Berichte

Rottenburg verliert 20:25 gegen Waldkraiburg:
Zwei rote Karten als „Gamechanger“

 

(fe) Es bleibt dabei: Die Bezirksliga-Handballer des TSV Rottenburg können gegen den VfL Waldkraiburg nicht gewinnen. Am Samstag setzte es gegen den Ost-Ligaprimus mit 20:25 (12:10) die erste Saison-Heimpleite für die Laabertaler.

Deren Trainer Detelv Klosik war nach der Partie restlos bedient. „Entscheidend war unsere unterirdische Wurfausbeute“, ließ der TSV-Coach auch einige umstrittene Entscheidungen des Schiedsrichters zuungunsten der Hausherren (allein 6:1 Siebenmeter für den VfL) nicht als Ausrede gelten.

Dabei begann‘s ganz nach Klosiks Geschmack, als bei den Laabertalern Torhüter Simon Tröger seinen Kasten vernagelte und vorne bei Matthias Spanner und Co. die Post abging (7:1/12. Minute). Eine rote Karte für Tim Böttcher, die nicht nur Detlev Klosik als „Witz“ bezeichnete, bedeutete dann in der 16. Minute den ersten Bruch im Rottenburger Spielfluss. Zwar konnten die Rot-Schwarzen noch ein 12:10-Polster in die Pause retten, doch dann folgte beim Stand von 14:14 der endgültige „Gamechanger“: Für TSV-Spielmacher Leo Zieglmeier, der bereits nach 40 Sekunden (!) seine erste zeitliche Hinausstellungen kassiert hatte, war das Match in der 38. Minute nach der dritten Zeitstrafe beendet

Ohne zwei ihrer Schlüsselspieler ging rein gar nix mehr bei den Niederbayern. Die vergaben nun Chancen für drei Spiele und mussten nach ihrem letzten Führungstreffer zum 15:14 (40.) einen 5:0-Lauf der Gäste hinnehmen. Damit waren beim 15:20 zehn Minuten vor Ultimo alle Messen gelesen.

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (8/1), Zieglmeier, Rudolphi (2), Jacobsen, Kammermeier (5), Böttcher (1), Löffler (1), Fischhaber (1), Nagy (1), Schneider (1).

Die Rottenburger Damen verteidigten in der Bezirksklasse Nord-West mit einem 33:28 (13:14)-Heimerfolg im Verfolgerduell gegen die DJK Eichstätt ihren zweiten Platz. Hannah Schwimmbeck (12/1) traf für die TSV-Mädels zweistellig.

Primus Waldkraiburg kommt:

TSV Rottenburg setzt auf den Heimvorteil

 

Der Heimvorteil und die eigenen Fans als Rückhalt sollen zum „Faustpfand“ für die Handballer des TSV Rottenburg (Platz sieben mit 3:5 Punkten) im schweren Heimspiel am Samstag um 18 Uhr in der Laabertalhalle gegen Bezirksliga-Tabellenführer VfL Waldkraiburg (7:5) werden.

 

Das Team aus der Industriestadt gilt als eine Art Rottenburger „Angstgegner“: Weder zu gemeinsamen BOL-Zeiten noch in der Bezirksliga konnte der TSV bisher gegen den VfL punkten. Höchste Zeit also, diese „schwarze Serie“ zu durchbrechen - findet auch Rottenburgs Trainer Detlev Klosik und hält die gegenwärtige Tabelle der Bezirksliga Ost noch für wenig aussagekräftig: „Waldkraiburg hat genau so viele Minuspunkte wie wir. Ich habe sie im Spiel bei 09 Landshut gesehen. Das ist keine Übermannschaft“, findet der Coach.

 

Klosik hat mit seinen Schützlingen die 29:32-Niederlage vorigen Sonntag in Altenerding eingehend analysiert: „Unser Problem war die erste Halbzeit, als uns zu viele technische Fehler unterliefen und wir dadurch klar in Rückstand gerieten. Die Aufholjagd in der zweiten Hälfte hat dann viel Kraft gekostet.“

 

Also heißt es gegen den BOL-Absteiger aus Oberbayern, diesmal von Anfang an präsent zu sein, unnötige Ballverluste zu vermeiden und die Torchancen entschlossen zu nutzen. Dabei wieder mithelfen kann der zuletzt zweimal berufsbedingt fehlende Rückraumstratege Stefan Fischhaber. Weiterhin fällt verletzt aus hingegen Simon Biberger.

 

Bereits um 16 Uhr erwarten die Rottenburger Damen als Tabellenzweiter der Bezirksklasse Nord-West den Rangdritten DJK Eichstätt zum Verfolgerduell.

29:32 bei SpVgg Altenerding II:
TSV Rottenburg ohne Körner in der „Crunchtime“

 

(fe) Moral und Kampfgeist stimmten auch diesmal bei den Handballern des TSV Rottenburg. Trotzdem reichte es für sie in der Bezirksliga Ost am Samstag bei der SpVgg Altenerding II mit 29:32 (13:18) nicht für Zählbares.

„Zu Anfang sind wir mit dem Altenerdinger Temposiel nicht klar gekommen“, sagte TSV-Trainer Detlev Klosik. Doch das besserte sich vor allem in der zweiten Halbzeit. Da holten die Laabertaler nach dem 13:18 zur Pause einen Sechs-Tore-Rückstand (13:19/31.) auf und hatten die heimischen „Biber“ beim 24:24 (47.) eingefangen.

Die BOL-Reserve legte wieder mit 27:25 vor (50.), Matthias Spanner brachte seine Rottenburger in der 51. Minute nochmals per Strafwurf auf 27:26 heran. In der entscheidenden „Crunchtime“ forderte dann die Aufholjagd ihren Tribut, der TSV hatte keine Körner mehr im Tank. „Altenerding dagegen konnte dank seines vollen Kaders, darunter ein Spieler mit Zweitspielrecht für den Regionlligisten Bayreuth, noch zulegen“, kam für Klosik der starke Endspurt der Hausherren zum 30:26 (55.) nicht überraschend. Moritz Löffler und Cedric Nagy ließen mit ihren Treffern zum 30 28 (56.) bei den Niederbayern noch einmal etwas Hoffnung aufkeimen, ehe die Semptstädter mit dem nächsten Doppelschlag alles klar machten. Den letzten Aufschlag in dieser gutklassigen Partie hatten freilich die nie aufsteckenden Gäste in Person von Matthias Spanner zum 32:29.

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (9/4), Zieglmeier (2), Rudolphi (1), Jacobsen, Kammermeier (6), Böttcher (1), Löffler (5), Nagy (2), Schneider (3).

Am Samstag in Altenerding:

Hohe Hürde für Rottenburgs Handballer

 

3:3 Punkte, seit zwei Spielen ungeschlagen: Der TSV Rottenburg hat in der Handball-Bezirksliga Ost gerade richtig Spaß. Am Samstag (14.30 Uhr, Semptsporthalle) steht für die Laabertaler das richtungsweisende Spiel beim Tabellenvierten SpVgg Altenerding (4:2 Punkte) an.

 

Die „Biberreserve“ ist vor allem zu Hause eine Macht und ließ bisher sowohl gegen den aktuellen Ligaersten TSV Simbach II (32:30) als auch gegen Taufkirchen/Vils (33:28) nix anbrennen.

 

„Bisher hat es doch schon einige überraschende Ergebnisse gegeben. Anscheinend kann heuer jeder jeden schlagen“, kommentiert Rottenburgs Trainer Detlev Klosik die aktuelle Lage in der Liga und hätte vor allem von den Topfavoriten Deggendorf (5:3 Punkte) und Waldkraiburg (5:5) mehr erwartet. Obwohl sein Team als momentaner Rangsechster mit einem Auswärtssieg selbst plötzlich oben mitmischen würde, bleibt Klosik realistisch: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt, alles andere wäre illusorisch für uns.“ Zumal im dünn besetzten TSV-Kader mit Simon Biberger (Bänderriss) und Stefan Fischhaber(Meisterlehrgang) wichtige Team-säulen länger ausfallen.

 

Aber: „Der Zusammenhalt in unserer eingeschworenen Truppe ist groß, alle ziehen voll mit und das Training macht zurzeit richtig Freude“, sagt der Landshuter „Lev“ Klosik über seinen in den vergangenen Jahren manchmal nicht gerade „vergnügungssteuerpflichtigen“ Job in Rottenburg. Wenn es gelänge, den zuletzt sehr erfolgreichen Spielstil auch in Altenerding durchzuziehen, sollte für die Rot-Schwarzen selbst die hohe Auswärtshürde nicht unüberwindbar sein, findet der Übungsleiter.

Im Handball-Bezirksligaderby:

TSV Rottenburg kocht 09-Jungspunde ab

 

Der TSV Rottenburg hat am Sonntag das Nachbarderby der Handball-Bezirksliga Ost gegen den ETSV 09 Landshut deutlich mit 35:26 (16:11) gewonnen, sein Punktekonto (3:3) ausgeglichen und sich vor einer zweiwöchigen Spielpause in der Rangliste vom siebten vor die Landshuter (6./2:4) auf den fünften Platz verbessert.

 

Vor fast 250 Zuschauern in der Laabertalhalle erwischten die Gäste den besseren Einstieg ins Match: Die junge Mannschaft von 09-Trainer Stefan Gensberger ging beim 4:3 erstmals in Führung (7. Minute) und baute diese drei Zeigerumdrehungen später auf 8:5 aus. Doch dann gelang es der Formation von Rottenburgs Chefcoach Detlev Klosik zusehends besser, die blitzschnellen Gegenstöße der ETSV-Jungspunde zu unterbinden und sie ins Positionsspiel zu zwingen. Die Laabertaler standen in der Abwehr kompakt und nach vorne kam ihre Kombinations- und Kontermaschine ins Rollen. Bis zur Halbzeit wurde so aus dem Rückstand über 10:9 (17. Minute) ein Rottenburger 16:11-Vorsprung.

 

Nach dem Wiederbeginn drückten die Gensberger-Schützlinge auf‘s Gaspedal und verkürzten auf minus drei (17:14, 18:15/36. Minute). Doch dann wurden die Isarstädter ausgebremst, denn der TSV rührte in der Abwehr Beton an ließ in den nächsten zehn Minuten keinen Treffer mehr zu. Begünstigt von einigen Ballverlusten und Fehlwürfen der Nullneuner, zogen Matthias Spanner, Florian Kammermeier und Co. in dieser Phase mit einem 6:0-Lauf vorentscheidend auf 24:15 davon (46.).

 

Gensberger versuchte, mit einer offensiven Deckung das Blatt für die „Eisenbahner“ noch einmal zu wenden. Vergeblich, denn Rottenburg nutzte jetzt die frei gewordenen Räume am Kreis und schraubte das Resultat in den zweistelligen Bereich (28:18/50.). In den letzten zehn Minuten legten sich die Nullneuner auch noch mit den kleinlichen Indersdorfer Schiedsrichtern an: Tobias Wimmer sah Sekunden vor Ultimo wegen „Torverhinderung“ nach dem von ihm erzielten Treffer „Rot“. Und so kam am Schluss dieses längst entschiedenen Duells doch noch etwas Hektik auf.

 

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (6/3), Zieglmeier (2), Rudolphi (3/1), Jacobsen (1), Kammermeier (8), Böttcher (4), Löffler (5), Nagy (4), Schneider (2). - ETSV 09 Landshut: Vincent Wimmer, Kasparas, Wittmann; Felix Schmid (1), Hoffmann (2), Omar, Tobias Wimmer (7/1), Lennard Schmidt (5), Mukhametzyanev, Beischl (1), Henrich (3), Braun (2), Zechel (5), Gensberger. 

TSV Rottenburg versus ETSV 09 Landshut:

Derby-Time in der Laabertalhalle

 

(fe) Derby-Time in der Rottenburger Laabertalhalle: Nachdem sich ihre Wege über mehrere Jahre nicht mehr gekreuzt haben, kämpfen die Handballer des TSV Rottenburg und des ETSV 09 Landshut am Sonntag um 16.30 Uhr erstmals wieder um Bezirksligapunkte.

 

Ein Nachbar-Klassiker, bei dem beide Teams im Vorfeld personelle Sorgen haben. Bei den Nullneunern fallen Rückraum-Scharfschütze Felix Sigl (Ellenbogenbruch) und der ebenfalls verletzte Kreisläufer Felix Schulz aus. Der TSV muss neben dem gerade erst in den Kader zurückgekehrten Spielmacher Simon Biberger (Bänderriss) voraussichtlich auch auf den angeschlagenen Thomas Rudolphi und den beruflich verhinderten Stefan Fischhaber verzichten. Da der hoffnungsvolle Jungspund Gregor Pritsch bei den Laabertalern altersbedingt noch nicht eingesetzt werden kann, kommt der ohnehin kleine TSV-Kader ausgerechnet zum Derby „auf dem Zahnfleisch“ daher.

 

„Trotzdem haben mir die Jungs versprochen, für mich zu gewinnen“, sagt Rottenburgs Trainer Detlev Klosik, der bis zu seinem Wechsel an die Laaber vor mehr als fünf Jahren jahrzehntelang bei den „Eisenbahnern“ als Spieler, Trainer und Abteilungsleiter verwurzelt war. Auch TSV-Torwart Enrico Kranert hat eine „09-Vergangenheit“.

 

Klosiks Landshuter Kollege Stefan Gensberger kann mit solchen „alten Geschichten“ nichts anfangen: „In meiner jungen Mannschaft ist kein einziger Spieler aus den damaligen Zeiten dabei.“ Ausgenommen vielleicht Tobias Wimmer, der sich nach diversen gesundheitlichen Problemen langsam wieder seiner alten Form nähert. Über die einen Zähler hinter den Landshutern gelisteten Gastgeber (1:3 Punkte) spricht Gensberger mit Respekt: „Es wird in dieser Saison nicht viele Mannschaften geben, die aus Deggendorf einen Punkt holen. Das wird ein schweres Spiel für uns.“

 

„Lev“ Klosik indes schwankte nach dem überraschenden 28:28 beim Tabellenführer vorigen Samstag zwischen Freude und Ärger, denn: „Wir hätten den Chancen nach sogar gewinnen müssen.“ In einer besseren Wurfausbeute sieht der Übungsleiter auch am Sonntag den Schlüssel zum Erfolg. Die Nullneuner (2:2 Punkte) hat Klosik bei deren 35:30-Heimsieg gegen Waldkraiburg beobachtet. Sein Fazit: „Eine junge, unheimlich lauffreudige Mannschaft. Da dürfen wir uns so wenig Fehler wie möglich leisten, um sie nicht ins Tempospiel kommen zu lassen.“

 

Den ersten Teil des Derbys „Rot-Schwarz versus Rot-Schwarz“ absolvieren am Sonntag ab 14.30 Uhr die Damenteams beider Vereine im Rahmen der Bezirksklasse Nord-West.

TSV-Handballer knöpfen Primus einen Punkt ab Rottenburg erkämpft sich 28:28-Remis in Deggendorf

 

Rottenburg, 18.10.25. (fe) Die Handballer des TSV Rottenburg haben am Samstagabend in der Bezirksliga Ost für eine faustdicke Überraschung gesorgt und dem Tabellenführer HC Deggendorf mit 28:28 (12:14) den ersten Punktverlust der laufenden Saison beigebracht.

 

Die Laabertaler konnten an der Donau bis auf Leo Zieglmeier erstmals ihre volle Besetzung aufbieten. Nach dem umkämpften und bis zur letzten Sekunde hochspannenden Match lobte TSV-Trainer Detlev Klosik den tollen Kampfgeist und die ungebrochene Moral seiner Schützlinge, trauerte aber sogar etwas einem durchaus möglichen Sieg nach: „Wir haben schon in der ersten Halbzeit fünf, sechs freie Würfe vergeben und hätten hier klar führen müssen“, sagte der Übungsleiter.

 

Dies schien sich zu rächen, als der Primus seinen 14:12-Pausenvorsprung auf 20:16 ausbaute (43. Minute). Aber beim TSV riss nun Kapitän Matthias Spanner seine Mannschaft mit einer bockstarken Vorstellung mit und Torjäger Florian Kammermeier kam jetzt besser mit seiner ihm vom HC verpassten Manndeckung zurecht. Zehn Minuten vor Ultimo führten wieder die Laabertaler (22:21) und blieben in der hektischen Schlussphase trotz einer roten Karte cool. Deggendorf zog 21 Sekunden vor der Sirene wieder in Front (28:27), aber nach dem schnell ausgeführten Anwurf schnappte sich neun Sekunden später „Matze“ Spanner den Ball und glich mit seinem neunten Tor zum verdienten 28:28-Endstand aus.

 

Neben seinem Spielführer hob Coach Klosik die Torhüter Simon Tröger und Enrico Kranert, Neuzugang Moritz Löffler und Thomas Rudolphi hervor, der sich trotz seiner angeschlagenen Gesundheit in den Dienst der Mannschaft stellte.

 

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Enrico Kranert; Matthias Spanner (9/2), Simon Biberger (4/1), Thomas Rudolphi (1), Lukas Jacobsen, Florian Kammermeier (4), Tim Böttcher (4), Moritz Löffler (3/1), Stefan Fischhaber (1), Cedric Nagy, Samuel Schneider (2).

Handball-Bezirksliga Ost:

TSV Rottenburg gastiert beim Primus

 

Für die Handballer des TSV Rottenburg steht nach der Spielsbsage des SVW Burghausen II am Samstag (18 Uhr) beim Primus der Bezirksliga Ost, HC Deggendorf, das zweite Auswärtsspiel in Folge an. Dafür hat Trainer Detlev Klosik die Devise ausgegeben: „Wir wollen an unsere trotz der 23:27-Niederlage gute Leistung vom Simbach-Spiel anknüpfen, als klarer Außenseiter die Deggendorfer ein bissl ärgern und so gut es geht mithalten.“ In der Vorsaison gelang dies wenigstens im Hinspiel (knappe 18:21-Heimpleite). Am Samstag fehlt den Laaberalern definitiv der schon länger angeschlagene Thomas Rudolphi. Fraglich ist noch der Einsatz der grippegeschwächten Matthias Spanner und Cedric Nagy.

 

Nach ihren überzeugenden Auftaktsiegen in Rohrbach (29:26) und gegen Pfaffenhofen II (34:20) fahren die Rottenburger Handballdamen am Sonntag (Anwurf 14.45 Uhr) entspannt zum Tabellenersten und Titel-Topfavoriten der Bezirksklasse Nord-West, SSV Schrobenhausen.

23:27 beim TSV Simbach II:

Rottenburger Rumpftruppe verkauft sich teuer

 

(fe) Zum Start in die neue Saison der Handball-Bezirksliga West hat sich die Rumpftruppe des TSV Rottenburg am Samstag bei der Oberligareserve des TSV Simbach/Inn teuer verkauft. Trotz der 23:27 (13:17)-Niederlage zog Gästetrainer Detlev Klosik vor seinem ohne Wechsel-Feldspieler angereisten Team den Hut: „Die Jungs haben großartigen Teamgeist gezeigt, bis ans Ende ihrer Kräfte gekämpft und hätten sich bei einer etwas besseren Chancenverwertung sogar mit Zählbarem belohnen können.“

 

In der ersten Hälfte legten die Laabertaler neunmal vor und mussten die Gastgeber nach zwei Zeitstrafen für Rottenburg erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause von 10:11 (22. Minute) auf 17:13 (Halbzeit) enteilen lassen. Nach dem Wiederanpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Stefan Enneking (SpVgg Altenerding) verschärften die Innstädter das Tempo und zogen auf 25:18 davon (49.). Trotz ihres Minikaders robbten sich die Laabertaler dann in den letzten zehn Spielminuten noch einmal bis auf drei Tore heran (25:22/57. Minute). Doch in der „Crunchtime“ handelten sie sich wieder zwei Zeitstrafen ein und ließen beste Wurfmöglichkeiten liegen, sodass die junge Hausherrentruppe den „Sack“ endgültig zubinden konnte.

 

Bis zur Heimpremiere am Samstag, 4. Oktober (16 Uhr, Laabertalhalle) gegen Aufsteiger SVW Burghausen II hofft Rottenburgs Coach Klosik, dass sich sein Kader wieder komplettiert hat und die ersten Saisonpunkte eingefahren werden können.

 

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (5), Zieglmeier (1), Kammermeier (9), Böttcher (5/2), Löffler, Fischhaber (3).

Zum Bezirksliga-Start  bei TSV Simbach II:

Für Rottenburgs Handballer zählt nur der Klassenerhalt

 

Rottenburg, 20.9.25 (fe) Die Handballer des TSV Rottenburg starten am Samstag (Anwurf 14 Uhr) mit dem Gastspiel bei der Oberligareserve des TSV Simbach ihre dritte Saison hintereinander in der Bezirksliga Ost. Nach dem im vorigen April erst am „grünen Tisch“ erkämpften Klassenerhalt geht‘s für die Laabertaler auch diesmal ausschließlich ums sportliche Überleben. „Es ist jedes Jahr die selbe Leier bei uns: Eine vernünftige Spielvorbereitung ist wegen des Schichtdienstes der meisten Spieler kaum möglich. Der Kader ist knapp, weil der durchaus vorhandene, talentierte Nachwuchs entweder wegen der vermeintlich besseren sportlichen Möglichkeiten schon in jungen Jahren zu anderen Vereinen abwandert oder mit dem Übergang in den Seniorenbereich das Handtuch wirft. Und sogenannte Legionäre gibt‘s bei uns aus monetären Gründen schon lange nicht mehr“,  kennt der Landshuter Detlev Klosik nach inzwischen fünf Trainerjahren beim TSV die Verhältnisse in Rottenburg nur allzu gut. Nichtsdestotrotz kann der Übungsleiter auf einen „harten Kern“ von inzwischen erfahrenen Akteuren bauen, zu dem mit Moritz Löffler sogar ein Neuzugang stieß: Der 32-jährige Rückraumstratege kam umzugsbedingt in die Laaberstadt und spielte zuletzt beim oberbayerischen Bezirksklassisten HSG Schwab/kirchen. Außerdem greifen Tim Böttcher und Simon Biberger nach ihrer temporären Handball-Auszeit im Vorjahr nun wieder voll an. Wobei Biberger am Samstag wegen einer Zahn-OP fehlen wird. „Wir sind klarer Außenseiter, wollen aber das Spiel so lange wie möglich offen halten“, fährt Klosik nach der 25:39-Klatsche in der vergangenen Saison ziemlich illusionslos zu den Innstädtern. Da können die Rottenburger eigentlich nur positiv überraschen!

Aktuelles

Nächste Termine:

 

06.12 Heimspieltag

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13.12 Weihnachtsfeier

 

14.12 Heimspieltag 

  • 13:00 mD
  • 14:30 wD

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