U17 der Handballer sind Turniersieger der Qualifikationsrunde

 

TSV Rottenburg gewinnt gegen TSV Milbertshofen! Das wäre vor 30 Jahren die Schlagzeile in allen Medien gewesen. Mittlerweile nicht mehr so spektakulär, aber trotzdem das erste Mal, dass eine Rottenburger Mannschaft gegen eine Mannschaft aus Milbertshofen gewinnen konnte. Doch nicht nur MIL, sondern auch Schleißheim II und TS Jahn München konnten die Laabertaler nicht stoppen.

Die B-Jugend der Rottenburger Handballer waren in der zweiten Runde der ÜBOL Qualifikation in Oberschleißheim zu Gast. Der erste Gegner Milbertshofen war der erklärte Favorit des Turniers. Doch die konnten gegen Rottenburg nur 6 Spieler stellen und wurden auf die leichte Schulter genommen. Anstatt die Überzahl zu nutzen, verzettelten sich die Laabertaler in Einzelkämpfe. Kein Laufspiel und keine Ideen im Angriff. Zur Halbzeit stand es 7:7 und Trainer Phillip Panholzer fand zum Pausentee die richtigen Worte. Der Siebte Milbertshofener Spieler traf dann doch noch ein und MIL nutzte die geistige Auszeit der Rottenburger und erzielte zwei Tore zur 9:7 Führung. Für die Initialzündung sorgte Torwart Alois Wagner, er entschärfte einen Siebenmeter und Alex Betz, Benni Rott und Zaim Albakri sorgten für den knappen 13:11 Erfolg. Der Grundstein zum Erfolg war die bärenstarke Abwehr und ein sehr gut aufgelegter Torwart.

Auch im zweiten Spiel gegen die zweite Mannschaft aus Schleißheim wurde weiter voll auf die Abwehr gesetzt. Jedes Tor mussten sich die Schleißheimer schwer erarbeiten, während die Laabertaler mit Albakri und Betz durch einfache Rückraumtore erfolgreich waren. Viel knapper als nötig wurde das zweite Spiel gegen Schleißheim mit 15:13 gewonnen.

Ohne Verschnaufpause ging es für die jungen Gallier aus dem Handballdorf Rottenburg gegen den nächsten Gegner aus München, die Turnerschaft Jahn München. Diese wollten die Laabertaler mit einer offensiven 3-2-1 Abwehr in die Knie zwingen, das klappte in den ersten 15 Minuten auch sehr gut. Denn zur Halbzeit führten die Münchner mit 10:11. Doch nach einer taktischen Ansprache von Coach Phillip Panholzer wurde die Abwehr der Münchner in den zweiten 15 Minuten förmlich auseinander genommen. Vor allem über Einläufe von Außen und im Eins gegen Eins, waren die Rottenburger weit überlegen und gewannen so Ihr letztes Spiel mit 23:18.

Das bedeutet, dass die Rottenburger direkt für die überregionale Bezirksoberliga (ÜBOL) qualifiziert sind und keine weitere Qualifikationsrunde spielen müssen. Trainer Phillip Panholzer lobte sein Team überschwänglich: „ Eine tolle Mannschaft, jeder hat für jeden gekämpft und alle haben sich immer wieder gepuscht. Die Stimmung in der Halle war überragend. Morgen werden sicher ein paar Jungs keine Stimme mehr haben.“

Für Rottenburg spielten: Alois Wagner; Pius Wittmann, Maxi Brunner, Benjamin Rott, Matthias Hadersbeck, Johannes Eggl, Tassilo Frohnhöfer, Alexander Betz, Lenny Birnkamm, Korbinian Huber, Zaim Albakri, Timo Ströbl, Konrad Schebesta, Benedikt von Werther.

U17 Handball-Jugend will auch zweite Quali-Runde überstehen

Am Samstag stehen die B-Jugendhandballer in der zweiten Runde zur Qualifikation in die Bezirksoberliga. In Oberschleißheim messen sich die Laabertaler gegen die gleichaltrigen Kontrahenten aus Schleißheim, Jahn München und TSV Milbertshofen.

Um 11:00 Uhr steht für Rottenburg das erste Spiel an. Gegen Milbertshofen sind die Rottenburger klare Außenseiter, denn vor drei Wochen musste sich auch schon die Rottenburger C-Jugend gegen die Milbertshofener messen und war klar unterlegen. Da die Rottenburger B-Jugend zu einem Großteil aus C-Jugendlichen besteht, wäre schon mehr als ein Wunder nötig um zu gewinnen. Doch die Laabertaler treten mit der festen Absicht an auch die letzte Runde der Qualifikation zu erreichen und sich für die Bezirksoberliga zu qualifizieren.

Der nächste Gegner um 13.00 Uhr scheint da schon eher schlagbar zu sein. Die zweite B-Jugend Mannschaft aus Schleißheim ist in der ersten Runde nur durch den Rückzug der HSG Würm-Mitte die zweite Runde der Qualifikation erreicht. Deshalb muss gegen die Münchner Vorstädter 2 Punkte eingefahren werden. Dadurch können die Laabertaler im letzten Spiel gleich im Anschluss um 14.00 Uhr gegen den Jahn München ein Spiel um Alles oder Nichts verhindern. Doch auch der Jahn sollte schlagbar sein, wenn die Panholzer / Pautz Schützlinge ihr Potential abrufen, dann sollte die dritte Qualifikationsrunde auf alle Fälle zu machen sein. Am Trainingsfleiß sollte es nicht scheitern, denn zu den gewohnten Trainingszeiten am Freitag und am Dienstag wurde auch am Sonntag ein Extra-Training abgehalten und das wurde auch eifrig von den Jungs genutzt. Benjamin Rott, Zaim Albakri und Co. werden am Samstag wieder Ihr Bestes geben um am Ende in der Bezirksoberliga zu spielen.

U17 hat die erste Runde überstanden!

2. Platz in der Qualirunde in Schrobenhausen.

U17 erfolgreich in der ersten Qualirunde

Mit einem 2. Platz hat sich die B-Jugend der Rotenburger Handballer souverän für die nächste Qualifikationsrunde zur ÜBOL qualifiziert. Wer die nächsten Gegner sind steht noch nicht fest, aber Rohrbach und Schrobenhausen konnten die jungen Gallier bereits hinter sich lassen.

Dabei war gleich das erste Spiel gegen die DJK Rohrbach das entscheidende Spiel. Denn im Vorfeld hatte man diese Mannschaft als gleichwertig ausgemacht und das Trainerteam Panholzer/ Pautz wollte unbedingt siegreich aus dem ersten Match gehen, um mit einem guten Gefühl in die nächsten Partien zu gehen. Das gelang dann auch sehr eindrucksvoll. Mit einer bärenstarken Abwehr und einer konzentrierten Angriffsleistung hieß es nach 30 Minuten 16:11 für Rottenburg.

Leider gab es keine Verschnaufpause für die Laabertaler, gleich im Anschluss ging es gegen Gaimersheim. Die Oberbayern aus dem Ingolstädter Stadtgebiet waren die klaren Favoriten dieser Qualifikationsgruppe. Doch die Rottenburger Jungs behaupteten sich in der ersten Halbzeit hervorragend. Auch hier war die Abwehr der Schlüssel und Torwart Alex Betz war der Fels im Sturm und Zaeim Albakri war kaum zu stoppen und erzielte in den ersten 15 Minuten 5 Tore. Nach der Pause war plötzlich Sand im Getriebe der Laabertaler. Innerhalb von Minuten wurden mehrere 100 Prozentige Torchancen vergeben und Gaimersheim zog 5 Tore davon. Darauf nahmen die Rottenburger Betreuer eine Auszeit um das Spielgeschehen wieder zu ordnen. Dies gelang auch, obwohl nun fast ausschließlich C-Jugendliche auf dem Feld waren, wuchs der Rückstand nur moderat auf 19:12 an.

Im letzten Spiel des Tages ging es für Rottenburg um den zweiten Platz der Gruppe und um den Einzug in die zweite Runde der BOL Qualifikation. Der Gegner hieß Schrobenhausen, die wie Rottenburg 2:2 Punkte hatten. Dieses Spiel entwickelte sich zu einen richtigen Kampfspiel mit vielen Verwarnungen und vielen Zeitstrafen. Die jungen Gallier kämpften um jedes Tor und am Ende entschied der größere Wille über Sieg und Niederlage. Auch in diesem Spiel setzten Panholzer und Pautz wieder auf die C-Jugend, so konnte sich der erst 13 Jahre alte Benedict von Werther zweimal in die Torschützenliste eintragen und trug so zum äußerst knappen 14:13 Sieg über die Spargelstädter bei.

U17 der Handballer will sich für die Bezirksoberliga qualifizieren

Insgesamt 3 Qualifikationsrunden sind zu absolvieren um am Ende in der überbezirklichen Bezirksoberliga zu spielen. Die Erste findet am Samstag in Neuburg an der Donau statt. Die Gegner heißen Schrobenhausen, Gaimersheim und Rohrbach.

Neuland für die Rottenburger Jungs, denn in der letzten Saison gab es keine B-Jugend. Die Hälfte der Jungs spielte in der A-Jugend und die andere Hälfte spielte in der C-Jugend. Deshalb kennt man auch keinen der Gegner aus direkten Vergleichen, obwohl alle Mannschaften im Großbezirk Altbayern beheimatet sind. In Schrobenhausen und Gaimersheim wurden die Favoriten ausgemacht. Beide Vereine haben in den letzten Jahren intensive Jugendarbeit betrieben und besonders Gaimersheim hat von der Schwäche der Ingolstädter Stadtclubs profitiert und führt die Ausbildung der Ingolstädter Talente da fort, wo die Stadtvereine insbesondere der MTV Ingolstadt aufgehört haben. Nach der Papierform sollten die Laabertaler aber gute Chancen auf ein Weiterkommen in der ersten Runde haben. Gegen Rohrbach sollte eine Chance bestehen, die Tagesform der erfahrenen Spieler Benjamin Rott und Zaeim Albakri wird entscheidend sein. Sie müssen die Verantwortung tragen und die jüngeren Spieler führen. Leider hat Stammtorwart Alois Wagner seine Karriere beendet, deshalb mussten sich die beiden Trainer Phillip Panholzer und Sigi Pautz etwas einfallen lassen und beorderten Alexander Betz in den Kasten. Doch dies erwies sich bisher als ein absoluter Glücksgriff, denn in den Trainingseinheiten präsentierte er sich bisher bärenstark und er kann zu einem großen Rückhalt der Rottenburger entwickeln.

Die beiden Trainer Panholzer/ Pautz sind sich auf jeden Fall sicher, dass sich die U17 Handballer sehr gut präsentieren wird.

 

In der ersten Runde war schon Endstation

Die Rottenburger C-Jugend enttäuschte am Samstag in der ersten Runde zur Bezirksoberliga und schied am Ende trotz Punktgleichheit mit dem Zweit- und Drittplatzierten aus.  Am Ende unglücklich, da ein einziges Tor fehlte um wenigstens ein Siebenmeterwerfen entscheiden zu lassen.

Schaut man sich die Liste der Gegner an, so hätte es Rottenburg auch leichter treffen können, aber man muss es so nehmen wie es kommt. Deshalb waren die jungen Gallier von der Papierform her der Underdog in dieser Gruppe. Doch die beiden Trainer Hermann Frohnhöfer und Philipp Panholzer, der den verhinderten Markus Kailich vertrat, konnten eine sehr gut motivierte Mannschaft auf die Beine stellen. Zwar mussten die Laabertaler auf die wichtigen Stammspieler Timo Reisinger, Raphael Bauer und Benedikt von Werther verzichten, doch der Kader war immer noch gut genug, um gegen die oberbayerischen Kontrahenten zu bestehen. Der erste Gegner dieses Spieltages hieß Weilheim ein gänzlich unbekannter Gegner, aber nach den Tabellenständen der vergangenen Spielzeit, der Favorit in dieser Gruppe. Und das bewahrheitete sich auch sofort, denn die Rottenburger legten einen klassischen Fehlstart hin und die Schongauer führten nach fünf Minuten mit 4:1. Doch jetzt zeigten die Rottenburger Biss. Ein gehaltener Siebenmeter von Paul Sponbrucker brachte die Wende. Tor um Tor wurde der Rückstand geringer und endlich in Minute 17 brachte Maxi Brunner die Gallier das erste Mal in Front. Pius Wittmann kassierte in dieser Phase eine 2 Minutenstrafe. Jetzt schienen die Fälle wieder davon zu schwimmen, aber Julian Kiebert hatte etwas dagegen, mit einem Doppelschlag von der Kreisposition Erzielte er erstmals eine 2 Tore Führung und Maxi Brunner legte auch noch das 12:9 nach. Bis zwei Minuten vor Schluss waren die Rottenburger sogar mit vier Toren in Front (15:11). Doch durch ein paar Unkonzentriertheiten und technische Fehler konnten die Weilheimer wieder bis auf ein Tor verkürzen. Doch der Sieg in diesem Spiel war Ihnen nicht mehr zu nehmen. Durch diesen unerwarteten Erfolg waren die Hoffnungen auf ein Weiterkommen in die nächste Qualirunde plötzlich sehr hoch. Doch gegen Milbertshofen war schon vorher klar, dass diese Mannschaft an diesem Tag nicht zu schlagen war. Auch hier verschliefen die Rottenburger den Anfang komplett, und fanden auch nicht mehr in das Spiel. Zur Halbzeit stand es schon 10:1 für Milbertshofen und mehr als Ergebniskosmetik war da nicht mehr zu erwarten. Dies gelang auch so einigermaßen und die 7:17 Niederlage war weniger heftig als erwartet. Da im Zwischenspiel Weilheim klar gegen PSV München gewinnen konnte war klar, dass es im letzten Spiel Rottenburg gegen PSV München um alles oder nichts ging. Ein Sieg oder ein Unentschieden bedeutet das Weiterkommen und eine Niederlage mit mehr als 4 Toren würde das Ausscheiden bedeuten.

Diese Konstellation war auch den Münchnern bekannt, denn  es ging mit harten Bandagen los. Die Hauptstädter waren den Rottenburgern körperlich weit überlegen, aber technisch stärker waren die wuseligen Laabertaler. Und das stoppten die die Münchner sehr oft mit unfairen Mitteln, was Siebenmeter und eine zwei Minutenstrafe nach sich zog. Die gesamte erste Halbzeit war ein einziger Kampf und es fielen nur wenige Tore 5:4 für den PSV ist eigentlich kein Handballergebnis. Bis zur 18. Minuten konnten sich die Rottenburger sogar bis auf zwei Tore zum 8:6 absetzen, dann aber war das Tor der Münchner plötzlich wie zugenäht. Der hervorragende Torwart verhinderte mehrere  hochwertige Torwürfe und alles was er nicht hielt, ging an den Pfosten oder die Latte. Zwar konnte Georg Wagner durch zwei wunderschöne Tore von Linksaußen den Rückstand nochmal klein halten. Aber dann brachen alle Dämme und der PSV zog bis zum 15:10 davon. Der 1,90 Meter große Maximilian Baust erzielte alleine 11 dieser 15 Tore und war von den Frohnhöfer Schützlingen nicht zu bremsen.

Somit war das Abenteuer Bezirksoberliga schon in der ersten Runde beendet und die Rottenburger dürfen in der Saison 2022/23 in der Überregionalen Bezirksliga antreten.

Für Rottenburg spielten (Tore): Paul Sponbrucker; Johannes Christl, Leo Sinzinger, Konrad Schebesta, Timo Ströbl (2), Kobinian Huber (1), Johannes Eggl (1), Julian Kiebert (3), Georg Wagner (4), Pius Wittmann (12), Maxi Brunner (9)

Spieler für D-Jugend Gesucht!!

Wer will die nächste Meistermannschaft werden?

Die Handballer suchen dringend Jungen und Mädchen ab dem Jahrgang 2010! Bist Du 12 Jahre alt oder Jünger, dann bist Du richtig bei uns! Komm vorbei am Dienstag in der Realschulturnhalle um 18.30 Uhr oder am Freitag in der Laabertalhalle in Rotttenburg um 16.45 Uhr.

Wir wollen eine neue D-Jugend gründen und brauchen dringend Jungs die maximal 12 Jahre alt sind oder Jünger! Kommt vorbei oder meldet euch bei uns: 0171 816 7910 Hermann Frohnhöfer

Die D-Jugend feiert die Vizemeisterschaft in der Bezirksoberliga Ost

Handballabteilung des TSV Rottenburg feierte 40-jähriges Bestehen

 

Bei einer kleinen Feier im Rahmen des 40-jährigen Gründungsfestes luden die beiden Abteilungsleiter Simon Tröger und Philipp Panholzer zu einer kleinen Feierstunde im Gasthaus Wolfsteiner ein. Vor genau 40 Jahren am 20. April 1982 trafen sich damals über 40 Leute um die Abteilung ins Leben zu rufen.

Am Mittwoch waren es ebenfalls um die 40 geladene Gäste und Mitglieder die sich im Gasthaus Wolfsteiner trafen um die Gründung der Abteilung zu feiern. Darunter Bürgermeister Alfred Holzner, das Präsidium des TSV Rottenburg und ehemalige Funktionäre der Handballer. Abteilungsleiter Simon Tröger eröffnete die Feierstunde und bedanke sich bei allen Anwesenden fürs kommen. Besonders Karl Pernstecher einer der treibenden Kräfte der damaligen Gründer wurde mit großem Applaus begrüßt. Gleich im Anschluss bat er die Anwesenden zu einer Gedenkminute an alle verstorbenen Mitglieder und Funktionäre. Danach erinnerte Simon Tröger bei seiner Rede an die Geschichte der Handballabteilung. Er bedankte sich nochmals für den Mut, den die Initiatoren damals aufbrachten und sich gegen die damals übermächtige Abteilung Fußball auflehnten und trotz aller Wiederstände eine Abteilung Handball gründeten. Doch schon zuvor gab es einen Zeitungsaufruf und dem folgten mehr als 40 Leute aus allen Altersklassen kamen, da war klar, das in Rottenburg ein Bedarf war. Tröger erzählte weiter von der Geschichte des Handballs in Rottenburg und zählte auch die vielen Erfolge auf die die Abteilung im Laufe der 40 Jahre feiern konnte. Denn diese kamen schon sehr früh in der Abteilungsgeschichte. Schon zwei Jahre nach der Gründung war die weibliche D-Jugend erfolgreich und wurde niederbayerischer Meister. Den größten Erfolg der Abteilung feierte 1999 die Herrenmannschaft, diese wurden Vizemeister der Bezirksliga und qualifizierten sich für die Aufstiegsspiele in die Landesliga. Dies klappte aber wegen eines Punktes nicht. Eine Saison darauf wurden die Herren in der neu gegründeten Bezirksoberliga Vizemeister, die bisher beste Platzierung der Rottenburger Seniorenmannschaft. Danach ging es langsam aber stetig bergab. Mittlerweile ist man im Stile einer Fahrstuhlmannschaft wieder in der Bezirksklasse angekommen.

Simon Tröger zeigte sich zuversichtlich, dass es wieder erfolgreichere Zeiten geben werde und dass ist der Jugendarbeit zu verdanken. Mit dem alljährlichen Schulturnier der Grundschulen Rottenburg, Hohenthann und Pfeffenhausen hat ein wahrer Handballboom eingesetzt. Viele Kinder, die keinen Bezug zum Handball hatten konnten sich in diesem Sport ausprobieren und haben den Weg nach Rottenburg gefunden. Die letzten zwei Jahre waren da natürlich eine Katastrophe für die aktive Handballfamilie, denn das Schulturnier konnte nicht durchgeführt werden und das merkt man auch an den Mitgliedszahlen, die zwar nicht weniger geworden sind, dafür aber stagnierten. Doch sobald es wieder möglich ist, werden die Handballer wieder aktiv werden und wieder in die Schulen gehen. Am Ende bedankte sich Simon Tröger noch beim anwesenden Präsidium für die Unterstützung und bei allen Funktionären und Trainern für Ihren unermüdlichen und ehrenamtlichen Einsatz im Sinne der Abteilung.

Ein Spielball und tausend Euro als Unterstützung für die Abteilung

Im Anschluss sprach Hans Englbrecht und übermittelte Glückwünsche im Namen des TSV Präsidiums. Er dankte den vielen ehrenamtlichen Mitgliedern die die Abteilung in den letzten 40 Jahren so erfolgreich werden haben lassen. Die damaligen Initiatoren Ferdinand und Reinhard Mader sowie Karl Pernstecher und auch Josef Bacherl wussten sicherlich nicht, welche Erfolgsgeschichte mit der Gründung der Abteilung verbunden sein wird. Er selbst hatte 1982 mit Ferdinand Mader gesprochen und ihm Ratschläge zur Gründung erteilt. Damals konnte er natürlich nicht ahnen, dass er die vergangenen15 Jahre als TSV Präsident die Geschichte der Handballer mitbegleiten darf.

Wenn man heute nach 40 Jahren die großen sportlichen Erfolge und die hervorragende Jugendarbeit sehen kann, dann bleibt nichts anderes übrig als den Verantwortlichen zu danken und zu gratulieren. Der Hauptverein werden auch in Zukunft alles tun, damit sich die Handballer in der TSV Familie wohl fühlen kann. Hans Englbrecht überreichte im Namen des TSV Präsidiums symbolisch einen Spielball und einen Gutschein über 1.000 Euro für die Abteilung, die Sie in Trainingsutensilien verwenden kann.

Gratulation auch vom Bürgermeister im Namen der Stadt Rottenburg

Auch Bürgermeister Alfred Holzner ließ es sich nicht nehmen und richtete einige Worte an die anwesenden Handballer. Auch er dankte den Grünungsmitgliedern für die mutige Entscheidung in der Fußball-Region Rottenburg eine Handballabteilung zu gründen. Damals wurden die Initiatoren wahrscheinlich belächelt und man gab dem Vorhaben nur geringe Aussichten auf eine Zukunft. Aber die Handballabteilung ist stetig gewachsen und steht dank seiner ehrenamtlichen Helfer besser da, als jemals zuvor. Die Stadt Rottenburg ist stolz auf seine Handballer und hat höchsten Respekt vor den Verantwortlichen, die viel Freizeit und sogar Urlaub opfern um diese intensive Jugendarbeit zu betreiben. Die Stadt Rottenburg wird die Sportler auch weiterhin unterstützen und er erinnerte an die enormen Kosten (250.000 Euro), die die Mehrzweckhalle pro Jahr verschlingt. Den überwiegenden Anteil trägt natürlich die Stadt Rottenburg. Doch auch die Stadt ist froh, dass die Jugendlichen weg von der Straße oder weg von der Spielekonsole sind und sich im Handball austoben können. Er wünschte allen Mitgliedern weiterhin viele Erfolge und vor allen Gesundheit bei der Ausübung Ihres Sports. Im Anschluss überreichte auch er der Handball Abteilung ein kleines Präsent.

Danach begann der gemütliche Teil des Abends und es wurde viele alte und auch neuere Geschichten ausgetauscht.

Die drei Gründer der Abteilung Handball im TSV Rottenburg (Von Links): Karl Pernstecher, Reinhard Mader und Ferdinand Mader

Bürgermeister Alfred Holzner (Links) und TSV Präsident Johan Englbrecht (rechts) gratulieren Abteilungsleiter Simon Tröger stellvertretend zum 40-jährigen Jubiläum

Nachbericht Handball Jugend 2. Coronasaison 2021/22

Weibliche D-Jugend ist Meister

Die Rottenburger Jugend hat trotz der schwierigen Corona-Saison einige positive Nachrichten zu vermelden. Es gab unerwartet sogar eine Meisterschaft und eine Vizemeisterschaft zu vermelden. Beide D-Jugendmannschaften sorgten mal wieder für die positiven Nachrichten der Rottenburger Handballer.

Nicht gut lief es für die älteren Jahrgänge der Rottenburger.

 

Die männliche A-Jugend trat zu einem Großteil mit B-Junioren an und wurde durch Spielabsagen und anderweitigen Ausfällen teilweise kampflos letzter Ihrer Liga. Dies entspricht zwar nicht den Leistungsständen der Mannschaft war aber coronabedingt nicht zu verhindern, da ausgefallene Spiele gegen Rottenburg gewertet wurden.

 

Ähnlich war der Spielverlauf für die männliche C-Jugend. Nach einem grandiosen Auftakt in der Bezirksliga SüdOst2 mit einem Sieg gegen Bayerwald  gab es im weiteren Saisonverlauf nur noch Niederlagen. Bayerwald, Straubing und Landau haben Ihre Mannschaften aus dem Spielbetrieb abgemeldet. Dadurch ist die Liga auf nur noch 4 Mannschaften geschrumpft. Nun kann man sagen die C-Jugend ist Vierter geworden, oder aber Letzter. Das kommt auf das Auge des Betrachters an

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Die weibliche D-Jugend wurde dieses Jahr neu gegründet. Am Anfang gab es daher nur Niederlagen und die waren teilweise sehr heftig. Doch die Mädchen des Trainerteams Manuela Hecht und Simon Tröger steigerten sich von Spiel zu Spiel. Zur Rückrunde wurden die Ligen neu aufgeteilt. Da hießen die Gegner ETSV Landshut und TSV Wartenberg. Durch den 11:1 Sieg gegen den ETSV Landshut und durch zwei Spielabsagen der Gegner wurden die Laabertalerinnen Meister der Mini-Liga Bezirksliga Mitte. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung.

 

Den größten Erfolg konnte dieses Jahr die männliche D-Jugend feiern. In der Vorrunde wurden die Schützlinge von Hermann Frohnhöfer und Markus Kailich souveräner Meister der Bezirksklasse Nord/Ost. Deshalb qualifizierte sich die D-Jugend für die Bezirksoberliga und war somit unter den 10 stärksten Mannschaften des Bezirks Altbayern. Nach zwei Niederlagen gegen TG Landshut und Freising konnten die jungen Gallier aus dem Laabertal gegen Eggenfelden voll überzeugen und mit 15:11 gewinnen. Zwei Punkte bekamen die Laabertaler am grünen Tisch, Altenerding sagte mehrere Spiele ab und konnte leider keinen Nachholtermin nennen. Somit stehen die Rottenburger sensationell auf dem zweiten Platz der Bezirksoberliga Ost, gehören dadurch zu den vier bestplatzierten Mannschaften des Bezirks und sind somit Vizemeister.

 

Bei den jüngsten Mannschaften der Rottenburger gab es aufgrund Corona keinen Spielbetrieb. Aber trotzdem wurde trainiert und auch ein paar Freundschaftsspiele wurden durchgeführt. Erfreulich für die Handballer des TSV: Die Spieler und Spielerinnen der jüngsten konnten Ihre Mitgliedszahlen sogar noch steigern! Dies ist ein großer Verdienst der Trainer und Betreuer der E- und F- Jugendmannschaften.

Aktuelles

 

Wir suchen Kinder der Jahrgänge 2010/2011 und jünger. Wir wollen auch in der neuen Saison eine D-Jugend melden!

 

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Handball-in-Rottenburg

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