40 Jahre TSV Rottenburg Handball 1982 - 2022
40 Jahre TSV Rottenburg Handball 1982 - 2022

In der ersten Runde war schon Endstation

 

Die Rottenburger C-Jugend enttäuschte am Samstag in der ersten Runde zur Bezirksoberliga und schied am Ende trotz Punktgleichheit mit dem Zweit- und Drittplatzierten aus.  Am Ende unglücklich, da ein einziges Tor fehlte um wenigstens ein Siebenmeterwerfen entscheiden zu lassen.

Schaut man sich die Liste der Gegner an, so hätte es Rottenburg auch leichter treffen können, aber man muss es so nehmen wie es kommt. Deshalb waren die jungen Gallier von der Papierform her der Underdog in dieser Gruppe. Doch die beiden Trainer Hermann Frohnhöfer und Philipp Panholzer, der den verhinderten Markus Kailich vertrat, konnten eine sehr gut motivierte Mannschaft auf die Beine stellen. Zwar mussten die Laabertaler auf die wichtigen Stammspieler Timo Reisinger, Raphael Bauer und Benedikt von Werther verzichten, doch der Kader war immer noch gut genug, um gegen die oberbayerischen Kontrahenten zu bestehen. Der erste Gegner dieses Spieltages hieß Weilheim ein gänzlich unbekannter Gegner, aber nach den Tabellenständen der vergangenen Spielzeit, der Favorit in dieser Gruppe. Und das bewahrheitete sich auch sofort, denn die Rottenburger legten einen klassischen Fehlstart hin und die Schongauer führten nach fünf Minuten mit 4:1. Doch jetzt zeigten die Rottenburger Biss. Ein gehaltener Siebenmeter von Paul Sponbrucker brachte die Wende. Tor um Tor wurde der Rückstand geringer und endlich in Minute 17 brachte Maxi Brunner die Gallier das erste Mal in Front. Pius Wittmann kassierte in dieser Phase eine 2 Minutenstrafe. Jetzt schienen die Fälle wieder davon zu schwimmen, aber Julian Kiebert hatte etwas dagegen, mit einem Doppelschlag von der Kreisposition Erzielte er erstmals eine 2 Tore Führung und Maxi Brunner legte auch noch das 12:9 nach. Bis zwei Minuten vor Schluss waren die Rottenburger sogar mit vier Toren in Front (15:11). Doch durch ein paar Unkonzentriertheiten und technische Fehler konnten die Weilheimer wieder bis auf ein Tor verkürzen. Doch der Sieg in diesem Spiel war Ihnen nicht mehr zu nehmen. Durch diesen unerwarteten Erfolg waren die Hoffnungen auf ein Weiterkommen in die nächste Qualirunde plötzlich sehr hoch. Doch gegen Milbertshofen war schon vorher klar, dass diese Mannschaft an diesem Tag nicht zu schlagen war. Auch hier verschliefen die Rottenburger den Anfang komplett, und fanden auch nicht mehr in das Spiel. Zur Halbzeit stand es schon 10:1 für Milbertshofen und mehr als Ergebniskosmetik war da nicht mehr zu erwarten. Dies gelang auch so einigermaßen und die 7:17 Niederlage war weniger heftig als erwartet. Da im Zwischenspiel Weilheim klar gegen PSV München gewinnen konnte war klar, dass es im letzten Spiel Rottenburg gegen PSV München um alles oder nichts ging. Ein Sieg oder ein Unentschieden bedeutet das Weiterkommen und eine Niederlage mit mehr als 4 Toren würde das Ausscheiden bedeuten.

Diese Konstellation war auch den Münchnern bekannt, denn  es ging mit harten Bandagen los. Die Hauptstädter waren den Rottenburgern körperlich weit überlegen, aber technisch stärker waren die wuseligen Laabertaler. Und das stoppten die die Münchner sehr oft mit unfairen Mitteln, was Siebenmeter und eine zwei Minutenstrafe nach sich zog. Die gesamte erste Halbzeit war ein einziger Kampf und es fielen nur wenige Tore 5:4 für den PSV ist eigentlich kein Handballergebnis. Bis zur 18. Minuten konnten sich die Rottenburger sogar bis auf zwei Tore zum 8:6 absetzen, dann aber war das Tor der Münchner plötzlich wie zugenäht. Der hervorragende Torwart verhinderte mehrere  hochwertige Torwürfe und alles was er nicht hielt, ging an den Pfosten oder die Latte. Zwar konnte Georg Wagner durch zwei wunderschöne Tore von Linksaußen den Rückstand nochmal klein halten. Aber dann brachen alle Dämme und der PSV zog bis zum 15:10 davon. Der 1,90 Meter große Maximilian Baust erzielte alleine 11 dieser 15 Tore und war von den Frohnhöfer Schützlingen nicht zu bremsen.

Somit war das Abenteuer Bezirksoberliga schon in der ersten Runde beendet und die Rottenburger dürfen in der Saison 2022/23 in der Überregionalen Bezirksliga antreten.

Für Rottenburg spielten (Tore): Paul Sponbrucker; Johannes Christl, Leo Sinzinger, Konrad Schebesta, Timo Ströbl (2), Kobinian Huber (1), Johannes Eggl (1), Julian Kiebert (3), Georg Wagner (4), Pius Wittmann (12), Maxi Brunner (9)

 

 

Handball C-Jugend will sich für die Bezirksoberliga qualifizieren

 

Am Samstag begibt sich die C-Jugend der Rottenburger Handballer auf Reisen. Nach zwei Jahren Corona-Pause gibt es endlich wieder eine bezirksübergreifende Leistungsbestimmung. In der ersten Qualifikationsrunde zur Bezirksoberliga müssen die jungen Gallier nach München und treffen dabei auf namhafte Gegner. Wie schon oft treten die jungen Handballer als krasser Außenseiter an.

Doch wie die Gallier aus dem kleinen Dorf sind auch die Schützlinge von Markus Kailich und Hermann Frohnhöfer hoch motiviert und wollen sich in der bayerischen Hauptstadt besonders gut präsentieren. Es geht ausschließlich gegen oberbayerische Gegner, der wohl stärkste Bezirk in Bayern. Im ersten Spiel geht es gegen den TSV Weilheim im Schongau. Die Oberbayern aus dem Paffenwinkel sind klar favorisiert, doch Wittmann, Brunner und Co. sind hochmotiviert und müssen eine gute Abwehr stellen, dann sollte eine Überraschung möglich sein.

Im zweiten Spiel geht es gegen den Ausrichter des Turniers den TSV Milbertshofen. Die Milbertshofener haben eine ruhmreiche Vergangenheit, denn von 1970 bis 1980 haben die Münchner äußerst erfolgreich in der 1. Handball Bundesliga gespielt. Doch das ist leider schon lange her und mittlerweile ist die Tristesse der Bezirksliga eingekehrt und man backt kleinere Brötchen. Trotzdem hat der Name noch einen großen Klang und die Jugend ist nach wie vor gut bestückt. Deshalb wäre auch da ein Rottenburger Erfolg eine große Überraschung. Nur im letzten Spiel gegen den Post SV München, ein weniger namhafter Verein aus der Hauptstadt, scheint ein wenig Hoffnung zu bestehen. Die C-Jugend wurde zwar in der vergangenen Saison Meister, noch vor Milbertshofen, aber die D-Jugend schnitt nicht so stark ab. Hier rechnen sich die Laabertaler etwas aus, da der Kader fast unverändert blieb und relativ gut eingespielt ist, will man alles versuchen um nicht als Letzter aus der Qualirunde hervor zu gehen.

Aktuelles

Gesamtspielplan TSV Rottenburg Handball
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Wir suchen Kinder der Jahrgänge 2010/2011 und jünger. Wir wollen auch in der neuen Saison eine D-Jugend melden!

 

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