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Verrücktes Kellerduell beim 38:38 gegen Burghausen II: TSV Rottenburg verpasst schon sicher geglaubten Heimsieg

Nichts für schwache Nerven war am Sonntag das Kellerduell der Handball-Bezirksliga zwischen dem TSV Rottenburg (Platz acht mit 7:15 Punkten) und dem SV Wacker Burghausen II (7./9:13). In einer total verrückten Schlussphase gaben die Laabertaler beim 38:38 (17:19) in den letzten 176 Sekunden eine Vier-Tore-Führung aus der Hand. „Da haben die Schiris kräftig mitgeholfen und fast alles gegen uns gepfiffen“, ärgerte sich TSV-Trainer Detlev Klosik über völlig überzogene rote Karten für Bastian Schönthier (52.), Stefan Fischhaber (53.) und Samuel Schneider (60. Minute).

 

Kurios: Obwohl die Klosik-Schützlinge zwischen der 52. und. 55. Minute - neben den Platzverweisen für Schönthier und Fischhaber brummte Tim Böttcher eine Zeitstrafe ab - in 3:6-Unterzahl spielten, trafen Thomas Rudolphi zum 33:30 und Florian Kammermeier zum 34:31. „Danach hätten wir cleverer sein müssen“, räumte der Rottenburger Coach bei allem Schiri-Frust ein.

 

Doch der Reihe nach: Während die Oberligareserve im Gegensatz zur 23:29-Niederlage am Vorabend in Deggendorf in Bestbesetzung anrückte und sogar die Kalchauer-Brüder reaktiviert hatte, fehlte beim TSV Moritz Löffler. Der war noch acht Tage vorher mit acht „Buden“ einer der Garanten des Rottenburger 34:31-Sieges in Burghausen gewesen.

 

In dem umkämpften, aber nie unfairen Match knüpften die Rot-Schwarzen zunächst an ihre starke Vorstellung vom Hinspiel an und führten kontinuierlich mit bis zu vier Toren. Nach dem 13:9 (20. Minute) brachen bei Rottenburg freilich alle Abwehrdämme. Die Salzachstädter netzten bis zur Pause noch zehnmal und hatten die Partie beim 19:17-Halbzeitstand gedreht.

 

Im zweiten Abschnitt zündeten die Laabertaler wie zum Spielbeginn den Turbo, führten wieder mit 21:20 (33.) und legten fortan kontinuierlich bis zu drei Tore vor. Den Sack zubinden konnten Matthias Spanner und Co. freilich nicht, weil in der Abwehr die Stabilität fehlte. In den letzten zehn Minuten wurd‘s dann vogelwild. Rottenburg ließ sich von der durch die Unparteiischen ins Spiel gebrachten Hektik anstecken und so retteten die immer aggressiver verteidigenden Oberbayern nicht zuletzt dank Tobias Bärsch (14/3 Tore) trotz eines 34:38-Rückstandes bis zur 58. Minute einen wohl kaum noch erhofften Punkt.

 

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (10/2), Gößwald, Zieglmeier (2), Rudolphi (2), Schönthier (4), Jacobsen, Kammermeier (11), Böttcher (8/1), Fischhaber, Nagy, Schneider (1).

 

Schnelles Wiedersehen mit SVW Burghausen II:

TSV Rottenburg will nun gleich nachlegen

 

Nur acht Tage nach dem 34:30-Sieg in Burghausen gibt es für die Handballer des TSV Rottenburg am Sonntag (14 Uhr) in der heimischen Laabertalhalle ein Wiedersehen mit der Oberligareserve des SV Wacker.

 

Klares Ziel der Rottenburger (6:14 Punkte) ist es, in den restlichen vier Saisonspielen - davon drei in eigener Halle - in der Bezirksliga Ost den achten Tabellenplatz abzugeben und so den direkten Klassenerhalt zu schaffen. „Wir wollen nach unserem Sieg am vergangenen Samstag gleich nachlegen und erneut punkten. Dazu braucht‘s aber eine ähnlich starke Leistung wie im Hinspiel“, sagt TSV-Trainer Detlev Klosik.

 

Für den Coach sind die Salzachstädter trotz des einen oder anderen Ausrutschers kein „normaler“ Aufsteiger, sondern ein Bezirksliga-Topteam. Das nach der Heimpleite gegen den Rangletzten - übrigens die erste Niederlage der SVW-Jungspunde nach drei Siegen am Stück - an der Laaber auf Revanche schwören wird. „Im Wacker-Sportpark haben wir nach der Halbzeit eine kleine Zusatz-Verschnaufpause eingelegt, in der das Spiel fast gekippt wäre. Aber dann hatten wir das Momentum endlich mal auf unserer Seite“, zog Klosik den Hut vor dem Kraftakt seiner ersatzgeschwächten Formation. Und hofft darauf, dass am Sonntag auch die zuletzt privat unabkömmlichen Simon Tröger, Leo Zieglmeier und Bastian Schönthier wieder mit von der Partie sind. Ein Fragezeichen steht lediglich hinter dem beruflich zurzeit stark eingespannten Stefan Fischhaber sowie hinter dem angeschlagenen Thomas Rudolphi.

Nach 34:30 in Burghausen:

Jubel, Trubel, Heiterkeit beim TSV Rottenburg

 

Jubel, Trubel, Heiterkeit beim TSV Rottenburg: Am Faschingssamstag hat der Handball-Bezirksligist eine dreieinhalbmonatige Durststrecke beendet und sich mit seinem 34:30 (17:12)-Sieg beim SVW Burghausen II im Abstiegskampf der Gruppe Ost zurückgemeldet.

 

„Es war unser bestes Saisonspiel, bei dem die ganze Mannschaft 60 Minuten lang bis zur totalen Erschöpfung gekämpft hat und dafür belohnt wurde“, gab sich TSV-Trainer Detlev Klosik nach dem Befreiungsschlag erleichtert. Der Coach konnte zwar erneut nur zehn Akteure aufbieten, doch mit Enrico Kranert und Moritz Löffler standen zwei Unterschiedsspieler wieder zur Verfügung. Das war enorm wichtig für die Laabertaler: Löffler netzte direkt achtmal und Torwart Kranert, der laut Klosik „wie ein Weltmeister gehalten hat“, verhalf der TSV-Abwehr zu alter Stärke.

 

Nach ausgeglichenen ersten neun Minuten (4:4) starteten die Rot-Schwarzen einen 6:0-Lauf zum 10:4 (16.) und behaupteten das Sechs-Tore-Polster bis kurz vor der Pause (16:10/29.). Nach dem 12:17-Halbzeitrückstand kehrte die in voller Besetzung angetretene Oberligareserve wild entschlossen aus der Kabine zurück. Prompt war die junge Hausherrentruppe im Spiel und ging in der 41. Minute beim 20:19 erstmals seit dem 1:0 wieder in Führung. Doch Rottenburg bewies Moral und Charakter, lag nach einem Löffler-Doppelschlag wieder vorne. Die Oberbayern egalisierten zum 22:22, aber in der „Crunchtime“ mobilisierten die Laabertaler ihre letzen Kräfte. Nachdem Thomas Rudolphi verletzt ausschied, musste Coach Klosik die erste Sechs praktisch durchspielen lassen. Die legte beim 25:22 (46.) wieder mit plus drei vor und wuchtete in den letzten fünf Minuten der Partie trotz Unterzahl mit einem Dreierpack vom 31:29 zum 34:30 endgültig den Deckel drauf.

 

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Kranert; Spanner (10/6), Gößwald, Rudolphi, Jacobsen, Kammermeier (6), Böttcher (7), Löffler (8), Nagy (2), Schneider (1).

TSV Rottenburg 31:34 gegen Simbach II:

„Zu viele kleine Fehler“

 

Rottenburg, 31.1.26 (fe). Die Handballer des TSV Rottenburg bleiben nach ihrer 31:34 (16:18)-Heimniederlage gegen den Rangdritten TSV Simbach II am Tabellenende der Bezirksliga Ost.

 

„Moral und Einsatz stimmten bei uns wie immer, nur das Ergebnis wieder mal nicht“, resümierte Rottenburgs Trainer Detlev Klosik. Dessen stark ersatzgeschwächtes Team - Torwart Enrico Kranert, Moritz Löffler und Cedric Nagy fehlten krankheits- und verletzungsbedingt, Florian Kmmermeier und Matthias Spanner waren gesundheitlich noch angeschlagen - laut dem Coach „zu viele kleine Fehler“ begangen hatte, die „sich am Ende summiert haben.“

 

Vor allem die Abwehr fand keinen Zugriff gegen die flinke Simbacher Oberliga-U23 und musste sich nach Ballverlusten viel zu oft überrumpeln lassen. In den ersten zehn Minuten begann‘s vielversprechend für das Klosik-Team (6:4-Führung), das dann aber frei nach dem gegnerischen Motto „jeder Schuss ein Treffer“ mit 7:10 erstmals in Rückstand geriet (18.) und diesem dann 42 Minuten lang hinterherhecheln musste.

 

Nach dem 16:18 zur Pause brachten die Laabertaler weiterhin keine Stabilität in ihre Defensive und ließen die Simbacher Haupttorschützen Tim Manthey (13/davon 3 Siebenmeter) und Thomas Klampfer (7) immer wieder gewähren.

 

Mehrmals kämpften sich die Rot-Schwarzen in diesem von den Schiedsrichtern Fritz Prenißl und Karl-Heinz Späth hervorragend geleiteten Match bis auf ein Tor heran, doch der „Gamechanger“ blieb aus: Die Innstädter erhöhten in den letzten dreieinhalb Minuten von 32:30 auf 34:31 und nahmen damit zwei wichtige Punkte mit an die österreichische Grenze.

 

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger; Spanner (7/2), Gößwald, Zieglmeier (4/1), Rudolphi (1), Schönthier, Jacobsen (6), Kammermeier (3), Böttcher (5), Fischhaber (1), Schneider (4).

Heimspiel gegen TSV Simbach II:

TSV Rottenburg bläst zur Aufholjagd

 

 Sieben Spiele, ein Sieg, zwei Unentschieden und vier Niederlagen - so lautet die Halbzeitbilanz des TSV Rottenburg in der Handball-Bezirksliga Ost. Jetzt blasen die Laabertaler zur Aufholjagd in Richtung gesichertes Mittelfekd und wollen damit im Heimspiel am Samstag (16 Uhr, Laabertalhalle) gegen den Tabellenvierten (10:8 Punkte) TSV Simbach/Inn II beginnen.

 

Drei Faktoren stimmen Rottenburgs Trainer Detlev Klosik zuversichtlich, in der zweiten Saisonhälfe den letzten Tabellenplatz abgeben zu können: „Wir haben noch bis zu drei Spiele mehr als die Konkurrenz, waren bisher mit allen Gegnern auf Augenhöhe und haben im sieben Partien umfassenden Restprogramm noch viermal Heimvorteil gegen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt.“ In einer Saison, die ausgeglichen wie selten zuvor verläuft, könnte rechnerisch sogar noch der Rangdritte Waldkraiburg (11:11 Zähler) in Gefahr geraten.

 

Mehr Kopfzerbrechen als die Tabelle macht Klosik derzeit die angespannte Personalsituation im nicht gerade üppig besetzten Rottenburger Kader. Zwar ist Linkshänder Florian Kammermeier wieder fit, doch dafür lag diese Woche Torwart-Routinier Enrico Kranert mit einem grippalen Infekt flach. Sein Einsatz ist am Samstag ebenso fraglich wie der von Cedric Nagy (Rückenprobleme).

 

Da heißt es für die Laabertaler, wieder mannschaftliche Geschlossenheit zu zeigen, um nach der vermeidbaren 23:27-Niederlage bei der starken Simbacher Oberligareserve diesmal die wichtigen Punkte in Rottenburg zu behalten.

24:28 gegen Primus Deggendorf:
TSV Rottenburg belohnt sich nicht


(fe) Die Handballer des TSV Rottenburg sind am Samstagabend mit einer 24:28 (11:11)-Heimniederlage gegen Primus HC Deggendorf in die Rückrunde der Bezirksliga Ost gestartet. Bis Mitte der zweiten Halbzeit war nicht zu erkennen, dass der Letzte gegen den Ersten spielte. „Schade, dass sich meine Mannschaft dann nicht für ihre couragierte Vorstellung belohnt hat. Aber am Ende fehlten nach nur eineinhalb Trainings seit der Winterpause natürlich Kraft und Konzentration“, resümierte ein keineswegs unzufriedener TSV-Trainer Detlev Klosik.

Der Coach musste mit dem erkrankten Florian Kammermeier seinen Torjäger und zugleich einzigen Linkshänder im Team ersetzen. Doch auf der rechten Außenbahn spielte dafür Jungspund Lukas Jacobsen (7 Tore) groß auf und zeigte sein Potenzial.

Rottenburg hatte den besseren Einstieg ins Match (3:0/4. Minute), ehe auch die Gäste auf Betriebstemperatur kamen und aus dem Rückstand bis zur 14. Minute eine 6:4-Führung machten. Doch die TSV-Abwehr hatte die HC-Scharfschützen gut unter Kontrolle und zwang sie zu einigen Ballverlusten. Zur Pause (11:11) war das umkämpfte, aber immer faire Duell somit völlig offen.

Nach dem Wiederbeginn erhöhten beide Teams die Schlagzahl. Die Laabertaler hatten jetzt ihre beste Phase und legten bis zur 41. Minute immer zwei Tore vor (18:16). Doch in der Folge ließen sie teils freie Würfe liegen und ruckzuck schlug Deggendorf mit einem 5:0-Lauf zum 21:18 (48.) zu. Die Rot-Schwarzen steckten zu keinem Zeitpunkt auf und kamen nach einem Doppelschlag von Thomas Rudolphi nochmals auf 21:23 heran (52.). Aber bis vier Minuten vor Schluss banden dann Michael Buchner per Siebenmeter und Peter Gasz für die Donaustädter den „Sack“ zu (25:21).

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (8/3), Zieglmeier (3), Rudolphi (2), Gößwald, Jacobsen (7), Böttcher (1), Löffler (2), Fischhaber, Nagy, Schneider (1).

Die Rottenburger Damen festigten im ersten Spiel des neuen Jahres durch einen nie gefährdeten 30:26 (18:11)-Heimerfolg gegen die SG Hallertau II ihren zweiten Tabellenplatz in der Bezirksklasse Nord-West. Eva Krausnecker (11) und Sara Fleischmann (7 Tore/davon 1 Siebenmeter) hatten beim TSV ihr Visier am besten eingestellt.

Zum Bezirksliga-Rückrundenstart:

TSV Rottenburg vor „Spätschicht“ gegen Primus Deggendorf

 

Die Handballer des TSV Rottenburg melden sich aus einer fünfwöchigen „Winterpause“ zurück. Am Samstag um 20 Uhr erwarten sie zum Rückrundenstart in der Bezirksliga Ost den Klassenprimus HC Deggendorf in der Laabertalhalle.

 

„Die Tabelle interessiert mich nicht“, hat für TSV-Trainer Detlev Klosik das Tableau gerade nur wenig Aussagekraft. Die Deggendorfer eröffneten das neue Jahr mit einem 28:26-Heimsieg im Spitzenspiel gegen Waldkraiburg und übernahmen dadurch mit 12:6 Punkten Platz eins. Am anderen Ende des Achterfeldes rangieren die Rottenburger (8./4:8), haben aber drei Partien weniger ausgetragen als etwa der Ligaerste.

 

„In dieser Saison kann jeder jeden schlagen“, sah Klosik sein Team in den bisher sechs Begegnungen trotz vier Niederlagen stets auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Das galt auch für den Saisonauftakt in Deggendorf, als sich die Laabertaler mit 28:28 einen Punkt erkämpften. „Wir hätten sogar gewinnen können, und eigentlich ist unser erster Sieg gegen Deggendorf mal überfällig“, sagt der Coach. Weiß aber auch, dass die Donaustädter den TSV sicher nicht noch einmal unterschätzen werden und nach ihrem gelungenen Jahreseinstand vor Wochenfrist im Titelrennen wieder „Blut geleckt“ haben. Zumal bei den Rot-Schwarzen wegen diverser Fußballturniere und einer anderen Veranstaltung in der Laabertalhalle Training kaum möglich war.

 

„In den paar Einheiten, die uns nach der Hallensperre noch geblieben sind, haben zwar alle Spieler voll mitgezogen und sind fit. Trotzdem war ihnen das fehlende Training anzumerken“, berichtet „Lev“ Klosik.

 

Der nun im hammerharten ersten Match des Jahres auf einen „Learning-by-doing-Effekt“ bei seinen Schützlingen hofft. Will heißen: In der ersten Halbzeit mit vollem Einsatz dran bleiben, danach im entscheidenden Moment cool sein und die Tore machen. Dann könnt‘s vielleicht wieder klappen mit Zählbarem gegen den HCD.

27:27 beim TSV Taufkirchen/Vils:

Rottenburg erkämpft sich noch einen Punkt

 

Im Kellerduell der Handball-Bezirksliga Ost hat sich am Samstagabend der TSV Rottenburg beim TSV Taufkirchen/Vils mit 27:27 (13:13) in letzter Sekunde noch einen Punkt erkämpft, der am Schluss noch sehr wertvoll werden könnte.

 

„Es war ein gerechtes Ergebnis. Beide Mannschaften haben viel verworfen, der Druck angesichts der Tabellensituation war ihnen anzumerken“, konstatierte Rottenburgs Trainer Detlev Klosik. Der ein uneingeschränktes Lob an seine elf Spieler aussprach: „Jeder hat alles gegeben und bis zum Schluss gekämpft.“

 

Die Laabertaler kamen schwer ins Spiel, glichen dann aber den 1:5-Fehlstart (8.) bis zur 17. Minute aus (6:6). Wieder setzten sich die Vilsstädter etwas ab (12:9/26.), wurden zur Halbzeit von den Laabertalern aber erneut eingeholt (13:13).

 

Wie zu Beginn des Spiels warf Rottenburg nach dem Wiederanpfiff das erste Tor, um dann erneut eine Taufkirchenener Serie zum 17:14 einzustecken (34.). In erhöhter Schlagzahl ging nach dem abermaligen Rottenburger Gleichstand das muntere „Bäumchen-wechsle-dich-Spiel“ weiter: Mal legten die Hausherren, mal die Gäste knapp vor. Beim 27:25 177 Sekunden vor der Sirene schien dann das Pendel endgültig zugunsten der Taufkirchener auszuschlagen. Leo Zieglmeier sorgte im Gegenzug für den 27:26-Anschluss, aber die nächsten Angriffe verpufften beiderseits. Bis sich Tim Böttcher noch einmal die Kugel schnappte und zwei Sekunden vor Ultimo zum 27:27 netzte.

 

Damit geht das Team von der Laaber (8./4:8) zwar als Tabellenletzter in die Weihnachtspause. „Trotzdem bleiben wir drin, denn das Achterfeld liegt dicht beisammen und im neuen Jahr haben wir von den acht Spielen noch fünf zu Hause“, ist Rottenburgs Trainer Detlev Klosik vom Bezirksligaerhalt überzeugt.

 

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (5/2), Zieglmeier (5), Rudolphi, Jacobsen, Kammermeier (6), Böttcher (6), Löffler (4), Nagy, Schn

Im Kellerduell der Handball-Bezirksliga Ost hat sich am Samstagabend der TSV Rottenburg beim TSV Taufkirchen/Vils mit 27:27 (13:13) in letzter Sekunde noch einen Punkt erkämpft, der am Schluss noch sehr wertvoll werden könnte.

 

„Es war ein gerechtes Ergebnis. Beide Mannschaften haben viel verworfen, der Druck angesichts der Tabellensituation war ihnen anzumerken“, konstatierte Rottenburgs Trainer Detlev Klosik. Der ein uneingeschränktes Lob an seine elf Spieler aussprach: „Jeder hat alles gegeben und bis zum Schluss gekämpft.“

 

Die Laabertaler kamen schwer ins Spiel, glichen dann aber den 1:5-Fehlstart (8.) bis zur 17. Minute aus (6:6). Wieder setzten sich die Vilsstädter etwas ab (12:9/26.), wurden zur Halbzeit von den Laabertalern aber erneut eingeholt (13:13).

 

Wie zu Beginn des Spiels warf Rottenburg nach dem Wiederanpfiff das erste Tor, um dann erneut eine Taufkirchenener Serie zum 17:14 einzustecken (34.). In erhöhter Schlagzahl ging nach dem abermaligen Rottenburger Gleichstand das muntere „Bäumchen-wechsle-dich-Spiel“ weiter: Mal legten die Hausherren, mal die Gäste knapp vor. Beim 27:25 177 Sekunden vor der Sirene schien dann das Pendel endgültig zugunsten der Taufkirchener auszuschlagen. Leo Zieglmeier sorgte im Gegenzug für den 27:26-Anschluss, aber die nächsten Angriffe verpufften beiderseits. Bis sich Tim Böttcher noch einmal die Kugel schnappte und zwei Sekunden vor Ultimo zum 27:27 netzte.

 

Damit geht das Team von der Laaber (8./4:8) zwar als Tabellenletzter in die Weihnachtspause. „Trotzdem bleiben wir drin, denn das Achterfeld liegt dicht beisammen und im neuen Jahr haben wir von den acht Spielen noch fünf zu Hause“, ist Rottenburgs Trainer Detlev Klosik vom Bezirksligaerhalt überzeugt.

 

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (5/2), Zieglmeier (5), Rudolphi, Jacobsen, Kammermeier (6), Böttcher (6), Löffler (4), Nagy, Schn

Im Kellerduell der Handball-Bezirksliga Ost hat sich am Samstagabend der TSV Rottenburg beim TSV Taufkirchen/Vils mit 27:27 (13:13) in letzter Sekunde noch einen Punkt erkämpft, der am Schluss noch sehr wertvoll werden könnte.

 

„Es war ein gerechtes Ergebnis. Beide Mannschaften haben viel verworfen, der Druck angesichts der Tabellensituation war ihnen anzumerken“, konstatierte Rottenburgs Trainer Detlev Klosik. Der ein uneingeschränktes Lob an seine elf Spieler aussprach: „Jeder hat alles gegeben und bis zum Schluss gekämpft.“

 

Die Laabertaler kamen schwer ins Spiel, glichen dann aber den 1:5-Fehlstart (8.) bis zur 17. Minute aus (6:6). Wieder setzten sich die Vilsstädter etwas ab (12:9/26.), wurden zur Halbzeit von den Laabertalern aber erneut eingeholt (13:13).

 

Wie zu Beginn des Spiels warf Rottenburg nach dem Wiederanpfiff das erste Tor, um dann erneut eine Taufkirchenener Serie zum 17:14 einzustecken (34.). In erhöhter Schlagzahl ging nach dem abermaligen Rottenburger Gleichstand das muntere „Bäumchen-wechsle-dich-Spiel“ weiter: Mal legten die Hausherren, mal die Gäste knapp vor. Beim 27:25 177 Sekunden vor der Sirene schien dann das Pendel endgültig zugunsten der Taufkirchener auszuschlagen. Leo Zieglmeier sorgte im Gegenzug für den 27:26-Anschluss, aber die nächsten Angriffe verpufften beiderseits. Bis sich Tim Böttcher noch einmal die Kugel schnappte und zwei Sekunden vor Ultimo zum 27:27 netzte.

 

Damit geht das Team von der Laaber (8./4:8) zwar als Tabellenletzter in die Weihnachtspause. „Trotzdem bleiben wir drin, denn das Achterfeld liegt dicht beisammen und im neuen Jahr haben wir von den acht Spielen noch fünf zu Hause“, ist Rottenburgs Trainer Detlev Klosik vom Bezirksligaerhalt überzeugt.

 

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (5/2), Zieglmeier (5), Rudolphi, Jacobsen, Kammermeier (6), Böttcher (6), Löffler (4), Nagy, Schn

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Rottenburger Handballer in Taufkirchen:

Ein Kellerduell zum Finale 2025

 

Das letzte Bezirksligamatch der Handballer des TSV Rottenburg im Kalenderjahr beim Namensvetter in Taufkirchen an der Vils (Samstag, 19 Uhr) wird zum Kellerduell zwischen dem gastgebenden Tabellensiebten (4:8 Punkte) und dem Rangletzten von der Laaber (8./3:7).

 

„Wir waren in keinem unserer fünf Spiele schlechter als der Gegner“, spiegelt die aktuelle Tabelle für Rottenburgs Trainer Detlev Klosik das Potenzial seiner Schützlinge nicht wider. Ähnliches gilt für den TSV Taufkirchen, der im Vorjahr nach dem erstmaligen Aufstieg zur Überraschung der Liga wurde und als Dritter nur knapp die BOL-Relegation verpasste. In der laufenden Runde hatte die Truppe des ambitionierten Trainers Ralf Forster, der zu Saisonbeginn an der Vils das Ruder übernahm, bei einigen knappen Niederlagen Pech. Nun zählt für Bezirksliga-Torschützenkönig Dion Heydemann (48 Treffer) und seine Kollegen gegen die Laabertaler nur ein Heimsieg.

 

„Meine Mannschaft hat mir Wiedergutmachung versprochen“, hofft „Lev“ Klosik beim Wiedersehen mit seinem Trainer- und Ex-Teamkollegen aus alten Nullneuner-Zeiten auf eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zur Heimpleite gegen Waldkraiburg (20:25). „Das war vor allem im Angriff unser bisher schlechtestes Saisonspiel“, bemängelte der Übungsleiter insbesondere die fahrlässige Chancenverwertung seiner Sieben. Die es nun in voraussichtlich unveränderter Formation - Simon Biberger fällt weiterhin verletzt aus - besser machen will: „Wir brauchen uns in dieser Liga vor niemandem zu verstecken, haben in dieser Woche gut trainiert und sind daher für Samstag ganz zuversichtlich“, rechnet Klosik mit „einem engen Spiel, bei dem am Schluss die Tagesform entscheiden wird.“ Und bei dem beiderseits schon jetzt ordentlich Druck auf dem Kessel ist. Logo, denn wer „überwintert“ schon gerne mit der „roten Laterne“ um den Hals?

Rottenburg verliert 20:25 gegen Waldkraiburg:
Zwei rote Karten als „Gamechanger“

 

(fe) Es bleibt dabei: Die Bezirksliga-Handballer des TSV Rottenburg können gegen den VfL Waldkraiburg nicht gewinnen. Am Samstag setzte es gegen den Ost-Ligaprimus mit 20:25 (12:10) die erste Saison-Heimpleite für die Laabertaler.

Deren Trainer Detelv Klosik war nach der Partie restlos bedient. „Entscheidend war unsere unterirdische Wurfausbeute“, ließ der TSV-Coach auch einige umstrittene Entscheidungen des Schiedsrichters zuungunsten der Hausherren (allein 6:1 Siebenmeter für den VfL) nicht als Ausrede gelten.

Dabei begann‘s ganz nach Klosiks Geschmack, als bei den Laabertalern Torhüter Simon Tröger seinen Kasten vernagelte und vorne bei Matthias Spanner und Co. die Post abging (7:1/12. Minute). Eine rote Karte für Tim Böttcher, die nicht nur Detlev Klosik als „Witz“ bezeichnete, bedeutete dann in der 16. Minute den ersten Bruch im Rottenburger Spielfluss. Zwar konnten die Rot-Schwarzen noch ein 12:10-Polster in die Pause retten, doch dann folgte beim Stand von 14:14 der endgültige „Gamechanger“: Für TSV-Spielmacher Leo Zieglmeier, der bereits nach 40 Sekunden (!) seine erste zeitliche Hinausstellungen kassiert hatte, war das Match in der 38. Minute nach der dritten Zeitstrafe beendet

Ohne zwei ihrer Schlüsselspieler ging rein gar nix mehr bei den Niederbayern. Die vergaben nun Chancen für drei Spiele und mussten nach ihrem letzten Führungstreffer zum 15:14 (40.) einen 5:0-Lauf der Gäste hinnehmen. Damit waren beim 15:20 zehn Minuten vor Ultimo alle Messen gelesen.

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (8/1), Zieglmeier, Rudolphi (2), Jacobsen, Kammermeier (5), Böttcher (1), Löffler (1), Fischhaber (1), Nagy (1), Schneider (1).

Die Rottenburger Damen verteidigten in der Bezirksklasse Nord-West mit einem 33:28 (13:14)-Heimerfolg im Verfolgerduell gegen die DJK Eichstätt ihren zweiten Platz. Hannah Schwimmbeck (12/1) traf für die TSV-Mädels zweistellig.

Primus Waldkraiburg kommt:

TSV Rottenburg setzt auf den Heimvorteil

 

Der Heimvorteil und die eigenen Fans als Rückhalt sollen zum „Faustpfand“ für die Handballer des TSV Rottenburg (Platz sieben mit 3:5 Punkten) im schweren Heimspiel am Samstag um 18 Uhr in der Laabertalhalle gegen Bezirksliga-Tabellenführer VfL Waldkraiburg (7:5) werden.

 

Das Team aus der Industriestadt gilt als eine Art Rottenburger „Angstgegner“: Weder zu gemeinsamen BOL-Zeiten noch in der Bezirksliga konnte der TSV bisher gegen den VfL punkten. Höchste Zeit also, diese „schwarze Serie“ zu durchbrechen - findet auch Rottenburgs Trainer Detlev Klosik und hält die gegenwärtige Tabelle der Bezirksliga Ost noch für wenig aussagekräftig: „Waldkraiburg hat genau so viele Minuspunkte wie wir. Ich habe sie im Spiel bei 09 Landshut gesehen. Das ist keine Übermannschaft“, findet der Coach.

 

Klosik hat mit seinen Schützlingen die 29:32-Niederlage vorigen Sonntag in Altenerding eingehend analysiert: „Unser Problem war die erste Halbzeit, als uns zu viele technische Fehler unterliefen und wir dadurch klar in Rückstand gerieten. Die Aufholjagd in der zweiten Hälfte hat dann viel Kraft gekostet.“

 

Also heißt es gegen den BOL-Absteiger aus Oberbayern, diesmal von Anfang an präsent zu sein, unnötige Ballverluste zu vermeiden und die Torchancen entschlossen zu nutzen. Dabei wieder mithelfen kann der zuletzt zweimal berufsbedingt fehlende Rückraumstratege Stefan Fischhaber. Weiterhin fällt verletzt aus hingegen Simon Biberger.

 

Bereits um 16 Uhr erwarten die Rottenburger Damen als Tabellenzweiter der Bezirksklasse Nord-West den Rangdritten DJK Eichstätt zum Verfolgerduell.

29:32 bei SpVgg Altenerding II:
TSV Rottenburg ohne Körner in der „Crunchtime“

 

(fe) Moral und Kampfgeist stimmten auch diesmal bei den Handballern des TSV Rottenburg. Trotzdem reichte es für sie in der Bezirksliga Ost am Samstag bei der SpVgg Altenerding II mit 29:32 (13:18) nicht für Zählbares.

„Zu Anfang sind wir mit dem Altenerdinger Temposiel nicht klar gekommen“, sagte TSV-Trainer Detlev Klosik. Doch das besserte sich vor allem in der zweiten Halbzeit. Da holten die Laabertaler nach dem 13:18 zur Pause einen Sechs-Tore-Rückstand (13:19/31.) auf und hatten die heimischen „Biber“ beim 24:24 (47.) eingefangen.

Die BOL-Reserve legte wieder mit 27:25 vor (50.), Matthias Spanner brachte seine Rottenburger in der 51. Minute nochmals per Strafwurf auf 27:26 heran. In der entscheidenden „Crunchtime“ forderte dann die Aufholjagd ihren Tribut, der TSV hatte keine Körner mehr im Tank. „Altenerding dagegen konnte dank seines vollen Kaders, darunter ein Spieler mit Zweitspielrecht für den Regionlligisten Bayreuth, noch zulegen“, kam für Klosik der starke Endspurt der Hausherren zum 30:26 (55.) nicht überraschend. Moritz Löffler und Cedric Nagy ließen mit ihren Treffern zum 30 28 (56.) bei den Niederbayern noch einmal etwas Hoffnung aufkeimen, ehe die Semptstädter mit dem nächsten Doppelschlag alles klar machten. Den letzten Aufschlag in dieser gutklassigen Partie hatten freilich die nie aufsteckenden Gäste in Person von Matthias Spanner zum 32:29.

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (9/4), Zieglmeier (2), Rudolphi (1), Jacobsen, Kammermeier (6), Böttcher (1), Löffler (5), Nagy (2), Schneider (3).

Am Samstag in Altenerding:

Hohe Hürde für Rottenburgs Handballer

 

3:3 Punkte, seit zwei Spielen ungeschlagen: Der TSV Rottenburg hat in der Handball-Bezirksliga Ost gerade richtig Spaß. Am Samstag (14.30 Uhr, Semptsporthalle) steht für die Laabertaler das richtungsweisende Spiel beim Tabellenvierten SpVgg Altenerding (4:2 Punkte) an.

 

Die „Biberreserve“ ist vor allem zu Hause eine Macht und ließ bisher sowohl gegen den aktuellen Ligaersten TSV Simbach II (32:30) als auch gegen Taufkirchen/Vils (33:28) nix anbrennen.

 

„Bisher hat es doch schon einige überraschende Ergebnisse gegeben. Anscheinend kann heuer jeder jeden schlagen“, kommentiert Rottenburgs Trainer Detlev Klosik die aktuelle Lage in der Liga und hätte vor allem von den Topfavoriten Deggendorf (5:3 Punkte) und Waldkraiburg (5:5) mehr erwartet. Obwohl sein Team als momentaner Rangsechster mit einem Auswärtssieg selbst plötzlich oben mitmischen würde, bleibt Klosik realistisch: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt, alles andere wäre illusorisch für uns.“ Zumal im dünn besetzten TSV-Kader mit Simon Biberger (Bänderriss) und Stefan Fischhaber(Meisterlehrgang) wichtige Team-säulen länger ausfallen.

 

Aber: „Der Zusammenhalt in unserer eingeschworenen Truppe ist groß, alle ziehen voll mit und das Training macht zurzeit richtig Freude“, sagt der Landshuter „Lev“ Klosik über seinen in den vergangenen Jahren manchmal nicht gerade „vergnügungssteuerpflichtigen“ Job in Rottenburg. Wenn es gelänge, den zuletzt sehr erfolgreichen Spielstil auch in Altenerding durchzuziehen, sollte für die Rot-Schwarzen selbst die hohe Auswärtshürde nicht unüberwindbar sein, findet der Übungsleiter.

Im Handball-Bezirksligaderby:

TSV Rottenburg kocht 09-Jungspunde ab

 

Der TSV Rottenburg hat am Sonntag das Nachbarderby der Handball-Bezirksliga Ost gegen den ETSV 09 Landshut deutlich mit 35:26 (16:11) gewonnen, sein Punktekonto (3:3) ausgeglichen und sich vor einer zweiwöchigen Spielpause in der Rangliste vom siebten vor die Landshuter (6./2:4) auf den fünften Platz verbessert.

 

Vor fast 250 Zuschauern in der Laabertalhalle erwischten die Gäste den besseren Einstieg ins Match: Die junge Mannschaft von 09-Trainer Stefan Gensberger ging beim 4:3 erstmals in Führung (7. Minute) und baute diese drei Zeigerumdrehungen später auf 8:5 aus. Doch dann gelang es der Formation von Rottenburgs Chefcoach Detlev Klosik zusehends besser, die blitzschnellen Gegenstöße der ETSV-Jungspunde zu unterbinden und sie ins Positionsspiel zu zwingen. Die Laabertaler standen in der Abwehr kompakt und nach vorne kam ihre Kombinations- und Kontermaschine ins Rollen. Bis zur Halbzeit wurde so aus dem Rückstand über 10:9 (17. Minute) ein Rottenburger 16:11-Vorsprung.

 

Nach dem Wiederbeginn drückten die Gensberger-Schützlinge auf‘s Gaspedal und verkürzten auf minus drei (17:14, 18:15/36. Minute). Doch dann wurden die Isarstädter ausgebremst, denn der TSV rührte in der Abwehr Beton an ließ in den nächsten zehn Minuten keinen Treffer mehr zu. Begünstigt von einigen Ballverlusten und Fehlwürfen der Nullneuner, zogen Matthias Spanner, Florian Kammermeier und Co. in dieser Phase mit einem 6:0-Lauf vorentscheidend auf 24:15 davon (46.).

 

Gensberger versuchte, mit einer offensiven Deckung das Blatt für die „Eisenbahner“ noch einmal zu wenden. Vergeblich, denn Rottenburg nutzte jetzt die frei gewordenen Räume am Kreis und schraubte das Resultat in den zweistelligen Bereich (28:18/50.). In den letzten zehn Minuten legten sich die Nullneuner auch noch mit den kleinlichen Indersdorfer Schiedsrichtern an: Tobias Wimmer sah Sekunden vor Ultimo wegen „Torverhinderung“ nach dem von ihm erzielten Treffer „Rot“. Und so kam am Schluss dieses längst entschiedenen Duells doch noch etwas Hektik auf.

 

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (6/3), Zieglmeier (2), Rudolphi (3/1), Jacobsen (1), Kammermeier (8), Böttcher (4), Löffler (5), Nagy (4), Schneider (2). - ETSV 09 Landshut: Vincent Wimmer, Kasparas, Wittmann; Felix Schmid (1), Hoffmann (2), Omar, Tobias Wimmer (7/1), Lennard Schmidt (5), Mukhametzyanev, Beischl (1), Henrich (3), Braun (2), Zechel (5), Gensberger. 

TSV Rottenburg versus ETSV 09 Landshut:

Derby-Time in der Laabertalhalle

 

(fe) Derby-Time in der Rottenburger Laabertalhalle: Nachdem sich ihre Wege über mehrere Jahre nicht mehr gekreuzt haben, kämpfen die Handballer des TSV Rottenburg und des ETSV 09 Landshut am Sonntag um 16.30 Uhr erstmals wieder um Bezirksligapunkte.

 

Ein Nachbar-Klassiker, bei dem beide Teams im Vorfeld personelle Sorgen haben. Bei den Nullneunern fallen Rückraum-Scharfschütze Felix Sigl (Ellenbogenbruch) und der ebenfalls verletzte Kreisläufer Felix Schulz aus. Der TSV muss neben dem gerade erst in den Kader zurückgekehrten Spielmacher Simon Biberger (Bänderriss) voraussichtlich auch auf den angeschlagenen Thomas Rudolphi und den beruflich verhinderten Stefan Fischhaber verzichten. Da der hoffnungsvolle Jungspund Gregor Pritsch bei den Laabertalern altersbedingt noch nicht eingesetzt werden kann, kommt der ohnehin kleine TSV-Kader ausgerechnet zum Derby „auf dem Zahnfleisch“ daher.

 

„Trotzdem haben mir die Jungs versprochen, für mich zu gewinnen“, sagt Rottenburgs Trainer Detlev Klosik, der bis zu seinem Wechsel an die Laaber vor mehr als fünf Jahren jahrzehntelang bei den „Eisenbahnern“ als Spieler, Trainer und Abteilungsleiter verwurzelt war. Auch TSV-Torwart Enrico Kranert hat eine „09-Vergangenheit“.

 

Klosiks Landshuter Kollege Stefan Gensberger kann mit solchen „alten Geschichten“ nichts anfangen: „In meiner jungen Mannschaft ist kein einziger Spieler aus den damaligen Zeiten dabei.“ Ausgenommen vielleicht Tobias Wimmer, der sich nach diversen gesundheitlichen Problemen langsam wieder seiner alten Form nähert. Über die einen Zähler hinter den Landshutern gelisteten Gastgeber (1:3 Punkte) spricht Gensberger mit Respekt: „Es wird in dieser Saison nicht viele Mannschaften geben, die aus Deggendorf einen Punkt holen. Das wird ein schweres Spiel für uns.“

 

„Lev“ Klosik indes schwankte nach dem überraschenden 28:28 beim Tabellenführer vorigen Samstag zwischen Freude und Ärger, denn: „Wir hätten den Chancen nach sogar gewinnen müssen.“ In einer besseren Wurfausbeute sieht der Übungsleiter auch am Sonntag den Schlüssel zum Erfolg. Die Nullneuner (2:2 Punkte) hat Klosik bei deren 35:30-Heimsieg gegen Waldkraiburg beobachtet. Sein Fazit: „Eine junge, unheimlich lauffreudige Mannschaft. Da dürfen wir uns so wenig Fehler wie möglich leisten, um sie nicht ins Tempospiel kommen zu lassen.“

 

Den ersten Teil des Derbys „Rot-Schwarz versus Rot-Schwarz“ absolvieren am Sonntag ab 14.30 Uhr die Damenteams beider Vereine im Rahmen der Bezirksklasse Nord-West.

TSV-Handballer knöpfen Primus einen Punkt ab Rottenburg erkämpft sich 28:28-Remis in Deggendorf

 

Rottenburg, 18.10.25. (fe) Die Handballer des TSV Rottenburg haben am Samstagabend in der Bezirksliga Ost für eine faustdicke Überraschung gesorgt und dem Tabellenführer HC Deggendorf mit 28:28 (12:14) den ersten Punktverlust der laufenden Saison beigebracht.

 

Die Laabertaler konnten an der Donau bis auf Leo Zieglmeier erstmals ihre volle Besetzung aufbieten. Nach dem umkämpften und bis zur letzten Sekunde hochspannenden Match lobte TSV-Trainer Detlev Klosik den tollen Kampfgeist und die ungebrochene Moral seiner Schützlinge, trauerte aber sogar etwas einem durchaus möglichen Sieg nach: „Wir haben schon in der ersten Halbzeit fünf, sechs freie Würfe vergeben und hätten hier klar führen müssen“, sagte der Übungsleiter.

 

Dies schien sich zu rächen, als der Primus seinen 14:12-Pausenvorsprung auf 20:16 ausbaute (43. Minute). Aber beim TSV riss nun Kapitän Matthias Spanner seine Mannschaft mit einer bockstarken Vorstellung mit und Torjäger Florian Kammermeier kam jetzt besser mit seiner ihm vom HC verpassten Manndeckung zurecht. Zehn Minuten vor Ultimo führten wieder die Laabertaler (22:21) und blieben in der hektischen Schlussphase trotz einer roten Karte cool. Deggendorf zog 21 Sekunden vor der Sirene wieder in Front (28:27), aber nach dem schnell ausgeführten Anwurf schnappte sich neun Sekunden später „Matze“ Spanner den Ball und glich mit seinem neunten Tor zum verdienten 28:28-Endstand aus.

 

Neben seinem Spielführer hob Coach Klosik die Torhüter Simon Tröger und Enrico Kranert, Neuzugang Moritz Löffler und Thomas Rudolphi hervor, der sich trotz seiner angeschlagenen Gesundheit in den Dienst der Mannschaft stellte.

 

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Simon Tröger, Enrico Kranert; Matthias Spanner (9/2), Simon Biberger (4/1), Thomas Rudolphi (1), Lukas Jacobsen, Florian Kammermeier (4), Tim Böttcher (4), Moritz Löffler (3/1), Stefan Fischhaber (1), Cedric Nagy, Samuel Schneider (2).

Handball-Bezirksliga Ost:

TSV Rottenburg gastiert beim Primus

 

Für die Handballer des TSV Rottenburg steht nach der Spielsbsage des SVW Burghausen II am Samstag (18 Uhr) beim Primus der Bezirksliga Ost, HC Deggendorf, das zweite Auswärtsspiel in Folge an. Dafür hat Trainer Detlev Klosik die Devise ausgegeben: „Wir wollen an unsere trotz der 23:27-Niederlage gute Leistung vom Simbach-Spiel anknüpfen, als klarer Außenseiter die Deggendorfer ein bissl ärgern und so gut es geht mithalten.“ In der Vorsaison gelang dies wenigstens im Hinspiel (knappe 18:21-Heimpleite). Am Samstag fehlt den Laaberalern definitiv der schon länger angeschlagene Thomas Rudolphi. Fraglich ist noch der Einsatz der grippegeschwächten Matthias Spanner und Cedric Nagy.

 

Nach ihren überzeugenden Auftaktsiegen in Rohrbach (29:26) und gegen Pfaffenhofen II (34:20) fahren die Rottenburger Handballdamen am Sonntag (Anwurf 14.45 Uhr) entspannt zum Tabellenersten und Titel-Topfavoriten der Bezirksklasse Nord-West, SSV Schrobenhausen.

23:27 beim TSV Simbach II:

Rottenburger Rumpftruppe verkauft sich teuer

 

(fe) Zum Start in die neue Saison der Handball-Bezirksliga West hat sich die Rumpftruppe des TSV Rottenburg am Samstag bei der Oberligareserve des TSV Simbach/Inn teuer verkauft. Trotz der 23:27 (13:17)-Niederlage zog Gästetrainer Detlev Klosik vor seinem ohne Wechsel-Feldspieler angereisten Team den Hut: „Die Jungs haben großartigen Teamgeist gezeigt, bis ans Ende ihrer Kräfte gekämpft und hätten sich bei einer etwas besseren Chancenverwertung sogar mit Zählbarem belohnen können.“

 

In der ersten Hälfte legten die Laabertaler neunmal vor und mussten die Gastgeber nach zwei Zeitstrafen für Rottenburg erst in den letzten fünf Minuten vor der Pause von 10:11 (22. Minute) auf 17:13 (Halbzeit) enteilen lassen. Nach dem Wiederanpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Stefan Enneking (SpVgg Altenerding) verschärften die Innstädter das Tempo und zogen auf 25:18 davon (49.). Trotz ihres Minikaders robbten sich die Laabertaler dann in den letzten zehn Spielminuten noch einmal bis auf drei Tore heran (25:22/57. Minute). Doch in der „Crunchtime“ handelten sie sich wieder zwei Zeitstrafen ein und ließen beste Wurfmöglichkeiten liegen, sodass die junge Hausherrentruppe den „Sack“ endgültig zubinden konnte.

 

Bis zur Heimpremiere am Samstag, 4. Oktober (16 Uhr, Laabertalhalle) gegen Aufsteiger SVW Burghausen II hofft Rottenburgs Coach Klosik, dass sich sein Kader wieder komplettiert hat und die ersten Saisonpunkte eingefahren werden können.

 

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (5), Zieglmeier (1), Kammermeier (9), Böttcher (5/2), Löffler, Fischhaber (3).

Zum Bezirksliga-Start  bei TSV Simbach II:

Für Rottenburgs Handballer zählt nur der Klassenerhalt

 

Rottenburg, 20.9.25 (fe) Die Handballer des TSV Rottenburg starten am Samstag (Anwurf 14 Uhr) mit dem Gastspiel bei der Oberligareserve des TSV Simbach ihre dritte Saison hintereinander in der Bezirksliga Ost. Nach dem im vorigen April erst am „grünen Tisch“ erkämpften Klassenerhalt geht‘s für die Laabertaler auch diesmal ausschließlich ums sportliche Überleben. „Es ist jedes Jahr die selbe Leier bei uns: Eine vernünftige Spielvorbereitung ist wegen des Schichtdienstes der meisten Spieler kaum möglich. Der Kader ist knapp, weil der durchaus vorhandene, talentierte Nachwuchs entweder wegen der vermeintlich besseren sportlichen Möglichkeiten schon in jungen Jahren zu anderen Vereinen abwandert oder mit dem Übergang in den Seniorenbereich das Handtuch wirft. Und sogenannte Legionäre gibt‘s bei uns aus monetären Gründen schon lange nicht mehr“,  kennt der Landshuter Detlev Klosik nach inzwischen fünf Trainerjahren beim TSV die Verhältnisse in Rottenburg nur allzu gut. Nichtsdestotrotz kann der Übungsleiter auf einen „harten Kern“ von inzwischen erfahrenen Akteuren bauen, zu dem mit Moritz Löffler sogar ein Neuzugang stieß: Der 32-jährige Rückraumstratege kam umzugsbedingt in die Laaberstadt und spielte zuletzt beim oberbayerischen Bezirksklassisten HSG Schwab/kirchen. Außerdem greifen Tim Böttcher und Simon Biberger nach ihrer temporären Handball-Auszeit im Vorjahr nun wieder voll an. Wobei Biberger am Samstag wegen einer Zahn-OP fehlen wird. „Wir sind klarer Außenseiter, wollen aber das Spiel so lange wie möglich offen halten“, fährt Klosik nach der 25:39-Klatsche in der vergangenen Saison ziemlich illusionslos zu den Innstädtern. Da können die Rottenburger eigentlich nur positiv überraschen!

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