Den großen Schritt in den Spitzensport wagen die Rottenburger Handballtalente (v, links) Paul Cisewski, Cedric Nagy und Marc Panholzer mit ihrem Wechsel zu den Nachwuchsschmieden der nordbayerischen Proficlubs SG DJK Rimpar und TV Großwallstadt.

 

 

Die Bundesliga als Traumziel

TSV-Handballer verabschieden drei ambitionierte Nachwuchstalente aus ihren erfolgreichen Jugendteams
 
Rottenburg.
 Die gute Jugendarbeit, die in der Handballabteilung des TSV Rottenburg geleistet wird, hat sich inzwischen sogar bei Vereinen aus dem Profilager herumgesprochen. So wurden anlässlich des letzten Saison-Heimspieles der Herrenmannschaft auch drei ambitionierte Jugendspieler verabschiedet, die den Schritt in den Leistungssportbereich wagen und sich dafür auf die Reise in die „große Handballwelt" machen.
Mit Cedric Nagy, Marc Panholzer und Paul Cisewski werden in der nächsten Saison drei Rottenburger Eigengewächse ihr Glück in den Nachwuchsschmieden bayerischer Spitzenvereine versuchen, die schon teilweise seit den „Minis“ beim TSV Handball spielten. Cedric Nagy, der seit seinem fünften Lebensjahr bei den Laabertalern sämtliche Jugendmannschaften durchlaufen hat und bereits in der vergangenen Saison ein Zweitspielrecht für den B-Jugend-Landesligameister TSV Schleißheim wahrnahm, wechselt zur A-Jugend des unterfränkischen Zweitbundesligisten SG DJK Rimpar. Dort wird er mit seinen neuen Teamkameraden versuchen, sich für die Jugend-Bundesliga zu qualifizieren. Paul Cisewski wird sich ebenfalls den Rimparer „Jungwölfen" anschließen und mit der dortigen B-Jugend um einen Platz in der Bayernliga kämpfen. Der 15-jährige Gymnasiast spielt seit seinem neunten Lebensjahr Handball in Rottenburg und konnte hier viele Erfolge feiern, die den Talentscouts der Mainfranken nicht verborgen blieben.
Marc Panholzer zieht es sogar noch 100 Kilometer weiter an den nordwestlichsten Zipfel des Freistaates: Er verlässt die Laabertaler in Richtung  TV Großwallstadt. Das Handball-Leistungszentrum des dortigen Traditionsvereins, der in den 1970er- und 1980er-Jahren aufgrund seiner großen Erfolge als der „FC Bayern des Handballs“ galt, ist eines der größten in Bayern und jeder talentierte Nachwuchsspieler darf sich geehrt fühlen, hier aufgenommen zu werden. So wie Marc Panholzer,  der als 2005er Jahrgang mit der Großwallstädter U 17 um die Bayernliga-Qualifikation spielen wird. Genauso wie zum Beispiel Europameister Jannik Kohlbacher, der ebenfalls aus der Junioren-Akademie des Ex-Bundesligisten hervorging. „Wir können alle zusammen stolz drauf sein, dass wir drei Jugendspieler ausgebildet haben, die diesen großen Schritt wagen“, sagte Rottenburgs Handball-Jugendleiter Markus Kailich bei der offiziellen Verabschiedung der drei Rottenburger Hoffnungsträger, deren Abgang für die Handballabteilung  zweifellos einen gravierenden sportlichen Verlust bedeutet.  Auch nicht zu vergessen sind laut Kailich alle Übungsleiter, die diese Jungs all die Jahre auf ihrem handballerischen Werdegang begleitet haben, angefangen in der G- und F-Jugend bei Beate Rudolphi, weiter über Simon Tröger und Hermann Frohnhöfer in der E- und D-Jugend), sowie Markus Kailich (D- und C-Jugend), hin bis zu Gernot Nagy, Sigi Pautz und Thomas Biberger in der A- und B-Jugend. "Ihr habt den Jungs alles beigebracht, was den Handballsport ausmacht“, lobte Kailich. Namens der Handballabteilung wünschte der Jugendleiter dem Trio alles Gute und viel Erfolg in ihren neuen Clubs. Vielleicht sehe man sich ja in paar Jahren mal wieder. "Der TSV Rottenburg bedankt sich bei euch für eure erbrachten Leistungen  und wünscht euch Drei alles Gute für die Zukunft. Und vergesst nie wo ihr herkommt“, sagte der Jugendleiter abschließend und übergab etwas „Nervennahrung“ als Wegzehrung an die (vielleicht) künftigen Handballprofis. -fe-

Nach 2jähriger Pause machten heuer die Handballer wieder bei der Aktion"Rama Dama" am 6.April.19 mit.Ausgestattet mit Eimer und Handschuhen beteiligten sich insgesamt 14 Kinder und Erwachsene. Das Säuberungsgebiet streckte sich von Ende Giesseltshausen,über den Radweg über Schaltdorf nach Högldorf . Hierbei wurden 5 Säcke Müll und 50 leere Flaschen gesammelt. Für die Kinder schön,was zu finden. Aber anders gesehen,richtig traurig,dass so viel Müll in den Graben geworfen wird und so eine Aktion überhaupt erforderlich ist.
Der Müll machte auch keine Grenzen an den brütenden Schwänen zwischen Straße und Bach gegenüber dem Pattendorfer Sportplatz.
Am Ende der Sammlung bekam jeder Teilnehmer eine Brotzeit von der Stadt Rottenburg.

Ein Oberliga-Einstand nach Maß

Handball-A- und C-Jugend des TSV gewinnen die ersten Punktspiele nach dem Aufstieg

 

Rottenburg. Der Einstieg nach dem Aufstieg ist schon mal gelungen: Mit dem Heimvorteil im Rücken, gewannen die männliche A- und die C-Jugend der Rottenburger Handballer am Sonntag ihre ersten Punktspiele nach dem Sprung in die bezirksübergreifende Oberliga im vergangenen Mai. Den U 15-Jungs gelang dabei gegen Neumarkt sogar ein Kantersieg.

 

Bei den A-Junioren des TSV stellte sich mit dem TV Bad Tölz ein Gast in der Laabertalhalle vor, der mit den Rottenburgern schon im Frühjahr während der Qualiturniere auf Augenhöhe war. Auch diesmal taten sich die Niederbayern gegen die Isarwinkler zunächst sehr schwer, zumal sie im Angriff auf ihren angeschlagenen Torjäger Peter Neumann verzichten mussten. Es dauerte geschlagene sechs Minuten, ehe die Gastgeber den Bann brachen und Florian Kammermeier das erste TSV-Tor erzielte. Ein Glück, dass bei den Rot-Schwarzen wieder auf Torhüte Felix Behrens Verlass war, der sich bis dahin nur einmal bezwingen ließ. Bis zur Halbzeit war bei den Gastgebern freilich in der Offensive weiter Sand im Getriebe und sie mussten einen 8:10-Pausenrückstand quittieren. Die „Kabinenpredigt“ des Rottenburger Trainerduos Thomas Biberger/Sigi Pautz zeigte dann anscheinend Wirkung. Ruckzuck drehten die Gastgeber den Rückstand in eine 12:10-Führung um und der TSV kam nun zusehends ins Rollen. Bis Mitte der zweiten Hälfte (22:16) schaffte Rottenburg somit eine Vorentscheidung und ließ über 24:18 und 26:22 bis zum 29:23-Endstand nichts mehr anbrennen. Die TSV-Tore warfen Simon Biberger (9), Florian Kammermeier (8), David Pautz (6), Cedric Nagy (3), Tobias Neumann (2) und Thomas Rudolphi (1).

Ein fulminantes Debüt in der Oberliga hatte zuvor die männliche C-Jugend der Rottenburger Handballer gegeben. Sie knüpfte nahtlos an ihre guten Testspielergebnisse an und schickte die DJK Neumarkt mit einer 35:14-Packung zurück in die Oberpfalz. Schon zur Halbzeit (20:7) waren alle „Messen gelesen“ und nach dem Wiederbeginn setzten die Kailich/Panholzer-Schützlinge ihr Tempospiel fort. Beim TSV-Schützenfest trafen bis zum Schluss Philip Hart und Christoph Tschoschnig (je 8 Tore), Paul Cisewski (8/davon 1 Siebenmeter), Samuel Schneider (6), Bastian Schönthier (4) und Lukas Jacobsen (1).

Noch Lehrgeld bezahlen musste die neuformierte weibliche C-Jugend des TSV Rottenburg bei ihrer Bezirksliga-Premiere. Gegen die Gäste von der HSG Bayerwald Zwiesel/Regen setzte es eine 7:20 (1:8)-Niederlage. Die Tore für Rottenburg warfen Hannah Hermann (4), Franziska Ziegler (2) und Jessika Roseiro (1). -fe-

Der Handball fliegt wieder in Rottenburg

Punktspielauftakt am Sonntag: Jugendteams mit Heimrecht, Herren in Karlsfeld

 

Rottenburg. Es geht wieder los, in Rottenburg fliegt nach der Sommerpause wieder der Handball! Am Sonntag stehen die ersten Punktspiele an, wobei drei der fünf Jugendmannschaften im Spielbetrieb Heimrecht in der Mehrzweckhallle Laabertal genießen. Für die Herrenmannschaft steht ebenfalls am Sonntag das erste Match nach dem Bezirksliga-Wiederaufstieg in Karlsfeld an.

In der Laabertalhalle freut sich am Sonntag um 13.30 Uhr die männliche C-Jugend des TSV gegen die DJK Neumarkt auf ihre Premiere in der übergreifenden Bezirksoberliga. Den Aufstieg haben sich die Jungs des Trainerduos Markus Kailich/Philipp Panholzer mehr als verdient und sich intensiv auf die neue Saison vorbereitet. Denn auch in der höheren Liga will die U 15 der Laabertaler eine gute Rolle spielen. worüber bereits das erste Match Aufschluss geben sollte. Anschließend, um 15.15 Uhr, feiert Rottenburgs neuformierte weibliche C-Jugend gegen die HSG Bayerwald ihr Debüt. Im Gegensatz zur letztjährigen D-Jugendsaison steht dem Trainerduo Tina Zieglmeier/Simon Biberger heuer ein ausreichend großer Kader zur Verfügung, der sich jedoch erst einspielen muss. Die Erwartungen im Premierenjahr sind daher nicht sonderlich hoch geschraubt. Ambitionierter geht da schon die männliche A-Jugend nach dem Aufstieg in ihre erste ÜBOL-Saison. Um 17 Uhr kommt es dabei in Rottenburg zum Wiedersehen mit dem TV Bad Tölz, gegen den man sich schon im Landesliga-Qualiturnier ein spannendes Duell lieferte, das unentschieden endete. Die Trainer Thomas Biberger und Sigi Pautz bauen auf ihr bewährtes Team, in dem noch viele B-Jugendliche stehen. Mit Peter Neumann und Cedric Nagy sind zwei Rottenburger mit Doppelspielrecht sogar in der B-Jugend-Landesliga für den TSV Schleißheim unterwegs. Keeper-Nachwuchshoffnung Felix Behrens erhielt eine Seniorenfreigabe für die Herrenmannschaft, wird am Sonntag aber in der Jugend spielen.

Die „Erste“ feiert fast zur selben Stunde (16.30 Uhr) beim TSV Karlsfeld nach nur einjähriger Absenz ihr Bezitksliga-Comeback. Primäres Saisonziel kann laut Trainer Detlev Klosik nur der Klassenerhalt sein, und der wird angesichts von bis zu vier Absteigern im Zwölferfeld schwer genug. Zumal sich am letztjährigen Bezirksklassenkader nur marginal etwas änderte. Nicht mehr dabei sind Youngster Maxi Brunner, der berufsbedingt (Polizeiausbildung) in den hohen Norden zog, und Torwart Michael Gwodzdowski (Karriereende aus gesundheitlichen Gründen). Dafür gewannen die Laabertaler mit Andreas Asbeck erstmals einen Torwarttrainer (wir berichteten). Trotz einer mehr als durchwachsenen Vorbereitung ist Chefcoach Klosik zuversichtlich, dass sich sein Team im Gegensatz zu 2016/17 diesmal in der Bezirksliga etablieren kann: „Die Mannschaft ist erfahrener geworden und ihr harter Kern steht“, sagt der Landshuter im Vorfeld seiner dritten Saison als Trainer in Rottenburg. -fe- 

Rottenburgs jüngste Handball-Schiris:
Paul Cisewski und Thomas Rudolphi haben die „Lizenz zum Pfeifen"
 
Rottenburg. Stolz präsentieren sie ihre druckfrische „Lizenz zum Pfeifen“: Paul Cisewski (auf dem Bild rechts) und Thomas Rudolphi, beide 14 Jahre alt, haben dieser Tage ihre praktische Prüfung bestanden und gehören damit neben Cedric Nagy zu den jüngsten Handball-Schiedsrichtern, die der TSVRottenburg jemals hervorgebracht hat. Bereits Mitte Juni hatten die zwei Schüler mit Erfolg ihre theoretische Prüfung abgelegt, nach der sie mit ihren Mannschaftskameraden ins Trainingslager nach Inzell (wir berichteten) weiterfuhren. Denn aktiv im Verein Handball spielen die beiden Jung-Schiris natürlich nach wie vor.  Auf ihr Schiedsrichter-Examen vorbereitet wurden Thomas und Paul im ersten Teil  der Ausbildung vom vereinseigenen Unparteiischen Simon Tröger und anschließend bei einem zweitägigen Lehrgangs-Wochenende des Handballverbandes mit vollem Programm von 9 bis 16.30 Uhr beim ETSV 09 Landshut. Damit hat die zuletzt etwas ausgedünnte Referee-Gilde der Rottenburger Handballer wieder Zuwachs bekommen: Als geprüfte Schiedsrichter des Vereins sind derzeit außerdem Gernot und Cedric Nagy, Hermann Frohnhöfer, Markus Kailich, Felix Skopan (trotz Wohnort in Regensburg) und Simon Tröger aktiv.

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