Viel Spaß und Riesenstimmung beim dritten Handball-Schulturnier

TSV Rottenburg sorgte wieder für einen gelungenen Schulsport-Vormittag rund um den Handball

 

 
Von Ferdinand Mader
Rottenburg. Sportunterricht in dieser Form hätten die Vierklässler wohl am liebsten jede Woche: Beim dritten Schulturnier für die Grundschulen aus Rottenburg, Hohenhann und Pfeffenhausen in der Mehrzweckhalle Laabertal sorgte der TSV Rottenburg am Freitag wieder für einen gelungenen Vormittag rund um den Handball. Viel Spaß und Riesenstimmung waren garantiert, auch ohne offizielle Abschlusstabelle oder Turniersieger. Im Mittelpunkt stand für die Schulkinder die Freude an der Bewegung und das Gemeinschaftsgefühl beim Zusammenspielen auf dem Spielfeld und Anfeuern mit den Klassenkameraden auf der Tribüne. Es waren auch einige Eltern da, um ihren Jüngsten die Daumen zu drücken.
 

Die TSV-Handballabteilung mit Thomas Biberger an der Spitze hatte alles bestens vorbereitet und war mit insgesamt 16 ehrenamtlichen Trainern und Helfern, die sich für das Event extra einen Tag Urlaub nahmen, voll im Einsatz. Der Elternbeirat der Grundschule Rottenburg übernahm die Verköstigung mit Getränken, Wurstsemmeln, Kaffee und Kuchen, die am Turnierende alle „verputzt“ waren. Der exakt geplante Ablauf des Schulturniers musste auf die Minute genau eingehalten werden, da es ja ein regulärer Unterrichtstag war und die Schulbusse pünktlich fuhren. Begrüßt wurden die Mannschaften von Rottenburgs Stadtrat und TSV-Präsident Hans Englbrecht, der sich namens des Vereins bei den Schulen für die gute Zusammenarbeit und bei der Handballabteilung für deren enormes Engagement bedankte. Nach einer kurzen Info durch Handball-Abteilungsleiter Thomas Biberger ging's gleich los mit den ersten Spielen. Schon ab dem ersten Match war die Stimmung auf Anschlag, auch dank der von der Handballabeilung auf der Tribüne verteilten 50 original Bundesliga-Klatschpappen. Mit dem Spiel Hohenthann 4a gegen Pfeffenhausen 4a wurden auch die einzelnen Übungs-Stationen besetzt. An Station eins, der „Fanmeile“, konnten die Kinder ihre maximale Lautstärke austesten und auch die Lehrer durften mal vor der Klasse richtig schreien. Ein Glück, dass trotz Phonzahlen im Presslufthammerbereich die Spiegel im Gymnastikraum der Mehrzweckhalle ganz blieben. Die Klassen Rottenburg 4a und Pfeffenhausen 4a landeten mit 125,6 dB gleichauf in der Wertung und konnten sich mit dem Titel „lauteste Klasse“ küren. Die Grundschule Hohenthann räumte dafür in der Station „Zielwerfen“ ab. Hier konnten die Hohenthanner 4a mit 28 Punkten und die 4b mit 25 Treffern die besten Ergebnisse erzielen. Bei dem Wettbewerb ging es darum, in einer vorbestimmten Zeit möglichst viele Bälle durch die vier Löcher in der Torwand zu werfen. Als eine weitere Station war die Wurfgeschwindigkeitsmessung wieder aufgebaut. Dort konnten die Klassen aus Hohenthann und Pfeffenhausen mit 64 km/h und 59 km/h die wurfgewaltigsten Jungs stellen. Wogegen die Rottenburger Klassen mit 53 und 49 km/h die beiden wurfstärksten Mädchen hervor brachten. Auf dem Handballfeld war von Spiel zu Spiel zu merken, dass der Ball immer besser lief und die Spiele immer ausgeglichener wurden, sodass sogar die letzten beiden Partien mit 4:4 und 6:6 unentschieden endeten. Alle hatten an dem Tag ihren Spaß und auf die Frage bei der Verabschiedung, ob es denn allen gefallen hätte, wurde dem Organisationsteam ein lautstarkes „Ja“ entgegen geschmettert. Zum Schluss gab es für jeden Teilnehmer noch eine Urkunde.

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Teamgeist, Kondition und Selbstvertrauen gestärkt
Dreitägiges Trainingscamp der TSV-Handballjugend in Inzell mit vollem Programm
 

Rottenburg. Teamgeist, Kondition und Selbstvertrauen hinsichtlich der neuen Saison stärken konnten die Handball-Jugendmannschaften von der weiblichen und männlichen A-Jugend sowie der männlichen C-Jugend des TSV Rottenburg bei ihrem schon traditionellen Sommer-Trainingslager im BLSV-Sportcamp Inzell. Die dreitägige Maßnahme fand auch heuer sehr guten Anklang bei den jungen Sportlern und forderte sie mit einem dicht gedrängten Programm.

 
Mit 20 Jugendlichen und den sieben Betreuern Markus Kailich, Philipp Panholzer, Simon Tröger, Jenny Nagy, Thomas Biberger, Sigi Pautz und Michael Faust startete der Tross mit drei Kleinbussen vom Treffpunkt Mehrzweckhalle in Richtung oberbayerische Alpen, sodass schon bei der Hinfahrt Stimmung aufkam. Nach dem Bezug der Zimmer - die Jugendlichen waren, mannschaftsweise aufgeteilt, in drei Hütten untergebracht und die Betreuer in Doppelzimmern - ging´s zur Unterweisung durch die Campleitung quer über’s ganze Areal. Anschließend stand das Abendessen auf dem Plan und danach wartete zur Abfrischung das 25-Meter-Becken. Hier wurden gleich mal ein paar Schwimmzeiten der männlichen A-Jugend auf einer 200-Meter-Strecke  gestoppt. Am nächsten Morgen hieß es bereits um 6.30 Uhr „Aufstehen zum Frühsport“. Die erste Joggingrunde führte auf einem geteerten Weg eine Zeit lang bergauf und von dort dann auf einen Waldweg. Bei dem war über Stock, Stein und Wurzeln einiges an Konzentration und Koordination gefragt, sodass schon hier die ersten Schweißperlen flossen. Das Frühstück hatten sich die Morgensportler damit redlich verdient, ehe das erste Hallentraining auf dem Programm stand. Dem Mittagessen folgten die Nachmittagsunternehmungen. So konnten sich die Jungs und Mädels an einer Kletterwand beweisen.  Nach einem Briefing, wie der Klettergurt angelegt, welche Kommandos beim Klettern zu beachten sind und wie man sich von der Wand wieder abseilen lässt, konnte jeder eine 14 Meter hohe Kletterwand hochkraxeln, gesichert von einem BLSV-Sportlehrer. Nächste Station war der Bogenschießstand, an dem ein kleiner Wettkampf ausgetragen wurde. Anschließend war Biathlon angesagt. Bei dem galt es, immer wieder eine Laufstrecke zu bewältigen und nach jeder Runde am Schießstand mit einem Lasergewehr zu treffen, um keine Strafrunden laufen zu müssen. Auch hier wurde von jedem Läufer die Zeit genommen und beim Abendessen gab´s dann die Auswertung. Beim Bogenschießen und Klettern machten auch einige Betreuer fleißig mit. Den Abend ließ man dann gemeinsam ausklingen. Der Sonntag fing wieder sehr früh um 6.30 Uhr an. Nach einer Joggingrunde und anschließenden Dehnübungen auf dem BLSV-Gelände konnten noch einige im Slacklinepark ihren Gleichgewichtssinn trainieren, bevor es um 9.00 Uhr wieder zum Handballtraining in die Halle ging. Nach dieser letzten Übungseinheit wurden die Hütten aufgeräumt und die Sachen gepackt, um sich dann noch bei einem gemeinsamen Mittagessen für die Heimfahrt zu stärken. -fe-
 
Der Spaß am Handball steht wieder im Vordergrund
TSV Rottenburg lädt Grundschulen aus Pfeffenhausen, Hohenthann und Rottenburg zum bereits dritten Schulturnier ein
 
Von Ferdinand Mader
Rottenburg. Nach der tollen Resonanz in den beiden Vorjahren sowie bei den auch heuer vom TSV Rottenburg in den vierten Klassen angebotenen Schnuppertrainings laden die Rottenburger Handballer am Freitag, 29. Juni, ab 8 Uhr die Grundschulen aus Pfeffenhausen, Hohenthann und Rottenburg in die Mehrzweckhalle Laabertal zum dritten Schulhandball-Turnier ein. Es ist auch als Dankeschön des Vereins an die beteiligen Schulen für die gute Zusammenarbeit gedacht. Seit vielen Jahren darf der TSV Rottenburg in unregelmäßigen Abständen für die Grundschulkinder Schnuppervormittage in Rottenburg, Hohenthann und Pfeffenhausen anbieten und konnte während dieser Zeit schon einige Handballtalente entdecken.
Im Gegensatz zu den staatlich organisierten Schulsport-Wettkämpfen geht es beim vom Verein aufgezogenen Turnier allerdings rein um den "Spaß am Spiel mit Hand und Ball", wie Abteilungsleiter Thomas Biberger betont. Um den Grundschülern die Sportart Handball näher zu bringen, unterstützen erfahrene Vereinstrainer die Lehrkräfte der Schule, die den Lehrern beim Einwechseln oder bei Fragen zu den Schirientscheidungen beziehungsweise Regeln zur Seite stehen. So coacht B-Lizenzinhaber Gernot Nagy, der zuletzt die männliche A-Jugend des TSV Rottenburg ohne Punktverlust zur Meisterschaft führte und die U16-Altbayernauswahl trainierte, wieder die Pfeffenhausener Schüler. Die Grundschule Hohenthann setzt einmal mehr auf ihren ebenfalls in Rottenburg als Jugendtrainer sehr erfolgreichen „Lokalmatador" Hermann Frohnhöfer, während Thomas Biberger, der als Spartenleiter der Handballer die Jugendarbeit zu seinem „Steckenpferd“ erklärt hat, die Rottenburger Viertklässler unter seine Fittiche nimmt. Gespielt wird wieder nach dem „Er-und-Sie-Turniermodus“, das heißt, die Mädels absolvieren die erste Halbzeit und die Jungs spielen mit dem Ergebnis in der zweiten Hälfte weiter. Gemäß dem Motto des Schulhandball-Vormittags wird es keine Endwertung oder einen Turniersieger geben. Um die Handballspiele herum steigt wieder ein buntes Rahmenprogramm, für das der Verein ebenso verantwortlich zeichnet wie für das Abstellen von Schieds- und Kampfrichtern. Mit dabei sind wieder das Wurfgeschwindigkeits-Messgerät, eine „Fanmeilenmessung“, in der die Kinder ihre Schreilautstärke austesten können, und auch eine Zielwurfstation. Der Elternbeirat der Grund- und Mittelschule Rottenburg kümmert sich um die Verpflegung von Aktiven und Zuschauern, die ebenfalls sehr herzlich zu dem Event eingeladen sind. Zur Vorbereitung auf das Schulturnier hatte die Handballabteilung die interessierten Schüler in den letzten Wochen auch zum unverbindlichen Mitmachen beim Vereinstraining eingeladen, was vor allem an der Grundschule Rottenburg auf ein großes Echo stieß. 
 
Auf zur letzten Aufstiegsrunde!
Handball-A- und C-Jugend des TSV kämpfen am Sonntag um einen Platz in der Landesliga
 
Rottenburg. Auf zur dritten und letzten Aufstiegsrunde! Die Handball-A- und C-Jugendteams des TSV Rottenburg kämpfen am Sonntag um einen Platz in der Handball- Landesliga. In zwei Fünfer-Turnieren tritt der U 19-Nachwuchs in Oberschließheim (Sporthalle an der Jahnstraße) an, während die U 15-Mannschaft zur gleichen Zeit dorthin zurückkehrt, wo ihre Qualirunden-Erfolgsstory ihren Ausgang nahm: Nämlich nach Vatersteten in die Schulsporthalle an der Johann-Strauß-Straße 41.
Für beide Mannschaften gilt: Sie haben nichts zu verlieren und können als „Underdogs“ völlig unbelastet aufspielen. Denn ihr erklärtes Ziel, ab September in der übergreifenden Bezirksoberliga zu spielen, haben die Jungs bereits geschafft. Erstmals überstand der Rottenburger Handballnachwuchs in der bayernweit ausgeschriebenen „Qualifikationsmühle“ mehr als zwei Runden und hat damit beim finalen Durchgang ein Ziel vor Augen, das in der 36-jährigen Abteilungsgeschichte noch keine Handballmannschaft des TSV Rottenburg erreicht hat: Nämlich in der Landesliga, der zweithöchsten Liga Bayerns, um Punkte zu spielen. Nötig dafür wäre in beiden Turnieren mindestens ein dritter Platz.
Die A-Junioren unter Trainer und Abteilungsleiter Thomas Biberger treffen in den Spielen über zweimal 15 Minuten um 10.45 Uhr auf den TV Bad Tölz, um 13 Uhr auf den ESV 27 Regensburg, um 14.30 Uhr auf den TuS Fürstenfeldbruck und um 16 Uhr auf den TSV Schleißheim. In der letzten Partie kommt es zu einem Kuriosum: Die Rottenburger Bezirksauswahlspieler Peter Neumann und Cedric Nagy, die seit April ein Doppelspielrecht für die B-Jugend des TSV Schleißheim besitzen, treffen auf ihre Schleißheimer U 17-Teamkollegen, mit denen sie tags zuvor in Freising noch Seit’ an Seit’ um die Landesliga-Qualifikation gekämpft hatten. Nachdem die Laabertaler als Bezirksligameister in der vergangenen Meisterschaftsrunde nie ernsthaft gefordert wurden, warten jetzt Gegner auf den TSV, die bis Ende März noch zwei bis drei Leistungsklassen höher unterwegs waren. Die Youngsters des ESV Regensburg beispielsweise kämpften sogar um den Aufstieg in die Bundesliga, wurden dann aber in ihren drei Qualirunden bis auf die Landesliga-Ebene durchgereicht. In ihren bisher sechs ausgetragenen Aufstiegsspielen haben die Rottenburger mit fünf Siegen und nur einer Niederlage allerdings bewiesen, dass sie mit den Aufgaben wachsen können und geben sich nun hoch motiviert, um dieser tollen Spielzeit das „Sahnehäubchen“ aufzusetzen.
Als noch krassere Außenseiter gehen die C-Jungs von der Laaber ebenfalls am Sonntag ihre letzte Quali-Runde in Vaterstetten bei München an. Zwar können sie mit fünf Siegen und einer Pleite in den bisher stattfgefundenen Aufstiegsturnieren dieselbe Erfolgsbilanz vorweisen wie ihre älteren Vereinskameraden. Doch in Runde drei kommen auf den Bezirksliga-Vizemeister jetzt durch die Bank die „Blockbuster“ aus der Bayern- und Landesliga zu. Nichtsdestotrotz hoffen die Buben um Trainer und Jugendleiter Markus Kailich und Co-Trainer Philipp Panholzer, in den Partien gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz (Anpfiff 10.45 Uhr), den TSV München-Ost (12.15 Uhr), den TSV Vaterstetten (13.45 Uhr) und die SG SHV/UHC Salzburg (15.15 Uhr) für die eine oder andere Überraschung sorgen zu können. Und wie heißt es so schön: „Abgerechnet wird am Schluss!“ -fe-
 
Rottenburger Handballer feierten ihre „Triplesaison“
„Erste“, A- und D-Jugend wurden Meister und sorgten damit für das erfolgreichste Jahr der TSV-Handballabteilung
 
Von Ferdinand Mader
Rottenburg. Besonders gut war heuer die Stimmung auf der traditionellen Saisonabschlussfeier der Handballabteilung des TSV Rottenburg im Vereinslokal Eigenstetter. Kein Wunder, galt es doch, gleich drei Meistertitel, nämlich die für die Herrenmannschaft, die männliche A- und die männliche D-Jugend, zu würdigen. Das „Triple“ stand für das erfolgreichste Jahr in der mittlerweile 36jährigen Abteilungsgeschichte. Ähnliche Erfolge gab es zuletzt 1999, als die damalige „Erste“ kurz vor dem Aufstieg in die zweithöchste bayerische Spielklasse (Landesliga) stand und zwei Jugendteams niederbayerischer Meister wurden. 
 
Nach einem gemeinsamen, von der Herbergsfamilie Eigenstetter zubereiteten Festessen begrüßte Abteilungsleiter Thomas Biberger neben Aktiven und Funktionären aller Mannschaften insbesondere den TSV-Präsidenten Hans Englbrecht, den Fördervereins-Vorsitzenden Gernot Nagy, in „Personalunion“ auch zweiter Abteilungsleiter und Meistertrainer, sowie die Eltern und Spielerfrauen. In seiner Rede bezeichnete Biberger die Rottenburger Handballfamilie als eine eingeschworene Gemeinschaft, in der sich echte Enthusiasten ehrenamtlich und mit viel Herzblut engagieren. Der Abteilungschef bedankte sich bei allen seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne deren in der heutigen Zeit nicht selbstverständlichen Einsatz der Verein nicht existieren könnte. Bibergers Dank galt auch allen Spendern und Sponsoren, dem Handball-Förderverein mit seinem Chef Gernot Nagy und dem TSV-Präsidium mit Hans Englbrecht an der Spitze, die mit ihrer ideellen und materiellen Unterstützung solche Erfolge wie in diesem Jahr erst ermöglichten. Die jahrelange, intensive Jugendarbeit beginne langsam Früchte zu tragen. Der Spartenleiter ließ dann diese „Wahnsinnssaison“ Revue passieren. Die „Erste“ unter ihrem Trainer Detlev Klosik feierte nach einer wahren Nervenschlacht am letzten Spieltag den Titelgewinn in der Bezirksklasse Mitte und kehrt damit nur ein Jahr nach dem Abstieg in die Bezirksliga zurück. Nicht ganz so spannend machten es die Jugendmannschaften auf ihrem Weg zur Meisterschaft. Die Serie, die das von Gernot Nagy trainierte A-Juniorenteam in der Bezirksliga Nordost hinlegte (24:0 Punkte, 41:18 Tore im Schnitt pro Spiel), ist in der Abteilungschronik ohne Beispiel. Die Dominanz dieses Teams zeigt auch in der Tatsache, dass mit Florian Kammermeier und Simon Biberger die besten Torjäger der Liga aus Rottenburg kommen. Als Unterbau des A-Jugendteams wurde die ebenfalls von Nagy betreute männliche B-Jugend ins Punkterennen geschickt und überraschte in der  übergreifenden Bezirksliga Südost 2 (ÜBL) mit 20:12 Punkten und Platz fünf. Mit Peter Neumann, der in 15 Spielen 138 Tore warf, stellte der TSV Rottenburg auch in dieser Liga den besten Torschützen.  Michael Faust und Conny Just, die beiden Trainer der weiblichen B-Jugend, hatten in der abgelaufenen Saison mit einem sehr kleinen Teamkader zu kämpfen und waren deshalb mit dem von den Mädels in der ÜBL Südost, Staffel 1, erreichten fünften Platz zufrieden. Sie freuten sich für Eva Krausnecker, die mit 79 Treffern zur Torschützenkönigin in dieser Liga avancierte. Als Vizemeister in der ÜBL Südost, Gruppe 1, schaffte die von Jugendleiter Marks Kailich gecoachte männliche C-Jugend ein tolles Endergebnis. Trotz einiger altersbedingter Abgänge ist die D-Jugend männlich wie in der Vorsaison ungeschlagen Bezirksligameister geworden. Die Buben um das Trainerteam Simon Tröger, Jugendleiter Markus Kailich, Hermann Frohnhöfer und Philipp Panholzer gaben weder in der Vorrunde in der Staffel Nordost noch in der Rückrunde in der Staffel Mitte, Gruppe 1, einen Zähler ab und fuhren damit den dritten Meistertitel für die Handballabteilung in diesem Jahr ein. Gut gekämpft mit einer oft arg kleinen Besetzung hat die weibliche D-Jugend, auch wenn es für die Schützlinge des Trainerduos Simon Biberger/Tina Zieglmeier bloß zu einem Saisonsieg reichte. Einen neuen Aufschwung erlebte in der vergangenen Saison der Kinderhandball beim TSV Rottenburg. Dank des guten Zulaufs in den U10-Altersklassen konnte das Trainerteam mit Beate und Lisa Rudolphi, Manuela Hecht und Cedric Nagy neben der F-Jugend erstmals auch wieder eine Bambinimannshaft (U 7) in den ausschließlich in Turnierform ohne Punktevergabe durchgeführten Spielbetrieb schicken.
Im Rahmen der Abschlussfeier überreichte Simon Biberger namens der A-Jugendmannschaft ein Mannschaftsfoto mit Unterschriften an den scheidenden Trainer Gernot Nagy. Der B-Lizenzinhaber sucht beim ATSV Kelheim eine neue sportliche Herausforderung, wird den Rottenburger Handballern aber als Abteilungs-Vize und Fördervereins-Chef erhalten bleiben. Sein Traineramt hat bis auf Weiteres Thomas Biberger übernommen. 
Rottenburger Handball-Talente zeigen sich auf internationaler Bühne

Beim diesjährigen Prager Handball Cup stellt sich die Altbayern-Auswahl über Ostern internationaler Konkurrenz vor und 3 Rottenburger mischten fleißig mit.
Zur Vorbereitung auf kommende Maßnahmen nimmt die Auswahl des Bezirks Altbayern gleich mit fünf Jugend Teams am größten Jugendturnier Europas im wunderschönen Prag teil. 627 Teams aus 25 Nationen hatten gemeldet. Dabei auch solche Exoten wie Hong Kong oder Israel. Alle Mannschaften waren über ganz Prag verteilt und es wurden über 2000 Partien in 42 Hallen gespielt.
Eine weibliche D-Jugend, 3 C-Jugend männlich Teams und eine männliche B-Jugend mit dem Perspektivkader des Jahrgangs 2002 stellte unser Bezirk. Insgesamt waren 61 Jugendliche und 7 Trainer für Altbayern im Einsatz.
Der Jahrgang 2002 wird dabei vom Rottenburger Trainer Gernot Nagy betreut und die beiden Jugendtalente Peter Neumann und Cedric Nagy wurden in den 13er Kader berufen. Zudem spielte Torwart Marc Panholzer in der männlichen C-Jugend. Folgende Vereine stellten Spieler zu dieser Maßnahme ab: TSV Schleißheim, VfL Landshut, TSV Rottenburg,  ASV Dachau, TSV Simbach, TuS Pfarrkirchen, SG Moosburg, VfL Waldkraiburg, HSG Freising, TSV Gaimersheim, TSV Mainburg, TG Landshut, SC Eching, SpVgg Altenerding, TSV Indersdorf, HSG Schwabkirchen, TSV Wartenberg und SC Kirchdorf.
Die Anreise erfolgte in einem Doppeldeckerbus bereits am Gründonnerstag. Die Unterkunft befand sich in einer Grundschule im Süd-Osten der tschechischen Hauptstadt. Abenteuerlich auch die tägliche Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den einzelnen Spielorten. Am Karfreitag ging es für unsere B-Jungs bereits um 9:25 zum ersten Spiel gegen den Bundesliga-Nachwuchs des TV Gelnhausen. Spielzeit war immer 2x15 Minuten. Wir spielten das gesamte Turnier mit einer U16 Mannschaft gegen stets ein Jahr ältere Spieler. Gegen die Hessen liefen wir schnell eine 3-Tore Rückstand hinterher, der sich im Laufe der Partie langsam vergrößerte. Die 10:17 Niederlage war verdient. Im zweiten Spiel trafen wir auf das tschechische Team aus Trebon. Zur Pause lagen wir mit 9:7 in Front, konnten aber am Ende mit einem Punkt (18:18) zufrieden sein. Das dritte Spiel des Tages gegen die Ungarn von VSD Dunakeszi war bis zum Schluss hart umkämpft. Zur Pause noch 6:7 zurückliegend brachten sich jetzt Cedric Nagy (2 Tore) und Peter Neumann (1 Tor) für das Team klasse ein. Cedric erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich (8:8) ehe Peter 16 Sekunden vor Ultimo unsere Farben zum Sieg warf. Am Ende stand ein 18:17 Erfolg auf der Anzeigetafel und ließ auch die mitgereisten Eltern auf der Tribüne jubeln.
Am Karsamstag standen abermals drei Matches an. Gegen die SG Leman Geneve (Schweiz) ging es los. Wieder trugen sich unsere Rottenburger in die Torschützenliste ein, aber es reichte knapp nicht. Drei Minuten vor Schluss (17:18) hatten wir Ladehemmungen und Genf gewann 17:21.
Es folgte das beste Spiel des Turniers gegen die Dänen von FIF Handball (Kopenhagen). Die Skandinavier hatten im Rückraum nur Jungs mit mindestens zwei Meter Körpergröße. Dazu Klasse Technik und nicht den rüden Rumpelhandball der Ostblockländer. Offenbar wurden wir etwas unterschätzt und hielten bis zum 9:9 (13. Minute) voll mit. Cedric brachte uns sogar in der 8. Minute mit einem klasse Tor vom Kreis (6:5) in Führung. Selbst nach 20 Minuten (14:16) waren wir noch dran, ehe die Kopenhagener einen 5:0-Lauf hinlegten und uns endgültig abhängten. Das 15:23 fiel dabei etwas zu hoch aus.
Im letzten Vorrundenspiel bekamen wir es mit den Serben von RK Beograd zu tun. Bei einem Sieg wäre uns Platz 4 im 7ner-Feld sicher. Wir zeigten die spielerisch bessere Anlage, vergaßen aber das Tor zu treffen. (Halbzeit 5:5). In Hälfte 2 gingen wir mit 9:7 in Führung als die Belgrader wahrlich die Keule auspackten. Erst bleib Cedric blutüberströmt nach einem Faustschlag liegen, als auch noch Peter einen Ellbogen in den Unterlaib gerammt bekam. Die völlig überforderten dänischen Schiedsrichter unterbaden diese Aktionen viel zu spät, das Ergebnis am Ende von 10:14 geriet zur Nebensache. Weitere Ausfälle nach Faustschlägen hatten mit Handball nichts mehr zu tun. Vorsorglich musste Peter sogar ins Krankenhaus zum Röntgen gebracht werden. Zum Glück ohne weiteren Befund und mit einem riesigen Hämatom und einer Woche Sportverbot kehrte er tags darauf zum Team zurück.
Am Ostersonntag folgte unser letztes Spiel gegen die HSG Eckbachtal. In einem spannenden Match verloren wir knapp mit 19:21, wobei Cedric abermals 2 Tore beisteuerte.
Klasse war der Teamspirit unserer Mannschaft. Alle kämpften für einander und jeder trug sich in die Torschützenliste ein. Am Ostermontag verfolgten wir dann die Endspiele in der mit 1500 Zuschauern prall gefüllten Prager Sparta Halle. Es war somit Handball pur angesagt, ehe wir gegen 15:30 Uhr die Heimreise antraten. Hier vor allem noch eine herzlicher Dank an die mitgereisten Eltern und deren tatkräftige Unterstützung. Es war für alle ein lehrreiches Event mit internationalen Erfahrungen und entsprechender Härte. Wir können uns jederzeit auch auf dieser Bühne zeigen
Am Ende konnten sich die Jungs einspielen für das 8-Bezirke-Turnier Anfang Juni in Großwallstadt, bei dem es wieder um die Bayerische Meisterschaft der Bezirke geht. Dabei schafften wir im letzten Jahr den Sprung auf Platz drei, was wir in dieser Saison gerne wiederholen wollen.
Für den Jahrgang 2002 des Bezirks Altbayern spielten im Tor Bene Domuratzki ( 1 Tor; HA Bayern), Korbinian Thalmeier ( 1; TSV Schleißheim); im Feld: Oskar Gaugeler ( 3; VfL Waldkraiburg), Gregori Ewtuschenko (7; TSV Schleißheim), Gino Huber (3; SG Moosburg), Albioni Giorgi (6; TuS Pfarrkirchen), Paolo D´Oria (12; TSV Schleißheim), Peter Neumann (4; TSV Rottenburg), Moritz Voll (2; TSV Simbach), Paul Fischer (20; VfL Landshut), Andreas Kagerer (8; VfL Landshut), Matthias Schimpf (33; TSV Simbach), Elias Birnthaler (1; TuS Pfarrkirchen), Cedric Nagy (6; TSV Rottenburg)

Ausgeglichene Bilanz zum Saisonfinale

Sieg, Unentschieden und Niederlage für Handballnachwuchs des TSV

Rottenburg. Mit drei Auswärtsspielen ging am vergangenen Wochenende die überaus erfolgreiche Handballsaison 2017/18 für den Nachwuchs des TSV Rottenburg zu Ende. Mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage gab es dabei nochmals eine ausgeglichene Bilanz.
 
Der männlichen B-Jugend gelang mit einem 29:28 (13:12)-Sieg beim TV Eggenfelden das „Sahnehäubchen“ auf eine überaus gelungene Spielzeit. In die war Trainer Gernot Nagy mit seiner neuformierten Mannschaft ohne große Erwartungen gestartet. Umso erfreulicher der fünfte Platz in der Endabrechnung mit 20:12 Punkten, nur einen Zähler hinter dem Rangdritten HSG Bayerwald. In Eggenfelden gingen die Gäste nach einem etwas verschlafenen Auftakt beim 6:5 in der 14. Minute erstmals in Führung und wahrten den Ein-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit (13:12). Nach dem Wiederbeginn gaben die Nagy-Schützlinge dann Gas und enteilten bis zum 25:20 (42. Minute). In der Schlussphase ließen es die Laabertaler dann etwas schleifen. Letztlich hatten die Gastgeber  keine Gewinnchance mehr, konnten aber nach einer Rottenburger 29:26-Führung in den letzten 80 Sekunden der Partie mit zwei Toren noch kräftig Ergebniskosmetik betreiben. Die TSV-Tore erzielten Peter Neumann (10/davon 2 Siebenmeter), Thomas Rudolphi (7), Cedric Nagy (6),  David Pautz (3), Lukas Weiß (2) und Paul Cisewski (1). Die Mannschaft freute sich mit ihrem Scharfschützen Peter Neumann, der mit 138 Treffern (Torschnitt 9,20 pro Spiel) mit klarem Abstand auf den Zweiten (110) die Torjägerkrone in der ÜBL Süd-Ost, Staffel 2, holte.
Den Rottenburger Herren machte es am Sonntagmittag die männliche C-Jugend nach, die sich vom Gastgeber SSV Schrobenhausen nach einem hochspannenden Spiel mit einem 24:24 (15:15)-Unentschieden trennte. Damit mussten sich die Rottenburger als Vizemeister der ÜBL Süd-Ost 1 in zwölf Spielen nur zweimal dem souveränen Meister Mainburg geschlagen geben. In der Spargelstadt zogen die Laabertaler nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (15:15) bis zur 35. Minute mit 22:18 weg, hatten dann aber über zehn Minuten Ladehemmung. Schrobenhausen drehte währenddessen das Spiel und lag mit 23:22 und 24:23 wieder in Front. Acht Sekunden vor der Schlusssirene glückte schließlich Thomas Rudolphi mit seinem siebten „Streich“ noch der Rottenburger 24:24-Ausgleich. Außerdem trafen für den TSV Paul Cisewski (8), Philip Hart (5), Edgar Kolesnik (3) und Bastian Schönthier (1). 
Die weibliche B-Jugend der Rottenburger Handballer beendete die Saison 17/18 mit einer 15:25-Niederlage beim Rangdritten VfR Garching. In der ersten Halbzeit hielten die Gäste prächtig mit, führten mit 3:1 und 5:3 (11. Minute) und konnten das Match bis zur 20. Minute (knapper 6:7-Rückstand) offen halten. Erst in den letzten Minuten vor der Pause musste das von Beate Rudolphi gecoachte Team etwas abreißen lassen (9:12). In der zweiten Hälfte machte sich dann der Kräfteverschleiß bei den nur mit einer Wechselspielerin angereisten Laabertalerinnen bemerkbar. In der Abschlusstabelle der übergreifenden Bezirksliga Süd-Ost muss Platz fünf eingedenk der Personalprobleme in der Rückrunde, die sogar zur Absage des letzten Saisonheimspiels führten, als Erfolg gewertet werden. Eine tolle Sache ist für TSV-Torjägerin Eva Krausnecker ihr erster Platz in der Liga-Schützinnenwertung mit 79 Toren. In Garching war Eva mit sieben Treffern wieder beste Rottenburger Werferin. Außerdem netzten für den TSV Sara Fleischmann (5), Isabel Linke, Melanie Ross und Sandra von Schuster (je 1). -fe-

A-Junioren soüverän Meister, aber ein Wehrmutstropfen blieb:
Letzter Heimspieltag wird zum Diätprogramm. Gleich drei von sechs Spielen fallen aus.
Am letzten Heimspieltag sagten kurzfristig bei der D-Jugend männlich die Gegner aus Deggendorf ab. Unsere weibliche B-Jugend konnte auch keine spielfähige Mannschaft stellen und erst fünf Stunden vor Anpfiff ließen uns in der A-Jugend auch die Gäste des MTV Ingolstadt hängen.
So blieb es bei einem immerhin stimmungsvollen Einlaufen des Meisterteams und der Übergabe der verdienten Meister-Shirts. Trotzdem wollten die Jungs sich die Zeit mit dem Ball nochmals vertreiben und so spielten die Junioren inklusive anwesender B- und C-Jungs kurzerhand ein kleines Match aus. Danach war eine kurze Feier bei Gegrilltem und Salat angesagt.
Schade nur, dass der Abschluss ihrer Jugendzeit für die drei aus altersgründen ausscheidenden Jungs ohne letztes Spiel ausfiel.
Für Matthias Reindl, Leo Zieglmeier und Mike Molnar ist ab sofort Jugendhandball passe´. Dafür danke ich den Jungs von Herzen für viele wunderbare Spiele und ebenso viele schöne Jahre. Matthias und Leo begleite ich jetzt schon seit 2009 als sie in der E-Jugend anfingen. 9 Jahre später sind beide zu guten Handballern und jungen Erwachsenen geworden. Wenn ich daran denke wie viele Spieler ich in dieser Zeit kommen und gehen sah und dass die Beiden immer noch dabei sind, dann weiß ich unsere Jugendarbeit war erfolgreich. An dieser Stelle muss ich natürlich auch Matthias Spanner und Stefan Fischhaber für ihre Arbeit mit den Beiden danken. Ich wünsche beiden und auch Mike, der im letzten Jahr erst zu uns gestoßen ist, weiterhin viel Erfolg auf ihrem Lebensweg und dass alle unserem Sport treu bleiben. Aber vor allem bleibt gesund und verletzungsfrei.

Mit 24:0 Punkten und einem Torverhältnis von 453:198 stellten wir in dieser Liga den mit Abstand besten Angriff und die sicherste Abwehr. Durchschnittlich gewannen wir die Spiele mit 41:18 und waren immer klar überlegen.
Torschützenkönig in der Liga wurde mit 109 Volltreffern überlegen Florian Kammermeier vor Simon Biberger (96 Tore), auch hier stellten wir den Klassenkrösus. Damit habe die Jungs nach mehrmaligen Vizemeisterschaften endlich einen Titel in der Tasche und das absolut verdient.
 

Rückhalt der Handballfans jetzt gefragter denn je
Letzter großer TSV-Heimspieltag der Saison: Rottenburger Herren kämpfen um den Meistertitel, den zwei Jugendteams schon sicher haben
Rottenburg. Für die Handballer des TSV Rottenburg steigt am Samstag in der Mehrzweckhalle Laabertal der letzte große Heimspieltag der Saison 2017/18 mit sechs Punktspielen. Dabei ist vor allem für die Herrenmannschaft, die noch um den Meistertitel und den Bezirksliga-Aufstieg kämpft, der Rückhalt durch die heimischen Fans jetzt gefragter denn je. Als frischgebackene Meister präsentieren sich dem Rottenburger Publikum die männliche A- und D-Jugend bei ihren jeweils letzten Bezirksligapartien dieser Spielzeit.
„Headliner“ des Spieltages ist um 18 Uhr der finale Saison-Heimauftritt der TSV-Herren gegen den VfL Waldkraiburg II. Für die Mannschaft um Rottenburgs Trainer Detlev Klosik gilt es, sowohl die erste Niederlage seit über fünf Monaten am vergangenen Samstag in Moosburg als auch das vermeintliche „Endspiel“ in einer Woche beim punktgleichen (18:6) TSV Taufkirchen/Vils aus den Köpfen zu streichen und den Fokus voll auf das Samstagsspiel zu richten. Denn nur mit einem Heimsieg leben die Titelhoffnungen des Tabellenzweiten weiter. Der vorletzte Tabellenplatz, den die VfL-„Zweite“ derzeit mit 7:13 Zählern einnimmt, sagt nichts über ihre wahre Spielstärke aus, denn die Oberbayern haben erst zehn Matches absolviert. Schon das Hinspiel war trotz des letztlich glatten 28:22-Sieges kein Selbstläufer für die Laabertaler. Wenn sich die Klosik-Schützlinge im Gegensatz zum vergangenen Wochenende wieder auf ihr spielerisches Potential besinnen und vor allem disziplinierter auftreten, sollte sich das TSV-Team von der Waldkraiburger „Wundertüte“ nicht überraschen lassen und die nötigen zwei Punkte einfahren können.
Bereits um 16.15 Uhr bläst die männliche A-Jugend des TSV zum Saisonfinale gegen den MTV Ingolstadt. Beim „Schaulaufen des Meisters“ wollen die Jungs um TSV-Erfolgstrainer Gernot Nagy ihre blütenweiße Weste auch im zwölften und letzten Spiel behalten. Ein durchschnittliches Torergebnis von 41:18 pro Spiel zeigt, wie sehr die Laabertaler das Feld der übergreifenden Bezirksliga Nord-Ost (ÜBL)  dominierten. Das ist in der von vielen tollen Erfolgen gespickten, 36 Jahre währenden Abteilungschronik ohne Beispiel.  
Allen Grund zum Feiern hat auch die männliche D-Jugend, die sich schon vor ihrem letzten Saisonspiel am Samstag um 11.30 Uhr gegen den HC Deggendorf den zweiten Bezirksliga-Meistertitel in Folge gesichert hat. Ein finaler Sieg soll nun das „Sahnehäubchen“ draufsetzen  denn dann wären die Buben um Trainer Hermann Frohnhöfer und „Co“ Simon Tröger wie in Vorjahr ohne Punktverlust durch die Bezirksligarunde marschiert. Damit war nach einigen altersbedingten Abgängen aus dem 2017er-Meisterteam überhaupt nicht zu rechnen.
„Kleine Spieler - große Leistung“ hieß heuer auch das Motto bei der männlichen C-Jugend, die unabhängig vom Ausgang ihres letzten Saisonheimspiels am Samstag um 13.15 Uhr gegen den TSV Neuburg/Donau und vom abschließenden Match am 25. März in Schrobenhausen Platz zwei und damit den Vizetitel in der ÜBL Süd-Ost, Gruppe 1, bereits sicher hat. Nur gegen den körperlich überlegenen Meister Mainburg gab es in der laufenden Runde zwei Niederlagen für die Mannschaft von Trainer Markus Kailich und „Co“ Hermann Frohnhöfer, die bei den im April beginnenden Quali-Turnieren mit ihren Schützlingen versuchen wollen, den Sprung in eine höhere Liga zu schaffen.
Nach dem Spiel der C-Jungs hat am Samstag um 14.45 Uhr die weibliche B-Jugend der TSV-Handballer ihren finalen Heimauftritt 2017/18 gegen den SVA Palzing. Mit einer Revanche für die 10:13-Niederlage aus dem Hinspiel könnten die Mädels um Trainer Michael Faust (5./12:12 Punkte) in der ÜBL Süd Ost, Gruppe 1, bis auf einen Zähler an die Gäste von der Amper (4./ 15:11) heranrücken. Zum Rundenabschluss wartet dann am 25. März noch die hohe Auswärtshürde in Garching auf die Laabertalerinnen.
Den letzten Handball-Großkampftag der Saison 17/18 in Rottenburg eröffnet am Samstag um 10 Uhr die weibliche D-Jugend mit der Partie gegen den TV Eggenfelden. Vor einer Woche hielten die Teenies um TSV-Trainer Simon Biberger trotz ihrer 6:10-Niederlage im Rottal gut mit. Gelänge es ihnen, beim Rückspiel den Spieß umzudrehen, wäre das ein prima Abschluss einer nicht immer leichten Spielzeit.
Als einziges Rottenburger Handballteam spielt am Samstag die U 9 auswärts und absolviert ab 10 Uhr den letzten Turnierspieltag der Saison beim ETSV 09 Landshut. Außer den Gastgebern treffen die TSV-F-Kinder dabei auf den HC Deggendorf und die SSG Metten. -fe-

Der zweite Meistertitel ist perfekt
Handball-D-Jugend sichert mit Auswärtssieg vorzeitig Platz eins in der Bezirksliga
Rottenburg. 
Der zweite Meistertitel für die Jugendhandballer des TSV Rottenburg in dieser Saison ist perfekt: Nach dem ungefährdeten 21:15-Sieg am Sonntag in Landshut-Achdorf feierte die U 13 vorzeitig die zweite Meisterschaft in Folge. Keine Punkte hatte es dagegen am Samstag für die TSV-Teams gegeben.
Einmal mehr nichts anbrennen ließen indessen die D-Schüler, obwohl sie beim VfL Landshut nicht in Bestbesetzung auflaufen konnten. Trotz der vermeintlichen Schwächung starteten die Laabertaler furios. Nicht die "üblichen Verdächtigen", sondern Thomas Simbeck (2) und Jonathan Daser stellten auf 3:0, freilich unterstützt vom schier unüberwindlichen Marc Panholzer im Tor. Die Schützlinge des Trainerduos Hermann Frohnhöfer/Simon Tröger spielten wie aus einem Guss, zeigten ihr bestes Saisonmatch. Wieder und wieder löste Lukas Jacobsen auf und setze seine Mitspieler gekonnt in Szene. Fast jedes Tor der Rottenburger wurde herausgespielt, egal wer auf dem Platz stand, es wurde immer der besser platzierte Mitspieler gesucht. Auch die Abwehr stand sehr kompakt und es wurde mustergültig zusammengearbeitet. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit durfte sich auch Marc Panholzer ins Angriffsspiel einschalten. Er machte seinen Platz im Tor für Tassilo Frohnhöfer frei. Das tolle Rottenburger Kombinationsspiel verlor in den letzten zehn Minuten zwar an Fahrt, aber das war den vielen Wechseln des Trainerteams geschuldet und nicht mehr entscheidend für den Spielausgang. – Für den TSV Rottenburg spielten (Tore): Marc Panholzer (3), Tassilo Frohnhöfer; Bastian Schönthier (8), Benjamin Rott (1); Korbinian Huber, Matthias Hadersbeck, Niclas Mittermeier, Pius Wittmann, Thomas Simbeck (2), Lucas Jacobsen (5), Jonathan Daser (2). Zur Meistermannschaft gehören außerdem Jakob Weiß und Tobias Frimberger.
Bereits am Samstag erwischte die männliche B-Jugend des TSV bei der HSG Bayerwald einen gebrauchten Nachmittag und verlor nach vier Siegen am Stück mit 12:23 (5:12) wieder mal ein Bezirksligaspiel. Schon bei der 90minütigen Anreise nach Zwiesel wirkten die Jungs müde und dies setzte sich dann nahtlos auf dem Spielfeld fort. Negativ bemerkbar machte sich bei den Gästen, dass ihre Haupttorschützen Peter Neumann und Cedric Nagy durch Verletzungen stark gehandicapt waren. Zwar stand die Abwehr ganz passabel, doch im Gästeangriff lief wenig zusammen. So deutete sich die klare Abfuhr aus Rottenburger Sicht schon zur Pause (5:12-Rückstand) an. Den Grund dafür wusste TSV-Trainer Gernot Nagy: „Was uns diese Saison immer ausgezeichnet hatte, fehlte heute gänzlich: Unser Kampfgeist und der Glaube an unsere eigene Stärke." Trotzdem lässt der Coach nichts auf seine Mannschaft kommen: „Die Jungs haben eine unglaubliche Saison und Entwicklung erlebt. Platz fünf im Neunerfeld ist schon mal sicher.“ Beim letzten Spiel in Eggenfelden hofft Nagy auf einen positiven Abschluss. In Zwiesel trafen für den TSV: Paul Cisewski (5 Tore), Lukas Weiß (1), Peter Neumann (4), Cedric Nagy (1) und Florian Pautz (1).

Die weibliche D-Jugend der Rottenburger Handballer unterlag beim TV Eggenfelden mit 6:10 (2:5), verkaufte sich aber trotzdem ordentlich. Nach einem 5:1-Rückstasnd bis kurz vor dem Seitenwechsel kämpften sich die Mädels um Trainer Simon Biberger in der zweiten Halbzeit bis auf 7:5 und 8:6 heran (35. Minute), doch dann wollte einfach kein Tor mehr glücken. Vielleicht gelingt den TSV-Teenies ja am Samstag um 10 Uhr die Revanche, wenn die Eggenfeldenerinnen zum letzten Saisonspiel in der Laabertalhalle aufkreuzen. Die TSV-Tore am vergangenen Samstag warfen Franziska Ziegler (4) und Valentina Kindsmüller (2). -
Knifflige Auswärtsaufgaben für Rottenburger Handballer
TSV-Herren vor Derby in Moosburg / D-Schüler können Titel sichern
 
Rottenburg. Fünf Handballmannschaften des TSV Rottenburg kämpfen am Wochenende um Punkte und stehen dabei durchwegs vor kniffligen Auswärtsaufgaben. 
Das Herrenteam gastiert am Samstag (15.45 Uhr, Sporthalle Albinstraße) zum Bezirksklassen-Nachbarderby bei der SG Moosburg II. Ähnlich  wie vor zwei Jahren haben die Rottenburger im Meisterschaftsrennen der Gruppe Mitte alle Trümpfe in der Hand. Sie führen mit 18:4 Punkten  die Tabelle an und könnten sich durch Siege am Samstag sowie eine Woche darauf im letzten Saisonheimspiel gegen Waldkraiburg II gegenüber den punktgleichen (je 18:6) Mitbewerbern TG Landshut III und TSV Taufkirchen, die ein Spiel mehr absolviert haben, vorzeitig die Meisterschaft sichern. Das Saisonfinale am 24. März in Taufkirchen hätte dann nur noch Freundschaftsspiel-Charakter. Doch die Moosburger Gastgeber wollen diese Rechnung des Nachbarn durchkreuzen. Zwar hat die Reserve des Bezirksoberligisten als Rangvierte mit 11:13 Zählern keine Chance mehr, in den Meisterschafts-Dreikampf einzugreifen. Aber schon beim 30:30-Vorrundenremis  in Rottenburg stand die SGM-„Zweite" dicht vor einem Sieg und will das knapp Verpasste nun zu Hause nachholen. TSV-Trainer Detlev Klosik und seine Jungs wissen um die Schwere dieser Aufgabe, gehen diese aber trotzdem voller Zuversicht an. Die seit über fünf Monaten ungeschlagene Mannschaft hat sich weiter gefestigt und hofft auf eine ähnliche Unterstützung der Fans wie in der Meistersaison 2015/16, als rund 100 Rottenburger Zuschauer ihr Team beim „Endspiel“ in Moosburg zum 25:22-Sieg trugen.
Der männlichen B-Jugend des TSV steht ebenfalls am Samstag (Spielbeginn 16.15 Uhr) die weite Reise nach Zwiesel zur HSG Bayerwald bevor. Beide Tabellennachbarn (Bayerwald Fünfter mit 16:10 Punkten, Rottenburg Vierter mit 18:10) haben noch Chancen auf Stockerlplatz drei, den der Verlierer dieser Partie allerdings abhaken muss. Rottenburgs Trainer Gernot Nagy hofft beim Wiedersehen mit seinem Stammverein, dass die TSV-Jungs ihren tollen Rückrundenlauf mit dem fünften Sieg in Folge fortsetzen können. Doch bereits der hauchdünne 27:26-Hinspielsieg der Laabertaler zeigte, dass dies bei den starken „Waidlern“ kein leichtes Unterfangen werden wird.
Bereits um 13.30 Uhr ist am Samstag Rottenburgs weibliche D-Jugend beim TV Eggenfelden im Einsatz. Im letzten Auswärtsspiel der laufenden Bezirksligarunde gibt es damit für die TSV-Teenies noch eine Premiere, denn beide Teams standen sich bisher noch nie gegenüber. Eine Woche später kommt es dann beim Saisonfinale in Rottenburg zum Rückspiel mit den punktgleichen TVE-Mädels.
Schon um 9.30 Uhr haben am Samstag die Allerjüngsten der TSV-Handballer (U 7)  ihren großen Auftritt und messen sich beim Bambini-Turnierspieltag im Landshuter Sportzentrum West mit Gastgeber TGL, ASV Dachau und TSV Karlsfeld.
Am Sonntag (13 Uhr, Sporthalle Veldener Straße in Achdorf) gilt’s schließlich für die männliche D-Jugend aus Rottenburg. Beim VfL Landshut kann sie schon am vorletzten Saisonspieltag die Meisterschaft in der Bezirksliga Mitte perfekt machen. Dazu reicht bereits ein Unentschieden, aber wer die Jungs des Trainerduos Hermann Frohnhöfer/Simon Tröger kennt, der weiß, dass sie auch beim Tabellenzweiten ihren Hinspielsieg vor einer Woche (16:10) wiederholen und damit ihre blütenweiße Weste wahren wollen. -fe- 

Ein Samstag im Zeichen der Handballjugend

Heimrecht für fünf TSV-Teams / D-Schüler vor Spitzenspiel gegen VfL Landshut

 

Rottenburg. Ganz im Zeichen der Handballjugend steht der Samstag in der Mehrzweckhalle Laabertal. Dort haben fünf Mannschaften des TSV Rottenburg Heimrecht und hoffen wieder auf viele Bezirksligapunkte und noch mehr Zuschauer.

Für das Eröffnungsspiel sorgt bereits um 10 Uhr die weibliche D-Jugend, die den Tabellenführer SVA Palzing zu Gast hat. Der erste Saisonsieg in Taufkirchen gab den U 13-Mädels des TSV neuen Auftrieb, was auch Abteilungsleiter Thomas Biberger freute: „Im Handball kommt der Erfolg nicht von heute auf morgen. Die junge Mannschaft hat trotz ihrer Niederlagenserie in dieser Saison den Kopf nicht in den Sand gesteckt und sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Sie ist auf einem guten Weg.“

Das gilt genauso für die männliche D-Jugend der Rottenburger Handballer, die auch in dieser Saison um den Meistertitel kämpft. Richtungsweisend wird am Samstag um 11.30 Uhr das Spitzenspiel gegen den VfL Landshut sein, der wie die Gastgeber (6:0) sechs Punkte auf dem Konto hat. Zwar konnten die Laabertaler den VfL-Nachwuchs in der Vorrunde zweimal besiegen, doch vor allem in Landshut wurde es beim 22:20 verdammt eng für die Schützlinge um Cheftrainer Hermann Frohnhöfer.

Anschließend, um 13 Uhr, messen sich die C-Jungs mit der HG Ingolstadt, die als Rangsechste die beste der drei Mannschaften aus der Audistadt ist. Die in der laufende Runde nur vom bereits fixen Meister Mainburg zweimal geschlagenen Rottenburger benötigen aus dem Restprogramm von vier Spielen noch zwei Siege, um Platz zwei und damit die Vizemeisterschaft auch rechnerisch zu sichern. Der erste davon soll am Samstag mit Unterstützung der heimischen Fans eingefahren werden.

Die weibliche B-Jugend der Laabertaler (Platz vier mit 12:10 Punkten) duelliert sich um 14.45 Uhr mit dem Tabellenzweiten (17:7) TSV Wartenberg. Trotz großer Personalprobleme zeigte der Rottenburger U 17-Damennachwuchs zuletzt spielerische Klasse und Teamgeist und belohnte sich dafür mit zwei Siegen. Nach der knappen 12:14-Hinspielniederlage in Wartenberg spekuliert Trainer Michael Faust natürlich mit einer Revanche und hofft, im Gegensatz zur Vorwoche diesmal keine „Notsieben“ aufbieten zu müssen. Allerdings fällt Stammtorhüterin Anna Eher bis zum Saisonende wegen einer Bänderverletzung aus. 

Gutklassigen Jugendhandball verspricht zum Abschluss des „Großkampftages“ in der Laabertalhalle um 16.15 Uhr auch die Partie der männlichen B-Jugend gegen den VfL Waldkraiburg. Die Rottenburger U 17 ist das eigentliche Überraschungsteam der Saison: Mit dem Ziel, nicht Letzter zu werden und den einen  oder anderen Punkt mitzunehmen, waren Trainer Gernot Nagy und sein „Co“ Sigi Pautz mit ihrer neuformierten Truppe die übergreifende Bezirksliga Süd-Ost angegangen. Drei Spieltage vor Saisonschluss stehen die Rot-Schwarzen mit 16:10 Zählern im Neunerfeld auf Position vier und haben sogar noch Chancen auf einen Stockerlplatz. Wenn das so bleiben soll, wäre die Wiedergutmachung für die knappe 23:24-Niederlage, die es für die Laabertaler beim nach Minuspunkten (14:10) gleichauf liegenden Tabellensechsten in Waldkraiburg setzte, Grundvoraussetzung. -fe-

Fünf Handballsiege am „Supersamstag“

Erfolgreiches Wochenende auch für die Jugendmannschaften des TSV Rottenburg

Rottenburg. Es war für die Handballabteilung des TSV Rottenburg ein echter „Supersamstag“ mit sechs Bezirksliga-Punktspielen an vier verschiedenen Orten. Diese Herausforderung wurde nicht nur organisatorisch, sondern auch sportlich mit Bravour gestemmt: Außer der Herrenmannschaft (wir berichteten) holten auch die Jugendteams trotz teilweise minimalster Besetzungen mit vier Siegen in fünf Begegnungen fast das Optimum heraus.
Die bereits als Meister feststehenden Rottenburger A-Junioren um Trainer Gernot Nagy zeigten, dass sie weiter erfolgshungrig sind. Im Heimspiel gegen den TSV Gaimersheim ersparten sie sich ihre zuletzt üblichen Startprobleme, sorgten sofort für klare Verhältnisse (9:2/10. Minute) und übertrafen nach einer 21:7-Pausenführung am Ende bei ihrem 43:22-Schützenfest erneut locker die 40-Tore-Marke. Und das, obwohl Leo Zieglmeier in der „Ersten" aushelfen musste und Marcel Bonitz wegen einer Fingerverletzung nur unter Schmerzen spielen konnte. Die Rottenburger Tore erzielten Simon Biberger (9), Marcel Bonitz (3), Peter Neumann (1/1 Siebenmeter), Tobias Neumann (10/3), Florian Kammermeier (13) und Matthias Reindl (7).

Die männliche B-Jugend gastierte zweieinhalb Stunden später  bei der HSG Straubing und setzte auch dank der Unterstützung der aus Mainburg nachgereisten C-Jugendspieler mit 32:19 (14:9) ihre aktuelle Siegesserie fort. Garant dafür war eine gut stehende Abwehr mit dem erneut bärenstarken Torwart Felix Behrens als Rückhalt, sodass in der zweiten Halbzeit auch das Rottenburger Angriffsspiel immer besser in Schwung kam. Sieben verschiedene Torschützen dokumentierten unterm Strich die geschlossene Teamleistung der Laabertaler: Paul Cisewski (2), Lukas Weiß (2), Thomas Rudolphi (2), Peter Neumann (9), Philip Hart (3), David Pautz (7) und Cedric Nagy (7/1).

Einen wahren Kraftakt musste Rottenburgs weibliche B-Jugend bei ihrem 22:15 (13:7)-Heimsieg gegen die SG Moosburg vollbringen, denn Trainer Michael Faust konnte verletzungs- und krankheitsbedingt nur eine „Notsieben“ ohne Wechselspielerin aufbieten. Als auch noch die angeschlagene Sandra von Schuster vorübergehend ausschied, standen die Gastgeberinnen streckenweise sogar in Unterzahl auf der Platte. Die etatmäßige Spielmacherin Hannah Herrmann ging für die verletzte Stammkeeperin Anna Ehler ins Tor und bekam wenig zu tun, weil die Abwehr um Magdalena Großmann und Marina Spitzhorn wie eine Eins stand. Im Angriff brachten die TSV-Mädels mit viel Laufarbeit und gelungenen Spielzügen immer wieder ihre glänzend aufgelegte Torjägerin Eva Krausnecker (14 Treffer) in Wurfposition. Da auch Isabel Linke, Melly Ross (je 3) und Sandra v. Schuster (2 Tore) ihr Visier gut eingestellt hatten, konnte am Schluss ein unerwartet deutlicher Heimerfolg gefeiert werden.

Anschließend eroberte die männliche D-Jugend der Rottenburger Handballer mit einem 22:15 (11:6)-Heimsieg gegen die SpVgg Altenerding II Platz eins in der Bezirksliga Ost. Trotzdem war das Trainerteam um Hermann Frohnhöfer nicht einverstanden mit der Leistung seiner U 13-Handballer. Die zeigten gegen die körperlich unterlegenen und mit nur sieben Spielern angereisten Gäste zu viele Einzelaktionen und leisteten sich zahlreiche Fangfehler und Fehlwürfe. Als die komfortable 14:8-Führung aus der 24. Minute bis sieben Minuten vor Ultimo auf 16:15 zusammengeschrumpft war, hing der Rottenburger Sieg plötzlich am seidenen Faden. Erst, als Marc Panholzer wieder die angestammte Torhüterposition übernahm und seinen Kasten vernagelte, war das für die Laabertaler das Signal zu einem 6:0-Lauf, mit dem sie ihren letztlich verdienten „Zweier“ sicherten. Die TSV-Tore warfen Marc Panholzer (5), Thomas Simbeck (2), Bastian Schönthier (7), Benjamin Rott (2), Lukas Jacobsen (4) und Tobias Frimberger (2).
Ausgerechnet im Gipfeltreffen beim verlustpunktfreien Tabellenführer TSV Mainburg mussten die Rottenburger C-Jungs am Samstag fünf Stammspieler ersetzen. Dementsprechend chancenlos war der Tabellenzweite bei den physisch starken und wie immer robust zupackenden Hopfenstädtern, die sich mit einem 25:14 (14:9)-Heimsieg vorzeitig den Meistertitel holten. Trotzdem lobte Rottenburgs Trainer Markus Kailich seine Schützlinge, die trotz der überharten Mainburger Gangart nie aufsteckten und die aus dem Restprogramm von sechs Spielen nur noch zwei Siege brauchen, um den hervorragenden zweiten Platz zu sichern. Die Tore für Rottenburg warfen Bastian Schönthier (1), Paul Cisewski (5/3),  Thomas Rudolphi (3), Philip Hart (3), Markus Frase (1) und Lukas Jacobsen (1). -fe-

 

Der Fasching macht eine kleine Handballpause
Vier Nachwuchsteams des TSV am Samstag und Sonntag mit Heimrecht
Rottenburg. Während in den meisten Handball-Spielklassen zum Höhepunkt der närrischen Jahreszeit pausiert wird, legt der Fasching bei den Handballern des TSV Rottenburg am kommenden Wochenende sozusagen eine kleine Pause ein. Im Rahmen der Bezirksligarunde haben am Samstag drei Jugendteams und am Sonntag die F-Schüler Heimrecht in der Laabertalhalle. 
Richtig gute Stimmung könnte dabei auch ohne Maskerade insbesondere bei den Rottenburger A-Junioren aufkommen. Dann nämlich, wenn sie am Samstag (Spielbeginn 14 Uhr) als verlustpunktfreier Tabellenführer (16:0) ihre Siegesserie auch gegen den Rangzweiten (12:2) DJK Ingolstadt fortsetzen. Es wäre ein weiterer, entscheidender Schritt in Richtung Meistertitel, den die Laabertaler dann eine Woche später mit einem Auswärtssieg beim aktuellen Dritten ATSV Kelheim (8:4) auch rechnerisch perfekt machen könnten. Wenn die Jungs um TSV-Trainer Gernot Nagy ähnlich konzentriert aufspielen wie im bisherigen Saisonverlauf, sollten keine Zweifel daran bestehen, dieses Ziel auch zu erreichen. 
Einige Spieler aus dem jüngeren Jahrgang sind anschließend (16.15 Uhr) auch in der männlichen B-Jugend im Einsatz, bei der zum Nachbarderby die SG Moosburg erwartet wird. Die Gastgeber haben gegen den Tabellenzweiten (16:4) noch was gutzumachen, denn in der Vorrunde setzte es in der Dreirosenstadt eine empfindliche 13:31-Watsch'n für die Rot-Schwarzen. Inzwischen hat sich die vor Saisonbeginn neu formierte Rottenburger U 17-Truppe deutlich stabilisiert und ist mit ihrem Punktekonto (12:10) im grünen Bereich. Sogar die Topteams sind für den TSV-Nachwuchs noch in Schlagweite, sodass der momentane Rangsechste in den fünf noch ausstehenden Saisonpartien versuchen will, in die obere Hälfte des Neunerfeldes vorzustoßen.
Den Handball-Faschingssamstag in der Rottenburger Mehrzweckhalle eröffnet bereits um - passend zur Jahreszeit etwas "schrägen" Anwurfzeit - 11.50 Uhr die männliche C-Jugend mit dem Match gegen die DJK Ingolstadt. Die junge Mannschaft um TSV-Trainer Markus Kailich hat von ihren neun Spielen acht mehr oder weniger deutlich gewonnen und musste nur eine Niederlage (15:20 gegen Primus TSV Mainburg) einstecken. Um dem Tabellenersten (20:0) den Titel noch vor der Nase wegzuschnappen, wäre im Gipfeltreffen am 24. Februar in Mainburg ein Sieg mit mehr als fünf Toren Unterschied nötig. Auch wenn dieses Vorhaben wohl unrealistisch erscheint, können die Buben von der Laaber schon jetzt stolz sein auf das Erreichte und wollen im letzten Saisondrittel nochmals Vollgas geben.
Die neu zusammengestellte F-Jugend der Rottenburger Handballer (U 9) hat am Faschingssonntag in der Laabertalhalle ihren mit Spannung erwarteten Heimspieltag. Dabei kommt es zu folgenden Turnierbegegnungen (Änderungen vorbehalten): 10 Uhr TSV Rottenburg – ETSV 09 Landshut, 10.30 Uhr HC Deggendorf – SSG Metten, 11 Uhr Landshut – Deggendorf, 11.30 Uhr Metten – Rottenburg, 12 Uhr Landshut – Metten, 12.30 Uhr Rottenburg – Deggendorf. -fe-

Vier deutliche Siege für den Rottenburger Handballnachwuchs

A-Junioren stehen nach erneutem Schützenfest dicht vor dem Titelgewinn

 

Rottenburg. Souverän erledigten die Handball-Jugendmannschaften des TSV Rottenburg am Sonntag ihre Pflichtaufgaben gegen Teams aus der unteren Tabellenregion und kamen zu vier Siegen. Die A-Junioren stehen dabei nach ihrem erneuten Schützenfest dicht vor dem Titelgewinn.

 

Die U 19-Jungs um Trainer Gernot Nagy unterstrichen mit einem 47:14-Kantersieg gegen die TS Regensburg ihre Ausnahmestellung in der übergreifenden Bezirksliga Nord-Ost und warfen bei ihrem achten Sieg im achten Saisonspiel zum sechsten Mal mehr als 40 Tore.Trotz der langen Weihnachts- und Neujahrspause kamen die Laabertaler gleich wieder gut in Schwung und machten von der ersten bis zur letzten Minute Tempo. Über 8:1 (11. Minute), 16:3 (21.) und 21:6 wurde schon zur Halbzeit ein neuer Torrekord angesteuert. Im selben Tenor ging's nach der Pause weiter. Bei allem Sturm und Drang vernachlässigten die Gastgeber zwar etwas die Abwehrarbeit, aber das war gegen den überforderten Tabellenvorletzten aus Regensburg nur fair. Mit einem Heimsieg am Faschingssamstag (10. Februar) gegen den Rangzweiten TSV Gaimersheim können sich Biberger, Kammermeier und Co. nun vorzeitig die Meisterschaft sichern. – Für den TSV Rottenburg spielten (Tore/davon Siebenmeter): Mike Molnar, Felix Behrens; Simon Biberger (13/2), Marcel Bonitz (3/1), Peter Neumann (2), Tobias Neumann (5), Florian Kammermeier (12), Leo Zieglmeier (6/2), Matthias Reindl (4), Cedric Nagy (2/1).

Die männliche B-Jugend der Rottenburger Handballer schaffte mit einem 36:15-Heimsieg gegen den punktlosen Tabellenletzten TV Landau mit 12:10 Zählern als Ranglistensechster wieder den Anschluss an die obere Tabellenhälfte der übergreifenden Bezirksliga Süd-Ost 2 (ÜBL). Von Beginn an sorgten die Jungs der beiden Coaches Gernot Nagy und Sigi Pautz für klare Verhältnisse und zogen bis zur Pause über 6:1 und 13:4 auf 20:8 davon. Früh bekam jeder Rottenburger Spieler ausreichend Einsatzzeit. Dennoch brannte auch in der zweiten Hälfte nichts an für die U 17 des TSV, die bei Zwischenständen wie 25:10 (36. Minute) oder 30:12 (42.) weiterhin alles im Griff hatte. – Es spielten und trafen für die Gastgeber: Felix Behrens; Thomas Pautz (1), Paul Cisewski (1 Tor), Lukas Weiß, Peter Neumann (14), Philip Hart (2), David Pautz (9/davon1 Siebenmeter), Edgar Kolesnik, Cedric Nagy (7/2), Florian Pautz (2). 

Nach zwei Niederlagen in Folge kehrte die weibliche B-Jugend des TSV gegen "Schlusslicht" TV Landau mit einem 18:10-Heimsieg  wie erhofft in die Erfolgsspur zurück und übernahm in der ÜBL Süd-Ost 1 mit 10:10 Zählern vorerst wieder Platz vier. In der ersten Halbzeit steckten den Mädels von der Laaber noch sichtlich die jüngsten Pleiten in den Kleidern. Aus dem Rückraum kam viel zu wenig Druck, und so mussten sich die Gastgeberinnen jedes Tor sehr mühsam erarbeiten. Landau blieb bis zur Pause (6:4 für Rottenburg) immer dran, hatte dann aber nach dem Wiederbeginn keine Chance mehr. Bei den Gastgeberinnen lief der Ball jetzt besser und es gelungen einige erfolgreiche Gegenstöße. So war die Frage nach dem Sieger bereits Mitte der zweiten Halbzeit, als die Faust/Just-Schützlinge auf 12:6 davonzogen (40. Minute), beantwortet. – Rottenburg bot auf: Anna Ehler; Eva Krausnecker (5), Magdalena Großmann, Isabel Linke, Sara Fleischmann (7/1), Sandra von Schuster (1), Lisa Rudolphi, Eva Scheike, Marina Spitzhorn, Hannah Hermann (2/1). 

Als einziges Rottenburger Handballteam auswärts ran musste die männliche D-Jugend und feierte mit einem 24:11-Erfolg beim HC Deggendorf einen gelungenen Rückrundenstart. Die Gäste kamen schlecht in die Partie und sahen sich einem 3:4-Rückstand gegenüber. TSV-Trainer Hermann Frohnhöfer stellte in einer Auszeit um und beorderte Stammtorhüter Marc Panholzer, den Thomas Simbeck im Kasten ablöste, als Feldspieler in den Rückraum. Das wirkte, denn mit einer tollen 11:0-Serie zogen die Laabertaler bis zur Pause auf 14:4 davon und sorgten so für die Vorentscheidung. In der zweiten Hälfte brannte nichts mehr an für die Gäste, die durch ihren Auswärtssieg gleich wieder Platz eins übernahmen in diesen bis zum Saisonende halten wollen. – Es spielten: Bastian Schönthier (6), Jakob Weiß, Korbinian Huber, Matthias Hadersbeck, Tassilo Frohnhöfer (1), Jonathan Daser, Benjamin Rott (2), Niclas Mittermeier, Marc Panholzer (12), Lukas Jacobsen (3), Pius Wittmann, Thomas Simbeck.

Die weibliche D-Jugend des TSV konnte trotz Heimvorteils auch gegen den TSV Taufkirchen bloß sieben Spielerinnen aufbieten und hatte damit einmal mehr mehr keine Wechselmöglichkeit. So war die Niederlage mit 5:15 (2:8) nicht zu vermeiden. Bereits am Samstag (16.15 Uhr) kommt es in Taufkirchen zum Rückspiel und damit zum vierten und letzten Vergleich mit den Vilstalerinnen in dieser Saison. Alle anderen Rottenburger Handballteams pausieren am kommenden Wochenende. – TSV Rottenburg: Sophia Hadersbeck; Melissa Spitzhorn, Franziska Ziegler (4), Maxima Jacob, Jasmin Rudingsdorfer, Jessika Roseiro (1), Maria Baric. -fe- 

Das "i-Tüpfelchen" auf ein erfolgreiches Jahr

Rottenburger Handballnachwuchs zeigt auch zum Finale 2017 überzeugende Leistungen

 

Rottenburg. Das "i-Tüpfelchen" auf ein überaus erfolgreiches 2017 setzten die Handball-Jugendmannschaften des TSV Rottenburg am Samstag in der heimischen Laabertalhalle bei den letzten Punktspielen des Jahres. Mit zwei Siegen und trotz einer etwas unverdienten Niederlage zeigte der Nachwuchs überzeugende Leistungen.

 

Für einen Paukenschlag sorgte gleich zum Auftakt des Nachmittags die männliche C-Jugend, die mit einem 31:8 (19:2)-Kantersieg gegen den Tabellendritten DJK Eichstätt Bezirksligaplatz zwei untermauerte. Beim Hinspiel in der Universitätsstadt hatten sich die Schützlinge von TSV-Chefcoach Markus Kailich sehr schwer getan. Sie waren deshalb gewarnt und schalteten von Beginn an den "Turbo" ein. Mit schnellen Gegenstößen und einstudierten Spielzügen trafen sie gleich im Minutentakt (4:0/4. Minute). In der Abwehr rührten Torwart Marc Panholzer und seine Vorderleute "Beton an". Ganze zwei Gegentore wurden bis zur Halbzeit zugelassen, sodass schon zur Pause bei einer 19:2-Führung nur die Höhe des Rottenburger Sieges in Frage stand. Im zweiten Durchgang lief es zwar im Angriff der Oberbayern besser, doch gefährlich werden konnten sie den Gastgebern nicht mehr. – Für den TSV Rottenburg spielten (Tore/davon Siebenmeter): Marc Panholzer; Bastian Schönthier (3), Paul Cisewski (5), Marcel Vest, Simon Graf, Edgar Kolesnik, Thomas Rudolphi (5), Philip Hart (8), Maximilian Hösl (7/2), Markus Frase, Samuel Schneider (3) und Lukas Jacobsen.

Eines ihrer besten Saisonspiele machte anschließend die weibliche B-Jugend des TSV gegen den SC Eching, wurde dafür am Ende aber bei ihrer viel zu hoch ausgefallenen 17:23 (8:10)-Niederlage gegen den neuen Bezirksliga-Tabellenführer nicht belohnt. Die Mädels um Trainer Michael Faust zeigten Kampfgeist und Laufbereitschaft und legten ein hohes Tempo vor. Die 4:3-Führung nach gut zehn Minuten hätte durchaus höher ausfallen können. Doch zwei Zeitstrafen, die sich die TSV-Teenies für Lappalien einhandelten, brachten die Gastgeberinnen aus dem Rhythmus. Auch im weiteren Spielverlauf fühlten sich die Rottenburger Mädels vom Schiedsrichter klar benachteiligt. Sie gerieten mit 5:7 in Rückstand (21. Minute), kämpften aber weiter und drehten das 8:10-Pausenergebnis gleich nach dem Wiederanpfiff zu einer 11:10-Führung um. Das gefiel dem Schiri offenbar gar nicht - und wieder musste eine Rottenburgerin aus dubiosen Gründen für zwei Minuten vom Feld. Eching nutzte dies, um von 11:11 auf 11:14 davonzuziehen. Die Laabertalerinnen kamen zwar noch einmal auf 13:14 und 14:15 heran, hatten aber bei einigen "Alu"-Treffern kein Wurfglück und am Schluss weniger "Körner" als die Gäste. Die setzten sich in den letzten zehn Minuten vorwiegend mit Kontern ab und hatten am Ende mit 17:23 beide Punkte in der Tasche. – Für Rottenburg waren im Einsatz: Anna Ehler; Eva Krausnecker (7), Magdalena Großmann, Marie Fleischmann, Isabel Linke, Melanie Ross (1), Sara Fleischmann (5), Lisa Rudolphi, Eva Scheike und Hannah Hermann (4/3).

Die männliche B-Jugend des TSV stürzte nach einem Kraftakt den zuvor erst einmal geschlagenen Bezirksliga-Tabellenführer TSV Simbach II und kletterte mit einem 34:32 (17:13)-Heimsieg auf Rang vier. Bei dem offenen Schlagabtausch erwischten die Gastgeber einen Raketenstart (5:1/5. Minute), fanden danach aber in der Abwehr keine Bindung. Der überragende Rottenburger, Torwart Felix Behrens, hielt sein Team allerdings im Spiel und bügelte mit tollen Paraden die Fehler seiner Vorderleute aus. In der Offensive bewiesen die Schützlinge von Trainer Gernot Nagy weiter Durchschlagskraft und führten beim Seitenwechsel mit 17:13. In der zweiten Halbzeit setzte die Simbacher Bayernligareserve dann alles auf eine Karte und nahm die besten Rottenburger Werfer Peter Neumann und Cedric Nagy in "Manndeckung". Beim 26:26 (41.) war der Ausgleich gefallen und die Felle der Gastgeber schienen davonzuschwimmen. Doch in den letzten zehn Minuten dieses temporeichen Fights mobilisierten die Gastgeber ihre letzten Kraftreserven. David und Florian Pautz, Thomas Rudolphi und Lukas Weiß nahmen ihr Herz in beide Hände und trafen für Rottenburg, das beim 33:29 in der 48. Minute den Sieg endgültig eingetütet hatte. – Der TSV Rottenburg bot auf: Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski (1), Lukas Weiß (3), Thomas Rudolphi (2), Peter Neumann (12/1), Maximilian Hösl (1), David Pautz (4), Cedric Nagy (7), Florian Pautz (4). -fe-

Am Samstag geht's im Handball-Nachbarderby um die Tabellenspitze

TSV-Herren erwarten "Dritte" der TG Landshut / Heimspiel für A-Junioren / Wieder Aufschwung im Kinderhandball 

Rottenburg. Nach längerer Zeit ist endlich wieder einmal der angestammte Samstag der Handballtag in der Rottenburger Laabertalhalle. Dabei sticht vor allem das Nachbarderby der "Ersten" gegen die dritte Herrenmannschaft der TG Landshut heraus. Heimrecht haben im Vorspiel auch die A-Junioren gegen die HSG Straubing 2008.

Die Herren des TSV haben um 16 Uhr das 1c-Team des Bayernligisten TG Landshut zu Gast. Der Sieger dieses Nachbarduells übernimmt vom spielfreien Primus TSV Taufkirchen/Vils (12:2 Punkte) die Tabellenführung in der Handball-Bezirksklasse Mitte, Die Gastgeber weisen nach sechs ungeschlagen überstandenen Spielen in Serie (fünf Siege, ein Unentschieden) 11:3 Zähler auf und könnten bei einer Fortsetzung ihres Laufes auf der "Pole" überwintern. Zum Jahresabschluss 2017 steht für die Laabertaler am 16. Dezember noch das Heimspiel gegen den SC Eching II im Terminkalender, ehe es in eine fünfwöchige Weihnachts- und Neujahrspause geht. Das Team vom Landshuter Sportzentrum West hat als Dritter mit 10:4 Punkten ebenfalls noch beste Titelchancen und sinnt auf Revanche für die deutliche 24:29-Heimschlappe gegen die Jungs von TSV-Trainer Detlev Klosik. Die Landshuter stehen am Wochenende vor einem "Doppelpack", denn bereits am Sonntag geht's gegen die SG Moosburg II. Mit der maximalen Punkteausbeute hätten Michael Hossmann, Nikki Stuewer und Co. im Titelrennen alle Trümpfe in der Hand. "Um unseren Vorrundensieg zu wiederholen, müssen wir ähnliche Leistungen wie im Hinspiel oder beim 34:22-Heimsieg gegen Taufkirchen abrufen", fordert Coach Klosik und rechnet mit einer stark besetzten Gästemannschaft. Doch auch der Rottenburger Trainer wird voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen können, sodass es in der Laabertalhalle wieder ein attraktives, spannendes Handballmatch geben sollte.

Etwas klarer sind die Rollen im Vorspiel der männlichen A-Jugend um 14.15 Uhr gegen die HSG Straubing verteilt. Die Mannschaft aus der Gäubodenmetropole konnte in sechs Bezirksligaspielen erst einen Sieg einfahren und steht an vorletzter Stelle, während die Hausherren (12:0 Punkte) bislang auf keinen ernsthaften Widersacher trafen. Trotzdem ist auch im letzten Spiel vor einer siebenwöchigen Pause bei den Burschen um Trainer Gernot Nagy kein Platz für Überheblichkeit. Durch den nächsten klaren Erfolg will der Tabellenführer mit einer "weißen Weste" ins neue Jahr gehen. Dass es angesichts des unregelmäßigen Spielrhythmus' in der Siebener-Liga für die Mannschaft ein Problem werden könnte, Konzentration und Motivation hoch zu halten, lässt Nagy nicht gelten.

Die gute Nachwuchsarbeit der TSV-Handballer hat sich inzwischen wieder im ganzen Bezirk Altbayern herumgesprochen. Das zeigt unter anderem die Vergabe eines sogenannten Frühförder-Lehrgangs des Bayerische Handballverbandes im D-Jugendbereich (elf bis zwölf Jahre) nach Rottenburg. Am Samstag von 9 bis 12 Uhr werden in der Mehrzweckhalle auch einige Talente des Gastgebervereins mit von der Partie sein. Weitere Lehrgänge fanden bzw. finden bis zum Sommer in Burghausen, Straubing, Deggendorf, Waldkraiburg, Simbach am Inn, Metten und Altötting statt.

Wegen dieser Verbandsmaßnahme wurde der am Samstag in der Laabertalhalle geplante Turnierspieltag der F-Jugend um eine Woche nach hinten verlegt. Die Rottenburger hoffen dabei punktgenau zu ihrem Heimspieltag erstmals in dieser Saison eine komplette Mannschaft stellen zu können. In den bisher gespielten drei Turnieren mussten die Laabertaler zweimal in Unterzahl antreten, sich Spieler von anderen Vereinen "ausleihen" und einen Spieltag komplett absagen. Diese Zeiten dürften nun vorbei sein, denn dank intensiver Werbung, sogar in den Kindergärten, und der guten Zusammenarbeit mit benachbarten Grundschulen zeichnete sich im Kinderhandball (E-, F-, und G-Jugend, fünf bis zehn Jahre) in den letzten Wochen wieder ein deutlicher Zuwachs ab. Um in jedem Jahrgang mit kompletten Teams spielen zu können, werden Neuzugänge, insbesondere Buben und Mädchen bis acht Jahre, nach wie vor gesucht. Mit Beate und Lisa Rudolphi, Manuela Hecht und Cedric Nagy steht ein erfahrenes und qualifiziertes Trainerteam für die jüngsten Rottenburger Handballer zur Verfügung. Trainiert wird, aufgeteilt in Alters- und Leistungsgruppen, jeden Freitag von 15 bis 16.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Laabertal. -fe-

 

Heimspiel-Sonntag für die Handballjugend

Vier TSV-Nachwuchsteams sind zu Hause gefordert

 

Rottenburg. Zum "Kracher" der Herrenmannschaft gegen Primus Taufkirchen (s. eigenen Bericht) gibt's am Sonntag in der Laabertalhalle ein attraktives "Vorprgramm". Denn außer der "Ersten" sind beim großen Heimspieltag auch vier Jugendmannschaften der Handballabteilung des TSV Rottenburg gefordert.

Erstmals um Punkte geht's am Sonntag bereits um 10.15 Uhr, wenn die weibliche D-Jugend auf den TSV Wartenberg trifft. Mit dieser Partie geht für die Rottenburger U 13-Mädels eine schwere Vorrunde zu Ende. Zwar konnten sie in der ersten Saisonhälfte keine Punkte ergattern, doch gerade in den letzten Spielen war fürs TSV-Trainerduo Simon Biberger/Tina Zieglmeier eine deutliche Steigerung ihrer Schützlinge zu erkennen. Dies lässt für die zweite Saisonhälfte hoffen, bei der hinsichtlich Gruppenzusammensetzung die Karten völlig neu gemischt werden.

Im Anschluss an das Mädchenspiel kämpft um 11.40 Uhr Rottenburgs männliche C-Jugend gegen den SSV Schrobenhausen um Bezirksligapunkte. Die Buben um TSV-Trainer Markus Kailich schließen mit diesem Match eine erfolgreiche Hinserie ab, die bei fünf Siegen nur eine Niederlage gegen den verlustpunktfreien Primus aus Mainburg brachte. Zwar dürften sich die Mainburger als  körperlich stärkstes Team der Gruppe den Meistertitel kaum mehr nehmen lassen. doch die Laabertaler wollen als Tabellenzweiter das Titelrennen so lange wie möglich offen halten. Dafür ist ein Heimsieg gegen die mit ausgeglichenem Punktekonto (6:6) auf Rang sechs platzierten Schrobenhausener notwendig.

Um 13.05 Uhr sind wieder die Handballmädels am Zug. Dabei absolviert Rottenburgs weibliche B-Jugend nach vier Auswärtsauftritten in Folge gegen den VfR Garching erst ihr zweites Saisonheimspiel. Eine echte Premiere, denn Handballmannschaften beider Vereine standen sich bisher noch nie um Punkte gegenüber. Die Gäste aus dem Münchner Norden (Platz vier mit 6:4 Zählern) haben das TSV-Team (5./6:6) am vergangenen Samstag in der Tabelle überflügelt. Doch wenn die Mädels des Trainerduos Michl Faust/Connie Just zu ihrer in den ersten Saisonspielen gezeigten Treffsicherheit zurückfinden, sollten die Laabertalerinnen bald wieder in die Erfolgsspur einbiegen.

Das letzte Jugendspiel des Sonntags steigt dann um 14.30 Uhr, wenn sich die B-Junioren des TSV mit dem Nachwuchs des TV Eggenfelden messen. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten aus dem Rottal (8./2:12) könnten die Gastgeber (6./6:6) im Neuner-Tableau in die Spitzengruppe vorstoßen, was für die neuformierte Truppe um Gernot Nagy und Sigi Pautz ein schöner Vorrundenabschluss wäre. Die Chancen dafür scheinen gut zu stehen, denn die A-Jugend hat an diesem Wochenende spielfrei, sodass die Trainer voraussichtlich personell aus dem Vollen schöpfen und die bereits im U 19-Team bewährten Spieler einsetzen können. -fe- 

TSV-Handballjungs meistern Auswärtshürden

A-Junioren eine Klasse für sich / C-Jugend übernimmt Platz zwei 

 

Rottenburg. Die Erfolgsserie der Handballjungs des TSV Rottenburg ging auch am Sonntag weiter. Die A-Junioren holten sich in der Bezirksliga Nord-Ost mit ihrem nächsten Kantersieg beim MTV Ingolstadt verlustpunktfrei die "Herbstmeisterschaft". Die männliche C-Jugend übernahm Platz zwei dank ihres 14:9 (5:4)-Auswärtssieges beim bis dato ungeschlagenen TSV Neuburg/Donau. Leer aus gingen dagegen die Rottenburger Handballmädels. 

 

Eine Klasse für sich ist die männliche A-Jugend der Rottenburger Handballer in ihrer Liga. Das zeigte auch das Spiel beim Nachwuchs des Landesligisten MTV Ingolstadt, das die Laabertaler wie ihre fünf Spiele zuvor haushoch gewannen. Am Ende hieß es 44:25 (24:12) für den Gast. Danach sah es zunächst nicht aus, denn die Laabertaler taten sich anfangs schwer mit den rustikalen Hausherren, Erst, als TSV-Trainer Gernot Nagy nach einer Auszeit einige Umstellungen vorgenommen hatte, kamen die Gäste in Fahrt. Vom 10:8 (11. Minute) schraubten sie ihre Führung auf 15:10 (19. Minute) und sorgten bis zum Seitenwechsel beim 24:12 für die frühe Entscheidung. In der zweiten Hälfte blieb der Abstand zunächst gleich (31:19/42. Minute), ehe sich die dünne, aber qualitativ bessere Rottenburger Bank klar durchsetzte. Der Ingolstädter Spielmacher fand dank der Sonderbewachung durch Simon Biberger oder Matthias "Matze" Reindl nicht mehr statt. So ging es vom 35:20 (48.) zum in dieser Höhe für die Gastgeber sogar noch schmeichelhaften 44:25-Auswärtssieg. – Für Rottenburg spielten (Tore/davon 7-Meter): Mike Molnar; Simon Biberger (12), Marcel Bonitz (2), Peter Neumann (2), Tobias Neumann (3), Florian Kammermeier (7), Leo Zieglmeier (4), Matthias Reindl (11/1), Cedric Nagy (3).

Die männliche C-Jugend übernahm mit einem hart erkämpften 14:9 (5:4)-Erfolg beim bis dahin ungeschlagnen TSV Neuburg/Donau von den Gastgebern Platz zwei. Das gesamte Spiel wurde geprägt von zwei starken Abwehrreihen und zwei gut aufgelegten Torleuten. Nach über 20 Minuten stand es erst 4:4. Bastian Schönthier war es vorbehalten, zum 5:4-Halbzeitstand für Rottenburg einzuwerfen. In der zweiten Halbzeit brachte Rottenburgs Coach Kailich einen zweiten Kreisspieler und dadurch die Neuburger Abwehr aus dem Konzept. Die Laabertaler erhöhten innerhalb von vier Minuten durch Maximilian Hösl (2), Thomas Rudolphi und Philip Hart auf 9:5 und waren nun vom Siegkurs nicht mehr abzubringen. Das i-Tüpfelchen für die Gäste setzte Torwart Marc Panholzer, der zuvor selbst drei Strafwürfe parieren konnte, mit einem verwandelten Siebenmeter zum 14:9-Endstand. – Der TSV Rottenburg bot auf (Tore): Marc Paholzer (1); Bastian Schönthier (1), Paul Cisewski (wegen Knieproblemen nicht eingesetzt), Marcel Vest, Simon Graf, Thomas Rudolphi (3), Philip Hart (4), Maximilian Hösl (5), Markus Frase, Samuel Schneider, Lukas Jacobsen. 

"Da wäre was drin gewesen", lautete wieder einmal das Fazit für die weiblichen B-Jugend, die beim SVA Palzing mit 10:13 unterlag. Bis kurz vor der Pause lagen die Laabertalerinnen mit 7:5 vorne, mussten aber noch vor der Sirene den Anschlusstreffer der Gastgeberinnen hinnehmen, die gleich nach dem Wiederbeginn mit einem 3:0-Lauf die Partie drehten. Der Rottenburger Abschlussschwäche war es geschuldet, dass die Gäste nur noch einmal (beim 9:8) auf ein Tor herankamen und in den verbleibenden 15 Minuten lediglich zwei Treffer zustande brachten. – Für Rottenburg waren im Einsatz (Tore): Anna Ehler; Eva Krausnecker (3), Magdalena Großmann, Isabel Linke (2), Melanie Ross, Sara Fleischmann (3), Hannah Hermann (1), Marie Fleischmann, Lisa Rudolphi, Marina Spitzhorn (1). 

Im Angriff gesteigert hat sich in den letzten Spielen die weibliche D-Jugend des TSV. Beim Topteam HSG Freising-Neufahrn war trotzdem eine 6:21 (3:11)-Niederlage nicht zu vermeiden. Die Rottenburger Farben vertraten (Tore): Sophia Hadersbeck; Melissa Spitzhorn, Franziska Ziegler (3), Alysha Hansen, Maxima Jacob, Emily Thiemann, Valentina Kindsmüller (3), Jasmin Rudingsdorfer, Jessika Roseiro, Simona Kevere. -fe-

 
"Wochenende der Wahrheit" für TSV-Handballer
Rottenburger Teams stehen vor fünf schweren Auswärtsspielen
 
Rottenburg. Es könnte zum "Wochenende der Wahrheit" werden für fünf Handballteams des TSV Rottenburg, die durchwegs vor schweren Auswärtsspielen stehen. Die Partien haben teilweise wegweisende Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf.
Vor allem trifft dies auf die Herrenmannschaft zu, die am Samstag um 18 Uhr beim Bezirksklassenteam des VfL Waldkraiburg gastiert. Die Hausherren sind für die Mannen um TSV-Trainer Detlev Klosik eine unbekannte Größe. In der Tabelle rangiert die VfL-Bezirksligareserve mit 4:6 Zählern als Fünfter drei Punkte und zwei Plätze hinter den Rottenburgern (3./7:3). Für die Heimstärke der Oberbayern sprechen deren knappe Ergebnisse gegen die beiden führenden Mannschaften Taufkirchen (23:25) und TG Landshut III (12:14). Wenn die Laabertaler im Aufstiegsgeschäft bleiben wollen und die noch im alten Jahr in der Laabertalhalle anstehenden Duelle mit den beiden Spitzenteams zu echten Topspielen werden sollen, dürfen sie sich keine Punktverluste mehr wie anfangs der Saison in Eching (27:28) und jüngst gegen Moosburg II (30:30) leisten. Coach Klosik ist diesbezüglich ganz optimistisch: "Auswärts sind meine Jungs zurzeit stärker als zu Hause, spielen einfach lockerer auf. Das ist hoffentlich auch am Samstag der Fall." Bis auf den verhinderten Abwehrstrategen Stefan Fischhaber kann der Trainer voraussichtlich seine beste Besetzung aufbieten.
Bereits um 14.45 Uhr gastiert die weibliche B-Jugend der Rottenburger Handballer am Samstag in Zolling bei Freising, wo die Mädels des SVA Palzing ihre Heimspiele austragen. Nur aufgrund ihres etwas besseren Torverhältnisses stehen die Ampertalerinnen als Dritte im Tableau eine Position vor dem punktgleichen TSV (4./6:4). Mit einem Auswärtssieg könnte das Team des Trainerduos Michael Faust/Connie Just die Gastgeberinnen wieder vom Stockerlplatz verdrängen und den Anschluss an den Tabellenzweiten Eching (8:2) wahren. 
Am Sonntag geht's um 11 Uhr weiter mit der weiblichen D-Jugend, die sich beim Tabellenführer HSG Freising ähnlich gut verkaufen will wie zuletzt im Heimspiel gegen den Zweiten Altenerding (4:10). Farbe zu bekennen heißt es für die männliche C-Jugend des TSV im Verfolgerduell der Bezirksliiga am Sonntag um 14 Uhr beim verlustpunktfreien Zweiten TSV Neuburg (8:0). Die Donaustädter haben ebenso wie die Laabertaler bisher viermal gewonnen, wobei Rottenburg (8:2) allerdings ein Spiel mehr ausgetragen und bereits einmal verloren hat (gegen Klassenprimus Mainburg). Trainer Markus Kailich ist sich der Schwere dieser Auswärtsaufgabe bewusst, traut seinen Schützlingen aber zu, die Hürde zu meistern und mit einem Sieg Platz zwei zu erobern.
Zur selben Zeit (14 Uhr) geben am Sonntag die Rottenburger A-Junioren bei der U 19 des Landesligisten MTV Ingolstadt ihre sportliche Visitenkarte ab. Mit makellosen 10:0 Punkten und einem imposanten Torverhältnis von 192:74 dominierten die Jungs um TSV-Übungsleiter Gernot Nagy bisher die Bezirksliga Nord-Ost. Wenn die Laabertaler ihre Konzentration weiter hoch halten und jedes Spiel ernst nehmen, sollten sie ihrer Favoritenrolle auch beim Tabellendritten (4:4 Punkte) in der "Schanz" gerecht werden. -fe-

Endlich wieder ein Heimspieltag für die Handballer

Drei wichtige Spiele am Sonntag in der Laabertalhalle / Vier Teams im Auswärts-Einsatz

Rottenburg. Nach fünfwöchiger Absenz dürfen die Handballer des TSV Rottenburg endlich mal wieder in der heimischen Laabertalhalle ran. Am Sonntagnachmittag stehen dabei wichtige Punktspiele für die männliche B- und C-Jugend sowie für die Rottenburger Herren an. Vier weitere Nachwuchsmannschaften spielen am Wochenende auswärts, nur die weibliche B-Jugend pausiert.

"Aller guten Dinge sind drei", sagt sich die "Erste" des TSV und peilt am Sonntag um 16.30 Uhr in der Rottenburger Mehrzweckhalle gegen den TSV Erding den dritten Sieg in Folge an. Damit könnten die Schützlinge von Trainer Detlev Klosik (Dritter mit 6:2 Punkten) auf Platz zwei vorrücken, denn das Top Duo Taufkirchen (6:0) und TG Landshut III (6:2) knöpft sich bereits am Samstag im direkten Duell die Zähler gegenseitig ab. Allerdings stehen die Laabertaler gegen die kampfstarken Erdinger (5./4:4) vor einer äußerst unbequemen Hausaufgabe, wie die Partien zwischen beiden Vereinen in den vergangenen Jahren immer wieder zeigten. Die Gastgeber müssen an ihre gute Leistung vom vergangenen Sonntag bei der TGL-"Dritten" (29:24-Sieg) anknüpfen, um im Aufstiegsrennen bleiben zu können. Der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlende Kapitän Sebastian Janker ist wieder an Bord. Adrian Stoica, Andre Ringenberg und Tim Böttcher sind zwar angeschlagen, wollen aber die Zähne zusammenbeißen und unbedingt spielen.

Im Vorspiel um 15 Uhr kommt es für die männliche C-Jugend des TSV zum Derby gegen den Nachwuchs des TSV Mainburg. Für die mit drei Siegen optimal in die Bezirksligasaison gekommenen Laabertaler dürfte es die erste echte Bewährungsprobe werden, denn beide Nachbarn sind verlustpunktfrei (6:0) und kämpfen um die Rolle des ersten Verfolgers von Primus Eichstätt (8:0). Im Rahmen der Quali-Runde im Frühjahr setzten sich die körperlich robusten Mainburger Buben gegen die junge Rottenburger Mannschaft knapp durch. Mit Tempo und Spielwitz wollen die Gastgeber ihre physische Unterlegenheit ausgleichen und diesmal den Spieß umdrehen.

Denn Handball-Sonntag in der Laabertalhalle eröffnet um 13.30 Uhr die männliche B-Jugend und peilt dabei als Rangsiebter mit 2:6 Zählern gegen den punktgleichen (2:4) Sechsten HSG Straubing den zweiten Saisonsieg an.
Bereits um 11 Uhr gastiert am Sonntag die männliche D-Jugend des TSV zum letzten Auswärtsspiel der Vorrunde beim VfL Landshut und will dabei als Tabellenführer ihre "weiße Weste" verteidigen. Mit demselben Vorsatz fahren am Sonntag die Rottenburger A-Junioren zum TSV Gaimersheim, der im aktuellen Bezirksliga-Tableau mit 4:2 Zählern auf Position zwei hinter dem souveränen Klassenprimus von der Laaber rangiert. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Schon am Samstag im Einsatz sind die jüngsten Handballer des TSV von der F-Jugend, die ab 13.50 Uhr ihren Turnierspieltag in Freising absolvieren. 

Die weibliche D-Jugend der Laabertaler gibt am Samstag um 16.15 Uhr ihre sportliche Visitenkarte beim TSV Taufkirchen/Vils ab. Dabei wollen sich die U 13-Mädels aus Rottenburg für die knappe 5:7-Hinspielniederlage revanchieren und gleichzeitig den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach bringen. -fe-

Rottenburger Handballjugend weiter sehr erfolgreich
In fünf Spielen gab es vier Siege und nur eine Niederlage für die TSV-Teams

Rottenburg. Nicht nur die "Erste", auch die Jugendmannchaften der Rottenburger Handballer haben einen erfolgreichen Sonntag hinter sich. So gab es in fünf Spielen vier Siege und nur eine Niederlage für die TSV-Teams.
Die A-Junioren durchbrachen auch in ihrem dritten Bezirksligaspiel in Folge die 40-Tore-Marke und gewannen bei der zuvor ebenfalls verlustpunktfreien DJK Ingolstadt mit 42:19 (18:11). Trotz des Kantersieges war Rottenburgs Übungsleiter Gernot Nagy mit der Vorstellung seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden. Nach einer schnellen 5:0-Führung legte der Tabellenführer eine kleine "Kunstpause" ein und musste die Gastgeber bis zur 17. Minute auf 11:8 herankommen lassen. Nach einer Auszeit fanden die Laabertaler aber wieder in die Spur zurück und erhöhten bis zur Pause auf 18:11. Nach dem Wiederbeginn rührten die Nagy-Schützlinge in der Abwehr Beton an und zogen mit einem 11:0-Lauf auf 29:11 davon (43. Minute). In der Schlussviertelstunde trugen sich dann alle Rottenburger Feldspieler in die Torschützenliste ein und Trainer Nagy konnte sich sogar den Luxus erlauben, seinen Spielmacher Simon Biberger auf der Bank zu belassen. – Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Mike Molnar; Simon Biberger (12/3), Marcel Bonitz (3), Peter Neumann (5), Tobias Neumann (1/1), Florian Kammermeier (3), Leo Zieglmeier (9/1), Matze Reindl (6/1), Cedric Nagy (3/1).

Die weibliche B-Jugend der Rottenburger Handballer vereidigte ihren zweiten Tabellenplatz mit einem klaren 21:13 (11:6)-Sieg bei der SG Moosburg. TSV-Trainer Michael Faust konnte erstmals in dieser Saison seinen kompletten Kader von derzeit zehn Spielerinnen aufbieten, die immer besser zusammenwachsen. Am Sonntag war besonders erfreulich, dass die noch in der C-Jugend spielberechtigte Hannah Hermann das "Torschützinnenduo vom Dienst", Eva Krausnecker/Sara Fleischmann, mit sechs Volltreffern entlasten konnte. So gingen die Gäste ab der 4. Minute (3:2) in Führung und gaben danach das Heft nicht mehr aus der Hand. Der Vorsprung wurde auf bis zu sieben Tore ausgebaut (10:3/17. Minute) und geriet nach einer 11:6-Halbzeitführung im zweiten Abschnitt nie in Gefahr. Stattdessen schraubten die Fast-Mädels das Ergebnis auf acht Tore Unterschied (19:11/47.) und hielten diese Differenz bis zum Spielende. – Im Einsatz waren beim TSV: Anna Ehler; Eva Krausnecker (8), Magdalena Großmann, Isabel Linke, Melanie Ross (2), Sara Fleischmann (4), Hannah Hermann (6), Marie Fleischmann, Lisa Rudolphi (1), Marina Spitzhorn.

Die mit vier C-Jugendlichen angetretene männliche B-Jugend gastierte ebenfalls in Moosburg und verlor unnötig hoch mit 13:31 (5:14). Das Match war praktisch schon nach sieben Minuten bei einer 9:1-Führung der Gastgeber entschieden. In einer früh genommenen Auszeit rüttelte Gästecoach Sigi Pautz seine Schützlinge wach, die sich nach ihrem desaströsen Start in der Abwehr fingen und bis zur Halbzeit (5:14) nur noch fünf Gegentore zuließen. In der zweiten Hälfte bauten die Gastgeber ihren Vorsprung allerdings weiter bis zum 31:13-Endstand aus. Für Rottenburg spielten: Felix Behrens; Thomas Pautz, Paul Cisewski (3), Lukas Weiß, Thomas Rudolphi (3), Edgar Kolesnik, Max Hösl (2), David Pautz (3), Florian Pautz (2).

Immer noch ohne Punktverlust und damit Bezirksliga-Tabellenführer ist die männliche C-Jugend der Laabertaler nach ihrem deutlichen 29:7 (14:5)-Sieg bei der DJK Ingolstadt.  Obwohl Gästetrainer Markus Kailich drei Stammspieler ersetzen musste, gab es zu keinem Zeitpunkt Zweifel, wer als Sieger die Halle verlassen würde. Die Rottenburger liefen auf mit (Tore/davon Siebenmeter): Marc Panholzer, Bastian Schönthier (2), Paul Cisewski (3), Marcel Vest (5), Simon Graf, Thomas Rudolphi(7), Philip Hart (10), Maximilian Hösl (2), Markus Frase.

Die Handball-D-Jungs vom TSV Rottenburg nutzten ihre Punktspielpause zu einem Trainingsspiel beim ESV 27 Regensburg und gewannen mit 29:12. Nach der freundschaftlichen Begegnung bekam jeder der Rottenburger Jungs von den sehr fairen und netten Regensburger Spielern eine Süßigkeit überreicht. Umso bedauerlicher war, dass die Rottenburger Umkleidekabine während des Spieles ungebetenen "Besuch" bekam und zwei Gästespieler von bisher unbekannten Dieben bestohlen wurden. Schade, dass dieser gelungene Tag in der Domstadt mit einer Anzeige bei der Polizei enden musste. -fe-

Handballnachwuchs zeigt sich zum Saisonstart in Wurflaune

Vier Siege und zwei Niederlagen für die Rottenburger Teams beim Mammutprogramm des vergangenen Samstags

Rottenburg. Vollauf gelungen ist dem Handballnachwuchs des TSV Rottenburg der Start in die neue Bezirksligasaison, der am Samstag ein Mammutprogramm mit sechs Heimspielen in der Laabertalhalle brachte. Dabei gab es vier Siege und nur zwei Niederlagen mit einem imposanten Gesamt-Torverhältnis von 154:93 zugunsten der Gastgeber.

Pech hatte zum Einstieg in den Handball-Samstag die weibliche D-Jugend. Diese lag gegen den TSV Taufkirchen/Vils bis Mitte der zweiten Halbzeit immer vorne, musste aber in den letzten Minuten drei Gegentreffer in Folge zur 5:7 (2:2)-Niederlage einstecken. Für Rottenburg spielten: Julia Zeilenhofer, Melissa Spitzhorn, Franziska Ziegler, Alysha Hansen, Maxima Jacob, Emily Thiemann, Valentina Kindsmüller (4 Tore), Jasmin Rudingsdorfer, Jessika Roseiro (1/1 Siebenmeter), Sophia Hadersbeck.

Die männliche D-Jugend des TSV machte da weiter, wo sie letztes Jahr aufgehört hatte. Mit neuer Besetzung und mit neuen Torschützen, aber mit den gleichen Ergebnissen wie schon in der Saison 2016/2017 setzen die Frohnhöfer-Schützlinge ihren Erfolgsweg fort. Mit 29:19 (Halbzeitstand 19:8) hatte die U 13 des VfL Landshut das Nachsehen. Für Rottenburg waren im Einsatz: Bastian Schönthier (11 Tore), Jacob Weiß (2), Korbinian Huber, Matthias Hadersbeck, Jonathan Daser (1), Stefan Bürger, Benjamin Rott (2), Niklas Mittermeier, Marc Panholzer (5), Pius Wittmann (2), Lukas Jacobsen (6).

Die neu gegründete männliche C-Jugend der Rottenburger, die sich größtenteils aus dem letztjährigen D-Jugend-Meisterteam zusammensetzt,  feierte einen überlegenen und nie gefährdeten 46:6-Sieg gegen den MTV Ingolstadt. Das Schützenfest gegen die überforderten Ingolstädter Buben zeichnete sich schon zur Halbzeit (25:4) ab. Beim TSV waren im Einsatz (Tore): Marc Panholzer; Paul Cisewski (8), Philip Hart (11), Samuel Schneider (6), Thomas Rudolphi (1), Marcel Vest, Bastian Schönthier (7), Simon Graf (1), Edgar Kolesnik (5), Markus Frase (4), Lukas Jacobsen, Maximilian Hösl (3).

Große Freude über den 19:14 (10:10)-Heimsieg zum Saisonauftakt gegen die SG MBB Manching herrschte bei der weiblichen B-Jugend der Laabertaler.  Denn nach den Abgängen von drei Spielerinnen, darunter Kapitänin Tina Zieglmeier, die sich den Damen der SG Schierling anschloss, war das TSV-Trainerduo Michael Faust/Connie Just aufgrund der nun ziemlich dünnen Personaldecke mit gedämpftem Optimismus in die neue Meisterschaftsrunde gegangen. Doch die TSV-Mädels zeigten, dass sie eine eingeschworene Gemeinschaft sind, und drehten nach ausgeglichener erster Hälfte mit nur einer Wechselspielerin auf der Bank im zweiten Abschnitt einen 10:12-Rückstand binnen acht Minuten zu einer 17:12-Führung um. In den verbleibenden neun Minuten ließen sich die U 17-Damen des TSV die Butter dann nicht mehr vom Brot nehmen. Für Rottenburg spielten (Tore/davon Siebenmeter): Anna Ehler; Eva Krausnecker (9/1), Magdalena Großmann, Melanie Ross (4), Sara Fleischmann (4), Hannah Hermann (2), Lisa Rudolphi, Marina Spitzhorn. 

Noch Lehrgeld bezahlte die neuformierte männliche B-Jugend bei ihrer 9:31 (5:17)-Heimschlappe gegen die SSG Metten. Der TSV bot auf (Tore/davon Siebenmeter): Thomas Pautz, Paul Cisewski, Felix Behrens (1), Thomas Rudolphi, Peter Neumann (4), Maximilian Hösl, David Pautz (1/1), Edgar Kolesnik, Cedric Nagy (3), Florian Pautz.

In Wurflaune zeigte sich bei ihrem Bezirksliga-Saisoneinstand die männliche A-Jugend. Sie ließ dem ATSV Kelheim beim 46:16-Schützenfest letztlich nicht den Hauch einer Chance. Im vergangenen Spieljahr trafen beide Teams in der B-Jugend aufeinander und in doppelter Unterzahl hatte es für die Donaustädter damals ebenfalls eine ähnlich hohe Klatsche gegeben. Diesmal freilich kreuzte der ATSV mit einer gut besetzten Wechselbank und einer körperlich starken Truppe an der Laaber auf. In der ersten Viertelstunde schienen die Gäste ihren Gastgeber prompt  fordern zu können und gestalteten das Spiel offen. Doch dann legte die "TSV-Angriffsmaschine" los und überrollte das Kelheimer Team förmlich mit ihrem Tempohandball, zu dem auch Torwart Mike Molnar mit genauen und schnellem Pässen nach vorne beitrug. Am Ene hatten sich alle Rottenburger Feldspieler in dei Torschützenliste eingetragen: Simon Biberger (7/davon 1 Siebenmeter), Marcel Bonitz (3), Peter Neumann 3, Tobias Neumann (6), Florian Kammermeier (14), Leo Zieglmeier (7/3), Matthias Reindl (5), Cedric Nagy (1). -fe-

Sieben auf einen Streich

Zum Saisonstart ein Mammut-Heimspieltag in der Laabertalhalle für die TSV-Handballer

Rottenburg. Es geht wieder los! Die Handballer des TSV Rottenburg kämpfen in der Saison 2017/18 mit sieben Mannschaften im Verbandsspielbetrieb um Punkte - so vielen wie seit Jahren nicht mehr. Am Samstag ab 9.10 Uhr gibt's zum Saisonstart quasi unter dem Motto "Sieben auf einen Streich" gleich einen wahren Mammut-Heimspieltag in der Mehrzweckhalle Laabertal mit sieben Spielen und rund elf Stunden Handball am Stück.

Die Verantwortlichen der Abteilung freuen sich, erstmals seit langem im männlichen Jugendbereich wieder sämtliche Altersklassen von den A- bis zu den D-Junioren besetzen zu können. Auch die weibliche Jugend ist mit einer B- und D-Mädelstruppe gut aufgestellt. Am Samstag haben die Handballfans die seltene Gelegenheit, sämtliche TSV-Teams zu Hause in Aktion zu sehen.

Start in den langen Handball-Samstag ist bereits um 9.10 Uhr mit dem Spiel der weiblichen D-Jugend gegen den TSV Taufkirchen/Vils. Die U11-Mädels der Laabertaler brennen auf die neue Saison und wollen sich gegenüber der vergangenen Spielzeit, als ihnen bereits die eine oder andere Überraschung gelang, weiter steigern. 

Anschließend, um 10.30 Uhr, kommt es bei der männlichen D-Jugend endlich wieder einmal zum "Handball-Klassiker" zwischen dem TSV Rottenburg und dem VfL Landshut. Der Achdorfer Traditionsverein hat aktuell zwar keine "Erste" am Start, will aber mit seiner bekannt konsequenten Jugendarbeit, die schon viele Handballgrößen wie Peter Feigl, Stefan Axthaler usw. hervor brachte, langfristig wieder an frühere Glanzzeiten anknüpfen. 

Das dritte Spiel des Samstags bestreitet die männliche C-Jugend um 11.50 Uhr gegen den MTV Ingolstadt, dessen Buben sich erstmals mit den Rottenburgern duellieren. In der vorigen Saison spielte die U15 der "Schanzer" ebenfalls in der Bezirksliga, erreichte einen Mittelplatz und zählt heuer zum Favoritenkreis. Doch auch die TSV-Buben wollen oben mitmischen, obwohl das Team überwiegend noch aus D-Jugendlichen besteht und vor allem für die Torhüterposition noch die eine oder andere Verstärkung gut gebrauchen könnte. 

Hinein in den Nachmittag geht es um 13.15 Uhr mit dem Spiel der weiblichen B-Jugend gegen die MBB SG Manching. Die jungen Damen um "Cheftrainer" Michael Faust sind seit vielen Jahren eine eingeschworene Gemeinschaft und möchten in dieser Bezirksligarunde in der Tabelle ein paar Ränge nach oben klettern.

Für die männliche B-Jugend beginnt die Bezirksliga-Meisterschaftsrunde am Samstag um 14.45 Uhr mit dem Heimspiel gegen die SSG Metten. Dank der - auch ohne offizielle Spielgemeinschaft - guten Zusammenarbeit mit dem Nachbarverein SG Schierling-Langquaid können die Rottenburger Handballer auch im U17-Bereich ein Team vorhalten, das in erster Linie als Unterbau für die A-Jugendmannschaft gedacht ist. Die U19 des TSV peilt unter ihrem ehrgeizigen Übungsleiter Gernot Nagy nach dem unglücklich verpassten Sprung in die BOL in der übergreifenden Bezirksliga den Titel an, darf aber kein Team unterschätzen. Auch den ATSV Kelheim nicht, der zur Saisonpremiere um 16.15 Uhr seine Visitenkarte in Rottenburg abgibt.

Den Abschluss des Handball-Großkampftages in der Laabertalhalle bildet schließlich um 18 Uhr die Partie der TSV-Herren gegen die "Zweite" des TSV 65 Dachau (s. eigenen Bericht). -fe-

Handball-Jugend in Bad Tölz

Rottenburger Handballjugend in Bad Tölz im Trainingslager
Von Freitag (4.8.) bis Sonntag waren 18 Jugendspieler der Handballabteilung zu einem Trainingslager in Bad Tölz. Alle Spielerinnen und Spieler nahmen zusammen an der Maßnahme teil. So wurde gleich mal am Freitag nach dem Beziehen der Unterkünfte eine 2 Stündige Einheit auf dem Hartplatz durchgeführt. Im Blickpunkt stand dabei die schnelle Mitte und erste Welle. Alle waren mit Eifer dabei und die bunt gemischte Truppe zwischen 13 und 17 Jahren zog voll mit. Abends konnten alle das schöne Ambiente der Jugendherberge genießen und die Unermüdlichen rackerten sich im umzäunten Sportcourt mit kleinen Spielen ab.
Am Samstag war ein 20-minütiges Anschwitzen mit einer kleinen Joggingrunde angesagt, ehe es nach dem reichhaltigen Frühstück zur ersten Einheit in die Halle ging. Dabei sollte neben Teambuilding eine 3-2-1-Abwehr geschult werden. Trotz schweißtreibender Temperaturen wurden die Vorgaben voll erfüllt, so auch in der Weiterführung der Aufgaben in der Nachmittags-Session, die wieder über 2 Stunden ging.
Nach dem Abendessen ging es für alle mal raus an den Isarstrand der oberbayerischen Kreisstadt. Zum Baden lud aber das kalte Wasser nicht ein. Auf dem Rückweg wurde dann innerorts eine Eisdiele angesteuert, die dem Einfall der hungrigen Mäuler schnell Herr wurde. Den Abend ließen Jugendliche und Betreuer gemütlich auf der Terrasse ihrer Unterkunft ausklingen.
Am Sonntag war nochmals eine Einheit vorgesehen. Aber es wurde etwas ruhiger angegangen. Nach einigen Gegenstoß-Übungen wurde ins Zielspiel 6 gegen 6 übergegangen, um das Erlernte gleich direkt anzuwenden.
Im Anschluss Mittagessen und die Busse beladen, um gegen 15 Uhr wieder zu Hause anzukommen.
Das Trainingslager war für alle ein Gewinn. Die Jugendlichen, egal ob Jungs oder Mädels, sind enger zusammengewachsen. Alle konnten sich aktiv beweisen und sicherlich auch für die Saison etwas mitnehmen. Zudem war die Unterkunft in Bad Tölz klasse. Alle Betreuer zogen ein positives Fazit und Jugendleiter Markus Kailich wird im nächsten Jahr sicherlich wieder ein Trainingslager organisieren

"Fair Play im Sport" als Wochenend-Thema

Handballabteilung des TSV führte auch heuer Jugendbildungsmaßnahme durch

 

Rottenburg. Unter dem Motto „Fair play im Sport“ stand auch in diesem Jahr die von der Handballabteilung des TSV Rottenburg für ihre männlichen und weiblichen Jugendmannschaften durchgeführte Jugendbildungsmaßnahme ("Jubi") nach den Richtlinien der Bayerischen Sportjugend (BSJ), die vom Freitag bis zum Sonntag auf dem Rottenburger Schulsportgelände stattfand.

Der Freitag begann oberhalb der Stockschützenbahn mit dem Zeltaufbau, an dem sich auch die Eltern der jüngsten Spieler kräftig beteiligten. Danach wurde gegrillt und alle konnten sich für die bevorstehende Nachtwanderung in Richtung Niederhatzkofen stärken. Glücklicherweise hatte es die Tage davor geregnet, sodass die Camper ein Lagerfeuer entzünden konnten, das die am Zeltplatz zurückgebliebenen Teilnehmer natürlich bewachten. Da die Kinder am ersten Tag ziemlich aufgeregt waren, wurde es ziemlich spät, bis endlich Ruhe einkehrte. Am Samstag ging's bereits in aller Frühe um 06.00 Uhr wieder weiter mit dem Frühstück in Foyer der Mehrzweckhalle. Denn schon um 07.30 Uhr war das Schwimmen als erste Disziplin des Sportabzeichens, das die Mädchen und Jungen im Rahmen der "Jubi" ablegten, angesetzt worden. Alle Kinder sprangen ins kühle Nass des Freibades und schwammen ihre 25 Meter Strecke auf Zeit. Auch die beiden Betreuer Thomas Biberger und Thomas Neumann wollten das Sportabzeichen ablegen und so sind auch bei ihnen die Zeiten abgenommen worden. Anschließend ging es zum Werfen, und wie es sich für Handballer gehört, wurden hier tolle Ergebnisse erzielt, sodass teilweise das Maßband nicht mehr ausreichte. Danach stand Laufen und anschließend das Springen auf der Agenda. Zu Mittag stärkten sich die Kids mit reichlich Kohlenhydraten in Form von Nudeln. Der Nachmittag verging schnell mit Beachvolleyball, einer Wasserschlacht, bei der vor allem Jugendleiter Markus Kailich zum "Lieblingsopfer" seiner Schützlinge wurde, und verschiedenen Spielen in der Halle. Und weil es so warm war, wurde der Sprinkler des Fußballplatzes angestellt, sodass sich die Handballkinder abfrischen konnten. Am Abend gab es Pizza und der Tag klang mit über dem Lagerfeuer gegrillten Würstln am Spieß sowie vielen guten Geschichten aus. Den Sonntag als letzten Tag nutzten die jungen Sportler mit ihren Betreuern dann zum Aufräumen und einem kleinen Rückblick auf die vergangenen Tage. Zum Abschied erhielt jeder teilnehmende Jugendliche eine Erinnerungsmedaille überreicht.

 "Alles in allem war es wieder einmal ein gelungenes Zeltlager und wir haben uns fest vorgenommen, auch nächstes Jahr eines zu veranstalten", resümierte ein zufriedener Abteilungsleiter Thomas Biberger. -fe-

Rottenburger Handballjugend will nach oben

Am Samstag und Sonntag erstmals Heimrecht in der BOL-Quali / Rund 14 Stunden Handball in der Laabertalhalle geboten

Rottenburg. "Handball total" heißt es am Samstag und Sonntag an insgesamt rund 14 Stunden in der Mehrzweckhalle Laabertal. Dort hat der Nachwuchs des TSV Rottenburg erstmals in der Geschichte dieser Wettbewerbsform Heimrecht und kämpft mit seiner männlichen A- und C-Jugend in der ersten Qualifikationsrunde um den Aufstieg in die Bezirksoberliga.

Im Jugendhandball wird die Zusammensetzung der einzelnen Leistungsklassen für die neue, im September beginnende Spielzeit von Ende April bis Mitte Juni in Form von Qualifikationsturnieren ermittelt. In diesen mussten die Teams des TSV Rottenburg bisher stets auswärts ran und dafür zum Teil weite Reisen, manchmal bis ins Allgäu (300 Kilometer einfach), in Kauf nehmen. In diesem Jahr ist das anders und die Laabertaler dürfen erstmals solch interessante Aufstiegsturniere selbst ausrichten. Das spricht  für den erhöhten Stellenwert, den sich die Handballabteilung offensichtlich dank ihrer Aktivitäten im Jugendbereich bei den Verbandsoberen inzwischen wieder erarbeitet hat. Das Spannende an diesem sportlich etwas umstrittenen Modus: Es treffen zumeist Teams aufeinander, die sich zuvor noch nie begegnet sind und über deren Spielstärke nur spekuliert werden darf. So hat es die männlichen A-Jugend des TSV am Samstag ab 10.30 Uhr bei ihrer Pflichtspiel-Premiere beim Viererturnier mit der SG Schwabing/1880, eine Spielgemeinschaft des Ex-Bundesligisten MTSV Schwabung und des SV 1880 München, dem TSV Augsburg 1871 und der HSG Gröbenzell-Olching zu tun. Der Turniersieger spielt ab September sicher in der übergreifenden Bezirksoberliga (ÜBOL) und hat in zwei weiteren Quali-Runden sogar noch die Möglichkeit, den Sprung in die Landesliga zu schaffen. Für die Zweiten und Dritten besteht in zwei weiteren Turnieren noch die Chance, das Ticket für die ÜBOL zu lösen, während der Letzte ausscheidet und in der Saison 17/18 in der Bezirksliga eingereiht wird. Der Spielplan am Samstag bei den A-Junioren sieht folgende Paarungen vor: 10.30 Uhr Rottenburg –  Schwabing, 11 Uhr Gröbenzell – Augsburg, 12.30 Uhr Schwabing – Gröbenzell, 13.30 Uhr Augsburg – Rottenburg, 14.40 Uhr Schwabing – Augsburg, 15.30 Uhr Rottenburg – Gröbenzell. 

Ähnliche Regularien gelten am Sonntag ab 10 Uhr beim Wettbewerb der U 15-Jungs (männliche C-Jugend), zu dem fünf Mannschaften antreten. Hier kommt es im Gegensatz zum Vortag zu Duellen mit einigen alten Bekannten aus dem Bezirk Altbayern. So gibt's gleich zum Auftakt (10 Uhr) das Nachbarderby der Gastgeber gegen den TSV Mainburg. Der weitere Turnierplan: 10.45 Uhr MTV Pfaffenhofen – TSV Eintracht Karlsfeld, 11.30 Uhr TSV Aichach – TSV Rottenburg, 12.15 Uhr Pfaffenhofen – Mainburg, 13 Uhr Karlsfeld – Aichach, 13.45 Uhr Rottenburg – Pfaffenhofen, 14.30 Uhr Mainburg – Karlsfeld, 15.15 Uhr Aichach – Pfaffenhofen, 16 Uhr Karlsfeld – Rottenburg, 16.45 Uhr Mainburg – Aichach. Der Turniererste ist in der ÜBOL und qualifiziert sich für die zweite Runde der Landesliga-Quali, für den Zweiten und Dritten geht es in Runde zwei der ÜBOL-Quali, die Vierten und Fünften scheiden aus und gehen als Bezirksligist in die Sommerpause.

Die Rottenburger Teams hoffen natürlich bei ihrem erstmaligen Quali-"Heimspiel" auf zahlreiche Zuschauerunterstützung, um so ihr großes Ziel, die Bezirksoberliga, zu erreichen. Natürlich ist am Hallenkiosk auch wieder für die bekannt gute Bewirtung durch die Handballer gesorgt. -fe- 

TSV-Handballjungs im Gleichschritt in die letzte Runde
Rottenburger A- und C-Jugend haben ÜBOL-Ticket sicher und können sogar in die Landesliga aufsteigen
 
Rottenburg. Im Gleichschritt rennt der Handballnachwuchs des TSV Rottenburg heuer durch die Qualifikation für die neue Saison. Erstmals erreichten dabei Rottenburger Teams die dritte und letzte Quali-Runde. Gegen Kontrahenten, die noch vor wenigen Wochen um zwei bis drei Klassen höher spielten, holten sowohl die A-Junioren als auch die männliche C-Jugend zweite Turnierplätze. Das bedeutete: Beiden Teams ist ein Platz in der übergreifenden Bezirksoberliga (ÜBOL) als erklärtes Ziel sicher. Jetzt fehlt beim großen Finale am kommenden. Wochenende nur noch das „Sahnehäubchen“ - der Aufstieg in die Landesliga!
Die A-Junioren von der Laaber mussten am Samstag in München ran und verzeichneten gegen Gastgeber TSV Milbertshofen nach einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit mit einem letztlich ungefährdeten 20:14 (8:9)-Sieg einen gelungenen Turniereinstieg. Gegen den vorjährigen Bayernligisten MTV Stadeln hatten die Schützlinge von Trainer Thomas Biberger kein Wurfglück und verloren mit 13:16 (7:10) nach sage und schreibe über einem Jahr mal wieder ein Pflichtspiel. Im fürs Weiterkommen entscheidenden Match gegen den Altbayern-Rivalen TV Altötting, der zuvor dem souveränen Turniersieger Stadeln (6:0 Punkte) nur knapp mit 18:19 unterlegen war,  gewannen die Laabertaler nach einer starken Abwehrleistung mit einem überragenden Torwart Felix Behrens als Rückhalt verdient mit 18:16 (6:5). Die Überraschung war damit perfekt und Abteilungsleiter Thomas Biberger, der zurzeit auch die A-Jugend trainiert, kehrte mit seinen Jungs voller Stolz aus der Landeshauptstadt zurück: „Besonders gefreut hat mich, dass die Mannschaft echten Teamgeist entwickelte und sich gegenseitig unterstützte. Obwohl ich nur 14 Spieler einsetzen durfte, war der komplette 16er-Kader mit dabei und trat sehr geschlossen auf. Das hat die anderen Mannschaften sichtlich beeindruckt."
Die Rottenburger C-Jungs nutzten am Sonntag ihren Heimvorteil in der Laabertalhalle und ließen wie schon vor zwei Wochen beim Turniersieg in Vaterstetten als Underdog die Münchner Konkurrenz völlig überraschend abblitzen. Nach ihrem 15:12 (5:6)-Sieg gegen die HT München, eine Spielgemeinschaft der Vereine TSV Unterhaching und SV-DJK Taufkirchen, schenkten die Gastgeber zwar das Match gegen den verlustpunktfreien Turniersieger TSV Simbach mit 3:13 (2:7) ab. Doch im „Endspiel“ um Aufstiegsplatz zwei ließen die Laabertaler dem TSV Trudering beim 17:13 (9:6)-Sieg keine Chance. In dem überaus fair geführten Wettbewerb, der vor vollen Rängen in der Laabertalhalle zu einer Werbung für den Jugendhandball wurde,  qualifizierten sich die körperlich ihren Gegnern zum Teil deutlich unterlegenen Rottenburger Buben ebenso wie die stärkste Mannschaft des Tages, der TSV Simbach (6:0), mit 4:2 Zählern für das Landesliga-Aufstiegsturnier. Der Dritte TSV Trudering (2:4) kann sich in der letzten Runde noch einen Platz in der ÜBOL sichern, während der Vierte HT München (0:6) in die Bezirksliga absteigen muss. -fe- 

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