40 Jahre TSV Rottenburg Handball 1982 - 2022
40 Jahre TSV Rottenburg Handball 1982 - 2022

U15 Handballer weiterhin auf der Siegesstraße und festigt die Tabellenführung

 

Rottenburg. Die Rottenburger C-Jugend bleibt auch im dritten Spiel siegreich und führt nun mit 6:0 Punkten die Tabelle an. Auch gegen Eggenfelden hielten sich Wittmann, Brunner und Co. schadlos und fuhren einen 31:28 Pflichtsieg ein.

Doch damit ist schon alles gesagt, denn glänzen konnten die Rottenburger diesmal nicht. Viel zu viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten wurden auf Seiten der Rottenburger gemacht. Dazu kam auch noch, dass Paul Sponbrucker im Tor einen rabenschwarzen Tag hatte und fast jeder Fernwurf den Weg ins Rottenburger Tor fand. Nach einer Anfänglichen 4:2 Führung nahm der Gast aus Eggenfelden eine Auszeit und die wirkte, denn Sie konnten sich zurückkämpfen und gingen sogar mit 5:6 in Führung. Dadurch aufgerüttelt, schienen sich die Laabertaler endlich zu fangen. Jetzt wurde gespielt und gelaufen vor allem Pius Wittmann und Maxi Brunner gingen voran. Und erhöhten den Vorsprung kontinuierlich. Den 18:13 Pausenstand erzielte Maxi Brunner per direkten Freiwurf.

Doch nach der Pause agierten die Rottenburger weiterhin lethargisch und verwalteten Ihren Vorsprung, ohne sich besonders zu verausgaben. Das wurde von den Rottalern bestraft. Kontinuierlich kämpften sie sich heran und waren 2 Minuten vor Ende des Spiels auf ein Tor dran 29:28. Ehe dann Paul Sponbrucker, der die letzten beiden Würfe halten konnte  und Raphael Bauer der den 31:28 Endstand erzielte, zu den Matchwinnern wurden.

Besonderse Lob vom Trainerteam holte sich Marc Terlecki, der 11-jährige feierte seinen Einstand in der C-Jugend und erzielte gleich 2 blitzsaubere Tore.

Für Rottenburg spielten (Tore/Siebenmeter): Paul Sponbrucker; Maxi Brunner (9/2), Konrad Schebesta (1), Johannes Eggl (5), Raphael Bauer (1), Marc Terlecki (2), Georg Wagner (3), Pius Wittmann (8) Julian Kiebert (1) Benedikt von Werther (1).

C-Jugend festigt die Tabellenführung

 

Rottenburg. 4:0 Punkte und ein Torverhältnis von 56:38. Die C-Jugend der Rottenburger ist in der übergreifenden Bezirksliga weiter Top of the League. Die Gäste aus Mainburg konnten die Jung-Gallier nicht stoppen. Die Laabertaler waren in allen Belangen überlegen und siegen mit 27:19

Trotz der Ausfälle  von Johannes Christl, Benedict von Werther, Julian Kiebert und Korbinian Huber, konnten die Laabertaler eine top besetzte Mannschaft stellen. Freilich war mit Moritz Brücklmaier, der insgesamt 13 Tore erzielte, ein Ausnahmespieler auf Seiten der Mainburger, doch der Alleinunterhalter konnte das Rottenburger Kollektiv nur ärgern, aber nicht ernsthaft gefährden. Bis zum 5:5 blieb das Spiel ausgeglichen, dann machten die Laabertaler einen Zwischenspurt und erzielten 5 Tore in Folge zum zwischenzeitlichen 10:5. Das zwang die Gäste zu einer Auszeit, die sich dann auch wieder stabilisierten und den Abstand bis zur Halbzeit konstant hielten. Nach dem Pausentee war erst mal wieder Moritz Brücklmaier am Zug, er verkürzte im Alleingang innerhalb von zwei Minuten auf 15:12. Doch die Laabertaler ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Raphael Bauer, Safi Ashraf und Johannes Eggl stellten den alten Abstand wieder her und bauten den Vorsprung gar auf 10 Tore zum 26:16 aus. Besonders Erwähnen muss man Raphael Bauer, der einen Sahnetag erwischte und fünf Tore von der Kreismitte erzielen konnte und Timo Ströbl er ist vor allem in der Abwehr immer ein Garant für Stabilität. Das Tor des Tages erzielte Maxi Brunner, der auf Anspiel von Johannes Eggl einen Kempa-Trick verwandelte. Sogar noch einen zweiten Kempa-Trick zeigten die Jungs von der Laaber verwandelt von Pius Wittmann, aber leider wurde dieser wegen eines Übertritts von den Schiris nicht anerkannt. Angesichts dieser technischen Fähigkeiten kann das Trainerteam richtig stolz auf Ihre Jungs sein!

Für Rottenburg spielten (Tore/Siebenmeter): Paul Sponbrucker; Maxi Brunner (5/1), Konrad Schebesta (1), Johannes Eggl (4), Raphael Bauer (5), Timo Ströbl (2), Georg Wagner (1), Pius Wittmann (6) Safi Ashraf (3).

Erfolgreicher Start in die Saison

Rottenburg. Sehr erfolgreiche Auswärtsfahren für die Rottenburger Handball Jugend. Während die D-Jugend ein 19:19 Unentschieden in Moosburg holte, waren die C-Junioren in Altötting gnadenlos und siegten hoch mit 29:19.

 

Bei der D-Jugend wäre mehr drin gewesen. Obwohl für die äußerst junge Rottenburger Mannschaft ein 19:19 Unentschieden heraussprang, wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen. Das ganze Spiel über waren die Laabertaler in Führung beim 5:9 in der 17. Minute sogar mit 4 Toren, doch das Spiel dauert 40 Minuten! Vor allem Konstantin Reindl und Marc Terlecki waren überaus treffsicher und konnten sich ein ums andere Mal durchsetzen. Aber am Ende der Partie ging den Kailich Schützlingen die Puste aus. Durch einen glücklichen Treffer der Moosburger fiel der 19:19 Ausgleich. Auch eine Auszeit um die verbleibenden 30 Sekunden zu besprechen verpuffte leider und es blieb beim Unentschieden. Trotzdem ein Erfolg, da die Hälfte der Rottenburger noch in der E-Jugend spielen darf!

Für Rottenburg spielten (Tore): Arian Slepcevic; Benedikt Höglmeier, Eric Terlecki, Alexander Farkas, Marc Terlecki (9), Anton Fröschl (2), Jonas Hitl (1), Konstantin Reindl (5), Jonas Luksch (2), Hunor Virag.

Schadlos hielt sich dagegen die Rottenburger U15 bim TV Altötting. Hatte man am Anfang des Spiels noch viele Probleme mit der quirligen rechten Angriffsseite der Wahlfahrtsstädter, doch das war nur in den Anfangsminuten ein Problem. Die Laabertaler waren körperlich und spieltechnisch weit überlegen. Vor allem gegen die Durchschlagskraft von Pius Wittmann (10 Tore) und Maximilian Brunner (6 Tore) hatten die Oberbayern kein Mittel, sie spielten Katz und Maus mit der Abwehr. Aber auch Paul Sponbrucker im Rottenburger Tor hatte einen Sahnetag erwischt. Die Abwehr konnte sich mehrmals bei Ihm bedanken, denn er parierte einige freie Würfe der Gegner. Am meisten überzeugte jedoch die mannschaftliche Geschlossenheit der Laabertaler, es war kein Einzelspiel von einigen wenigen, sondern es wurden Räume erkannt und freie Spieler angespielt. Deshalb waren die beiden Trainer Hermann Frohnhöfer und Sigi Pautz auch sehr zufrieden mit der Breite des Kaders. Insgesamt neun Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen.

Für Rottenburg spielten (Tore/Siebenmeter): Paul Sponbrucker; Maxi Brunner (6/2), Korbinian Huber (1), Johannes Eggl (2), Raphael Bauer (2), Johannes Christl (1), Julian Kiebert, Timo Ströbl (2), Georg Wagner (2), Pius Wittmann (10/1) Safi Ashraf (3).

In der ersten Runde war schon Endstation

 

Die Rottenburger C-Jugend enttäuschte am Samstag in der ersten Runde zur Bezirksoberliga und schied am Ende trotz Punktgleichheit mit dem Zweit- und Drittplatzierten aus.  Am Ende unglücklich, da ein einziges Tor fehlte um wenigstens ein Siebenmeterwerfen entscheiden zu lassen.

Schaut man sich die Liste der Gegner an, so hätte es Rottenburg auch leichter treffen können, aber man muss es so nehmen wie es kommt. Deshalb waren die jungen Gallier von der Papierform her der Underdog in dieser Gruppe. Doch die beiden Trainer Hermann Frohnhöfer und Philipp Panholzer, der den verhinderten Markus Kailich vertrat, konnten eine sehr gut motivierte Mannschaft auf die Beine stellen. Zwar mussten die Laabertaler auf die wichtigen Stammspieler Timo Reisinger, Raphael Bauer und Benedikt von Werther verzichten, doch der Kader war immer noch gut genug, um gegen die oberbayerischen Kontrahenten zu bestehen. Der erste Gegner dieses Spieltages hieß Weilheim ein gänzlich unbekannter Gegner, aber nach den Tabellenständen der vergangenen Spielzeit, der Favorit in dieser Gruppe. Und das bewahrheitete sich auch sofort, denn die Rottenburger legten einen klassischen Fehlstart hin und die Schongauer führten nach fünf Minuten mit 4:1. Doch jetzt zeigten die Rottenburger Biss. Ein gehaltener Siebenmeter von Paul Sponbrucker brachte die Wende. Tor um Tor wurde der Rückstand geringer und endlich in Minute 17 brachte Maxi Brunner die Gallier das erste Mal in Front. Pius Wittmann kassierte in dieser Phase eine 2 Minutenstrafe. Jetzt schienen die Fälle wieder davon zu schwimmen, aber Julian Kiebert hatte etwas dagegen, mit einem Doppelschlag von der Kreisposition Erzielte er erstmals eine 2 Tore Führung und Maxi Brunner legte auch noch das 12:9 nach. Bis zwei Minuten vor Schluss waren die Rottenburger sogar mit vier Toren in Front (15:11). Doch durch ein paar Unkonzentriertheiten und technische Fehler konnten die Weilheimer wieder bis auf ein Tor verkürzen. Doch der Sieg in diesem Spiel war Ihnen nicht mehr zu nehmen. Durch diesen unerwarteten Erfolg waren die Hoffnungen auf ein Weiterkommen in die nächste Qualirunde plötzlich sehr hoch. Doch gegen Milbertshofen war schon vorher klar, dass diese Mannschaft an diesem Tag nicht zu schlagen war. Auch hier verschliefen die Rottenburger den Anfang komplett, und fanden auch nicht mehr in das Spiel. Zur Halbzeit stand es schon 10:1 für Milbertshofen und mehr als Ergebniskosmetik war da nicht mehr zu erwarten. Dies gelang auch so einigermaßen und die 7:17 Niederlage war weniger heftig als erwartet. Da im Zwischenspiel Weilheim klar gegen PSV München gewinnen konnte war klar, dass es im letzten Spiel Rottenburg gegen PSV München um alles oder nichts ging. Ein Sieg oder ein Unentschieden bedeutet das Weiterkommen und eine Niederlage mit mehr als 4 Toren würde das Ausscheiden bedeuten.

Diese Konstellation war auch den Münchnern bekannt, denn  es ging mit harten Bandagen los. Die Hauptstädter waren den Rottenburgern körperlich weit überlegen, aber technisch stärker waren die wuseligen Laabertaler. Und das stoppten die die Münchner sehr oft mit unfairen Mitteln, was Siebenmeter und eine zwei Minutenstrafe nach sich zog. Die gesamte erste Halbzeit war ein einziger Kampf und es fielen nur wenige Tore 5:4 für den PSV ist eigentlich kein Handballergebnis. Bis zur 18. Minuten konnten sich die Rottenburger sogar bis auf zwei Tore zum 8:6 absetzen, dann aber war das Tor der Münchner plötzlich wie zugenäht. Der hervorragende Torwart verhinderte mehrere  hochwertige Torwürfe und alles was er nicht hielt, ging an den Pfosten oder die Latte. Zwar konnte Georg Wagner durch zwei wunderschöne Tore von Linksaußen den Rückstand nochmal klein halten. Aber dann brachen alle Dämme und der PSV zog bis zum 15:10 davon. Der 1,90 Meter große Maximilian Baust erzielte alleine 11 dieser 15 Tore und war von den Frohnhöfer Schützlingen nicht zu bremsen.

Somit war das Abenteuer Bezirksoberliga schon in der ersten Runde beendet und die Rottenburger dürfen in der Saison 2022/23 in der Überregionalen Bezirksliga antreten.

Für Rottenburg spielten (Tore): Paul Sponbrucker; Johannes Christl, Leo Sinzinger, Konrad Schebesta, Timo Ströbl (2), Kobinian Huber (1), Johannes Eggl (1), Julian Kiebert (3), Georg Wagner (4), Pius Wittmann (12), Maxi Brunner (9)

 

 

Handball C-Jugend will sich für die Bezirksoberliga qualifizieren

 

Am Samstag begibt sich die C-Jugend der Rottenburger Handballer auf Reisen. Nach zwei Jahren Corona-Pause gibt es endlich wieder eine bezirksübergreifende Leistungsbestimmung. In der ersten Qualifikationsrunde zur Bezirksoberliga müssen die jungen Gallier nach München und treffen dabei auf namhafte Gegner. Wie schon oft treten die jungen Handballer als krasser Außenseiter an.

Doch wie die Gallier aus dem kleinen Dorf sind auch die Schützlinge von Markus Kailich und Hermann Frohnhöfer hoch motiviert und wollen sich in der bayerischen Hauptstadt besonders gut präsentieren. Es geht ausschließlich gegen oberbayerische Gegner, der wohl stärkste Bezirk in Bayern. Im ersten Spiel geht es gegen den TSV Weilheim im Schongau. Die Oberbayern aus dem Paffenwinkel sind klar favorisiert, doch Wittmann, Brunner und Co. sind hochmotiviert und müssen eine gute Abwehr stellen, dann sollte eine Überraschung möglich sein.

Im zweiten Spiel geht es gegen den Ausrichter des Turniers den TSV Milbertshofen. Die Milbertshofener haben eine ruhmreiche Vergangenheit, denn von 1970 bis 1980 haben die Münchner äußerst erfolgreich in der 1. Handball Bundesliga gespielt. Doch das ist leider schon lange her und mittlerweile ist die Tristesse der Bezirksliga eingekehrt und man backt kleinere Brötchen. Trotzdem hat der Name noch einen großen Klang und die Jugend ist nach wie vor gut bestückt. Deshalb wäre auch da ein Rottenburger Erfolg eine große Überraschung. Nur im letzten Spiel gegen den Post SV München, ein weniger namhafter Verein aus der Hauptstadt, scheint ein wenig Hoffnung zu bestehen. Die C-Jugend wurde zwar in der vergangenen Saison Meister, noch vor Milbertshofen, aber die D-Jugend schnitt nicht so stark ab. Hier rechnen sich die Laabertaler etwas aus, da der Kader fast unverändert blieb und relativ gut eingespielt ist, will man alles versuchen um nicht als Letzter aus der Qualirunde hervor zu gehen.

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