Auch die F-Jugend der Rottenburger Handballer freut sich als größte Kindergruppe der Abteilung schon wieder auf „richtige“ Handballturniere und Spielfeste. Cheftrainerin Beate Rudolphi (obere Reihe, Bildmitte) bittet diesbezüglich angesichts der aktuellen Corona-Lage allerdings noch um etwas Geduld                                                                                          

Freude am Handball ist ungebrochen

Kindermannschaften des TSV legten heuer keine Sommerpause ein


 

Rottenburg. (fe) Trotz der Corona-Pandemiewellle ist die Handballbegeisterung bei den Kids des TSV Rottenburg ungebrochen. Wegen des vorzeitigen Saisonendes Anfang März und des daraus resultierenden, langen Lockdowns wurde heuer das Training bereits Mitte Juli wieder begonnen und sogar während der ansonsten immer handballfreien Sommerferien weiter trainiert. Wenn auch unter erschwerten Bedingungen. Dies lag nicht nur an den dem Virus geschuldeten Einschränkungen, sondern auch an den Bauarbeiten im Rottenburger Schulzentrum, durch welche die Doppelturnhalle der Realschule für ein Jahr als Trainings- und Spielstätte ausfällt. So mussten die Verantwortlichen der TSV-Handballabteilung auch im Kinderbereich (U 11) etwas improvisieren. Derzeit übt zum Beispiel die E-Jugend zusammen mit der G- und F-Jugend (U 7 bzw. U 9) jeden Freitag von 15 bis 16.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Laabertal.unter den Hygienemaßnahmen.  Auf einer Hallenseite trainieren die Jüngeren und auf der anderen Seite die E-Jugend. "In der Mitte trennen wir mit Bänken, damit jeder auf seiner Seite bleibt. Was auch super klappt“, erklärt Kinderhandball-Leiterin Beate Rudolphi. Auch in der F-Jugend werden verschiedene Gruppen gebildet, um die vier- bis achtjährigen Spielerinnen und Spieler bestmöglich alters- und leistungsgerecht zu fördern. Die Handballabteilung ist in der glücklichen Lage, diesen erhöhten Aufwand dank ihres jungen und engagierten Trainerteams erbringen zu können. „Wir sind ja fünf Trainer, sodass sich kein Anfänger mit den schon erfahreneren Kindern duellieren muss“, sagt Beate Rudolphi. 

Noch um etwas Geduld bittet die langjährige Rottenburger Kinderhandball-Chefin ihre Schützlinge und deren Eltern bezüglich Wettbewerbe: "Ob es heuer noch Turniere und Spielfeste oder eventuell nur Spieltage gibt, steht noch nicht fest." Rudolphi ist angesichts der aktuellen Corona-Situation mit Prognosen vorsichtig: “Ehrlich gesagt, hab' ich derzeit noch Bedenken, auf Turniere zu fahren. Das wären ja pro Turnier vier Mannschaften mit Eltern, was mir persönlich etwas zu viele Leute in einer Halle wären. Viel lieber wären mir heuer nur Spieltage in der Umgebung. Ab Januar, je nach Corona, vielleicht wieder Turniere im größeren Rahmen“, so die Meinung von Beate Rudolphi. Diese freut sich momentan allein In der F-Jugend über bis zu 22 Kinder im Training. Trainer sind in dieser Altersgruppe außer Beate Rudolphi deren Sprößllnge Lisa und Thomas, die sich trotz ihrer gerade begonnenen Berufsausbildung weiterhin unentgeltlich für den TSV zur Verfügung stellen, ebenso wie Manuela Hecht und Samuel Schneider. Das Training der E-Jugend (U 11) leiten Simon Tröger, Ulrich Wagner und Sophia Hadersbeck, die ebenfalls aus den  Reihen des Vereins hervorgingen und ehrenamtlich tätig sind.

Rottenburg verliert ersten Testlauf

Endlich wieder Handball in der Laabertalhalle

 

Wenn auch unter „Corona-Regeln“ und ohne Zuschauer - am Dienstagabend wurde in der Rottenburger Laabertalhalle endlich wieder Handball gespielt. Dabei verlor der gastgebende Bezirksliga-Aiufsteiger TSV Rottenburg seinen ersten Testlauf auf die am 11. Oktober beginnende Saison gegen den TSV Gaimersheim mit 18:26 (10:13). Im Team von Interims-Spielertrainer Thomas Deininger, der den verhinderten Chefanweiser Detlev Klosik vertrat, war einigen Leistungsträgern der Trainingsrückstand deutlich anzumerken. Ein gelungenes Debüt bei Rottenburg feierte allerdings der vom Fußball gekommene Torwart Nikorn Busch. Auch Youngster Tobias Neumann überzeugte bei den mit zwei B-Jugendlichen aufgelaufenen Hausherren. Das reichte freilich nicht, um den verdienten Sieg der ambitionierten Gäste zu verhindern. Deren Spielertrainer Florian Ginzinger (vormals TG Landshut) bot eine hochkarätig besetzte Truppe auf, unter anderem mit den aus der „Konkursmasse“ des Ex-Landesligisten MTV Ingolstadt geholten Adnan Fejzovic und Dino Sabljakovic. Die Gastgeber steckten zwar nie auf, konnten mit dem.Bezirksklassen-Topteam aber vor allem in der zweiten Halbzeit nicht mehr mithalten. -fe-

Viele Jahre Aufbauarbeit tragen nun Früchte: Die letztjährige, seit dem Schülerinnenalter zusammenspielende  weibliche Jugend bildet das Grundgerüst für die neue Handball-Damenmann-

schaft des TSV Rottenburg

 

 

 

 

Neustart des Rottenburger Damenhandballs

TSV-Frauenteam für Punkterunde fix / Spaß am gemeinsamen Sport steht im Vordergrund

 

Rottenburg. (fe) Mitten in für Teamsportarten nicht gerade einfachen Zeiten wagt der Damenhandball beim TSV Rottenburg einen Neustart und der scheint zu gelingen: Nach einigen Jahren Unterbrechung meldete die Handballabteilung erstmals wieder ein Frauenteam fix für die Punkterunde des Bezirks Altbayern. In der Bezirksklasse Nord-West treffen die Laabertaler dabei als einziger niederbayerischer Vertreter auf die oberbayerischen Teams von DJK Rohrbach, HG Ingolstadt III, SVA Palzing, DJK Ingolstadt, HF Scheyern, MTV Pfaffenhofen II, SG MBB Manching II und TSV Indersdorf. Geplanter Saisonstart für die Rottenburgerinnen ist am Sonntag, 11. Oktober, mit einem Heimspiel gegen Palzing - sofern „Frau Corona“ den Sportlerinnen bis dahin nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.

Das Gerüst des neuen Rottenburger Damenteams wird von der letztjährigen weiblichen A-Jugend gebildet. Hinzu kommen eine Neuanfängerin und die eine oder andere Rückkehrerin. Michael Faust, der die Mädels seit ihrem Schülerinnenalter trainiert hat, begleitet die Mannschaft als Übungsleiter nun auch auf ihrem sicher nicht leichten Weg in den Erwachsenenbereich. Der Trainer kann dabei allerdings nicht nur auf seine bewährten Jugendspielerinnen, sondern auch auf bereits handballerfahrene Kräfte bauen. Bekanntester Neuzugang ist die ehemalige Niederbayern-Auswhlspielerin Sarah Klötz, die dem Nachwuchs des TV Dingolfing entstammt und bereits unter ihrem Mädchennamen Schäfer in ihrer Jugendzeit für den TSV Rottenburg auf Torjagd ging. Über die Stationen SG Schierling-Langquaid und ETSV 09 Landshut hat sie nun zurück zu den Laabertalerinnen gefunden. Keine Unbekannte in Rottenburg ist auch Connie Heigl (geborene Just), die sich seit Jahren als Co-Trainerin von Michl Faust für den TSV engagiert und währenddessen aktiv in der Damenmannschaft der SG Schierling-Langquaid spielte. Manuela Hecht gehört ebenfalls zum engagierten Übungsleiterteam der TSV-Handball-Jugendabteilung und kann nun nach langem Warten ihrer Leidenschaft endlich wieder als aktive Spielerin nachgehen. Ebenso erfreulich fanden es ihre Teamkolleginnen, dass sich Gerda Sternecker-Faust von der Handballbegeisterung ihres Ehegatten und Trainers anstecken ließ und nun selbst die Sportschuhe schnürt anstatt nur zuzuschauen. 

Über weitere Neuzugänge würden sich die TSV-Handballdamen freuen - ganz egal, ob Neuanfängerin oder bereits bei einem anderen Verein aktiv. Der Spaß am gemeinsamen Sporttreiben steht dabei im Vordergrund. Wegen der Sanierung der Doppelturnhalle wird zurzeit gemeinsam mit der weiblichen Jugend jeden Dienstag um 18.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Laabertal trainiert. Für den 6. September wird versucht, mit Schierling ein erstes Trainingsspiel zu vereinbaren. Natürlich alles unter den gegenwärtig geltenden Corona-Regeln. -fe-

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Beim

TSV Rottenburg fliegt wieder der Handball

 

BezirksligaRückkehrer hat das Training auf-

genommen

 

 

 

 

 

 

 

Auch beim TSV Rottenburg fliegt nach langer, pandemiebedingter Pause jetzt wieder der Handball. Der Bezirksliga-Rückkehrer hat das Training wieder aufgenommen, wenn auch in Corona-Zeiten unter erschwerten Bedingungen. „Wir sind froh, dass wir nun wieder in die Halle dürfen, wobei uns wegen der laufenden Renovierung der Realschulturnalle allerdings Trainingskapazitäten fehlen. Das wird vor allem im Winterhalbjahr ein Riesenproblem“, sagt Trainer Detlev Klosik. Der Landshuter steht inzwischen vor einer vierten Saison bei den Laabertalern und geht diese wie immer ziemlich realistisch an: „Wir wollen uns endlich in der Bezirksliga etablieren, aber das wird angesichts des erhöhten Abstiegs nicht leicht.“ Zumal mit Tim Böttcher (chronische Knieprobleme) Rottenburgs bester Torschütze der vergangenen Spieljahre ebenso eine Handballpause einlegen muss wie Kapitän Sebastian Janker, der sich ganz seinem Hausbau widmet. Neuzugänge gibt es bisher nur aus der eigenen Jugend, aus der Thomas Rudolphi und Edi Kolesnik nachrücken. „Beide sind mit Feuereifer dabei und ebenso hoch motiviert wie alle Spieler“, will Klosik seine Truppe bis zum geplanten Punktspielauftakt am 11. Oktober  (Heimspiel gegen den TV Passau) auf Vordermann bringen. Neben den Dreiflüssestädtern bekommen es die Rot-Schwarzen in der neuen Bezirksligarunde mit folgenden Kontrahenten zu tun: SG Moosburg, ASV Dachau II. TSV Simbach II, HF Scheyern (Aufsteiger), SSV Schrobenhausen (Aufsteiger), TSV Indersdorf, SpVgg Altenerding II, TSV Taufkirchen/Vils (Aufsteiger), HSG Freising-Neufahrn II und SVW Burghausen II. -fe-

 

UNVERHOFFT KOMMT OFT: Die Handballer des TSV Rottenburg mit ihrem Trainer Detlev Klosik (stehend, ganz links) können als Bezirksklassenzweiter als Nachrücker für den MTV Pfaffenhofen II doch noch in die Bezirksliga aufsteigen. 

 

 

Rottenburger Handballer steigen in die Bezirksliga auf

TSV rückt als Bezirksklassen-Vizemeister für den verzichtenden MTV Pfaffenhofen II nach

 

Die abgebrochene Handballsaison 2019/20 brachte für den TSV Rottenburg jetzt doch noch ein Happy-End: Als Zweiter der Bezirksklasse Ost dürfen die Laabertaler nämlich in die Bezirksliga nachrücken, weil in der Staffel Nord-West Meister MTV Pfaffenhofen II sein Aufstiegsrecht nicht wahrnimmt. Da wegen des aktuellen Handball-Lockdowns die eigentlich fällige Relegation der drei Gruppenzweiten nicht möglich war, entschied die Spielleitung des Handballbezirks Altbayern gemäß eines Beschlusses des erweiterten BHV-Präsidiums, dass neben den Rangersten ASV Dachau II (Gruppe Süd-West) und TSV Taufkirchen/Vils (Ost) auch die jeweiligen Zweiten HF Scheyern (Süd-West), SSV Schrobenhausen (Nord-West) und TSV Rottenburg (Ost) auf direktem Weg eine Etage höher klettern können.

„Der Aufstieg war für meine junge und neuformierte Mannschaft nicht das Saisonziel, aber wir nehmen ihn gerne mit“, kommentierte Rottenburgs Trainer Detlev Klosik die erfreuliche Nachricht vom Handballverband. Damit sind die Laabertaler zum dritten Mal binnen vier Jahren in der Bezirksliga vertreten. Nachdem sie dort in den Saisons 2016/17 und   2018/19 jeweils nur Kurzgastspiele gaben, will sich das Klosik-Team frei nach dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ nun endlich im altbayerischen Unterhaus etablieren. „Die Chancen dafür stehen sehr gut“, glaubt der Chefanweiser und erinnert an das für ihn recht positive, vergangene Jahr: „Da haben sich die Jugendspieler sofort voll  integriert und wir sind verdient Herbstmeister geworden“, sagt Klosik. Zu Beginn der Rückrunde schwächelten die Rot-Schwarzen dann zwar etwas und büßten ihre „Pole“ ein. Doch den Titel hätten sie in den letzten drei Spieltagen immer noch aus eigener Kraft holen können. Die Corona-Krise durchkreuzte freilich diese Pläne und der vorzeitige Saisonabbruch verhinderte  am letzten Spieltag ein durchaus mögliches „echtes“ Finale um den Titel beim Primus Taufkirchen. Beide Rivalen werden sich nun also in der neuen Spielzeit eine Etage höher duellieren. 

Jetzt hofft Trainer Detlev Klosik, seine Schützlinge baldmöglichst wieder um sich scharen und mit den Vorbereitungen auf die neue Saison beginnen zu können.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die B-Jugend feiert ihren überraschenden Sieg bei der TG Landshut. Foto: fe

 

 

Engagierte Jugendarbeit trug erneut Früchte

Handball-Nachwuchsteams des TSV Rottenburg auch ohne Titel mit guter Saisonbilanz / Vorzeitiges Ende der Spielzeit

 

Rottenburg. (fe) Die engagierte Jugendarbeit der Handballabteilung des TSV Rottenburg trug auch in der vergangenen Saison 2019/20 Früchte. Zwar gab es in diesem Jahr keine Meistertitel für die erfolgsverwöhnte Sparte. Doch erstmals konnten alle Altersklassen besetzt werden, die jüngste sogar dreifach, und die Mannschaften im Punktspielbetrieb erreichten gute Platzierungen. Noch bessere verhinderte unter anderem die „Corona-Krise“, durch die im Jugendbereich das Spieljahr landesweit Mitte März vorzeitig beendet wurde.

 

Nicht nur die Ergebnisse zählten

Den schwersten Stand aller acht Rottenburger Mannschaften hatte die weibliche A-Jugend. Sie traf bei ihrem Comeback in der bezirksübergreifenden Oberliga Ost (ÜBOL) fast durchwegs auf Teams, die bereits mit „gestandenen“ U 19-Damen, ausgestattet mit Erfahrung aus dem Seniorenbereich, aufliefen. Rottenburg dagegen hatte in seinem kleinen Kader Mädels auf Schlüsselpositionen, die direkt aus der C-Jugend (U15) kamen. Immerhin holten die TSVlerinnen acht Punkte, die im Achterfeld am Ende aber nur zu Platz sieben reichten. Trotzdem zählten für Trainer Michael Faust nicht nur die reinen Ergebnisse. Stolz ist der von Conny Heigl (vormals Just), Peter und Tobias Neumann unterstützte Coach auf den Zusammenhalt, den seine Mädels nunmehr schon seit vielen Jahren an den Tag legen.

 

Einige Highlights für die B-Jungs

Einige Highlights brachte die verkürzte Runde auch für die männliche B-Jugend (U17), die nach dem knapp verpassten Sprung in die Oberliga in die übergreifenden Bezirksliga Ost (ÜBL) eingereiht wurde. Viel umjubelt war vor allem der 33:29-Derbysieg bei der B2 des Bayernligisten TG Landshut. In der ausgeglichenen Liga wäre der Sprung auf’s „Stockerl“ für die Schützlinge des TSV-Trainerduos Philipp Panholzer/Sigi Pautz möglich gewesen, aber die beiden letzten Saisonpartien in Taufkirchen und Deggendorf wurden dann aus den bekannten Gründen nicht mehr ausgetragen. So landeten die Laabertaler unterm Strich mit 8:10 Zählern auf dem etwas undankbaren vierten Platz.

 

C-Jugend auf dem „Stockerl“

Die eigentliche Überraschungsmannschaft der Rottenburger Handballer war in der vergangenen Saison die männliche C-Jugend. Sie qualifizierte sich im Sommer erstmals für die übergreifende Oberliga und spielte in der Gruppe Ost die Rolle des „Hechts im Karpfenteich“. Am Schluss stand nach sieben Siegen und nur drei Niederlagen mit 14:6 Zählern ein toller dritter Platz zu Buche, punktgleich mit dem letztjährigen Bayernligisten TG Landshut. Leider wurden die Burschen um Trainer und Handball-Jugendleiter Markus Kailich von der Pandemiewelle um ein echtes Finale um die Vizemeisterschaft gebracht, denn das letzte Saisonspiel gegen den Zweiten aus Landshut fand ebenso nicht mehr statt wie zuvor das Match in Neutraubling. 

 

D-Jugend auf richtigem Weg

Für die D-Jungs als Seriennmeister der Vorjahre war 2019/20 ein völliger Neuaufbau angesagt. Keine leichte Aufgabe für das Trainerteam um Hermann Frohnhöfer, Simon Tröger und Uli Wagner, das viele Neuanfänger und E-Jugendliche integrieren musste. Ziemlich unglücklich verlief in der Bezirksklasse die Vorrunde, denn der Sieg gegen Eichstätt wurde annulliert, nachdem die Altmühltaler ebenso wie zuvor Manching zurückgezogen hatten. So blieb in der Gruppe Nordwest nur der letzte Platz. Doch neues Jahr, neues Glück: Für die Rückrunde wurden die Karten neu gemischt und die Laabertaler der Gruppe Nordost zugeteilt. Dort legten die „TSV-Gallier“ mit zwei Siegen gleich furios los und hätten am Ende Platz zwei mit einem Heimsieg gegen Moosburg fix machen können. Diese Partie fiel dann dem Shutdown zum Opfer. Doch auch Rang drei in der Endabrechnung war ein klasse Resultat für die junge Mannschaft. 

 

Handballspaß auch ihne Tabellen und Titel

Wie seit Jahren bewährt, wird im Handball im Kinderbereich (U11) auf offizielle Tabellen und Titel verzichtet und in Turnierform gespielt. Dies schmälert den Spaß und den Ehrgeiz der Kids nicht im Geringsten. Die gemischte E-Jugend des TSV überzeugte bei ihren jeweils drei Vor- und Rückrundenturnieren nicht nur ihren Trainer Simon Tröger und spielte sehr erfolgreich. Der letzte Spieltag in Manching kam wegen des vorzeitigen Saisonabbruchs nicht mehr zur Austragung. 

 

Mit drei F-Teams am Start

Sechs Spieltage standen für die Jüngsten von der F-Jugend auf dem Plan, doch beim letzten Turnier hatte „Frau Corona" was dagegen. Wegen des großen Ansturms, über den sich die TSV-Handballer im U9-Bereich freuen können, wurden gleich drei Rottenburger Teams gemeldet. Die Turnierrunde wurde somit fast zu einer stadtinternen Angelegenheit. Das Trainerteam mit Beate, Lisa und Thomas Rudolphi sowie Manuela Hecht und Samuel Schneider war glücklich über die großen Fortschritte, die ihre Schützlinge machten. Auch den Eltern fielen diese auf und sie bedankten sich dafür bei den Übungsleitern. "Es war ein weiteres tolles Jahr mit den Kindern und es werden noch weitere kommen“,  ist Beate Rudolphi überzeugt. Obwohl in der neuen Saison die Hälfte der 30 F-Jugendspieler(innen) altersbedingt in die E-Jugend aufrückt, sieht die Kinder-Cheftrainerin in dieser Altersklasse weiterhin keine Nachwuchssorgen auf die Rottenburger Handballer zukommen.

 

Cedric Nagy war mit seinen Einsatzzeiten in der Rimparer Bayernliga-A-Jugend zufrieden und kämpft mit den „Jungwölfen“ sogar um den Bundesliga-Aufstieg. Foto: fe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rottenburger Handball-talente machen ihren Weg
Cedric Nagy, Paul Cisewski und Marc Panholzer über ihr erstes Jahr in den Nachwuchs-Leistungszentren der Proficlubs Rimpar und Großwallstadt

 

Von Ferdinand Mader
Rottenburg. Vor einem guten Jahr berichtete der Rottenburger Anzeiger darüber, dass mit Cedric Nagy, Paul Cisewski und Marc Panholzer erstmals drei  Handball-Jugendspieler des TSV Rottenburg in die Nachwuchs-Leistungszentren der nordbayerischen Profivereie SG DJK Rimpar und TV Großwallstadt wechselten. Jetzt nutzten wir den durch die Covid 19-Pandemiewelle bedingten Handball-Lockdown, um bei den Dreien nachzufragen, wie es ihnen in der ersten Saison als Leistungssportler ergangen ist. Um es vorweg zu nehmen: Das Trio scheint auf einem guten Weg zu sein und den Schritt in die „große, weite Handball-Welt“ nicht bereut zu haben.

 

Als einziger der von der Laaber nach Mainfranken gewechselter Jugendspieler ist Cedric Nagy berufstätig. Der 17-Jährige macht in einem Seniorenstift in der Nähe von Würzburg eine dreijährige Ausbildung zum examinierten Altenpfleger, was ihn in der gegenwärtigen „Corona“-Zeit natürlich besonders fordert. 

 

Von der Frühschicht drekt in die Handballhalle

„Zum Glück habe ich einen verständnisvollen Chef“, sagt Cedric Nagy, dass er Ausbildung und Sport bisher gut unter „einen Hut“ bringen konnte. Da sei es schon mal vorgekommen, dass es von der Frühschicht im Seniorenheim direkt zum Spiel in die Handballhalle ging. Mit der A-Jugend des Zweitbundesligisten SG DJK Rimpar erreichte der Kreisläufer in der Bayernliga die Vizemeisterschaft und strebt in der Bundesliga-Qualifikation - deren Austragung wegen der Corona-Krise noch nicht sicher ist -  sogar die höchste Spielklasse im U 19-Juniorenbereich an. „Mein Ziel ist es, mir durch fleißiger Training einen Stammplatz zu erkämpfen. Zwar habe ich auf meiner Position am Kreis drei bis vier Mitbewerber, aber ich bin in der neuen Saison der älteste Spieler“, gibt sich der Ex-Rottenburger nach wie vor hoch motiviert. Mit seinen Einsatzzeiten in der vergangenen Punkterunde war Cedric Nagy zufrieden. 

Paul  Cisewski schaffte unverhofft schon in seiner ersten Saison bei der SG DJK Rimpar den Sprung in die B1-Jugend der „Jungwölfe“ und damit in die Bayernliga. Foto: fe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Anfangs war es noch ein bisschen komisch"

Wie Cerdric ist auch Paul Cisewski seit Frühjahr 2019 bei den Rimparer „Jungwölfen“. Im September vorigen Jahres zog der 15-Jährige  von der rund 7.800 Einwohner zählenden Winzergemeinde etwa zehn Kilometer nördlich von Würzburg dierekt in die Unterfranken-Metropole um und hat sich an seinem neuen Standort für Schule und Handball sehr schnell eingelebt.  „Anfangs war es noch ein bisschen komisch ohne die Eltern, die man ja nicht mehr so oft sieht, aber ich habe mich schnell an diese Umstellung gewöhnt. Auch das intensive Training ist sehr anspruchsvoll. Es war extrem schwer von zwei Traningseinheiten auf sieben Einheiten in der Woche zu wechseln, aber mit der Zeit habe ich mich sehr gut reingefunden“, sagt Paul Cisewski.  Eigentlich war Paul in seinem ersten Jahr in Rimpar als jüngerer Jahrgang für die zweite B-Jugend-Mannschaft geplant. Doch aufgrund vieler langwieriger Verletzungen der Mitspieler und auch seiner hanballerischen Qualitäten spielte er sich schnell in der B1 fest, die sich in der Bayernliga gut präsentieren konnte. 

Als siebter, aus dem TSV Rottenburg hervor gegangener Handball-Jugendspieler schaffte Torwart Marc Panholzer im letzten Jahr den Sprung in den Bayernauswahl-Kader. Foto: fe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für zwei Vereine im Einsatz

Marc Panholzer, den es noch 100 Kilometer weiter nördlich zog zur legendären Handballschmiede des mehrfachen deutschen Meisters und Europapokalsiegers TV Großwallstadt, konnte als 2005er Jahrgang noch C-Jugend spielen. Dies tat er auch beim Großwallstädter Partnerverein TuSpo Obernburg, der in der hessischen Oberliga angesiedelt ist, vergleichbar mit der Bayernliga. Nichtsdestotrotz war der 14-Jährige natürlich auch für die TVG-Junioren-Akademie im Einsatz. Mit zwei älteren Torhütern vor sich war es für ihn meistens schwer, Einsatzminuten zu bekommen. Doch durch sein hartes und akribisches Training konnte sich der Niederbayer in der abgelaufenen Saison der Landesliga Nord sehr viel mehr Spielzeit erkämpfen als erhofft.  „Als jüngster Spieler im Kader und der Wohngemeinschaft fielen mir oft unbeliebte Tätigkeiten zu wie Wasserkisten schleppen oder auch Kabine aufräumen. Das gehört für einen Jungspund wie mich nunmal auch dazu.Aber die Trainingseinheiten mit Jan-Steffen Redwitz (Torwart der gerade in die zweite Bundesliga aufgestiegenen ersten Mannschaft des TV Großwallstadt, Anm. d. Red.) machten mir sehr viel Spaß und ich konnte von diesem Hünen sehr viel lernen“, erzählt Marc Panholzer..


Panholzer in der Bayernauswahl

„Für mich blieb durch mein Doppelspielrecht für zwei Vereine natürlich nicht mehr viel Zeit für Freizeitbeschäftigung. Unter der Woche stehen immer zwei bis vier Stunden Trainingseinheiten am Tag  auf dem Programm, am Vormittag ganz normal Schule und am Wochenende dann zwei Spiele". Hinzu kommt noch, dass Marc Panholzer in seinem Jahrgang zum 30-köpfigem Kader der Bayernauswahl gehört. „Da muss dann auch mal ein eigentlich spielfreies Wochenende für einen Lehrgang in Oberhaching eingeplant werden“, berichtet der Schüler. Marc ist nach 23 Jahren wieder der erste aus dem TSV Rottenburg hervor gegangene Handball-Jugendspieler, der in den Elitekader des Bayerischen Handballverbandes (BHV) berufen wurde. Zuvor wurde diese Ehre lediglich sechs Rottenburger Jugendlichen zuteil: Nämlich Norbert Leister (1987), Thomas Preuß (1991), Sabine Stöckl (1993), Josef Zachmeier jun., der später sogar den Sprung in den Süddeutschland-Kader schaffte, Mischa Härtl (beide 1995) und zuletzt Claudia Kneucker (1997). 

 

Noch einen guten Draht zum Heimatverein

Die Aussage von Marc Panholzer könnte stellvertretend für seine ehemaligen Vereinskollegen Paul Cisewski und Cedric Nagy stehen: "ich bereue meine Entscheidung nicht, ich fühle mich beim TVG sehr wohl, habe mich schnell eingelebt und neue Freunde gefunden. Trotz der weiten Entfernung sehe ich meine Eltern regelmäßig, denn sie versuchen immer, bei den Spielen dabei zu sein. Ich bin sehr dankbar, dass mich meine Familie auf meinem Handballweg so unterstützt.“ 

"Die drei Rottenburger Jungs haben sich toll entwickelt und sind für uns ein Zeichen, dass wir in unserer Jugendabteilung um Jugendleiter Markus Kailich doch einige Sachen richtig machen“, ist Philipp Panholzer nicht nur als Spielervater, sondern auch als Vize-Abteilungsleiter der Handballabteilung des TSV Rottenburg stolz. "Wir freuen uns jedes Mal, sie an spielfreien Wochenenden bei uns in der Halle zu sehen, auch wenn das nicht wirklich oft vorkommt“, sagt Panholzer senior. Und schreibt seinen Ex-Schützlingen ins Stammbuch: "Bleibt wie ihr seid, verfolgt weiter eure ehrgeizigen Ziele und vergesst bitte nicht, dass ihr Laabertaler seid!“ 

Handball zu „Corona-Zeiten“

TSV-Jugendspieler sehnen Ende des Shutdowns herbei

 

Rottenburg. (fe) Handball zu „Coona-Zeiten“, das macht nicht wirklich Spaß. Auch die Jugendspieler des TSV Rottenburg sehnen das Ende des Shutdowns herbei und freuen sich schon wieder auf’s gemeinsame Manschaftstraining und Spiele gegen „richtige“ Gegner. Bis dahin versuchen die Trainer, ihre Schützlinge mit individuellen Übungsanregungen per Wathsapp und Co. fit zu halten. Und wie die Bilder zeigen, setzen viele der jungen Handballer diese Trainingstipps zu Hause oder an der frischen Frühlingsluft fleißig in die Tat um.

 

Nico und Timo Reisinger bei Koordinationsübungen mit Ball

Cheftrainer Detlev Klosik macht’s derzeit nicht in der Trainingshalle, sondern im heimischen Garten vor, wie’s geht.

Der einsame Waldläufer: Jonathan Daser beim täglichen Training

Ein D-Jugendspieler hält sich mit Liegestützen fit. Der Handball darf dabei natürlich nicht fehlen

Zwei Jugendspielerinnen beim Radfahren über Land

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