste" am Start, will aber mit seiner bekannt konsequenten Jugendarbeit, die schon viele Handballgrößen wie Peter Feigl, Stefan Axthaler usw. hervor brachte, langfristig wieder an frühere Glanzzeiten anknüpfen. 

Das dritte Spiel des Samstags bestreitet die männliche C-Jugend um 11.50 Uhr gegen den MTV Ingolstadt, dessen Buben sich erstmals mit den Rottenburgern duellieren. In der vorigen Saison spielte die U15 der "Schanzer" ebenfalls in der Bezirksliga, erreichte einen Mittelplatz und zählt heuer zum Favoritenkreis. Doch auch die TSV-Buben wollen oben mitmischen, obwohl das Team überwiegend noch aus D-Jugendlichen besteht und vor allem für die Torhüterposition noch die eine oder andere Verstärkung gut gebrauchen könnte. 

Hinein in den Nachmittag geht es um 13.15 Uhr mit dem Spiel der weiblichen B-Jugend gegen die MBB SG Manching. Die jungen Damen um "Cheftrainer" Michael Faust sind seit vielen Jahren eine eingeschworene Gemeinschaft und möchten in dieser Bezirksligarunde in der Tabelle ein paar Ränge nach oben klettern.

Für die männliche B-Jugend beginnt die Bezirksliga-Meisterschaftsrunde am Samstag um 14.45 Uhr mit dem Heimspiel gegen die SSG Metten. Dank der - auch ohne offizielle Spielgemeinschaft - guten Zusammenarbeit mit dem Nachbarverein SG Schierling-Langquaid können die Rottenburger Handballer auch im U17-Bereich ein Team vorhalten, das in erster Linie als Unterbau für die A-Jugendmannschaft gedacht ist. Die U19 des TSV peilt unter ihrem ehrgeizigen Übungsleiter Gernot Nagy nach dem unglücklich verpassten Sprung in die BOL in der übergreifenden Bezirksliga den Titel an, darf aber kein Team unterschätzen. Auch den ATSV Kelheim nicht, der zur Saisonpremiere um 16.15 Uhr seine Visitenkarte in Rottenburg abgibt.

Den Abschluss des Handball-Großkampftages in der Laabertalhalle bildet schließlich um 18 Uhr die Partie der TSV-Herren gegen die "Zweite" des TSV 65 Dachau (s. eigenen Bericht). -fe-

 

 

Zurück in der "Wundertüte"

Rottenburger Handballer beginnen neue Saison mit Heimspiel gegen TSV Dachau II

Rottenburg. Nach ihrem einjährigen Bezirksliga-Gastspiel sind die Handballherren des TSV Rottenburg wieder in der Bezirksklasse Mitte gelandet und beginnen die neue Saison 2017/18 am Samstag (18 Uhr, Laabertalhalle) mit einem Heimspiel gegen den TSV 65 Dachau II. Die neunwöchige Vorbereitungsphase mit viel Konditionsarbeit und zwei Testspielen gegen Scheyern und Schierling, bei der Trainer Detlev Klosik allerdings nur selten seine komplette Mannschaft zur Verfügung hatte, ist überstanden und jetzt sind die Spieler froh, dass es endlich wieder um Punkte geht. "Wir wollen natürlich wieder um die Meisterschaft mitspielen und am liebsten den sofortigen Wiederaufstieg schaffen, aber die Spielklasse mit ihren vielen zweiten und dritten Mannschaften gleicht mehr denn je einer unberechenbaren Wundertüte", will sich Klosik in Sachen Saisonerwartung nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Stark zu beachten sein wird vor allem die "Dritte" des benachbarten Bayernligisten TG Landshut, die sich zu einem großen Teil aus der früheren BOL-Truppe des VfL Landshut rekrutiert. Positiv für den Rottenburger Coach ist, dass sein Kader trotz der vergangenen "Seuchensaison" bis auf Florian Schwarz (Rücktritt aus Studiengründen) zusammenblieb. Neuzugänge gab es bis auf "Rückkehrer" Maxi Brunner allerdings auch keine. Zur Saisonpremiere hat der Trainer somit bereits wieder die ersten personellen Sorgen: Matthias Spanner ist zwar wieder ins Training eingestiegen, laboriert aber immer noch an den Folgen seines in der vergangenen Spielzeit erlittenen Schlüsselbeinbruchs. Im ersten Spiel werden zudem Kapitän Sebastian Janker und Abwehrchef Andre Ringenberg aus privaten sowie Peter Ehler aus beruflichen Gründen fehlen. 

Der TSV 65 Dachau ist mit den Laabertalern in der Vorsaison aus der Bezirksliga abgestiegen - freilich mit viel Pech nur aufgrund des verlorenen Direktvergleichs mit dem punktgleichen TSV Simbach II. Während die "Erste" des TSV 65 für dieses Spieljahr in die neu installierte Bezirksklasse Süd eingereiht wurde, unternimmt das Reserveteam der "65er" einen Neustart in der Staffel Mitte. Um Punkte standen sich beide Mannschaften zuletzt in der Saison 2012/13 gegenüber, als die "Zweite" des TSV Dachau den Meistertitel holte und gegen den TSV Rottenburg zweimal die Oberhand behielt. -fe- 

 

Saisonauftakt geglückt

Die männliche D-Jugend des TSV Rottenburg eröffnet die neue Saison mit einem ungefährdeten Auswärtssieg in Deggendorf. Mit 5:16 (2:8) entführten die Jungs gekonnt beide Punkte von der Donau. Nächste Woche erwarten die Buben dann den VfL Landshut zum Heimspiel.
Für Rottenburg waren erfolgreich: Bastian Schönthier (10/1), Jakob Weiß, Korbinian Huber, Benjamin Rott (1), Stefan Bürger, Jonathan Daser, Niclas Mittermeier, Marc Panholzer (2), Pius Wittmann, Lukas Jacobsen (3)

 

Alle Rottenburger Teams befinden sich in der Endphase der Vorbereitung. Wie  jedes Jahr gab es dabei Höhen und Tiefen. Die älteren Jugend-Teams waren mit großem Ehrgeiz in Bad Tölz im Trainingslager, aber wie schon so häufig war im August die Trainingsbeteiligung nicht mehr so gut. Zudem ist unsere Sportart stets von den vielen Hallensperrungen betroffen.
Jetzt gehts aber schon bald wieder los, so eröffnen unsere D-Jungs bereits am 16.09 in Deggendorf die Saison, ehe dann am 23.09 ein Mammut-Spieltag mit allen Liga-Teams folgt, heißt 7 Spiele am Stück von 9 bis 18 Uhr.

Vorher aber geben sich unsere Herren nach ihrem sonntäglichen Testspiel bei den  Füchsen Scheyern am Donnerstag in Schierling ab 19:30 die Ehre zu einem weiteren Testspiel.

 

Die gesamte Handball-Familie freut sich auf einen zahlreichen Besuch in der Laabertal-Halle.Folgende Partien stehen auf dem Programm:
 

09:10  Weibl.-D  TSV Rottenburg TSV Taufkirchen/vils         
10:30  Männl.-D  TSV Rottenburg VFL Landshut         
11:50  Männl.-C  TSV Rottenburg MTV Ingolstadt         
13:15  Weibl.-B   TSV Rottenburg MBB SG Manching         

14:45  Männl.-B  TSV Rottenburg SSG Metten          
16:15  Männl.-A  TSV Rottenburg ATSV Kelheim e.V       

18:00  Männer    TSV Rottenburg TSV Dachau 65 II 

 

hier gleich der Vorbericht der D-Jungs:

Pack mas wieda o!

Pack mas! So lautet dieses Jahr die Devise der männlichen D-Jugend. Die D-Jugend eröffnet die Handball-Saison mit einem Auswärtsspiel in Deggendorf. Nach dem Meistertitel der vergangenen Saison gehen die Jungs am Samstag, den 12. September um 12.00 Uhr in einem vorgezogenen Spiel gegen Deggendorf in eine neue Saison. Die Leistungsträger der letzten Saison sind größtenteils in die C-Jugend aufgerückt, so stehen die neuen Mannschaftsverantwortlichen Hermann Frohnhöfer und Simon Tröger vor einem Neuanfang.

Da zwischen den Schulferien und dem ersten Spiel so wenig Zeit war, konnte kein einziges Mal gegen einen Gegner getestet werden. Im Trainerlager ist man unsicher: „Wir haben keine Ahnung wo wir leistungsmäßig stehen? Aber zumindest quantitativ sind wir besser aufgestellt als letzte Saison“. Von der Meistermannschaft 2016/17 sind Marc Panholzer, Bastian Schönthier , Lukas Jacobsen, Tobias Frimberger, Niclas Mittermeier und Tassilo Frohnhöfer noch spielberechtigt. Auch Benjamin Rott und Jonathan Daser, die während der letzten Saison zur Mannschaft gestoßen sind, dürfen diese Saison noch in der D-Jugend spielen. Lukas Weiß und Thomas Simbeck sind neu zur Mannschaft gestoßen und da es dieses Jahr keine  E-Jugend gibt, werden Pius Wittmann, Stefan Bürger, Korbinian Huber und Matthias Hadersbeck aufrücken und für die D-Jugend auflaufen. Für diese Mammutsaison, mit acht Meisterschaftsspielen allein in der Vorrunde, wird jeder ausreichend Spielpraxis bekommen. Zumal die erfahrenen Spieler größtenteils in der C-Jugend gebraucht werden. In dieser Saison wird erstmalig ein neuer Modus in der D-Jugend getestet. Es gibt 6 Staffeln, die alle regional eingeteilt sind, die Klassenbesten spielen im Dezember eine Aufstiegsrunde, dort werden die Mannschaften in leistungsbezogene Staffeln eingeteilt und dann die Rückrunde ausgetragen.

Der erste Gegner Deggendorf zählt neben VfL Landshut und ETSV 09 Landshut zu den Favoriten in dieser Staffel und hat letztes Jahr in Ostbayern /Oberpfalz um Punkte gespielt, Sie haben in dieser starken Konkurrenz einen guten Mittelplatz erreicht. Dieses Jahr treten die Donaustädter in Altbayern an und haben das Spiel gleich mal nach vorne verlegt. In diesem vorgezogenen ersten Saisonspiel werden die Rottenburger mit voller Kapelle antreten, da die C-Jugend noch pausiert. Trotz der schmerzlichen Abgänge von Paul Cisewski, Philip Hart, Samuel Schneider und Simon Graf rechnet sich Trainer Hermann Frohnhöfer und Co- Trainer Simon Tröger dennoch eine gute Saison aus: „Die Neuen machen im Training sehr gute Fortschritte und die Etablierten entwickeln sich ständig weiter. Vor allem Pius Wittmann als Backup für Marc Panholzer im Tor eröffnet ganz neue Perspektiven“

Abfahrt ist um 10.00 Uhr an der Mehrzweckhalle

Voraussichtliche Aufstellung:

Marc Panholzer, Pius Wittmann; Stefan Bürger, Jonathan Daser, Mattias Hadersbeck, Korbinian Huber, Lukas Jacobsen, Niclas Mittermeier, Bastian Schönthier, Thomas Simbeck, Benjamin Rott, Jakob Weiß

Handball-Jugend in Bad Tölz

Rottenburger Handballjugend in Bad Tölz im Trainingslager
Von Freitag (4.8.) bis Sonntag waren 18 Jugendspieler der Handballabteilung zu einem Trainingslager in Bad Tölz. Alle Spielerinnen und Spieler nahmen zusammen an der Maßnahme teil. So wurde gleich mal am Freitag nach dem Beziehen der Unterkünfte eine 2 Stündige Einheit auf dem Hartplatz durchgeführt. Im Blickpunkt stand dabei die schnelle Mitte und erste Welle. Alle waren mit Eifer dabei und die bunt gemischte Truppe zwischen 13 und 17 Jahren zog voll mit. Abends konnten alle das schöne Ambiente der Jugendherberge genießen und die Unermüdlichen rackerten sich im umzäunten Sportcourt mit kleinen Spielen ab.
Am Samstag war ein 20-minütiges Anschwitzen mit einer kleinen Joggingrunde angesagt, ehe es nach dem reichhaltigen Frühstück zur ersten Einheit in die Halle ging. Dabei sollte neben Teambuilding eine 3-2-1-Abwehr geschult werden. Trotz schweißtreibender Temperaturen wurden die Vorgaben voll erfüllt, so auch in der Weiterführung der Aufgaben in der Nachmittags-Session, die wieder über 2 Stunden ging.
Nach dem Abendessen ging es für alle mal raus an den Isarstrand der oberbayerischen Kreisstadt. Zum Baden lud aber das kalte Wasser nicht ein. Auf dem Rückweg wurde dann innerorts eine Eisdiele angesteuert, die dem Einfall der hungrigen Mäuler schnell Herr wurde. Den Abend ließen Jugendliche und Betreuer gemütlich auf der Terrasse ihrer Unterkunft ausklingen.
Am Sonntag war nochmals eine Einheit vorgesehen. Aber es wurde etwas ruhiger angegangen. Nach einigen Gegenstoß-Übungen wurde ins Zielspiel 6 gegen 6 übergegangen, um das Erlernte gleich direkt anzuwenden.
Im Anschluss Mittagessen und die Busse beladen, um gegen 15 Uhr wieder zu Hause anzukommen.
Das Trainingslager war für alle ein Gewinn. Die Jugendlichen, egal ob Jungs oder Mädels, sind enger zusammengewachsen. Alle konnten sich aktiv beweisen und sicherlich auch für die Saison etwas mitnehmen. Zudem war die Unterkunft in Bad Tölz klasse. Alle Betreuer zogen ein positives Fazit und Jugendleiter Markus Kailich wird im nächsten Jahr sicherlich wieder ein Trainingslager organisieren.

"Fair Play im Sport" als Wochenend-Thema

Handballabteilung des TSV führte auch heuer Jugendbildungsmaßnahme durch

 

Rottenburg. Unter dem Motto „Fair play im Sport“ stand auch in diesem Jahr die von der Handballabteilung des TSV Rottenburg für ihre männlichen und weiblichen Jugendmannschaften durchgeführte Jugendbildungsmaßnahme ("Jubi") nach den Richtlinien der Bayerischen Sportjugend (BSJ), die vom Freitag bis zum Sonntag auf dem Rottenburger Schulsportgelände stattfand.

Der Freitag begann oberhalb der Stockschützenbahn mit dem Zeltaufbau, an dem sich auch die Eltern der jüngsten Spieler kräftig beteiligten. Danach wurde gegrillt und alle konnten sich für die bevorstehende Nachtwanderung in Richtung Niederhatzkofen stärken. Glücklicherweise hatte es die Tage davor geregnet, sodass die Camper ein Lagerfeuer entzünden konnten, das die am Zeltplatz zurückgebliebenen Teilnehmer natürlich bewachten. Da die Kinder am ersten Tag ziemlich aufgeregt waren, wurde es ziemlich spät, bis endlich Ruhe einkehrte. Am Samstag ging's bereits in aller Frühe um 06.00 Uhr wieder weiter mit dem Frühstück in Foyer der Mehrzweckhalle. Denn schon um 07.30 Uhr war das Schwimmen als erste Disziplin des Sportabzeichens, das die Mädchen und Jungen im Rahmen der "Jubi" ablegten, angesetzt worden. Alle Kinder sprangen ins kühle Nass des Freibades und schwammen ihre 25 Meter Strecke auf Zeit. Auch die beiden Betreuer Thomas Biberger und Thomas Neumann wollten das Sportabzeichen ablegen und so sind auch bei ihnen die Zeiten abgenommen worden. Anschließend ging es zum Werfen, und wie es sich für Handballer gehört, wurden hier tolle Ergebnisse erzielt, sodass teilweise das Maßband nicht mehr ausreichte. Danach stand Laufen und anschließend das Springen auf der Agenda. Zu Mittag stärkten sich die Kids mit reichlich Kohlenhydraten in Form von Nudeln. Der Nachmittag verging schnell mit Beachvolleyball, einer Wasserschlacht, bei der vor allem Jugendleiter Markus Kailich zum "Lieblingsopfer" seiner Schützlinge wurde, und verschiedenen Spielen in der Halle. Und weil es so warm war, wurde der Sprinkler des Fußballplatzes angestellt, sodass sich die Handballkinder abfrischen konnten. Am Abend gab es Pizza und der Tag klang mit über dem Lagerfeuer gegrillten Würstln am Spieß sowie vielen guten Geschichten aus. Den Sonntag als letzten Tag nutzten die jungen Sportler mit ihren Betreuern dann zum Aufräumen und einem kleinen Rückblick auf die vergangenen Tage. Zum Abschied erhielt jeder teilnehmende Jugendliche eine Erinnerungsmedaille überreicht.

 "Alles in allem war es wieder einmal ein gelungenes Zeltlager und wir haben uns fest vorgenommen, auch nächstes Jahr eines zu veranstalten", resümierte ein zufriedener Abteilungsleiter Thomas Biberger. -fe-

Moosburg 20.07.17: A- B- Jugend gewinnt Testspiel 31:28
Mit gerade mal 9 Spielern stellte sich die A/B-Jugend aus TSV Rottenburg zu einem Trainingsspiel bei der SG Moosburg vor. Aufgrund von schulischen/beruflicher Veranstaltungen fehlten gleich 8 Spieler. Die Trainingspartie war auf drei Drittel angelegt, wobei immer ca. 20 Minuten plus ein bisserl gespielt wurde. So kamen die Jungs von der Laaber nach gut 64 Minute Spielzeit körperlich an ihre Grenzen. Moosburg hatte alle Spieler an Bord (20 Jungs der A und B-Jugend) und konnte munter durchwechseln. Im ersten Drittel taten sich unsere Jungs noch etwas schwer in Tritt zu kommen. Die Abläufe aus den ersten Trainingseinheiten kamen erst nach ca. 10 Minuten zum Tragen. Viele freie Würfe wurden unnötig verballert, so war es Felix Behrens im Tor zu verdanken, dass die Gastgeber nicht davoneilten. Als endlich die geübten Abläufe griffen zogen die Laabertaler schnell davon. So endete Drittel eins mit einer 13:7 Führung. Auch im 2. Abschnitt konnte einzig die Chancenverwertung bekrittelt werden. 8 freie Würfe waren viel zu viel. Aber auch hier zeigten am Kreis Cedric Nagy und Leo Zieglmeier ihre Klasse und schafften stets Räume für die Mitspieler. Dieses Drittel gab der TSV mit 9:10 ab. Im letzten Durchgang spielten unsere Jungs zuerst gegen die komplette A-Jugend. Diese war zwar körperlich überlegen, aber alle hielten kräftig dagegen. Und wenn sich der Gegner nicht zu helfen weiß, kommen auch noch viele Fouls heraus. Die fälligen Strafwürfe und Strafzeiten hielten die Niederbayern immer im Spiel. In den letzten 5 Minuten kam dann nochmals die B-Jugend herein und unsere Buben ließen es austrudeln. Am Ende kam ein 31:28 Sieg in diesem langen Spiel heraus und die Erkenntnis, dass in den kommenden Wochen noch viel Arbeit vor uns liegt. Die Abläufe müssen weiter eingeschliffen werden; das Kreisspiel überzeugte, aber die Abschlüsse waren teils haarsträubend. Viel ging heute über die Außen, aber auch hier immer wieder technische Unzulänglichkeiten und Passfehler.
Es spielten: Felix Behrens; Simon Biberger, Peter Neumann, Marcel Bonitz, Leo Zieglmeier, David Pautz, Florian Pautz, Thomas Pautz, Cedric Nagy

Trainingsauftakt bei den Herren

Am 11.07 bat Trainer Lev Klosik sein Herren-Team zu ersten Aufgalopp auf das neue Sportgelände in Rottenburg. 12 Spieler ließen es sich nicht nehmen bei herrlichestem Sommerwetter ein paar Bahnen und unzählige Sprints zu absolvieren. Dabei wurde viel Schweiß vergossen. Auch die Herren haben ihren Saisonauftakt jetzt zusammen mit der Jugend am 23.September. In rund 10 Wochen soll mit dem Hemspiel (18 Uhr) gegen die Reserve des TSV Dachau 65 das Ziel Wiederaufstieg in Angriff genommen werden.
Ebenso gut verlief auch der Trainingsbeginn der A- und B-Jugend.
Die Einführung eines neuen Spielsystems können die Jungs gleich in der folgenden Woche ( Do. 20.07 ab 18:30 Uhr) bei der SG Moosburg testen. Vielleicht klappt es ja auch gleich mit einem Rückspiel der beiden Bezirksligisten.

Die neue Saison nimmt bereits Formen an. Die Ligen stehen fest und sind online einsehbar.
Die Herren treten in der Bezirksklasse Mitte an und treffen auf alte Bekannte:


HSG Freising-Neufahrn III

TSV Dachau II
SG Moosburg II

TSV Mainburg III

TSV Taufkirchen

TSV Erding
VfL Waldkraiburg II
SC Eching II

TG Landshut III

 

Erster Spieltag für die Jugend wird der 23.September zu Hause sein,
die Herren treten dann eine Woche später bei der Reserve des SC Eching an. Gerade für Matthias Spanner wird es sicherlich ein zwiespältiges Wiedersehen, wurde ihm doch im April bei einem bösen Foul an gleicher Stelle das Schlüsselbein gebrochen.

 

Es gibt im Senioren-Bereich in diesem Jahr 4 Bezirksklassen. Bisher sind die Durchführungsbestimmungen und somit Auf- und Abstiegsregelung noch nicht einsehbar. Mal sehn was sich der Bezirk dazu einfallen läßt.
 

Rottenburger Handballjugend will nach oben

Am Samstag und Sonntag erstmals Heimrecht in der BOL-Quali / Rund 14 Stunden Handball in der Laabertalhalle geboten

Rottenburg. "Handball total" heißt es am Samstag und Sonntag an insgesamt rund 14 Stunden in der Mehrzweckhalle Laabertal. Dort hat der Nachwuchs des TSV Rottenburg erstmals in der Geschichte dieser Wettbewerbsform Heimrecht und kämpft mit seiner männlichen A- und C-Jugend in der ersten Qualifikationsrunde um den Aufstieg in die Bezirksoberliga.

Im Jugendhandball wird die Zusammensetzung der einzelnen Leistungsklassen für die neue, im September beginnende Spielzeit von Ende April bis Mitte Juni in Form von Qualifikationsturnieren ermittelt. In diesen mussten die Teams des TSV Rottenburg bisher stets auswärts ran und dafür zum Teil weite Reisen, manchmal bis ins Allgäu (300 Kilometer einfach), in Kauf nehmen. In diesem Jahr ist das anders und die Laabertaler dürfen erstmals solch interessante Aufstiegsturniere selbst ausrichten. Das spricht  für den erhöhten Stellenwert, den sich die Handballabteilung offensichtlich dank ihrer Aktivitäten im Jugendbereich bei den Verbandsoberen inzwischen wieder erarbeitet hat. Das Spannende an diesem sportlich etwas umstrittenen Modus: Es treffen zumeist Teams aufeinander, die sich zuvor noch nie begegnet sind und über deren Spielstärke nur spekuliert werden darf. So hat es die männlichen A-Jugend des TSV am Samstag ab 10.30 Uhr bei ihrer Pflichtspiel-Premiere beim Viererturnier mit der SG Schwabing/1880, eine Spielgemeinschaft des Ex-Bundesligisten MTSV Schwabung und des SV 1880 München, dem TSV Augsburg 1871 und der HSG Gröbenzell-Olching zu tun. Der Turniersieger spielt ab September sicher in der übergreifenden Bezirksoberliga (ÜBOL) und hat in zwei weiteren Quali-Runden sogar noch die Möglichkeit, den Sprung in die Landesliga zu schaffen. Für die Zweiten und Dritten besteht in zwei weiteren Turnieren noch die Chance, das Ticket für die ÜBOL zu lösen, während der Letzte ausscheidet und in der Saison 17/18 in der Bezirksliga eingereiht wird. Der Spielplan am Samstag bei den A-Junioren sieht folgende Paarungen vor: 10.30 Uhr Rottenburg –  Schwabing, 11 Uhr Gröbenzell – Augsburg, 12.30 Uhr Schwabing – Gröbenzell, 13.30 Uhr Augsburg – Rottenburg, 14.40 Uhr Schwabing – Augsburg, 15.30 Uhr Rottenburg – Gröbenzell. 

Ähnliche Regularien gelten am Sonntag ab 10 Uhr beim Wettbewerb der U 15-Jungs (männliche C-Jugend), zu dem fünf Mannschaften antreten. Hier kommt es im Gegensatz zum Vortag zu Duellen mit einigen alten Bekannten aus dem Bezirk Altbayern. So gibt's gleich zum Auftakt (10 Uhr) das Nachbarderby der Gastgeber gegen den TSV Mainburg. Der weitere Turnierplan: 10.45 Uhr MTV Pfaffenhofen – TSV Eintracht Karlsfeld, 11.30 Uhr TSV Aichach – TSV Rottenburg, 12.15 Uhr Pfaffenhofen – Mainburg, 13 Uhr Karlsfeld – Aichach, 13.45 Uhr Rottenburg – Pfaffenhofen, 14.30 Uhr Mainburg – Karlsfeld, 15.15 Uhr Aichach – Pfaffenhofen, 16 Uhr Karlsfeld – Rottenburg, 16.45 Uhr Mainburg – Aichach. Der Turniererste ist in der ÜBOL und qualifiziert sich für die zweite Runde der Landesliga-Quali, für den Zweiten und Dritten geht es in Runde zwei der ÜBOL-Quali, die Vierten und Fünften scheiden aus und gehen als Bezirksligist in die Sommerpause.

Die Rottenburger Teams hoffen natürlich bei ihrem erstmaligen Quali-"Heimspiel" auf zahlreiche Zuschauerunterstützung, um so ihr großes Ziel, die Bezirksoberliga, zu erreichen. Natürlich ist am Hallenkiosk auch wieder für die bekannt gute Bewirtung durch die Handballer gesorgt. -fe- 

Bercht zur C-Jugend BOL-Qualifikation Runde eins
Torwart gesucht!

Rottenburger C-Jugend stellt sich der BOL Qualifikation

Nach der äußerst erfolgreichen Saison 2016/2017 B-Jugend Vizemeister und D-Jugend Meister, wollen sich die Rottenburger Jugendmannschaften einer neuen Herausforderung stellen. Die neuformierte männliche C. Jugend wagt nun einen Anlauf in der übergreifenden Bezirksoberliga.

Trainer Markus Kailich hat die zwei Wochen Osterferien intensiv mit Trainingseinheiten genutzt und sogar am Samstag, den 22. April vor dem Herrenspiel eine Trainingseinheit eingelegt. Die Jungs sind mit sehr viel Engagement dabei und die Trainingseinheiten waren gut besucht.  Von der letztjährigen B-Jugend, die Vizemeister der ÜBL Nord/Ost wurden,  sind Thomas Rudolphi, Marcel Vest und Edgar Kolesnik noch für die C-Jugend spielberechtigt. Von der aktuellen D-Jugend Meistermannschaft rücken Philip Hart, Simon Graf, Samuel Schneider und Paul Cisewski in die C-Jugend auf. Dazu werden die Jahrgänge 2005; in Person:  Marc Panholzer, Bastian Schönthier, Lukas Jacobsen, Niclas Mittermeier, Jonathan Daser und Neuzugang Jakob Weiß die C-Jugend verstärken. Insbesondere auf der Torhüter-Position gibt es noch Probleme. Marc Panholzer ist im Moment der einzige Torhüter, den die Rottenburger für die C-Jugend und altersbedingt auch für die D-Jugend stellen können. Neuzugänge der Jahrgänge 2003/2004 bis 2006 die sich als Torwart versuchen wollen, sind hier sehr willkommen.

In der Qualifikation, die in der Rottenburger Laabertalhalle ab 10.00 Uhr stattfindet,  tummeln sich alte Bekannte mit dem TSV Mainburg (Dritter der BOL D-Jugend Altbayern), MTV Pfaffenhofen (2. der Bezirksoberliga C-Jugend und 6. der Bezirksoberliga D-Jugend), TSV Karlsfeld (Meister der D-Jugend Staffel West) und unbekannte, wie der Meister aus der Schwäbischen Liga TSV Aichach. Die Trauben hängen sehr hoch für die Jungs aus dem Laabertal, da am gleichen Wochenende auch noch die Kommunion für die Geschwister einiger Spieler stattfindet, wissen die Rottenburger Verantwortlichen noch nicht genau welche Spieler letztendlich auflaufen können. Trotz dieser hochwertigen Konkurrenz werden die Rottenburger und Coach Markus Kailich alles geben, um eine Runde weiter zu kommen. Das Ziel ist Bezirksoberliga und das ist mit dem Potenzial dieser Mannschaft bestimmt möglich.

Wie gewohnt werden die Rottenburger alles für ein gelungenes Qualifikationsturnier geben. Der Förderverein wird durchgehend die Küche geöffnet haben, damit alle Mannschaften mit Getränken und Essen versorgt werden.

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