Das „Double“ ist perfekt

Handball-D-Jugendteams des TSV sind vorzeitig Meister

 

Rottenburg. (fe) Bereits einen Spieltag vor dem letzten Saisondurchgang haben die erste und zweite D-Jugend der Rottenburger Handballer in der Bezirksliga respektive der Bezirksklasse am Samstag den Meistertitel perfekt gemacht. Ihre Meisterfeier vertagen musste dagegen am Sonntag die weibliche D-Jugend nach ihrer ersten Rückrunden-Niederlage.

Die beiden U13-Bubenteams spielten am Samstag zeitgleich, konnten aber trotzdem starke Mannschaften aufbieten und ihre Auswärts-Aufgaben souverän lösen.

Die D1 gewann in der Bezirksliga Mitte beim Tabellenzweiten SpVgg Altenerding mit 27:21 (15:9). Zwar boten die Semptstädter mehr Widerstand als bei ihrer Zwölf-Tore-Schlappe in Rottenburg. Trotzdem stellten die Laabertaler bereits in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg, als sie binnen acht Minuten einen knappen 6:5-Vorsprung zum 13:7 ausbauten (18.). In Hälfte zwei konnte Trainer Hermann Frohnhöfer seine „Rotationsmaschine“ anwerfen und jedem Spiejer reichlich Einsatzzeiten geben. So fügte sich zum Beispiel Neuzugang Severin Pernstecher bei seinem Punktspiel-Debüt nahtlos ein. Am Ende konnte Altenerding eine deutliche TSV-Führung von 26:18 nur noch etwas verkürzen.

Für den TSV Rottenburg spielten (Tore/davon Siebenmeter): Arian Slepcevic, Johannes Wagner; Mali Mkumbu (1), Julian Lackermeier (2), Marc Terlecki (10), Jonas Hitl (3), Leopold Lang (7/3), Konstantin Reindl (3), Severin Pernstecher, Elias Nicolai Hutstein (1), Hunor Virag.

Parallel ließ die D2 auch im insgesamt vierten Saisonvergleich der TG Landshut II keine Chance und feierte bei den Bezirkshauptstädtern mit 30:15 (19:6) ihren bislang höchsten Derbysieg. Mit 6:0 Punkten sind die Jungs des Trainergespanns Markus Kailich/Bernhard Höglmeier in der Endrunde der Bezirksklasse Mitte-West von Platz eins nicht mehr zu verdrängen. Bereits in den ersten 20 Minuten sorgten die Laabertaler für klare Verhältnisse (19:6-Polster) und konnten damit nach der Pause fleißig durchwechseln. Eine mit zwei Toren überaus geglückte Premiere feierte dabei Handball-Neuling Dominik Milobara. Zu keiner Phase des Matches brannte noch etwas an für den TSV-Nachwuchs, der in folgender Aufstellung spielte: Felix Kulzer, Maximilian Luksch; Benedikt Höglmeier (4 Tore), Dominik Milobara (2), Leopold Schäffer, Sebastian Wagner (1), Emil Simmler (3), Alexander Farkas (4), Oskar Lang, Jonas Luksch (6/davon 2 Siebenmeter), Nico Reisinger (5), Moritz Hauser (5).

Nach vier Siegen am Stück kassierte die weibliche D-Jugend des TSV im Spitzenspiel der Bezirksklasse-Mitte-Endrunde bei den HF Scheyern mit 19:20 (10:8) ihre erste Niederlage. Trotzdem führen die Mädels  um Cheftrainerin Sarah Klötz nach wie vor die Tabelle an und können zum Saisonfinale am 9. März in eigener Halle gegen Kirchdorf den Meistertitel ebenfalls eintüten.

In Pfaffenhofen, dem Heimspielort der „Handball-Füchse“, entwickelte sich wie in Rottenburg beim knappen TSV-Hinspielerfolg eine Klassepartie zweier Teams auf Augenhöhe. In der ersten Halbzeit lagen die Gäste zumeist mit einem bis zwei Toren vorne und konnten den 10:8-Pausenvorsprung nach dem Wiederanpfiff sogar auf 12:9 ausbauen (24. Minute). Aber Scheyern kämpfte sich ins Match zurück, ging beim 14:13 (32.) erstmals wieder nach vorne und brachte seine knappe Führung schließlich bis ins Ziel (20:19). Ramona Wiesheu hatte in der 39. Minute mit ihrem 13. Tor zwar noch einmal für die Rot-Schwarzen verkürzt, aber in den restlichen 79 Sekunden fehlte den Rottenburger Mädejs dann das Wurfglück, um den zum Titel reichenden 20:20-Ausgleichstreffer zu setzen.

Für den TSV Rottenburg liefen auf: Johannes Wagner; Emelie Gabor, Julian Lackermejet (4 Tore), Tina Bilanovic, Lucia Schäffer, Marie Klötz (1), Ramona Wiesheu (13/davon 4 Siebenmeter), Anna Kopf, Rana Jamal, Jana Khdair (1).

 

Handballdamen hadern mit dem Schiedsrichter TSV Rottenburg kassiert 19:25-Heimniederlage gegen HC Donau/Paar III

 

Rottenburg. (fe) Im letzten Heimspiel der laufenden Bezirksklassen-Saison konnten die Handballdamen des TSV Rottenburg am Samstag ihrem treuen Anhang keinen Sieg schenken und verloren gegen die Landesligareserve des HC Donau/Paar vor etwa 60 Zuschauern in der Laabertalhalle mit 19:25 (8:14).

Die Gastgeberinnen kamen nicht mit der extrem aggressiven Abwehr der Spielgemeinschaft aus Ingolstadt und Manching zurecht, welche die Rottenburger Spielmacherinnen in Pressdeckung nahmen. Dabei schienen die Gäste-Verteidigerinnen allerdings manchmal die Sportart zu verwechseln und leisteten sich in den Zweikämpfen die eine oder andere Damenwrestling-Einlage. Der überfordert wirkende Schiedsrichter bekam dies freilich aufgrund seines schlechten Stellungsspiels nicht mit. So geriet der TSV vom knappen 5:6 (14.) bis zur 22. Minute mit 5:10 ins Hintertreffen und musste nach einem 8:14-Halbzeitrückstand das Spiel nach der Pause (14:21/47. Minute) früh abschenken. Stark dann allerdings, wie sich die Mädels von TSV-Trainer Michael Faust mit einem 5:0-Lauf bis zur 52. Minute noch einmal bis auf 19:22 herankämpften. Möglich machte dies auch „Torwart-Evergreen“ Beate Rudolphi, die die erkrankte Stammkeeperin Anna Ehler großartig vertrat und unter anderem drei der sieben Gäste-Strafwürfe abwehrte. Im Zielsprint fehlten den Laabertalerinnen dann jedoch etwas die „Körner“, um die Aufholjagd fortsetzen zu können. Die Oberbayern banden so mit drei Toren in Folge „den Sack zu“.

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore/davon Siebenmeter): Beate Rudolphi; Eva Krausnecker (3/2), Martina Geiger (1), Sarah Klötz (6), Manuela Hecht, Sara Fleischmann (1), Sophia Hadersbeck (1), Cornelia Dobmann, Lynn Lang, Lisa Rudolphi (1), Isabel Linke, Vanessa Schulze (3), Catharina Koinzer (3/1).

Beim 19:32 in Eggenfelden:

Rottenburg bezieht kräftig Prügel

 

(fe) Zum Gruppenfinale in der Handball-Bezirksliga Ost bezog der TSV Rottenburg am Samstag beim TV Eggenfelden mit 19:32 (6:15) kräftig Prügel. Und das ist durchaus wörtlich gemeint, denn während der Partie bekamen vor allem die TSV-Jungspunde Florian Kammermeier (Verdacht auf Rippenbruch) und Leo Zieglmeier die überharte Gangart der Hausherren schmerzhaft zu spüren und mussten frühzeitig verletzt raus. „Der Schiedsrichter hat das nicht unterbunden und nach der ‚Pippi-Langstrumpf-Methode‘ gepfiffen: ‚Wie es mir gefällt, mach‘ ich mir die Welt‘“, kommentierte Rottenburgs Trainer Detlev Klosik das Kuriosum, dass am Ende sein Team und nicht etwa die Eggenfeldener „Raubeine“ die meisten Strafzeiten auf dem Kerbholz hatten (8:4). Das hatten die Gastgeber eigentlich gar nicht nötig, denn unterm Strich war ihr klarer Heimsieg, mit dem sie sich das Ticket für die BOL-Aufstiegsspiele endgültig holten, verdient. Anfangs wirkten die Rottaler in ihrem „Alles-oder-nichts-Duell“ allerdings reichlich nervös und Rottenburg kam - ganz im Gegensatz zum Waldkraiburg-Match vor Wochenfrist - gut ins Spiel (3:2-Führung bis zur 9. Minute). Eggenfelden verschärfte daraufhin seine Gangart und kaufte - einhergehend mit einigen krassen Schiri-Fehlentscheidungen - den Laabertalern bald den Schneid ab. Nach einem 10:0-Lauf zum 13:3 für den TVE war die Partie bereits nach knapp 22 Minuten gelaufen. Wenigstens im Rottenburger Angriff klappte es nach dem 6:15-Pausenrückstand in der zweiten Halbzeit wieder besser und der zweiten Garnitur der Laabertaler gelangen einige sehenswerte Tore. Die deutliche 19:32-Klatsche war am Ende trotzdem nicht zu vermeiden.

Jetzt haben die Klosik-Schützlinge zwei Wochen Zeit, um ihre physischen und psychischen Wunden zu lecken. Dann geht‘s in die Platzierungsspiele um die Ränge neun bis zwölf gegen die Vertreter aus der Gruppe West.

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (5/3), Biberger (2), Löffelmann, Zieglmeier (1), Rudolphi (1), Janker (1), Kammermeier (1), Böttcher (5), Neumann (2), Fischhaber, Schneider (1).

Gruppenfinale in Eggenfelden:

Für Rottenburg geht‘s noch um was

 

(fe) Die Gruppenphase in der Bezirksliga Ost geht für die Handballer des TSV Rottenburg am Samstag (18 Uhr, Sporthalle Birkenallee) mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TV Eggenfelden zu Ende. Ab März ermitteln dann die beiden Ersten der Staffeln Ost und West die drei Aufsteiger zur Bezirksoberliga, während die restlichen elf Bezirksligisten in insgesamt drei Playdowngruppen die Plätze fünf bis acht, neun bis zwölf und 13 bis 15 ausspielen. So fragwürdig dieser Modus für die meisten Vereine auch sein mag - er garantiert zumindest in den Gruppenspielen Spannung pur bis zum letzten Durchgang. Im Osten ist Primus Waldkraiburg (18:4 Punkte) durch, während Eggenfelden (2./14:6) mit Siegen gegen Simbach II (Freitag) und Rottenburg der TGL-Reserve (3./24:8) das zweite Playoffrunden-Ticket abluchsen kann. Aber auch für Rottenburg (5./10:12) geht‘s trotz des gesicherten fünften Platzes keineswegs nur um die „goldene Ananas“, weil im Erfolgsfall sogar der Sprung auf Position vier und damit eine Teilnahme an der Platzierungsrunde fünf bis acht noch möglich wäre. Und die würde den Klassenerhalt definitiv vorzeitig sichern, während die Ränge neun bis zwölf bei einem - aktuell aber nicht drohenden - verschärften Abstieg noch relevant werden könnten.  „Wir wollen uns gut verkaufen und das Spiel nicht so abschenken wie zuletzt gegen Waldkraiburg“, reist TSV-Trainer Detlev Klosik mit einer klaren Zielsetzung für seine Mannschaft ins Rottal. Dort hoffen die Laaberaler auf eine Rückkehr der vor Wochenfrist wegen Grippe respektive Verletzung fehlenden Jungspunde Matthias Reindl und Lukas Jacobsen ins TSV-Team.

Letztes Saisonheimspiel der Handballdamen TSV hat am Samstag die „Dritte“ des HC Donau/Paar zu Gast

 

Rottenburg. (fe) Für die Handballdamen des TSV Rottenburg steht am Samstag um 18 Uhr das letzte Heimspiel der laufenden Saison an. Zu Gast in der Laabertalhalle ist dabei die Landesligareserve des HC Donau/Paar, eine Spielgemeinschaft aus Ingolstadt und Manching. Im März absolvieren die Rot-Schwarzen dann noch Auswärtsspiele in Rohrbach und Gaimersheim.

Drei Spieltage vor Torschluss ist in der Bezirksklasse Nord-West im Titelrennen noch alles möglich, nachdem Topfavorit Wartenberg in der Rückrunde überraschend schwächelt. Einiges erreichen können auch noch die Rottenburger Mädels (Platz fünf mit 4:10 Punkten), die im günstigsten Fall sogar Dritter, beim „Worst Case“, sprich drei Niederlagen, aber auch noch Tabellenletzter werden könnten. Es lohnt sich also für die Schützlinge von Trainer Michael Faust, auf der Zielgeraden Vollgas zu geben. Das Team will sich gegen Donau/Paar mit einer guten Leistung von den eigenen, treuen Anhängern verabschieden, die empfindliche 17:31-Hinspielklatscbe zurechtrücken und damit seine positive Entwicklung in diesem Spieljahr unterstreichen.

Handball-D-Jugendteams greifen nach dem „Triple“ Fünf TSV-Nachwuchsmannschaften am Wochenende im Einsatz

 

Rottenburg. (fe) Das gab‘s auch noch nie in der 42-jährigen Geschichte der Rottenburger Handballer: Alle drei  U13-Mannschaften im Spielbetrieb können heuer Meister werden. Und die Chancen dafür stehen gut.

Der Haken allerdings: Erste und zweite männliche D-Jugend spielen am Samstag praktisch zeitgleich, sodass die Trainerteams darauf hoffen müssen, dass es keine Spielerabsagen gibt. Bereits um 13 Uhr kreuzt die D1 in der Erdinger Semptsporthalle bei der SpVgg Altenerding auf. Bei einer Wiederholung des Hinspielsieges, der mit 30:18 überdeutlich ausfiel, wäre den Laabertalern in der Endrunde der Bezirksliga Mitte Platz eins nicht mehr zu nehmen.

Genau die selbe Ausgangsposition haben die D2-Jungs in der Bezirksklasse Mitte-West, die sie ohne Punktverlust anführen. Allerdings wartet mit der TG Landshut II am Samstag um 13.15 Uhr im Landshuter Sportzentrum West ein hoch motivierter Gastgeber, der alles aufbieten dürfte, um endlich den ersten Saisonsieg gegen den TSV Rottenburg einzufahren. Denn in den bisher drei Vergleichen beider Mannschaften in der Gruppenphase sowie in der Finalrunde gewann immer der kleine Nachbar von der Laaber - ein absolutes „No Go“ für den Renommierberein aus der Bezirkshauptstadt. Freilich reicht den Rottenburgern bereits ein Unentschieden zum Titelgewinn.

Den ersten von zwei „Matchbällen“ im Meisterschaftsrennen in der Bezirksklasse Mitte hat am Sonntag (12.30 Uhr, Realschulsporthalle Pfaffenhofen) auch die weibliche D-Jugend bei HF Scheyern. Die „Jungfüchsinnen“ unterlagen in Rottenburg hauchzart mit 15:16 und werden auf Revanche sinnen. Doch sollte es für die TSV-Mädels im ersten Anlauf, Platz eins auch rechnerisch einzutüten, nicht klappen, bleibt im abschließenden Heimspiel gegen Kirchdorf immer noch eine zweite Chance.

Ebenfalls am Sonntag fährt die E-Jugend, von der einige Kinder  bereits eine Altersklasse weiter oben spielen, zum letzten Verbandsturnier der Saison nach Schleißheim. Ab 10 Uhr duellieren sich die Niederbayern dabei wieder mit den oberbayerischen Teams TSV Schleißheim, Eintracht Dachau-Karlsfeld und TSV Indersdorf.

Dss Handball-Wochenende wird am Sonntag abgerundet von der männlichen B-Jugend des TSV Rottenburg, die um 15.45 Uhr beim Tabellenletzten TSV Neuburg/Donau antritt. Zuletzt bekamen die Schützlinge der TSV-Trainer Philipp Panholzer und Sigi Pautz zwei Zähler am grünen Tisch zugesprochen, weil die Gäste aus Hemau kurzfristig absagten. Dadurch übernahmen die Laabertaler in der übergreifenden Bezirksliga Mitte Platz zwei, der bis zum Schluss gehalten werden soll. Dafür benötigt die Rottenburger U17 nicht nur aus Neuburg, sondern auch zum Saisonfinale am 10. März beim Mitbewerber Pfaffenhofen die volle Punkteausbeute.

17:34-Heimklatsche gegen Waldkraiburg:

Rottenburg nach Höhenflug abgestürzt

 

(fe) Nach einem Höhenflug mit vier Siegen am Stück sind die Handballer des TSV Rottenburg in der Bezirksliga Ost hart auf dem Boden der Tatsachen abgestürzt und mussten am Samstag gegen Ligaprimus VfL Waldkraiburg mit 17:34 (11:19) die bisher höchste Saisonklatsche einstecken. Es war in der laufenden Runde erst die zweite Heimniederlage. Die tat weh, war aber angesichts der klasse Rückrunde seines Teams für TSV-Trainer Detlev Klosik kein Beinbruch: „Bei uns wirkten einige Jungs nach dem jüngsten Höhenflug ein bissl übermotiviert. Aber nach vier Alutreffern von uns in der Anfangsphase, die im Gegenzug jeweils Kontertore zur Folge hatten, und einem 0:7-Rückstand war das Spiel eigentlich schon nach zehn Minuten abgeschenkt“, kommentierte der Rottenburger Coach. Im Gegensatz zum Hinspiel, das die Industriestädter nur mit Ach und Krach gewonnen hatten (32:28), nahm der VfL den Aufsteiger diesmal nicht auf die leichte Schulter, erklärte das Match an der Laaber zum „Endspiel“ um den Gruppensieg und rückte mit einem vollen Fanbus an. Die bisher so überzeugende TSV-Abwehr einschließlich der Torhüter fand einfach keinen Zugriff auf die schnellen Gäste-Angreifer und im VfL-Kasten entnervte der überragende Karl-Heinz Lode die Rottenburger Werfer. Die Laabertaler lösten ab Mitte der ersten Hälfte zwar ihre Tor-Blockade, hatten aber nach einem 11:19-Pausenrückstand auch im zweiten Abschnitt keine reelle Chance mehr, das Spiel wenigstens etwas spannend zu machen. Das Team um Ex-Drittligaspieler Julian Ruckdäschel gab weiter Vollgas und ließ beim 34:17-Kantersieg nicht die geringsten Zweifel am Einzug in die BOL-Aufstiegsrunde zu. Für die Klosik-Truppe, die den Klassenerhalt bereits sicher hat, heißt es nun „Mund abputzen“ und die sehr positive Saison im letzten Gruppenspiel am Samstag in Eggenfelden und in den beiden Platzierungsspielen gegen den Tabellenfünften der Gruppe West adäquat abzurunden.

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (3/2), Biberger, Zieglmeier, Rudolphi (2), Schönthier (3), Janker, Kammermeier (2), Böttcher (5), Neumann (2), Fischhaber, Schneider.

Handball-D-Mädels vor Titelgewinn

27:25-Heimsieg im Spitzenspiel gegen Moosburg

 

Rottenburg. (fe) Die Handball-D-Mädels des TSV Rottenburg stehen nach ihrem 27:25 (10:11)-Heimsieg im Spitzenspiel am Samstag gegen Verfolger SG Moosburg in der Bezirksklasse Mitte vor dem Titelgewinn. Im Auswärtsmatch am kommenden Sonntag bei den Scheyerner „Handballfüchsen“ reicht ihnen bereits ein Unentschieden, um die Meisterschaft auch rechnerisch perfekt zu machen.

Torreich und spannend - das Gipfeltreffen war eine Werbung für den Nachwuchshandball. Beide Mannschaften setzten drei „Quotenjungs“ ein, von denen bei den mit „voller Kapelle“ angerückten Moosburgern vor allem der neunfache Torschütze Maximilian Koller die Akzente setzte. Doch dem hatte Rottenburg eine geschlossene Teamleistung entgegen zu setzen, aus der Ramona Wiesheu mit elf Toren und Julian Lackermejer (sieben) als beste Werfer herausragten. In der ersten Halbzeit waren die Laabertaler nach dem 3:2 (4. Minute) ständig in der Verfolgerrolle und mussten Ein- bis Zwei-Tore-Rückständen nachlaufen. Das spiegelte sich im 10:11-Halbzeitstand wider. Nach der Pause wogte das Duell dann hin und her, mal lag der TSV, mal die Gäste knapp vorne. In der „Crunchtime“ legten die Rot-Schwarzen dann eine Schippe drauf und zogen mit 24:21 (36. Minute) davon. Doch die Oberbayern gaben keineswegs klein bei und kämpften sich nochmals auf 24:23 heran (37.). Aber in den verbleibenden knapp vier Minuten entwischten Wiesheu, Lackermeier und Jonas Luksch der immer offensiver werdenden SGM-Abwehr binnen 90 Sekunden dreimal und sorgten mit ihren Treffern zum 27:23 für die Entscheidung.

Der TSV Rottenburg spielte mit (Tore): Johannes Wagner; Emelie Gabor, Jana Khdair (4), Tina Bilanovic (1), Lucia Schäffer, Anna Kopf, Julian Lackermeier (7), Jonas Luksch (4), Rana Jamal, Ramona Wiesheu (11).

Die aktuelle Tabelle der Endrunde der Bezirksklasse Mitte: 1. TSV Rottenburg 79:57 Tore/8:0 Punkte, 2. SG Moosburg 73:57/4:4, 3. HF Scheyern 37:45/2:4, 4. SC Kirchdorf/Amper 16:46/0:6.

Das anschließend geplante Spiel der männlichen B-Jugend gegen die HG Hemau/Beratzhausen fiel aus, da die Gäste absagten.

24:19 gegen TSV Simbach II:

Rottenburger Handballer holen vierten Sieg am Stück

 

(fe) Jubel, Trubel, Heiterkeit in der Laabertalhalle: Dort holten die Handballer des TSV Rottenburg am Faschingssamstag gegen den TSV Simbach II mit 24:19 (12:10) den vierten Sieg am Stück. Damit fixierte das Klosik-Team in der Bezirksliga Ost Platz fünf und geht ab März mit einem Zwei-Punkte-Bonus in die Playdownrunde.

Bis es soweit war, mussten die Laabertaler ein hartes Stück Arbeit verrichten. Fand auch Trainer Detlev Klosik: „Wir hatten viele gute Spielzüge, aber im Torabschluss Luft nach oben. Die 6:0-Abwehr mit dem Innenblock Sebastian Janker/Stefan Fischhaber stand und war wieder einmal die Basis für den verdienten Heimsieg“, resümierte der Übungsleiter.

Einmal mehr kam Rottenburg zäh ins Spiel (1:3, 2:5/9. Minute). Erst nach einer knappen Viertelstunde (7:6/15.) gingen die Hausherren das erste Mal in Führung. Enrico Kranert hatte zwischenzeitlich den glücklosen Simon Tröger im Rottenburger Tor abgelöst und wurde zum großen Rückhalt. Matthias Spanners Kracher ergab das 12:9 (24.), aber es blieb bis zur Pause (12:10) eng. Nach dem Wiederbeginn zündeten Spanner, Tim Böttcher und Co. dann den Turbo und beim 19:12-Vorsprung (45.) schienen alle Messen genesen. Nicht allerdings für das Schirigespann, das mit vier Zeitstrafen hintereinander einigen Trubel im Rottenburger Lager auslöste. In teilweise doppelter Überzahl kamen die Simbacher Jungspunde noch einmal gefährlich nahe (21:18/55.). Aber dann machten die Laabertaler endlich wieder ernst: Florian Kammermeier legte seine Wurfblockade ab, Sebastian Janker traf vom Kreis und Youngster Peter Neumann band mit dem 24:18 das Luftschlangen-Schleiferl ans Rottenburger Dreierpack (59. Minute). Schluss, Tusch, Siegerkreisel, Narrhallamarsch - die Party an der Laaber konnte beginnen!

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Tröger, Kranert; Spanner (5/3), Biberger (2), Löffelmann (3), Zieglmeier (3), Schönthier (2), Janker (1), Kammermeier (1), Böttcher (5), Reindl, Neumann (1), Fischhaber (1), Schneider.

TSV-Handballdamen kommen gut aus der Winterpause

Rottenburg gewinnt gegen Scheyern II mit 19:13 (10:5)

 

Rottenburg. (fe) Die Handballdamen des TSV Rottenburg sind in der Bezirksklasse Nord-West gut aus einer siebenwöchigen Winterpause gekommen und wiederholten gegen die „Zweite“ der HF Scheyern mit 19:13 (10:5) ihren deutlichen Vorrundensieg. Passend zum Faschingssamstag ließen es die Rottenburger Gastgeberinnen gleich richtig krachen und so hieß es nach einer knappen Viertelstunde bereits 7:0 für den TSV. Erst in der 15. Minute war die TSV-Torhüterin Anna Ehler erstmals zu bezwingen. Prompt legte das Team von der Laaber mit einem Dreierpack nach und schraubte das Resultat auf 10:2 (19.). In den restlichen zehn Minuten vor der Halbzeit ließen es die Mädels von Trainer Michael Faust erst einmal gut sein und gestatteten den Oberbayern ebenfalls eine Dreierserie zum 10:5-Pausenstand. In Hälfte zwei legte Rottenburg dafür gleich wieder druckvoll los und Sophia Hadersbeck, Lynn Lang (Siebenmeter) und Melanie Ross warfen den nächsten „Dreier“ zum 13:5 (38.) heraus. Der Rottenburger Coach konnte bereits vorher seine „Rotationsmaschine“ anwerfen und jeder Spielerin Einsatzzeiten geben. Am Ende durften sich zehn Laabertalerinnen, darunter Neuzugang Vanessa Schulze, die ein gelungenes Debüt gab, als Torschützinnen feiern lassen. Allerdings ließen die Faust-Schützlinge mit dem Acht-Tore-Polster im Rücken die Zügel etwas schleifen. Sofort war der Tabellenletzte zur Stelle und sah Mitte des zweiten Durchgangs  nach einem 5:0-Lauf zum 13:10 wieder Land. Aber nun machte Rottenburg Ernst und ratzfatz stellten Fleischmann, Klötz (2), Catharina Koinzer, Isabel Linke und Sophia Hadersbeck den alten Abstand wieder her (19:10/56.). Aufgrund von zwei zeitlichen Hinausstellungen spielten die TSV-Frauen in den letzten knapp fünf Minuten in doppelter Unterzahl, und das nutzten die Handball-Füchsinnen zur Ergebniskorrektur (19:13).

TSV Rottenburg (Tore/davon Siebenmeter): Anna Ehler; Eva Krausnecker (1),  Sarah Klötz (5), Sara Fleischmann (3/1), Sophia Hadersbeck (2), Melly Ross (2), Conny Dobmann, Lynn Lang (1/1), Lisa Rudolphi, Isabel Linke (1), Vanessa Schulze (1), Catharina Koinzer (3).

TSV-Handballjugend gewinnt Derbykrimi

33:32-Heimsieg gegen die SG Schierling/Langquaid

 

Rottenburg. (fe) Die Handball-B-Jugend des TSV Rottenburg gewann am Faschingssamstag ein spannendes und gutklassiges Laaberderby gegen die SG Schierling/Langquaid mit 33:32 (15:17) und übernahm damit in der übergreifenden Bezirksliga Mitte wieder Platz zwei von den Gästen. Im Hinspiel hatten sich beide Nachbarn unentschieden getrennt und auch diesmal gab es ein Duell auf Augenhöhe, bei dem mit offenem Visier, aber jederzeit fair gekämpft wurde. Die Rottenburger Gastgeber erwischten einen Fehlstart und gerieten ruckzuck mit 0:3 in Rückstand (4. Minute). Zwar trafen danach auch die TSV-Jungs dreimal am Stück, mussten im weiteren Verlauf aber stets Schierlinger Führungen mit bis zu drei Toren nachlaufen. Nach dem 15:17 zur Pause änderte sich dieses Muster auch im zweiten Abschnitt zunächst nicht (17:20/28.). Dann allerdings ging das Team der Rottenburger Trainer Philipp Panholzer und Sigi Pautz aggressiver und konzentrierter ans Werk und warf so bis zur 35. Minute (24:23) die erste Führung in diesem Spiel heraus. Das Match wogte weiter hin und her, mal war Rottenburg, mal die SG im Vorteil. Als sich die Rot-Schwarzen im kurzen Abstand zwei Zeitstrafen einhandelten, schien das Pendel zugunsten der Schierlinger auszuschlagen. Aber trotz 4:6-Unterzahl netzten Korbinian Huber und Pius Wittmann zum 31:29 und das war der Knackpunkt für die Gäste. Denen gelang in den letzten fünf Minuten zwar noch zweimal der Gleichstand zum 31:31 und 32:32. Doch auf Rottenburgs Tor Nummer 33 durch Pius Wittmann wusste die SG in den verbleibenden 45 Sekunden keine Antwort mehr.

Der TSV Rottenburg spielte mit: Timo Ströbl; Konrad Schebesta (1 Tor), Maximilian Brunner (5), Korbinian Huber (4), Matthias Hadersbeck (13/davon 6 Siebenmeter), Raphael Bauer (1), Gregor Pritsch, Georg Wagner, Pius Wittmann (6), Benedict von Werther (3). 

Toller Faschingsausklang für Handballkinder

Faschingstraining am „ruaßigen Freitag“ und Turnier am Faschingssamstag

 

Am „ruaßigen Freitag“ gab‘s wieder das traditionelles Faschingstraining der jüngsten Handballkinder  des TSV Rottenburg. Neben dem üblichen Kletterpacours, der in der ganzen  Mehrzweckhalle aufgebaut war, und dem Schaumküsse-Essen durften sich die Mädchen und Buben erstmals  auch mit einer selbstgemachten Bolognese stärken. Der tolle Trainingstag wurde mit einem kräftigen "Helau" und dem heiß ersehnten Bonbonregen beendet.

Auch am Samstag war einiges beim ersten Rückrunden-Heimspieltag in der Laabertalhalle geboten. Anlässlich des Faschingssamstags hatte sich das Trainerteam des TSV Rottenburg verkleidet. Somit war die Stimmung schon zu Beginn riesig. Da Gaimersheim absagte, stellten die Rottenburger Gastgeber adhoc eine dritte Mannschaft zusammen. Zudem kamen der TSV Neuburg/Donau mit einer Mannschaft und der TSV Vilsbiburg, der trotz nur drei einsatzbereiter Spieler (der Rest des Teams war verhindert) anreiste. Dafür sagte der Veranstalter ein extra Dankeschön. Zwei Rottenburger Kids, Lucia und Kilian, streiften sich ganz spontan für den ganzen Tag das Vilsbiburger Trikot über, sodass die Vilsdtädter als Mannschaft spielen konnten. Denn Spiel und Spaß standen im Vordergrund. Nach dem tollen Turniertag bekam jedes Kind einen kleinen Pokal überreicht.

Die Fotos zeigen die  Kinder nach dem Turnier mit ihren Pokalen, das maskierte Trainerteam des TSV Rottenburg und Impressionen vom Faschingstraining.

„Endspiel“ um Platz fünf gegen Simbach II:

Rottenburger Handballer haben Appetit auf mehr

 

(fe) Den Klassenerhalt in der Bezirksliga Ost konnten die Handballer des TSV Rottenburg dank dreier Siege am Stück vorzeitig sichern. Jetzt haben sie Appetit auf mehr bekommen und streben im Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr, Laabertalhalle) gegen den TSV Simbach II den vierten Streich an. Gelänge den Rot-Schwarzen (8:10 Punkte) die Wiedergutmachung für die knappe Hinspielpleite (17:19), hätten sie gegenüber der punktgleichen Bayernligareserve (6./8:12) Platz fünf sicher. Und der wäre ein entscheidender Vorteil für die im März anstehenden Platzierungsrunde gegen die West-Vereine um die Gesamtränge neun bis zwölf. „Unser Ligaverbleib ist sportlich höher einzuschätzen als die drei Aufstiege in den Vorjahren. Damit haben wir Skeptiker, die uns nach dem Karriereende zweier Leistungsträger als Abstiegskandidat Nummer eins sahen, widerlegt“, zollt TSV-Trainer Detlev Klosik seinen Jungs Respekt. „Wir haben in den letzten Spielen mit mannschaftlicher Geschlossenheit und guter Abwehrarbeit überzeugt“, sieht das Landshuter Handball-Urgestein der Rottenburger Zukunft zuversichtlich entgegen. Denn: Die Trainingsbeteiligung stimmt, die Personalprobleme halten sich momentan in Grenzen. Nur Torwart-Jungspund Thomas Simbeck fehlt zurzeit. Dafür plant Linkshänder Carl Löffelmann nach längerer Verletzungspause sein Comeback. Damit hat Klosik fast die „Qual der Wahl“ und kann seinen Grundsatz „nur wer im Training ist, der spielt“ vollumfänglich umsetzen.

Jubel, Trubel, Handballzeit

Großer Heimspieltag des TSV am Faschingssamstag in der Laabertalhalle

 

Rottenburg. (fe) Jubel, Trubel, Handballzeit - der Fasching geht in den Endspurt und auch im Handball beginnt nun die entscheidende Saisonphase. Am Faschingssamstag dürfte es deshalb beim großen Heimspieltag der Handballer des TSV Rottenburg in der Mehrzweckhalle Laabertal wieder hoch hergehen. Denn es stehen echte Knaller-Duelle im Punktspiel-Kalender. Natürlich darf zwischen und nach den Spielen auch der närrischen Jahreszeit gefrönt werden - Masken sind gern gesehen und auch für das leibliche Wohl ist dank der guten Geister des Fördervereins Handball wieder ausreichend gesorgt.

Der Spaß ohne Meisterschafts- oder Abstiegsstress steht am Samstag zunächst ab 9 Uhr beim Verbandsturnier der Handballminis (F-Jugend U9)  in der Laabertalhalle im Vordergrund. Gastgeber TSV Rottenburg tritt wieder mit zwei Mannschaften an und freut sich auf bisher größtenteils unbekannte Spielpartner, nachdem die Gruppen für die Rückrunde neu zugeschnitten wurden. In Rottenburg begrüßt werden können die Kids vom TSV Neuburg/Donau, vom TSV Gaimersheim und vom Landkreis-Nachbarn TSV Vilsbiburg.

Um 12.15 Uhr ist dann in der übergreifenden Bezirksliga Mitte der männlichen B-Jugend Laaberderby-Zeit, wenn die Jungmänner von der SG Schierling/Langquaid in Rottenburg aufkreuzen. Die „Genshenker“ sind hinter dem bereits fixen Meister Eichstätt (22:0 Punkte) mit  aktuell 11:5 Zählern Rangzweiter. Aber auch Pfaffenhofen (Dritter) und die TSV-Jungs als punktgleiche (10:6) Vierte rechnen sich noch beste Chancen auf den Vizetitel aus. Zumal die Schützlinge des Rottenburger Trainergespanns Philipp Panholzer/Sigi Pautz der favorisierten SG in Schierling ein 21:21-Unentschieden abtrotzten und sie mit einem Heimsieg überholen könnten.

Nach einer langen Winterpause treten auch die Handballdamen des TSV in der Bezirksklasse Nord-West wieder auf den Plan und erwarten am Samstag um 17.30 Uhr die „Zweite“ der HF Scheyern. Da die „Klosterer“ außer Konkurrenz spielen und die „Erste“, die als Aufsteiger ungeschlagen die Bezirksliga-Tabelle anführt, spielfrei hat, dürften die Mädels von TSV-Trainer Michael Faust vor einer nicht zu unterschätzenden Hausaufgabe stehen. Ziel der Rot-Schwarzen ist es jedoch, den 24:17-Hinspielsieg zu wiederholen und aus den verbleibenden vier Saisonspielen noch mindestens ebenso viele Punkte zu holen.

Zum Abschluss des Faschingssamstags kommt es in der Laabertalhalle um 19.30 Uhr zum „Endspiel“ um Platz fünf in der Bezirksliga Ost zwischen den Herren des TSV Rottenburg und des TSV Simbach II. In der Vorrunde setzte sich die Bayernliga-Reserve vom Inn knapp mit 19:17 gegen die Laabertaler durch, sodass letztere mit dem vierten Sieg am Stück Revanche nehmen wollen.

Weltmeister gratuliert TSV-Handballkids

Rottenburger E-Jugend trifft in Schleißheim Dominik Klein

 

Rottenburg. (fe) Einen prominenten Schirmherrn hatte das letzte Verbandsturnier der E-Jugend-Handballkids am Samstag in Schleißheim: Dominik Klein war als BHV-Botschafter und Ehemann von Ex-Nationalspielerin Isabell Klein, deren Heimatverein der TSV Schleißheim ist, aufmerksamer Beobachter der Turnierspiele. In seiner erst 2019 beendeten Profikarriere hat der 40-jährige, gebürtige Mainfranke so ziemlich alles gewonnen, was es im Handball zu gewinnen gibt: Weltmeister 2007, 187 Länderspiele mit 370 Toren für Deutschland, dreifacher Champions-League-Sieger, achtmal deutscher Meister und sechsmal DHB-Pokalsieger mit dem THW Kiel. Einem Millionenpublikum ist Klein, der trotz seiner stattlichen Körperlänge von über 1,90 Metern von Kindesbeinen an nur „Mini“ genannt wird, auch als Fernsehkommentator und Handballexperte der ARD bekannt. Klar, dass sich die Buben und Mädchen unter den Augen des Stargastes besonders ins Zeug legten. Die Rottenburger U11 mit ihren Trainerinnen Sophia Hadersbeck und Carolina Dobmann konnte leider nur ersatzgeschwächt in den Münchner Norden anreisen, wusste in den teils sehr erfolgreichen Spielen gegen den TSV Indersdorf, der HSG Eintracht Dachau-Karlsfeld und den TSV Schleißheim aber durchaus zu überzeugen. Nach dem Turnier, bei dem es wie immer im Kinderhandball weder eine offizielle Punktewertung noch eine Abschlusstabelle gab, überreichte Dominik Klein zur großen Begeisterung der Kids an alle Spieler(innen) Medaillen und personalisierte Urkunden. Und sozusagen als „Sahnehäubchen“ durften sich der Rottenburger Torwart Sebastian Wagner und der beste TSV-Feldspieler Jonas Luksch über ein Sonderlob des bodenständigen Handballstars freuen.

Handball-D-Jugendteams bleiben auf Titelkurs Sichere Auswärtssiege für D1, D2 und D-Mädels des TSV

 

Rottenburg. (fe) Die drei D-Jugendmannschaften der Rottenburger Handballer blieben auch am Sonntag mit drei sicheren Auswärtssiegen auf Titelkurs. Und das, obwohl die beiden Bubenteams diesmal fast zeitgleich spielten und damit keine Personalrotationen möglich waren.

In der Bezirksliga Mitte übernahm die männliche D1 des TSV Rottenburg mit einem 20:13 (12:6) beim TSV Schleißheim mit 4:0 Punkten die Rückrunden-Tabellenführung vor der SpVgg Altenerding (2:2) und den Schleißheimern (3./0:4). Die Laabertaler legten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr, sodass sich der Trainer des TSV Schleißheim bereits in der 6. Minute beim Stand von 5:0 für Rottenburg zu einer Auszeit genötigt sah. Die konnte den Vorwärtsdrang der Gäste freilich nicht stoppen, die nach dem ersten Gegentor postwendend drei Treffer zum 8:1 (9.) draufpackten. Nach dem 12:6-Vorsprung beim Seitenwechsel beschränkten sich die von Hermann Frohnhöfer gecoachten Laabertaler dann auf das Verwalten ihres Torepolsters und alle Spieler kamen dabei zum Einsatz: Felix Kulzer, Johannes Wagner, Marc Terlecki (7 Tore/davon 1 Siebenmeter), Sebastian Wagner, Anton Fröschl (1), Jonas Hitl (1), Leopold Lang (5/3), Konstantin Reindl (3), Elias-Nicolai Hutstein, Moritz Hauser (3).

 

Die „Zweite“ des Rottenburger U13-Kaders hatte beim TSV Wartenberg in der ersten Halbzeit etwas Probleme mit dem Wartenberger „Ein-Mann-Sturm“ Ben Walther, der insgesamt 14 Mal netzte. Doch dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der recht knappe 12:10-Pausenvorsprung im zweiten Abschnitt zum deutlichen 26:16-Endstand ausgebaut werden. Mali Mkumbu gelang dabei zur Punktspiel-Premiere gleich sein erstes, viel umjubeltes Tor.

Trainer Markus Kailich und „Co“ Bernhard Höglmeier setzten ein: Arian Stepcevic, Maximilian Luksch; Benedikt Höglmeier (5), Mali Mkumbu (1), Leopold Schäffer (1), Alexander Farkas (3), Oskar Lang (1), Jonas Luksch (7/1), Nico Reisinger (1), Julian Lackermeier (7/1).

Die Endrunden-Tabelle der Bezirksklasse Mitte-West sieht aktuell wie folgt aus: 1. TSV Rottenburg II 45:29 Tore/4:0 Punkte, 2. TG Landshut II 41:41/2:2, 3. TSV Wartenberg II 38:54/0:4.

 

Die gelungene Rottenburger Sonntagstournee in den Münchner „Speckgürtel“ rundete dann am Nachmittag die weibliche D-Jugend des TSV ab, die in Freising beim SC Kirchdorf mit 16:3 (7:1) im dritten Bezirksklassen-Match den dritten Sieg landete. Nach einer kurzen Anlaufphase rollte in der ersten Halbzeit vor allem der Rottenburger „Orient-Express“ unter Volldampf: Rana Jamal mit einem lupenreinen Hattrick und Jana Khdair mit einem Viererpack besorgten die 7:1-Gästeführung zum Seitenwechsel. Da konnte sich „Quotenjunge“ Julian Lackermeier diesmal ruhig auf seine Rolle als Torwart und „Teammaskottchen“ beschränken. Unter der Regie von TSV-Trainerin Sarah Klötz spielten die Mädels in der zweiten Hälfte dann sehr mannschaftsdienlich und feierten unter anderem das erste D-Jugendtor von Emelie Gabor. Rottenburg bot auf: Julian Lackermeier; Emelie Gabor (1 Tor), Tina Bilanovic (1), Lucia Schäffer, Marie Klötz (3), Anna Kopf, Barbara Krzywicka, Rana Jamal (4), Jana Khdair (7).

Der Zwischenstand in der Endrunde der Bezirksklasse Mitte: 1. TSV Rottenburg 52:32 Tore/6:0 Punkte, 2. SG Moosburg 48:30/4:2, 3. HF Scheyern III 37:45/2:4, 4. SC Kirchdorf 16:46/0:6.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der jüngste Werbepartner der Rottenburger Handballer kommt aus Langquaid: Die Firma „Hörsysteme am Marktplatz“ sponserte einen kompletten Satz Trikots für die weibliche C-Jugend - natürlich in den traditionellen Vereinsfarben Rot und Schwarz. Darüber freuten sich beim Fototermin (auf dem Bild v. links) die Geschäftsinhaber Dominik Frimberger und Gerie Kleinemann sowie Spielerin Lena Meindl und Trainer Simon Tröger.

Auf die Unterstützung langjähriger, aber immer wieder auch von neuen Sponsorenpartnern kann sich die Handballabteilung des TSV Rottenburg verlassen. So finanzierte das Opel-Autohaus Gruber in Rottenburg zum wiederholten Male neue Trainingsanzüge für die Damen- und Herrenmannschaft mit. Im Bild die beiden Firmenchefs Christine (links) und Helmut Gruber (rechts) bei der Übergabe an Spielerin und Abteilungs-Vorstandsmitglied Sarah Klötz (2. v. l.) und Herrenspieler Stefan Fischhaber (2. v. r.).

Gesamtspielplan 2023/24
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